Judaica
- Journal
- Judaica
- Volume
- 3 (1936)
- Issue
- 15-16 (Februar 1936)
- Date
- 1936-02-01
- Page
- – (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2708078-2708088-2708089--320-2708441- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
lag der jährlichen üblichen Gebühr kein Hindernis in den Weg; gelegt werde (und wird demselben hiemit zugleich die Bewilligung zur Vermählung, welche in Lemberg stattfinden wird erteilt. Sigi. P. b. (Preßburg) dem 23. Feber 823. Wolf Breisach Aron David Iritz Jakob Schacherls Hirsch Schlesinger. Von Max Nordau Der Arzt pnd Schriftsteller Dr. Max Hauer-Bratislava erzählt, daß fer als junger Student seine ersten literarischen Versuche dem Fester „Politischen Volksblatt“ vorgelegt hätte. Der Redakteur Dr. Schnitzler fand zu viel Magyarismen darinnen, und empfahl ihm, den Arzt Dr. Max Nordau, der an der- Ecke der Großen Kronengasse wohnte zu bitten, die Arbeit zu korrigieren. Anfang wagte Hauer gar nicht, ein solches. Anliegen vorzubringen« Aber Nordau half ihm in der liebenswürdigsten Weise, korrigierte, schrieb gar manches gänzlich um. Wenn der junge Hauer kam, rief die Mutter Nordaus, eine schöne Frau, die ihm die Türe öffnete, ins Arbeitszimmer Nordaus hinein: Dein kleines Studenterl ist wieder da! Diese kleine Geschichte ist sehr charakteristisch. Bis zum Ende seines Lebens fand der mit Arbeit überhäufte Nordau immer noch Zeit, anderen zu helfen. Er hat auch keine der zahllosen, nicht immer wichtigen Anfragen aus aller Welt unbeantwortet lassen. Bald w;ar die Antwort mit blauer Tinte mit den geschickt verschlungenen Schriftzeichen auf einer Korrespondenzkarte hingeworfen. Zu Napoleonlegende Jakob Wotzasek wird im Jahre 5578(1818) in die Chewra. Kadischa in Preßburg aufgenommen. Das mag auch das Jahr seiner Niederlassung in Pressburg gewesen sein. Wie Rabbiner Dr. Grossmann, Budapest im Festbuch zu Ehren des Oberrabbiners Hevesis mitteilt, war Wotzasek einer der ersten Führer des Pester Judentums. Kriegsanleihe der Pressburger Gemeinde „Quittung über 30 fl. W. so hk. Abraham Hirsch Lewuw (Lembergerj als eine Darleihung Fhassrore jh (der Regierung, ihre Glorie werde erhöht) heutigen Dato laalufe hakahal (den Gemeindevorstehern) erlegt hat. Es wird demselben erlaubt, solches min (von; Mai 1814 angefangen min massim chelo (von seiner Steuer) in 2 Teile abzurechnen, über welchen anmit quittiere. P. B. E. R. S. Tked lfk. (Preßburg am Rüsttage des Neujahrs 5574—1814.) hk. Hirsch Spira Scbalom Pollak von Preßburg. Wie viel die Gesamtsumme des Darlehens der Gemeinde betragen hat, ist vorläufig nicht festzustellen. 28