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Korrespondenzblatt des Vereins zur Gründung und Erhaltung einer Akademie für die Wissenschaft des Judentums · 1927-01-01 · 8 (1927) · p. Seite 31

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Journal
Korrespondenzblatt des Vereins zur Gründung und Erhaltung einer Akademie für die Wissenschaft des Judentums
Volume
8 (1927)
Date
1927-01-01
Page
Seite 31 (sequence 33)
Language
German
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IRI
…/2707513-2707522--333-2707903
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31 Bericht des wissenschaftlichen Vorstandes Die Arbeit des Forschungsinstituts rst in erster Reihe der Fortführung und dem Ausbau der von ihm begonnenen wissenschaftlichen Unternehmungen gewidmet, die noch für längere Zeit seine Kräfte voll in Anspruch nehmen. Auch wenn sich wieder die Möglichkeit eröffnen wird, die Zahl seiner Mitarbeiter mehr zu verstärken als es in den letzten Jahren möglich war, werden dabei vorzugsweise die in Angriff genommenen Arbeitsgebiete berücksichtigt werden müssen. Darum wollen wir indessen nicht ganz auf eine Erweiterung unseres Arbeitsprogramms verzichten. Einen bedeutsamen Schritt nach dieser Richtung hin stellt die im letzten Jahre erfolgte Bildung einer Kommission für Statistik und Wirtschaftskunde der Juden dar. Während das Forschungsinstitut bisher nur die historische und philologische Seite der Wissenschaft des Judentums gepflegt hat, bezieht es nunmehr auch das gegenwärtige Leben des Judentums in den Kreis seiner Arbeit ein, beschränkt sich dabei aber auf solche Probleme, die einer streng objektiven Behandlung fähig sind. Wir haben uns für dieses neue Gebiet zu einer Arbeitsgemeinschaft mit dem seit langem bestehenden Bureau für Statistik der Juden verbunden. Die bisher von dem Bureau veröffentlichte Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden wird ietzt von beiden Institutionen gemeinsam herausgegeben und untersteht der Kontrolle unserer statistischen Kommission. Daneben hat diese auch eigene Untersuchungen in Aussicht genommen. Über ihr von ihrem Vorsitzenden, Herrn Professor Silbergleit (Berlin) entworfenes Arbeitsprogramm, das die Zustimmung der übrigen Mitglieder der Kommission gefunden hat, berichtet sein dieses Heft eröffnender Aufsatz. 1. Vorstand und Kommissionen, Aus dem Vorstand ist Herr Professor Täubler (Heidelberg) ausgeschieden, weil ihm eine aktive Beteiligung an den Arbeiten des Vorstandes gegenwärtig nicht möglich ist. Das Forschungsinstitut wird sich seinem Begründer und ersten Leiter, der seiner Arbeit in einem weitausschauenden Programm die Richtung gewiesen hat, stets in dankbarer Verehrung verbunden fühlen. Die neubegründete statistische Kommission besteht außer ihrem Vorsitzenden, Herrn Professor Silbergleit (Berlin), aus den Herren Prof. Cohen (München). Sanitätsrat Prof. Hanauer (Frankfurt am Main), R. E. May (Hamburg) und Direktor Dr. Rotholz (Berlin), 2. Mitarbeiter. Herr Dr. Albeck, der als hauptamtlicher Dozent für Talmud an die Hochschule für die Wissenschaft des Judentums berufen worden ist, scheidet zum Herbst 1927 aus der Reihe der festangestellten Mitarbeiter des Forschungsinstitutes aus, wird aber weiter für dasselbe tätig sein und insbesondere die Ausgabe des Bereschit Rabba zu Ende führen. Fräulein Dr. Stern kann wegen ihrer kürzlich erfolgten Verheiratung dem Forschungsinstitut nicht mehr ihre ganze Zeit widmen und wird unter Verbleiben in ihrer bisherigen Stellung nur noch halbtägig für die Akademie arbeiten. 3. Arbeiten. Die seit längerer Zeit im Manuskript abgeschlossenen Arbeiten von Albeck über die halachichen Midraschim. von Spanier über die massoretischen Akzente, die im vergangenen Jahre au^ äußeren Gründen nicht veröffentlicht werden konnten, sind jetzt im Druck

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