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Judaica · 1934-08-01 · 1-2- (August-September 1934) · p. Seite 34

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Judaica
Volume
1 (1934)
Issue
1-2- (August-September 1934)
Date
1934-08-01
Page
Seite 34 (sequence 35)
Language
German
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ard Donath am Radio ein Konzert orientalischer Musik abgehalten. Donath hat auf dem Gebiete der Musik orientalischer Völker Rühmenswertes geleistet. Er war im Jahre 1911 in Palästina um seine Studien im Oriente selbst zu vervollkommnen. Zur Berühmtheit ist Donath durch die Komposition des Goldfaden’schen Singspieles „Sulamith“ geworden, die mehr als 450 Aufführungen erlebt hat. Das Libretto ist auch schon vor Jahren ins Slovakische übersetzt worden. Es wäre daher eine dankbare Aufgabe, eine Reprise dieses Werkes unseres Landsmannes anzustreben. Donath ist im Jahre 1865 in Banska-Bystrica geboren, verlebte aber seine Jugend- und Lehrjahre in Pressburg. Er ist einer der besten Kenner der Orientmusik, die er für das symphonische Orchester bearbeitet hat. Bibliographie Sbornik venovany D Dr. Jänovi K v a öa 1 o v i profesorovi teologie k sedemdesiatym narodeuiam, zredigoval Dr. Michal Lucansky, profesor teologie. Bratislava 1983. Näkladom spolku Tranoscius v Lipt Sv. MikuläSi. Podielovä kniha Hurbanovej evanjelickej spoloönosti literärnej C 25 na rok 1933. Tla- Cou knihtlaöiarne Jan Rocisk a spol. Bratislava. Cena Kt 35.—. Der akademischen Sitte gemäss ist dem hervorragenden Gelehrten Professor Dr. D. Kvaöala zu seinem 70. Geburstage eine Festschrift gewidmet worden, aus dessen reichem und wertvollem Inhalte wir die für die jüdische Wissenschaft besonders interessanten Arbeiten hervorheben. Der erste Abschnitt betitelt sich: Stary Zäkon, (Altes Testament) Prof. Dr Aladär Hornyänszky, evangelischer Theologieprofessor in Pressburg überrascht uns da wieder mit einer slovakischen Übersetzung des Mischna- Traktates Joma. (slovakisch : Den Smierenia). Der hervorragende hebräische Gelehrte, der Verfasser der vor 26 Jahren erschienenen hebräischen Grammatik, die von seiner gründlichen Kenntniss der heiligen Sprache zeugt, leitet seine Übersetzung mit einem Vorworte ein. Dieser wertvollen Arbeit folgt eine Studie des Professor Dr. Konstatin Kurnatovsky in Kaunas (Kowno) über „Sprichwörter und sprichwörtliche Redewendungen im Pentateuch" die wohl noch ergänzt werden könnte, und eine Arbeit des Prof. Dr. S. Danek Prag: Gazer, servus Abrahami a Taphanes princeps (Pharaonis). Auch die in slovakischer Sprache geschriebene „Bemerkungen zur syrischen und arabischen wissenschaftlichen Fachliteratur“ von Prof. Dr. J. Bako§ hat für uns aktuelles Interesse, zeugt von dem reichen wissenschaftlichen Leben der evangelischen Theologie in der Slovakei und bildet für uns eine nachdenkliche Mahnung an unsere Pflicht gegenüber der jüdischen Wissenschaft. Zoltän Marencin, Ciselnä biblia a jej zähadne zäzraky, Trnava 1930. Der Verfasser, ein evangelischer Pfarrer hat sich mit Leidenschaft in das Studium derGimmatria vertieft, entdeckt, wie der Titel des Buches besagt, enigmatische Wunder in der heiligen Schrift, die in den Zahlenwerten der Bibelworte angedeutet sind. Wir werden später noch ausführlicher über die Arbeiten Marenöins, der inzwischen noch in einem zweiten Werke seine Theorien verfochten hat, zurückkommen. Hamayon (Die Quelle). 1. Heft. Unter diesem Titel erscheint unter der Aegide der Vereinigung der gewesenen Hörer der öffentlichen Rabbinatschule in Pressburg, eine hebräische Zeitschrift für Theologie, Homiletik und Geschichte. Das erste Heft macht einen ausgezeichneten Eindruck Es enthält sehr wertvolle Beiträge, die den Kenner besonders erfreuen, aber auch allgemeines bibliographisches Interesse durch die Publikation von ungedruckten Manuskripten von grossen Thorameistern wie Chatam Sofer, Ketaw Sofer und Schewet Sofer, erregen wird. Nach diesem Dreigestirne der Talmudwissenschaft folgen Responsen von dem gegenwärtigem Oberrabbiner Akiba Schreiber und dem Erlauer greisen Oberrabbiner Simon Schreiber. Dozent Rabbi Samuel Schreiber und Simon Strasser veröffentlichen Abhandlungen zum Talmud Es folgen Kanzelreden des Pressburger und des Bätorkeszer Oberrabbiners. Dann kommt die studierende Jugend selbst zum Worte : A. Haberfeld, B. S Reich, N. CH. Ehrentreu, David Gross, Juda Löwy und Amram Blum, der eine historische Arbeit liefert. Der hebräische Styl ist auch auf der Jeschiba zur höheren Entwicklung gelangt. Zeitschriften für Jeschibawesen haben schon vor dem Kriege die Pressburger Schüler, J. Fleischer (Nite Bachurim) und Josef Szoffer (Jeschiba) herausgegeben. 34

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