Mannheim
Compact Memory

Judaica · 1936-11-01 · 19-20 (November 1936) · page 37

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Judaica
Volume
3 (1936)
Issue
19-20 (November 1936)
Date
1936-11-01
Page
– (sequence 37)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2708078-2708088-2708091--409-2708532
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

I1§I§1 Oberhausmitglied R. Adolf Frankl. Nekrologe Rabbi Abraham Frankl, Präsident der ortn. Landeskanzlei Ungarns, Nassi von Erez Israel, Mitglied des ungarischen Magnatenhauses. Verklungen sind die zahllosen Nachrufe in der Tagespresse Ungarns und in der jüdischen Presse der ganzen Welt. Ebel jachid assi lach! Wir aber veranstalten unsere besondere Gedenkfeier, einem der Besten aus der besten Zeit der Pressburger Schule! Als der junge Abraham Franlkl in die Pressburger Jeschiba eingetreten war, wiesen die Collegien des Meisters der Rabbinatschule Oberrabbi Sebet Sofer s. a. noch jene geniale Konzeption auf, die das bedeutungsvolle Urteil errungen haben jofe koah haben mikoah haab, er habe mit seiner scharfsinnigen Lehrweise selbst seinen gefeierten Vater, den Ketab Sofer s. a. übertroffen. Die gute Saat fiel bei Abraham Frankl auf einen fruchtbaren Boden. Auch war der Matmid (wie ihn Bialik so erschütternd schildert) noch Regel und nicht Ausnahme. Freilich war nicht bloss die Theorie das Erziehliche der Jeschiba, sondern die Tat. Io hamidras .. . elo hamasse. Noch lebten würdige Nachfahren und auch schwächere Epigonen aller jener Patrizierfamilien, deren Beispiel 'eindrucksvoller war, als die Lehre. Von der ruhmreichen Dynastie Brüll, lebte noch der treffliche Kaufmann und Gelehrte David Brüll, Aaron, der Sohn des Judenrichters Abraham H. Lemberger, der elegante Junggeselle, der Chatam Sofer-Liebling, 35

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.