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Judaica · 1937-07-01 · 23-24 (Juli 1937) · page 12

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Judaica
Volume
4 (1937)
Issue
23-24 (Juli 1937)
Date
1937-07-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Die alte Synagoge in Trencin. 1873 erweitert und hat in dieser Form bis zum Bau der neuen Synagoge im Jahre 1913 ihrem frommen Zwecke gedient. Im Leben der Gemeinde haben Moses Kacser, Juda Schlesinger und Hermann S a 1 v e :n d e r, deren Nachkommen ein Jahrhundert hindurch eine führende Rolle in der Gemeinde inne hatten, die ersten Stellen bekleidet. Grosses Gewicht legten die Trenciner Juden auf die Erziehung ihrer Kinder. In der Konskriptionsliste von 1736 finden wir den Namen dreier Lehrer: Lazar Mandels Sohn, Jakobus R e s n i k und Jacobus Len ko. Im Jahre 1848 gab es mehrere Privatschulen. Die beste war die Schule des Adolf Löwy, wo auch ausser den hebräischen Lehrgegenständen, deutsche Sprache, Geschichte und Geographie wie Arithmetik gelehrt wurde. Auf wiederholte Aufforderung seitens der Komitatsbehörde wurde am 1. November 1857 die öffentliche Schule errichtet, die 1860 in ein geräumiges Gebäude mit 6 Zimmern und einem grossen Hofe zog. Im Jahre 1872 wurde die Schule mit einem Stockwerk erhöht. Die Rabbiner von Trencin. Bis 1760 war die Gemeinde von Ungarisch-Brod abhängig. Damals berief sie ihren eigenen Rabbiner aus Brandeis, Rabbi David Kohn, dem man den Namen Chassid beigelegt hat. Er starb am 11. Adar 1783. Sein Sohn Kalonymos Kohn war Rabbiner in Waag-Bistritz, ein Eidam des Rabbi Emerich Wolfs von Waag-Neustadtl. Aus dieser Ehe stammte David Kohn, Rabbiner von Milchdorf, Verfasser des „Beth David” (Waitzen, 1911). Der Nachfolger Rabbi David Chassids war Israel Chaim L e i p n i c k e r. Im Jahre 1791 approbiert er die Wiener Ausgabe des Talmuds. Er starb am 11. Ijar 1795. Rabbi Aron Spitz, der aus Prossnitz kam, blieb nur von 1813—17, da er einer Berufung nach Holic Folge leistete, wo er 1817 am Hoschana-Rabba gestorben ist. Sein Schwiegersohn war 12

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