Korrespondenzblatt des Vereins zur Gründung und Erhaltung einer Akademie für die Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Korrespondenzblatt des Vereins zur Gründung und Erhaltung einer Akademie für die Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 3 (1922)
- Date
- 1922-01-01
- Page
- Seite 38 (sequence 38)
- Language
- German
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38 Bericht des Verwaltungs-Vorstandes Vergleichende Übersicht über die Entwicklung des Vereins. Zahl: Beiträge: I. Stiftungen: Ende 1919: 3 150000,00 »» 1920: — — i» 1921: 4 200000,00 1. 10. 1922: 8 400000,00 IL Immerwährende Mitglie der: Ende 1919: 26 259000,00 ti 1920: 34 344000,00 H 1921: 44 449000,00 1. 10. 1922: 55 584000,00 III. Ordentliche Mitglieder: Ende 1919: 45 37000,00 11 1920: 134 112000,00 11 1921: 288 197000,00 1. 10. 1922: 470 742000,00 IV. Gesamtzahl der Stifter und Mitglie der: Ende 1919 1920 1921 1. 10. 1922 74 171 336 533 V. Einnahmen: Verwendbare Gelder Stammkapital Zusammen Ende 1919: 70000,00 409000,00 479000,00 „ 1920: 176000,00 85000,00 261000,00 „ 1921: 234618,95 155000,00 389618,95 1. 10. 1922: 580000,00 335000,00 915000,00 VI. Ausgaben: 1919 1920 1921 1. 10. 1922 ca. Mk. 20000,00 ca. Mk. 117000,00 Mk. 203212,97 Mk. 521508,73 VII. Die Aktiva setzten sich zusammen: Ende 1919 Ende 1920 Ende 1921 Bankguth. Nationalbank Berlin Mk. 365374,00 383770,00 560555,00 „ Emden Frankfurt — — 56703,10 Wertpapiere 159140,00 159140,00 159140,00 Sorten 6748,00 11448,00 11448,00 Vorausgezahlte Gehälter 2961,65 23382,12 Rückstände ordentlicher Mitglieder 2100,00 Mk. 443953,65 577740,12 789946,10 VIII. Das Gesamtvermögen wuchs in 1921 (ungerechnet die Außenstände an Jahresbeiträgen) um ...... Mk. 212205,98 bis 1. 10. 1922 um weitere..........Mk. 430000,00 Leider ist trotz der erheblich vermehrten Einnahmen im laufenden Jahre die Geschäftslage des Akademie-Vereins während der letzten Monate eine viel ungünstigere geworden. Die Ursache hierfür liegt in der außerordentlichen Entwertung des deutschen Geldes, Durch sie ist der Voranschlag für 1922, der sich auf 560000 Mark belaufen sollte, umgestürzt worden. Die Ausgaben für Gehälter, Subventionen, Buchdruck, Propaganda- und Bürospesen haben sich im Laufe des letzten Vierteljahrs vervielfacht, sodaß bis Jahresende eine Gesamtausgabe von eineinhalb Millionen Mark in Rechnung gesetzt werd en