Judaica
- Journal
- Judaica
- Volume
- 2 (1935)
- Issue
- 5-6 (Januar 1935)
- Date
- 1935-01-01
- Page
- Seite 36 (sequence 38)
- Language
- German
- Belongs to
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Hofrat Samuel Stern Präsident der isr. Landeskanzlei Ungarns und der Pester isr. Gemeinde Es ist kein Zufall, daß unter dem gegenwärtigen Regime nicht nur die talmudische Wissenschaft, sondern auch jüd. Geschichtsforschung und Literatur an mehreren Seiten aufblüht, wie das Erscheinen des „Hamayon“, der „Judaiqa“, die jüdische Abteilung an der Universitätsbibliothek und endlich das große Werk der Transkribierung und Registrierung der Grabsteine des alten Friedhofes, das von Herrn Josef Grünsfeld mit großer Ausdauer und Fleiß durchgeführt worden ist, wie es selbst die Wiener oder Budapester Gemeinde noch nicht bewerkstelligt haben. Der neugewählte Vorstand besteht aus: Isidor Papponhjeim, Präses, Philipp Neumann, Vizepräses, Arnold Kämpfner, Stemfeld und. Salamon Rjeichner, der von beiden Parteien gewählt worden ist. Illuminierte Handschriften in Pressbürg gibt es bei Weitem nicht soviel, als man in einem solch alten Gemein* wesen voraussetzen wurde. Präses Isidor Pappenheim besitzt einen Pracht*Siddur, geschrieben für Simon Wolf Oppenheim 1712. (Siehe Nr. 1—2) von Arjo Juda Katz, Abg. Gestetner eine prachtvolle Megilla, Markus Fürst eine Hagada 1734 von Simel von Polin. 36