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Judaica · 1935-11-01 · 13-14 (November 1935) · p. Seite 23

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Judaica
Volume
2 (1935)
Issue
13-14 (November 1935)
Date
1935-11-01
Page
Seite 23 (sequence 25)
Language
German
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ein Produkt solcher rühmlichen Gründlichkeit ist, muß sie alle Fehler mit;in die Übersetzung nehmen. Wird sie aber, was leider nur zum Teile geschehen wird, alle Fehler ausbessern, so darf sie nicht im Vorworte schreiben, welches Wunder an Gründlichkeit das ungarische Herzl-jBuch sei. An der falschen Angabe der Geburtsstätte Herzl, die auch Bein übernommen;hat, sind wir vielleicht mitschuldig. Wir haben im Jahre 1929 in der Züricher ,,Jüd. PressztrA zum erstenmale das 'Bild des Tempels mit der anstoßenden Häuserreihe von anno 1859 (publiziert und dazu bemerkt ,,daneben die Geburtsstätte Herzls‘‘ -aber nicht anstoßend. Patai in seinem liebenswürdigen Leichtsinn bei historischen Daten, ratet aufs Geratewohl auf das Säulenhaus. Dieser Artikel der ,tJüd> PressztrA, in welchem über die Vernachlässigung der Herzl-Forschung m Budapest Zetermordio geschrieen wurde, hat ja den Anstoß zum Herzl- Buche Patais gegeben, dessen pädagogische Bedeutung für die. unreifere Jugend nicht unterschätzt werden darf. Mit der deutschen Übersetzung tritt aber Patai vor ein minder kritikloses Publikum und wir raten ihm ernstlich in diesem Falle nicht auch die Administration über die Redaktion zu stellen. Die unvergleichlich erhabene Tragödie des Lebens und des Martyriums Theodor Herzls ist eines der teuersten Dokumente des judentumes und sollte in seinem Geiste der Selbstlosigkeit beschrieben werkten, besonders in der Stadt seiner Geburt und seiner Lehrjahre. Zu Pauline Herzls Tod. Der jähe Verlust der 18-jährigen Pauline hat eine Wendung im Leben der Familie Herzl hervorgebracht, die vielleicht eine Wendung in der Geschichte des Judentumes bedeutet. Die , Prof. Fr. Gross, Augenarzt Frau (ohanna Brschitz Aus der Ehrengallerie des „Beth-El“ 23

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