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Judaica · 1935-08-01 · 11-12 (August 1935) · p. Seite 36

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Judaica
Volume
2 (1935)
Issue
11-12 (August 1935)
Date
1935-08-01
Page
Seite 36 (sequence 38)
Language
German
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de und Theologie. — J. W. Fuck-Dacca: Spuren des Zindigtums in der islamitischen Tradition. — W. Heffening-Bonn: Zum Aufbau des islamitischen Rechtswerke. K. Levy-Koln: Ein tunesisches Schattenspiel. — M. Mostata-Bonn: Hair baj Sultan Leila. — K. Röder-Bonn: Über glasierte Irdenware und chinesisches Porzellan in islamitischen Ländern. — O. Spies-Aligarh: Ad Mugultags Spezialwerk etc. — Aufsätze von Hilgenberg, Kirfel, Losch und Mateumots über indische Kultur, Pippon - Tokio, Kressler, Schmitt und K. Wang in Bonn über japanische Kultur. — Katharina Korn- Bonn gibt die Bibliographie der wissenschaftlichen Arbeiten Paul Kahles, aus deren Fülle seine bahnbrechenden Studien über die Masora hervorzuheben sind. In der Vorrede sagt der Herausgeber. dass es das unbestrittene Verdienst Kahles sei, dass der ferne Osten an der Bonner Universität eine Pflegestätte gefunden hat. Im Drucke befindet sich der Aufsatz Kahles. Der Mischna-Text in Babylon nach einem Fragment der Genisa, im Jahrbuch des Rabbinerseminars, Cincinnati. A läthatatlan kaszärnya. (Die unsichtbare Kaserne.) Von Elemer Magyar, Kosmos-Verlag, Budapest. — Eine grausame Satyre auf den Krieg, die jämmerlichen Ursachen dieses Monstreverbre - chens, die Gewissenlosigkeit, mit welcher er geplant wird und welch kleinlicher Zufall das Kataklysma verhindert. Entkleidet jedes moralischen Mäntelchens, steht der entlarvte Mars als ein erbärmliches Missgeschöpf da, ein grauenhaft lächerlicher Moloch-Götzen, dem eine verrückte Menschheit, genarrt von einigen Nutzniessern ihre Kinder opfert. Eine Herzensaffaire rettet ein Land vor sodomitischer Vernichtung, ein lächerlich kleiner Zufall, aber ein grosses Symbol der sieghaften Macht der Liebe, die einmal das happy end der ganzen Kriegsgeschichte bilden soll. Kobez Maamarim le-dibre jeme haitonut beerez Jizrael. Sammclschrift über das Zeitungswesen in Palästina, redigiert von Salamon Pewsner. I. Tel Awiw 1935. Nach dem Vorworte Dr. Heinrich Löwes folgt ein Essay „Rabbi Joel Moses Salamon, der Schriftsteller und Redakteur”, ein fesselndes Bild von einem Pionnier des hebräischen Zeitungswesens das das ganze Tätigkeitsgebiet geistiger, wirtschaftlicher religiöser und wissenschaftlicher Besitzergreifung des Landes vorbereiten will. M. D. Gaon schreibt über die Geschichte der scphardischen Ladino- Presse: Wir begegnen hier Baruch Mitrani, der auch in Pressburg die spaniolische Zeitschrift „Karmi” drukken Hess. David Judelewitz schreibt über Ben Jehuda, es folgen Artikel über die landwirtschaftliche und die Arbeiter-Presse. Ein sehr wertvoller Beitrag zur Geschichte des Geistesleben in der grossen Aera der Auferstehung Erez Israel. Post Allen Freunden und Förderern der Ju.daica! ilöWI ."D’DD Sz. in B. „Zsido Szemle” ist das Eigentum der zion. Organisation Ungarns. Die Transaktion, welche es zum Eigentum eines Einzelnen machte, war illegal, keineswegs ist die pragmatische Sanktion, laut welcher das Blatt vererbt würd, gütig. Die Zeiten sind zu ernst für solche leichtfertige Behandlung des Pressewesens. Budapest, 15. Sept. 1935. Geehrter Freund! Mit Bezug auf die Post-Notiz in der letzten Nummer der „Judaica,: in welcher gesagt wird, dass die Familie des sei. R. Wolf Schwarz, die im „Szombat” gebrachte Erzählung dementiert, teile ich mit, dass nicht nur die illustre Person meines Gewährsmannes für die Tatsächlichkeit der Erzählung bürgt, sondern dass auch von anderer glaubenswürdiger Seite bestätigt wird, dass Schwarz den Geistlichen I.ipovnicky, der wegen seiner Beteiligung an dem Freiheitskampfe von den österreichischen Behörden verfolgt wurde, ein Asyl geboten hat und darum von seinem Schützling, dem späteren Bischof Lipovniczky in Nagyvärad in hohen Ehren gehalten wurde und dass R. Wolff Schwarz darüber allgemein a „püspök zsido” genannt wurde. Diese Tat gereicht dem Andenken des Verstorbenen nur zur Ehre und verdient festgehalten zu werden. Mit bestem Grusse Hochachtungsvoll Dr. Ede Kenez-Kurländer Redakteur des ,.Szombat” Herausgeber, Eigentümer und Redakteur : Samuel B e 11 e 1 h e i m Druck von Carl Angermayer (Adolf Alkalay & Sohn Nachfolger) Bratislava, Spitälska 18.

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