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Neue jüdische Presse · 1923-02-09 · Heft 39 (9.2.1923) · page 1

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
21 (1923)
Issue
Heft 39 (9.2.1923)
Date
1923-02-09
Page
– (sequence 1)
Language
German
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rul?3l ■ '%'■: ' A $: .-,,' ' t. WW KWmtzW r fr*iiffurter3atitt«3iif«itftftittif Nr mm». 2»>inDiriWtf»tI»«U ' Lezngrpret» pro viertelabonniert üik. aoo.—, bei der ■'■■•ff*^5«(<nbuna durch Streifband für ,WL»fMd»:''jKr. Ausland x» franz-, » schwel,. s Dollar jährlich, Ijn voraus tnMhn» Lin^lnummer Kl». ro>— Redaktion -und LjPeditton: üM., UnterltndauSi .Amt Taunus f073 'fM _ Adtfche AettnngS'ÄeseUfchakt in. h Q. Psstscht ^-Aont» Nr. s«902 Frank urt am Main Insertionsprei« für die flebengefpaltene Nonsar.ille-Zelle' Mk. (00.— für die Reklamezeile Ulf. 250.—. Llatzu. Vatu,» Vorschrift ohne Verbindlichkeit. Anjeigenannahme un« v»>- roaltungr Lpoch«, Aekiainegesellschaftm. b. 1s. Frank,'>» Roßmarkt s, Telefon Hansa »r«|> tV: 5685 (9. Februar iZS5) Nr. 59 r^ .es - Jft das Zeichen einer großen Zeit, wenn die schwierigen einfach, die Kultivierten, elementar, die gei- MWWWWM DeriMten gleich empfindend wer« tWi?MnMscher^lugenk>lick war zweifellos die Teburtsftunh? Hes Hipyischus./ Was di, den Äeden Herzls und WMWÄMMKWKsMenn man sie mit den. anderen EBWWNMW?WtinUen dieser Ätänner verglich) J* UW^ME-Mrktd, Mar ihre erhabene Einfachheit. W?>Etze Sache tonnte nur,eine große.Spräche haben.. KndWMMbckden Männeckste.gefunden Haben, zeigt W^tHigKtidNSrötzs.?:V....// r! ^MMDärtste Prsiltoum der jungen zionistischen Be» wrgtM «or die. /große Ma r alis che Sub staNz jrerXFühtxr. Herzl und. Nordau Ware» ede l durch -^'Wrch^-Das Hat gezündet ünd-zusainrnengehalten. ®* :nigkett: als Nardau aufdem 4.KongreßMine oe. über die rurNäiiWen Judenverfolgungen MWe: jichteteer aUsdrücklich darauf^gegen den 'klei- ^WWaat dtz«Live, Anklage' zu Weben, cho er Hem' ,Wen gegenüber schweigen müßte/(MögeN wir datoÄs!: lernen'.) 'Undüt>ekhaupt:eSwar Nordaus sittiiche Per- .. ,sjonlW!MMke.Mn zu. seinem unauflöslichen und' sieg- Die - WfstKklWn^ in ihrer HäMWkeit, . SHwäW(UiMürde^ ausWMM^DchMMrWläW^Wr^dM ÄKntliHe Mit MvrdS^MUd "er., hat es gründlich Und: erfolgreich be- - sorgtHMsagliMDickes' hat stch für. das jüdische Volk zum WMjWen gewendet seit'20'Jichren. Aber da». «WMMfiMbaele der; ÄssssnilittiKi)? oon^ dessen ekel- HsseWAusmaßen wir uns heute/käum mirhr'eine Darsteüung machen.istendgültigzerbrocheN. Eine K ■ ■ ker watfDrGngarifcher Jude/feine Mutkeck Me russische Jüdin.^ Sogak in derbeginnenden jmghebriiischen Literatur wären feine Vorväter, vertreten. Seine Reden zeigen, -wie viel ihm an jüdischem^ Ueberlieferungsgut vertraut war. Das Hebräische,-das, er in ded Jugend gelühdtzat. hat^er nie ganz vergessen. Freilich, so sicher alt das zlun entscheidenden Urgrund seines Wesens' ge» HStte. so sehr war das an ihm (und zum Teil auch von ihm) vergesse»/ als t r Herzls Ruf folgte; man mar immer wieder krstaunt. wenn man an ihm entdeckte, wie sehr er sich auch seines persönlichen Zusammen., hang» mit dor Vergangenheit bewußt war. Seine M. bische Gegenwart war eben so . groß und überzeugend. Matt-muß.;einen alten erzäylen Höpen, wenn man flWvon Nordau ein ganzes Bild machen will. Witter dek größten Augenblicke des 1. Kongresses, so «zählt das älteste Mitglied der. Frankfurt.« Ortsgrupp^ wur gerade ein Abend, der zu' heiterem Zusammensein bestimmt war. Die besten Kneipleiter waren ausersrhen, aber es konnte keine lustige Stimmung auskonnNen: die innere Spannung war zu groß. Da ergreift Nordau das Wort: er spricht von Rahel, die über ihre Kinder weint. Hcute, nachdem dieses Bild unzählig« Male gebraucht worden ist. mag es uns bamst erkl':rinen. Damals aber war es von einer unertzäiM' Ättualität. wie niemals mehr. Und so gab te bmMvÜch kein Auge, den, nicht die Tränen entstürzten. Di, KHWwar zu Ende, Man hatte eine unvergeßliche »innOWWW. Welt 1 Nr. 14). Vber Mi<A' der ..«theist''. *om JS*S^rB sprach, das M wieder habe'N Äerden. „Ich bin viel- ZD^^DK^'r«i'.xoly.rfchen Sefm befchlö^ eIx op)»dWonelle Haltung gegen die Regierung' Sikorki eiuzunehmen. •i % ^WMglischE Aolonialminister erklärte, daß Hie^jetzige ^dlische Regierung nichts an där Mlästina'L!öiittk itjter Vorgängerin LndeWchMe. .,^^WMUW,^er^alästina.rvett. konWOsUe nicht später als (924 stattfinden. ■' leicht ber Erste/ den man steinigen wiVd/ aber was liegt! .dätorüME^^d^s^R^''diä/Che mit einer Nichtjeden Versuch, mit ihmüber irgendeine finanzielle Unter» stützung oder eine bezahlte Stellung in der Zionistlfcheir vr» ganisatton zu sprechen, entschieden ab. . Im Laufe der letzten Monate hatte stich der Eesundh^bß» zustand Max Nordau» so verschlechtert, daß die Aerzte stwe Umgebung ersucht haben, niemanden zu chm zu lassem AWk ungefähr einer Woche wurde sein Zustand bereit» fo^ baß jede Hoffnung auf seine Wledergenesung aufgegeberr w«b«^ mußte. Max Nordau befand sich bis Mm letzten Augenblicke fein«. Leben» bei klarem Bewußtsein. Enslands PreundtdiafL; Bon Joflah, T. Wedgewood <M« 0. P.). In der britischen Zeitschrift ^lche Nation" Itai sich der hervorragende Fich7»r der britischen Arbeitrrparrei. Lolonel Wwgewood. überdas: Eätstrhem der. englisch^üdisth«»/B«M»' Hungen geäußert und wir bringen den Äckitel de» bekWW. ^35prtänip{t.r« für Se; - NmNsay llMchonaw/ der wMtgste Führ« d«. vppostllo87Hk I Kabinett Bonav'Law tst, b»7 ftilgenden 'imfer««- LcheDtzDt WW8M EW-vön jmer pöpüläwchL^.Re War «nwich« hintzeschrichen' «rfchehch aiber in diesem FAlWe 1 Mnl^^hen - der Sicherhelt der eigenen,Sache ist. Wedgewoov-I . Etz, kann/nicht' verschwiegen^ wecken» hast., urtzirlll ,. M.B^utdellätMmr/edü/g'ewisse/LMiSlHM^E dß^Ä/felntn- Krieg: zu gewiynem JtMir5tiM" »dingÄtzni vor/!tänig Hüssetn woMe sein Hinigrekch haokn. hat um d«r» ursPüingNch« Lalw'hrrum La» Allgeg«,. wärttgsekn von RumSnm.mil Ziffer»'und Stckchew.be /war. und wir bezelchncken bNndling« ihr Ziel als Üa&i ^Rußland — Rußlmld war unglücklicherweise revolmi Wir brauchtm Freund« und einige dachten an die 14 9tBIfo» ' ncU Iude't,^ vön.denen manch« üy« nützlich sei» konnle^lW" würde Bläfours menschliche Beste eine politische Äls' dÄ' M«g nu»' wär, kainen/übrralk au»- den Mappen der 2WH -maten die Papiere mit hen von nnH rmterziictz,eten BerWe» chüngea hervor. E» wüßte einmal' einer all diese Dokumente. Hie van einem verMrsseltrn Partner unterzeichnet «ockstn 'waren., sammeln, um aufzuzelgen. ml» wrlchen SchwiÄlWkelten. wir bei der Abfassung de» L«fi^llir^Dertrotz«^ .kämpfen hatten. ,Alle möglichen JMeressen'ftießrn 0»'-^ /«immder. . - V. - '• .. ...1?M>WWfWMd/WrWWnnicht, wie-er ge^ baNvWUsEMtMUrMefe^^DrttfcheMng HBWelnÄ- MUWWWWWMWMMEWM wenn .mir- Strolche die! edelste Tat meines Lebens be . —--- es Nordaw &t> einen/SqMeWMWriWÄMAMwMHfAr das SühentEUWW poKi Jud«nüim7 leben. Wie er b«ck!s,MrHW.'1.WnKMUWMUrinulieck hat: Für uns tst -es beltte eksse S«lKstverftändlichkeit 'und ge»/ radeHitygÄesWWMher ztoÄsttWn'Wrükcklung. daß wir, Äe OdUMÄM. OMääisnliü,^ Btamte, haben. MenWenMUhW^WWtiie Bewegung, arbüten. Aber jeiier MEW^n °üch ,ganz' zu Nordau. Ts war die^MdMm^-es Zionismus. HälM«w''lj«Äet' ünd 4Pschrieben hat»: ist" voir bleibendes Ättualität. Wir .v«»- gessxn hctuftg/in unserer zionistischen Atnwsphäre, daß e«>MckuöMWMMtt» .gibt. Do wir aber werben. fstiMMWäÄ MMO diesem Kainps wird Nordau der MMstß^BMMit..«rhätte das starke Wort und da»/häW)eTMtn.WWcher ist von uns geschieden. , F. G. . : _ letzt« Züge. *' MürÄordau» Do5 erfolgte in Anwesenheit seiner Sattin,. seiner - rWFÄÄV ' D«^ begabten Maleckn, und seine» treuesten tzreundrs Dr! Alexander Monnoret. Äeh^ölt M sich Max Nordau infolge seine» Gesundheitszustand« Her. .literarischen Tätigkett strnhallen Müssend. Sln grStzeri,. philosophisch« Weck an welchem er zu» letzt gearbeitet hat, ist unvollendet geblieben. 3h deü>tetzttn 3äh«n HnÜ Leben--ki«stmd sich Dax Nordau tn'Waleckgen finanziellen Verhältnissen. Trotzdem sein SestlndKiWstäM tm'^etzten Sommer gebieterisch «in« iäiigere^WmettÄst .Mtd«rte/h°t'«s Ihm stineW°t-rtell« Lage niABkaM. stchHiise Molung zu gännen. Seine «in» ztge EMWüeÄ in dir liM-Zeit war da» monalliche Geda», da» er von der Redattion der in Rueno, Air« erschri- NendenseitüNg.La. Nation.- .Mlt, deren kangsährig« Mit- .arbeiter^r-war. Äte Nedattion dieser Zeitung überwl« ihm ptzWjchOln' Gehaii. lckotzdyy «r.^elt mehr al« 18 Menaten kcknen Äktitel 'lM sie tzesäädt: hatte. Jed: Ueberwei ung war welch, v dt« RedaNlan der WiMAÜNsch» nach einer It'-leunigen Eck»olung Mgeachttf selN'rr materiellen?ag» lehnte Nordau von au»si mmm i&t-: Mt unsere Abonnenten! Wir bitten unsere Abonnenten wiederholt den Bezugspreis für das erste Quartal 1923 von rn 500- /' auf das Postscheckkonto der „Neuen jüdischen preffe" Frankfurt a. M. Nr. SLtzvL zur Vermeidung der hohen Einzugsspesen baldgefl. eiiyahlen zu wollen. Ab 20. Februar werden wir die. noch nühk eingegmigenen Betrage durch vdstttchchHÄsne jpzügüch der Linzugsspesrn erheben. ' Jüdische Zettungs^Sesellschast m. b. Y. .M-'

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