Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 21 (1923)
- Issue
- Heft 37 (12.1.1923)
- Date
- 1923-01-12
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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gNrihrtrt »mi e*hf (Bei*. T-. ’ LficheinMvierzehntägig. j aJ)t i'jffcl .der' -pofl Ltenen Isi-ischen pccffi Sejugapvcls pro Viertel, abonniert Jllf. soo.—, bei der '^«->8« Auseudung dnrch^Strelfban'd für rSLE Ä"1’,»' .Iw- IM Veutlchland ^Itt. mo.o„(;o ,raw. Jtcs.r aj«%4!:r « SWjttn* - Dollar jährUch, Im voran, V.; „ , zahlbar. Einzelnummer Ulf; *o.— Redaktion und Expedition: fvankfürt a.M., UnterNndcmSi trnspxecher: Amt Taunus :,i»-ÄeseUschast »,. b. Ü. itv «r: 8D» Frankfurt a. SH.' ArankfurterIüdisch«Lugend-»Att<r Rtttellunge« der nat^jüd. In»enS«rGAÜsaiss»«u. I n f k r t l o n, p r v i, für die slebengespaltene Nonp>errlUr-He,I>! Mk. too.— für die Srflamejeü* Rif. ran.—. Platz- >>. Datum Vorschrift ohne verb'ndlichkrit. Anzeigenannahme und verwaliung: Epoche, Reklameqesellschaftin. b. kj. Frankfurt a. NI. Rotzmarkt u, Telefon Ifansa trt*4- >v7jj. -TT .'"v ■ > Kettach MM. WethMss ss2. Januar W25) Nr. 37!• 'fÄ»1' r i L..IkiMSvus«; i- ■ .!* M fung eine» mitHr “■ undMr «nd jüdischer Weltkongreß. „.^^''ÄMpiMsatiön hat die Einberubischen Wetttottgresses beschlossen, der sich WeoAüftWs! Palästinas befassen soll . dieZusammünletzung Der Jewish Agency, als die - ziaNMsch«!. Organisation fungiert, entsrheiWtsoL Die ziuniftische Örganisaiion gibt damit au^MiÜWAe mid unzweitnrutigsts erkennen, daß sie beMtist.uneigennützkgündmitHilfe aller Juden den polissMn GWh, Matt hä» Mändqi? bldöutet und den ste aDS eigener Hräst. und gegen viele jüdische WiderftDU-5«MiWWüf.'WMte Wkri'lichkeit ümzusetzen. Set: NN >dtöö - desha«,. west^sie, we iß, daß der Aufbau unseres Mnde» nur mit Hlfe des ganzen Bottes ge- Ätzer Partei fein darf, abe^much:weil in dl«fey°prtzKschen und für die Zukunft ünseW BÄWetttschÄWWFtage das. im Augenblick stä^WWMU ÄltüDeM Wenn die Agudas Jischrss Ausspmchs bewWDMmHEk DÄMiMg^ der choräireuen jüdischen MaHen zusein, sowäreesa'ufWfem demokratisch gewählten Kongreß gewesen: und man hatte.meinen fön« nett, die Agudah W^HDrfreuj, daß sie null endlich die legitime, nicht mehr, auf Keniinziation oder ähnlichem beruhende Mäallchkeit habe, ihre Stärke zu zeigen. Atzst' Meit gefehlt! - Die Agudas Jisroel hat in Breslmr ^zur Fräge di« WelttöNMffes Beschlüsse gefatzDMin tyM Unklarheit und Undurchsichtigkeit (um keine schärferett Worte zu gebrauchen) ganz, dem entsprechen, was man bisher von ihrer Politik gewöhnt mar. Die wichtigsten Beschlüsse de» Zentralrates lauten folgendermaßen: . - Rabdinifcher Rat 1. Der rabbinischs Rat besteht au# 15 Mitgliedern und IS Stellvertretern, die von bin vereinigten robbinischen Rälen der Landesotganisationen aus deren Mitte, jedoch ohne Rücksicht aus Ihr« Landaszugehörigkelt. vielmehr nur nach persönlicher Qualiflkotion, in geheimer fchristlichrr oder wund- Ucher Abstimmung aus Lebenszeit getoöhlt werden. . Scheidet ein Mitglied aus dem mbdinlschen Rate seiner Latwesorgantsattsu au», so erlischt amh seine Zugehörigkeit zum rabdini scheu Rat der Gesamtagut». Der ratbinische ^lat wühlt mir seiner Mitte eine» ehren miitlichen^abbini^öii'ii Sekretär, den, beza' "" i1 mul /.-„iiiii-i „i'ilk l ..«.h i<j 1 ä Mn ‘SSI”.! 'min iiiiMi % WWsft» Meldungen. It<kkWMalpat der Agudas Jisroel hat die Wttbprufung, einer „Reneffio gedaulo" Affen ünd die^ endgültige Stellungnahme zu einer Z>alLftinj»'weltkonferenz bis zur Entscheidung des Rabbinifchen Rates aufgeschoben: I)er hehrckilche S^r^tsteller und Le xico graD NU.JH?nMiftM^Äästina gestorben. ' '. - '' - r" V: * . , SlWÄiAU^" . . *. . sen, auf deren chirtschaftlichrttMd moralischen Leistungen der Jlschüw bi# zM: Dtz» Mt gönzllch aufgebaut ist. zum' «ninLrstmtMttMW^HlSrrMitttug. 2. Lie Sntftknt^ng eMesWtÄMrs öder! mehrerer Ler- .tatet. In^Ue^kWMWchsGMWWchaA Jl»rv«l nur bann ntt^.r«EHlöWtzMWöMDhMt itwr afe w«». läufig voMschni>^sMtüWWM-der zionistischen -Organisation für beetüiet,Mrt;wttd, bj wenn jede. Majorisierung in Angrlegenhfttm. die^ von dön^Pertretern der Agudas Jisroel als religiöser Natur oder Ntlk4«r' Religion in Zusammenhang stehend bezeichnet »^Men. ausgeschlossen wird. MlMWkchtst, zunächst di« ge- KMvGMr di, Kenessto geduulo; „Agudas gioroel sammelten Kräst« der«, einzusetzen. ' '" Rach stattgehabter NenMo gedaulo ist Agudas Jisroel bereit. «In Botum des inzwischen konstituierteir Robbinischen Rates darüber herbeizuführen; unter welchen Bedingungen der in der Agud.» Jisroel organisierten unabhängigen Orthodoxle die Teilnuhme an' «Mir iMkonserenz her an Lrez II,roel IMrressiertrn Weftorglnrifierten für di« wirtschaftlich« — PaWIna mvMH tst." - nächst: die Trilnahta« an dep Jewish Agency der Auftckdung der. Monopolstellung Ler Zio» OrgnnWdttr adWmig gemacht, deren' sich :«t»Mta degeben «Nr eben ittuch EMberufung ongrW«, vor dem die Agudah — Angst hat. A» ltte Kteve de» jüdischen Weltkongresse», ettte wohn WepräWation der jÜbtschenMas /'Ichiü-t sie M gättz undemotrattsch« Kons« anHÄSsttna interMrten «eliorgimisattonen hM tzne MaluttnoWammkuNg. die nicht au» le koimnt und deiitznb auch nicht zum Botte »MZM man die groß« Annehmlichkeit hat, a« vWMrtn d« Mafien legitimieren -zu Ader ttelnl Mir «a«n zu eilig. Denn «ich ttottserenz «std nicht etwa beschlossen, sondern bereit... ein Votum de» . .. Rabti'iischen ichVer -echaizuftihrrp. unter welchen Bt lingun W Niltähme . k. möglich ist". ttnbM/j noch t Mn «abdinischen Bat. Will viell ht die setzimg de- Rates bestimmt, ob ihm nur Agudlstische Rabbiner angehören sollen oder andere Persönlichkeiten, wie Rabbiner Kuk. Schmelkes aber Brady. deren Gegensatz zur Agudah doch wohl kaum ihre überragende Autorität schmälert. Wir fragen, ob dieser Rabbinische Rat nur ein neues zugkräftiges Aushängeschild der Agudah oder die wtrWche Zusammenfassung aller Radbinischen Autoritäten, auch dör nicht-atzudPifchen» bedeuten soll. Wir hoffen, daß die jüdischen thoratreuen Massen zu unterscheiden wissen zwischen der Autorität der Thora und den Weisheiten der Frankfurter PolM und daß sie die Agudas Jisroel zwingen «erden, mit offeneren Karten, als bisher zu spielen. Der Jüdische Weltkongreß wird die Annoort geben! F- «nbvcke in die ScyialverhAMisse im Asten JatmL Bon Dr. B. May. ' «.; - Eörtsktzang) ' ÄpM an sich, ist bis zu einem gewissen Grade notig ymb kam» .'örzle^rischmü> kultursordernd wirke« Rie- NttM kann sich «ms das sog. Lebensminimum beschränken, guch der Wilde hüt das Bedürfnis, sich und feine chütte zu schmücken. Und dies Bestreben »st gut. ist gut solange der Mensch ihm gegenüber seine Freiheit wahrt.. solange er nicht der Sklave des Bedürfnisses wird, solange er nicht den Wert des Menschen selbst sowohl den eigenen, wie den anderer vom .Aeußerlichen" ab- .hängig macht. Lerderbüch aber wirkt der Luxus, -er ein AUssiütz eines perversen Genußlebens tp,' der fiatt edlen Zwecken zu dienen, immer neue falsche Begierden weckt und für die Allgemeinheit deshalb so gefährlich wirkt, weil er zur Ausbeutung der wirtschaftlich Schwachen führt, insofern er einen großen Teil des Kapitals wichtigen Produktionszweigen entzieht, hierdurchwieherum di« Produktion wichtiger Sebrauchsgegenftünde ganz unnötigerweise verteuert und so die Lebenshaitung der unteren Klassen herabdrückt. Dies Brudergefühl dem Menschen gegenüber, wie e» die Thora immerfort betont als Ziel all ihrer Lehren ipS "pn* ,m . das war geschwunden und rücksickitslos grausam konnten die .Herrenmenschen" werden. So verstehen wir jenen Schrei einer Witwe zu lklisa: Dein Knecht, mein Mnan sst tot. du weißt, daß dein Knecht gottesfiirchttg war» nun ober kommt der Schuld.ürr. um mich noch meine beiden Kinder sich zu Sklaven zn nehmen (2- Kö. 4. 17). Wenn der Prophet verbittert von der Umwandlung seine» Lotte» spricht und sie kurz dahin präzisiert: 2flK p»S*? 710*10 ':mv 'T3 Ein KUnaniter. ein Krämervott ist die« Bott geworden. da» die Wagschale de« Truge» in der Hand Höst» v*,*, fmi «"» **wn »»i* v*m*i*i u»(nieinuHfMi«u«n «as.jAgudah »arltim «Munst geden. «er die Zu,, .nmen- An unser« Leser! - Die fortwährende lttarkentwertun» und dadurch bedingte sprunghafte Steigerung der die für: Wir werden jedoch unser Mrgan unter allen Umständen aufrecht zu erhalten uns bemühen und bitten die Freunde unseres Blattes uns recht eifrig zu unterstützen. Jüdische Aeftvngs-lOesellschast in. b. l>.