Judaica
- Journal
- Judaica
- Volume
- 1 (1934)
- Issue
- 3-4 (Oktober 1934)
- Date
- 1934-10-01
- Page
- Seite 34 (sequence 36)
- Language
- German
- Belongs to
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\ on unseren hebräischen theologischen Zeitschriften in der Slovakei, die wie man aus dem Inhalte sieht die alte und neue Welt mit geistigem Kontakte verbinden, aber im eigenen Lande nicht nach Gebühr gewürdigt werden. Hamayon. II. Jahrgang Nr. i. Herausgegeben von der Vereinigung gewesener Hörer der öffentlichen Rabbinatsschule, Bratislava. Schlosstrasse 74. Jahresabonnement 60.— Kc Amerika 2 Dollar. — Für jeden der über Land und Meer verstreuten Schüler und Freunde der Pressburger Jeschiba wird jedes neue Heft des Hamayon eine Stunde der Andacht bedeuten. Das zweite Heft ist eine weitere Bereicherung der jüdischen Theologie aber gleichzeitig von allgemeinem wissenschaftlichen Werte. Die Rubrik ,,Sifte Jeschenim” bringt als würdigen Erstling eine ungedruckte Abhandlung des Chat am Sofer s. A. zu dem 95. Jahrestage des Todes des grossen Rabbi. Mit Ergriffenheit liest man ferner die Trauerrede des Ketaw Sofer s. A. über seinen erhabenen Vater und Meister den Chatam Sofer. Das unschätzbare Manuskript lag wohlverwahrt im Besitze der Rabbinerfamilie Katz in Nitra. Es folgen halschische Abhandlungen des Schewet Sol er s. A. unc des Rabbi Chaim J. Sonnenfeld s. A., welch letzterer die willkommene Beilage des Mcrenu-Diploms des Ketaw Sofer an den Jerusalemer Patriarchen angefügt ist. ln der Rubrik Hai ach a befindet sich eine aktuelle Abhandlung des Nestors der slovakischen Rabbiner O. L. Spitzer. Es folgt eine gelehrte Abhandlung vom L'oz. Rabbi Samuel Schreiber, eine Grabrede des Csornaer Rabbiner und ein Beitrag des bestbekannten Herausgebers des Tel talpiot D. Z. Katzburgcr. Die studierende Jugend ist vertreten durch Benjamin Ch. Steiner und S. H. Ehrentreu. Eine wertvolle Gabe ist der Aufsatz des unsterblichen Lubliner Rabbi Meir Schapira s. A. über die Je schibor in Prag und Pressburg. Wermutstropfen im Kelch der Freude sind die Nekrologe über Rabbi Spitzer Hamburg und J. J. Strasser in Grossvardein. — Der Büchereinlauf berichtet über die Edition der alten Handschrift des Beth habeenira von Menachem Hameiri, herausgegeben von Rabbi Abraham Schreiber Gorizia und das Werk des Szerencser Oberrabbincr Pollak ,,Chelek Lewi”. Zsidö ujsägirok es szepirok a magvarorszagi nemetnyelvü idöszaki sajtoban a „Pester Lloyd” megalapitasig, 1854-ig, irta Osztern Rozsi, Budapest T930. Jüdische Journalisten in der deutsch-ungarischen periodischen Presse bis zur Gründung des ,,Pester Lloyd” 1854 von Rosa Osztern. — 45. Heft der deutschen philologischen Arbeiten, her ausgegeben von Gedeon Petz, Jakob ßieyer und Heinrich Schmidt. 8°. 93 S. — Wir kommen auf diese bereits or vier Jahren als Dissertation erschienene ausgezeichnete Arbeit hier nochmals zurück, da dieses mit bewundernswerter Gründlichkeit und Umsicht verfasste Werk ein wertvoller Beitrag zur Literaturgeschichte des Pressburger Judentums darstellt. Was wir vergebens von unseren Kulturinstitutionen und den geistigen und geistlichen Führern erwartet haben, präsentiert uns ein junges Mädchen in vollendeter Form, wie sie nur auf dem Boden einer Universität geschaffen werden kann. (Das Buch gewinnt für uns neue Aktualität, da aus der Budapester Studentin nun eine gute Pressburger Hausfrau geworden ist.) Ein riesiges Material von Zeitschriften ist in dem Büchlein aufgearbeitet und es wird uns eine grosse Fülle von Information über in unserem Lande lebender. und wirkenden deutsch-jüdischen Schriftstellern in kurzer übersichtlicher Weise geboten. Die von uns oft reklamierte geistige Zuständigkeit Saphirs nach Pressburg findet Liier seine Bestätigung, die böhmisch-jüdischen Schriftsteller Kompcrt, Neustadt, Heller, die Pressburger Dux, Horowitz, Oppenheimer nahen uns wieder, alles in Allem eine historische Erstlingsarbeit von bleibendem Werte. Dem ungarischen ” exte ist eine deutsche Inhaltsübersicht beigegeben und ein Personen- und Sachregister erleichtert die Orientierung. Hoffentlich hat die Verfasserin nicht den Schreibtisch gänzlich mit dem Herde vertauscht und wrird die einmal mit Glück begonnene historiographische Tätigkeit noch fortsetzen. Isten arnyekaban, regeny, irta: Beregi Armin, Lampel R. Wodianer F. es liai kiadäsa, Budapest 1 q33. 2 kötet. — Hm Schatten Gottes”, Palästinaroman von Armin Beregi. 2 Bände. — Ein wahres Altnculand, das Beregi mit orächtiger Gestaltungskraft dem ergriffenen Leser vorzaubert. Zwei Engländer wollen den alten Traum der