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Judaica · 1935-06-01 · 9-10 (Juni 1935) · page 40

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Judaica
Volume
2 (1935)
Issue
9-10 (Juni 1935)
Date
1935-06-01
Page
– (sequence 40)
Language
German
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haben. („Nun, was macht mein Junge?5' soll die Mutter den Frenk gefragt haben.) Diese Stichproben müssen genügen. Man kann der Aguda-Jugendgruppe nicht den Vorwurf ersparen, ihre'-; Namen bianco unter ein ganz schlechtes Buch gesetzt zu haben, umsomehr. als dieses tolle Zeug zuerst als Feuilleton im „Israelit55 erschienen ist und die Jugendgruppe Gelegenheit hatte, sich von der lächerlichen Fehlerhaftigkeit dieses Buches zu überzeugen. Und das geschah zur selben Zeit, wo wir hier bereits alle Quellenwerke zur Geschichte der Ghatam Sofer-Zeit in seltener Vollständigkeit zusammengetragen und behandelt haben. Zu Chaim Schachor. Herr Dr. Tobias Jakobovits, Bibliothekar der israel. Kultusgemeinde in Prag schreibt uns: L. Lamm erwähnt in „Judaica55 (7—8. Heft), Seite 14: „Chaim Schachor (Schwarz) begegnet uns 1522 in Prag. Dieser hat schon in Prag 1514 gedruckt. In einem in unserer Bibliothek vorhandenen Werk von 1514 wird er als Druckherr genannt, er druckte bis 1527 ununterbrochen in Prag. Über ihn schreibt wiederholt B. Friedberg in seinen typographischen Werken.55 Louis Lamm. Der 28. Katalog dieser renommierten Buchhandlung ist erschienen. Fr enthält Werke der Maimonides- Literatur und zur Kabala. (Amsterdam, Amstel 3.) Post Szombat. Die Familie des sei. R. Wolf Schwarz dementiert entschieden die Erzählung vom „püspök zsiao55. R. Wolf Schwarz hat niemals in Nemet Szent Grot gelebt. Fr war Antiquitätenhändler und stand besonders mit Bischöfen in Verbindung, so auch mit Bischof Lipovniczkv in Grosswardein. Er hatte auch stets Eigang beim Fürstprimas, Er hat nie Politik gemacht. Er isr hier im Alter von 97 Jahren als Vorsteher der Chevra Kadischa gestorben Es dürften hier zwei verschiedene Personen mit einander verquickt sein. Oberdirektor T. Am besten, man betrachtet diese Dinge von der Spassvogelperspektive? K. Sie berichten, dass Ihnen die Inkassantin der KKL-Biichse erklärt habe, Herzl sei abgetan, wenn er lebte, würde man ihn nicht wählen; heute führe die Jugend, ihr Führer sei. . . Dr. D. und Dr. St., Jerusalem. Dankend erhalten. Bratislava. Zu den Wahlen haben wir nichts zu bemerken, wie Bummesl! Die Martini Huldigung der Pressburger Gemeinde. Die Streitfrage, ob die bekannte Martini-Audienz der Pressburger Gemeinde ein besonderes Privileg oder ein Rudiment von ehemaliger Steuerabgabe gewesen ist, wird durch den folgenden Brief an den Pressburger Judenrichter Hirsch Spira zu Gunsten des zweiten Falles entschieden. Der Brief ist um 1815 herum geschrieben, Diese Liste ist blos ein Teil der Martini-Abgabe. Auch die Beamten der Stadt Pressburg erhielten feiste, koscher geschlachtete Gänse, deren Zahl in einem Falle 78 Stück betragen hat. Bester R. Hirsch Spira-leben! 5dem ich gehört habe, das Sie vor Martini nit mehr rauf kommen so mache ein Erinnerung wegen die Ab Gabe von Martini Gänse. Das Malchus (Königshaus) ist nit hier, habe mich erkundigt ob sie werden kümen bis zur Martini. Der erste Kammer Diener sagt er weis nit. In Fall sie sollen kumen würde Ihnen, schreiben. Also Bericht was Sie brauchen Fürst Pallfy 2 Graf Josef Pallfy 2 Kanzler Erdödy 2 Vizeh Kanzler Kohäry 2 Hofrat Nebry (?) 1 Flofrat Lahne (?) 1 Hofrat Buchler 1 Hofrat Neudast 1 Sekretär bei Kanzler 1 Sekretär Vizeh Kanzler 1 Expitter (?) ... 1 Kammerdiener bei Graf Josef 1 jachod (zusammen) Stuck 16. Da hero bitte Ihne vor Ihre Ab Reis die Güte haben an ihr bestelen ordiniren lassen auch dass sie bezeichnet weren mit Chassima (Siesel). Un rckommandiren schöne Gans un sauber her gericht. Leben Sie wol Ihr alter Freund Awrohom Hindels Wunsche Gemar chassimo teuwo nebst Simchas J. T. (Poststempel Wien.) Herausgeber, Eigentümer und Redakteur : Samuel B e 11 e 1 h e i Druck von Carl Angermayer (Adolf Alkalay & Sohn Nachfolger) Bratislava, Spitälska 18.

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