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Judaica · 1935-01-01 · 5-6 (Januar 1935) · p. Seite 40

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Judaica
Volume
2 (1935)
Issue
5-6 (Januar 1935)
Date
1935-01-01
Page
Seite 40 (sequence 42)
Language
German
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der gewesenen Präsidentin der Weltorganisation jüdischer Frauen, Kohut, einen Artikel von Frl. Dr. Judith Rosenbaum und den Bericht des Herausgebers Dr. Dcutschländer über die Entwicklung der Beth Jakob Schule. Frau S. Schnierer in Krakau ist die Protaganistin der Beth Jakob Bewegung. Ein kleines Vdetzimmer, das Raum für 30 Kinder hat, wurde im Jahre 1917 aufgenommen Das war der Keim zu einem in der alten und neuen Welt verbreiteten Bewegung. Gegenwärtig zählt das Beth Jakob Schulwerk bereits 18.000 Schülerinnen in 162 Schulen. — Wir finden, dass dieses grossartige Werk in der Tschechoslowakei zu wenig bekannt istobschon sich hier in Rabka (Tatra) und Sv. Jur Sommerkolonien des Beth Jakob befinden. Hanescher, Zeitschrift für theologische Wissenschaft, Sala n/V. „Nicht der Ort ehrt den Menschen, sondern der Mensch den Ort.55 Rabbi Abraham Schwarz, ob er in Koka oder in, Sala wohnt, macht den Ort zu einem Zentrum jüdischer Wissenschaft. Die letzte Nummer („Der dritte Adler, Flügel’') steht auf der gewohnten Höhe. Post An die Leser. Ursprünglich als Quartalschrift gedacht, haben wir im Juni 1934 ein Prospekt versendet, welches die jährliche Ausgabe von sechs Heften in zwangloser Folge angekündigt hat. Die sehr sympathische Aufnahme unseres bescheidenen Versuches und auch andere technische Erwägungen haben uns veranlasst, die „judaiea55 zur Monatsschrift auszugesralten. Für die nächste Zeit, bis das nötige sichere Fundament geschaffen sein wird, lassen wir die „Judaiea55 in Doppelheften erscheinen. Man kann von der „Judaiea55, die als Eisbrecher dient, nicht das Tempo der Handelsschiffe verlangen, die so klug mit dem Strome schwimmen. Zs. in B. Den Aron Gr. haben sie alle gewählt, da er so frei von der Leber .spricht und betont, dass die Gemeinde einer Restauration bedarf,.., freilich nur einer. G. N. Kurz angedeutet: WJZO mibat Cion kol hadara. R. Nitra. Wir bedauern, dass auch die Aguda in Fraktionen zerfällt. Aguda spielt an „kulom Aguda echot5' an und man denke an „lo titgodedu”! „Agudot agudot55 zu machen wird als Frevel bezeichnet. Es *ehlt eine starke Leitung und eine fähige Presse. Was Wunder, wenn Chassidim-Rabbiner mehr als früher als Gegner heraustreten. Die Aguda-Jugend fällt auch zu schi den Schlagwörtern zum Opfer, die ihnen um die Ohren sausen, mangels einer eigenen Direktive. Vier Notizen. Mit einigen Strichen sei hier die Tätigkeit von vier Führern charakterisiert. Cyrus Adler der greise Führer der mächtigsten jüdischen Körperschaft „American Jewish Committee55 teilt mit, dass Roosevelt bewogen wurde. bei der Sowietregierung für die freie Ausübung der Religion und des Zionismus zu intervenieren. — Oberrabbiner Hevesi wird vom Papst und Mussolini empfangen. Der Papst gibt eine höchst eindrucksvolle Erklärung. — Das ist aber nur Stadlonus alten StyJes! Ganz anderes die stolzen Vertreter des jüdischen Volkes!! Nahum Goldman besucht den High Commission ar und? . . .. wird zum Lunch geladen. — Moshe Shertok besucht den Emir von Transjordan und? wird zum Lunch geladen. In den beiden ersten Fällen der „veralteten Stadlomusmethoden55 gibt es achtungswerte Erfolge, wenn auch ohne Lunch, in den zwei letzteren Lunch ohne Erfolge. Mehreren. Begeisterte Sympathiekundgebungen schreibt man am besten auf Postanweisung-Coupons. — Keinesfalls \\ erden Komplimente an Zahlungsstatt angenommen. v. R. V. S. in Str. Dankend erhalten. Nächste Nummer. Neugegründete Gesellschaft. Flervorgegangen von der Reederei Arnold Bernstein. Hamburg. Gesellschaftssitz Haifa. Erster Dampfer unter palästinischer Flagge. Der Dampfer ist nach modernsten Grundsätzen der Hygiene und des Komfort ausgestattet, hat 400 Plätze Einheitsklasse, die der ersten Klasse auf anderen Dampfern entspricht. Es wird eine vollkommen abgesonderte unter strengster Aufsicht stehende rituelle Küche geführt. Herausgeber, Eigentümer und Redakteur : Samuel B e 11 e l h e i m Druck von Carl Angermayer (Adolf Alkalay & Sohn Nachfolger) Bratislava, Spitälska 18.

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