Judaica
- Journal
- Judaica
- Volume
- 2 (1935)
- Issue
- 9-10 (Juni 1935)
- Date
- 1935-06-01
- Page
- Seite 6 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Moritz Löwy (Porträt), Moses Samuel Neumann, diese Ehrengalerie Preßburger Größen hat er mit rastlosem Porscherr fleiß unq künstlerischer Kraft für uns geschaffen. Bei vielen anderen erfahren wir durch ihn, daß sie in der berühmten Münzstätte der Preßburger Jeschiba ihre Prägung erhalten haben. In Beth-Lehem erklingt auch schon die Harfe Zions. Er läßt sich von Albert: Cohn über die Gründung und Entwicklung der Ackerbauschule in Jaffa berichten und fügt selbst Anregungen bei. So fließt Vaterlandsliebe, Glaubensfreude und Zionsliebe zu einer heiligen Dreieinigkeit im Schmelztiegel seiries feurgen Herzens zusammen. Sein Lieblingslied galt aber dem Galuth, dem wahren Galuth, dem Galuth-hanefesch, aus dem er seinen Stamm emporreißen wollte zur ehrenhaften, genügsamen produktiven Arbeit; aus Alteisen wollte er Pflug und Amboß schmieden, Wechselgeschäfte zu Werkstätten wandeln. Er widmete der Arbeit ein Preislied ums andere. So sang er, der Tyrtäus der Arbeit, seinem Volke ins Ohr: Zsidö koväcsdal. Föl munkära, föl derek barätok Kik erös kezzel forgatjätok Harci fegyverkent a kalapäesot Az elöitellel csatäztok Reg nyomasztö läncokat leräztok Haa halljäk hat a zsidö koväcsot! S ha halälnak a kemeny fogöja Megragad, megäll eitern fuvöja Es lenyugszom föld anväm öleben Hamvaim felett sirkö ne legyen Mint holtröl is ez üllö beszelyen A zsidö koväcs — vegmühelyeben. (Pest 1862). Druckerzeichen des Athias Amsterdam auf der Prachtausgabe des Maimonides 1702 daneben hebräischer Namenszug des Besitzers Wolf Pappenheim sen. 6