Judaica
- Journal
- Judaica
- Volume
- 3 (1936)
- Issue
- 17-18 (Juli 1936)
- Date
- 1936-07-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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] UD AICA ZEITSCHRIFT FÜR GESCHICHTE, LITERATUR, KUNST UND BIBLIOGRAPHIE ERSCHEINT MONATLICH III. Jahrgang JULI-AUGUST 1936 17-18 Heft Neue Daten zur Heine-Forschung Die Ära der Familie Heines in Pressburg So steige denn auch Heinrich Heines strahlender Genius empor in dem hier beschworenen Reigen der Geister der wohlberühmten Pressburger jüdischen Prokuratorengeschlechter, der Edelsinnigen, Gottgefälligen, Opferfreudigen, an deren Hand ihr unglückseliger Stamm emporsteigen konnte aus den Niederungen der Missachtung und Entrechtung zur lichten Oberwelt der Freiheit und Gleichachtung, die den blühenden Aaronsstab der Führerschaft vererben konnten von Generation zu Generation, getragen von dem schrankenlosen Vertrauen und der Liebe ihres Volkes und ihrer Gemeinde, welche einst so klein an Zahl und Bedeutung, ■diesen im wahren, antiken biblischen Geiste lebenden und wirkenden Patrizierfamilien, den noch immer nicht verblichenen Nimbus der Mutterstadt in Israel zu verdanken hat. Der Erste und vielleicht Grösste der Parnassim, die ins helle Rampenlicht der Geschichte der „Pallfyschen Judenschutzgemeinde” am Schlossgrund treten, ist der Ahnherr Heinrich Heines, Abraham Simon (Sohn des) Michel, der jüdischen Chronik besser bekannt, als R. Schimeon Preschburg. Im Magistratsprotokoll der Pressburger Stadtgemeinde gibt es eine recht unscheinbare Eintragung unter vielen Anderen: Heine. 1