Judaica
- Journal
- Judaica
- Volume
- 3 (1936)
- Issue
- 17-18 (Juli 1936)
- Date
- 1936-07-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Diese allerhöchste Entschliessung, wodurch die frühere, unterm 3. September 1806 Nr. 17099 bekanntgemachte Anordnung vom 15. August eine nähere Bestimmung erhält, wird nachträglich zu selber kund gegeben. Grätz, am 21. May 1808. Franz Graf von Saurau, Peter Graf von Goes, bevollmächtigter Hofcommissär. Vice-Präsident. Franz Freyherr v. Kaiserstein, Gubernialrath. Das Sterbezimmer Herzls in Edlach Po gala meszosz Jissrael, po neessaf hodo! „Hier entschwand die Wonne Israels, hier wurde zurückberufen seine Glorie!’5 Ein ergreifendes Epitaph eines Grossen in Israel beginnt mit diesem schmerzerfüllten Ausruf, der in unserem trauernden Geiste wiederhallt, wenn wir die Stätte erblicken, in welcher sich die grosse Tragödie ereignet hat, Herzls Tod! Edlach, unten (weiss markirt) Todeshaus Herzls ix-/* .1 y&rg: ScKneeherg * foh S*tot-dh-3d u Am 3. Juni 1904 reiste Herzl nach Edlach. Er hat genau einen Monat lange in Edlach geweilt. Vor seiner Abreise lag ein Zettel auf seinem Schreibtische in Wien, darauf stand auf englisch: Inmitten des Lebens kommt der Tod. Zu Katzenelson hatte er früher lächelnd gesagt: „Machet keine Dummheiten während ich tot bin.55 Er starb am 3. Juli 5 Uhr nachmittags. Dr. Siegmund Werner, Arzt und Redakteur der „Welt55, hat einen eindruckvollen Bericht über die letzten Tage Herzls gegeben. Wozu in der Wunde wühlen, die in diesen Tagen wieder schmerzt, wie eine Kriegswmnde bei Sturmwetter! ... Eine zwanziggliedrige Deputation des Ahawat- 15