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Judaica · 1936-11-01 · 19-20 (November 1936) · page 24

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Judaica
Volume
3 (1936)
Issue
19-20 (November 1936)
Date
1936-11-01
Page
– (sequence 24)
Language
German
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2 Familie, die noch bis vor einigen Jahrzehnten hier lebte. Ein Markbreiter ist Dayan um 1750 (Autogram Judaica 7''8, Seite 15.) 3 Die Frau Simon Michels war Hanna aus der Familie der Menzels. 4 Vorsteher der Gemeinde 5 Angesehener Stadlan. Rabbi Jakob Emden rühmt ihn als seinen Anhänger. 6 Grosshändler, angeheirateter Neffe Samson Wertheimers, Schwiegervater Aron Wannefrieds des Schwiegervaters San will Brillins, (Judaica 1/2, Seite 13.) 7 und 8 Familie Theben. 9 Ein Geschäftsführer und Verwandter Markus Pressburgers, der einen Teil des Stiftunigshauses kaufte. 10 Urenkel des Hoffaktors Samuel Oppenheimer. 13 Angesehene Familie, deren Ahnherr aus Wien kam und hier Judenrichter gewesen ist. 14 Sohn des Stampfner Rabbiners Michl, nahm an der Gemeindeleitung teil. 18 Siehe Judaica 1/2, Seite 12. 21 Familie, die noch um 1848 blüht und auch den Namen Kätz und Korn trägt. Rabbi Eleasar Katz stammt aus dieser Familie 32 Mordechaj Jafe 35 Grosskaufmann. 37 Möglich der Vater des Kalligraphen Aaron ben Wolf Schreiber- Herlingen 41 Abraham Cohn, der Ahne Albert Cohns 45 Der Vater des Markus Ritter von Neuwall Wien 52 Nathan Zans, Dayan. Wir haben diese Liste der Schutzjuden mit wenig Noten versehen, da diese Personen zumeist von Bernhard Wachstein und Max Schay im Werke „Juden und Judengemeinde, Bratislava55 behandelt werden. Diese Liste beansprucht ein besonderes Interesse, da hier die Familie Simon Michaels als eine mit besonderen Privilegien ausgestattete erscheint, zu einer Zeit, wo sie nicht mehr auf der Höhe ihrer finanziellen Bedeutung gestanden ist. Tschechisch-hebräischer Vers v. Jahre 1535 In einer jüdischen Wochenschrift vom Jahre 1877 ist ein Bericht über die wissenswerte Tatsache enthalten, dass über der Eingangstüre der Mühle in Budin, dazumal Besitz der Grundherrschaft der Gräfin Herberstein sich je ein hebräischer und tschechischer Vers aus dem Jahre 1535 stammend befindet. Die beiden Verse befinden sich auf dem die ganze Breite der Eingangstüre bedeckenden Quaderstein. Herr Taussig in Budin, der „um das böhmische Israel hochverdiente55 gibt auf eine Anfrage des Blattes folgende Auskunft: Nach Weisungen aus der Zeit der Er- 22

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