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Neue jüdische Presse · 1922-11-17 · Heft 33 (17.11.1922) · p. Seite 5

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
20 (1922)
Issue
Heft 33 (17.11.1922)
Date
1922-11-17
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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5. r$ri; ifeim Begleitschreiben wird ein Ueberblick über die HDMUdßr jüdischen Minderheit 4u\ fern, -- ^eerkDAiinersieht daran», daß sich unter den zwei 'Einwohnern der Republik im ganzen 15000 M^Mu» «:Dr Mit ungefähr 15 OVO Juden im abgeiSntM TeWHWien, die hauptsächlich in Städten M Die jühiDe iilbteilung beim Ministerium für lngelcg^Wtzn gibt sich viel mit der Or- GeiWMn ab. Eine der Hauptfragen SchÜM ^e Unterrichtssprache in den jüdiMi SMen WM die Mgemrinen Mcher russisch. «IiiÜHiSÄ «siör^«« 's— en. ^""S«l geeigneter Mi Einberufung einer j ' aHr-'1^iK^HS«m«inden in , der Republik DWwtg 'einer zentralen Hrrläüsig. doch hofft ex fr: S2B3S*«I£i55-:r'-1 BiriAtl. WWWMr^ÄL'BtzÜoth« und Lesehalle. Hie^Derwaltüiig der Jür.. Liblio1hek und Lesehalle LMtHre MiMiedK zu einer außerordentlichen Generol- MWnMmgM Montag, 20. Rovbr., 6 Uhr in der DMraMurt^Loge: ein. Ssuf- Ler Tagesordnung stebt: Be ^WWaWiS Über dieAuflösung des Bereiüs.und Ueder lM^WKvMWet «HHg-iNsÄiWe Gemeinde. Sollte nichts b^thlußfähig sein, so findet Wiue Kr^te um 654 Uhr stmt.die unter allen Umständen r;-3\J3; rvir hoffen Dringend, daß H?cgc gefunden ivezZtn, die s isösfdnslicheBcnntznng der LibliotlÄ auch weiterhin zn newöbrkü Maj^:; j,<Zlie^Keö>). Zionistische Vereinigung. WWM diesem Winter veranstalten wir wiederum die MrM^fiMnäbigen Zusammenkünfte und Besprechungen in l üNftzrem Aercin am Donnerstagabend, und zwar findet P Indischer Volksinund Ostjüdische Sprichwörter. Diese kleine Auswahl mag dem Leser die Klugheit, Meuschenkcnmnis und den Humor des jüdischen Dolksmundes erweisen. (Anmerkung der Red.) Wenn man das Astern scheut, soll man sich in der S-^Iugend aufhangen. . * Halbe Wahrheit ist ganze Lüge. H . ’v-'T > ★ . i mV»- - -v. 1Armut ist keine Schande, aber auch keine besondere pL . . Ml der arme Mann ein Huhn, so ist entweder ” krank oder das Huhn.- - * .2 Porgt man jemande.n Geld, so kaust Man sich einen ' FeM^ , * ' -Scheren lernt man am besten an einem sremdea Bail Lebte Go't auf dieser Welt, so schstigen ihm die Menschen alle Fenster ein. ' Drei passfcnde Geschenke Mqcgenröcke Unterröcke fi&- Nachmittag und Abend. Hodtstr. 26 p(. f, Ein Huhn, das kräht, ein G:j. der jüdisch spricht, i ÜMÄne Frau, die Talmud studiert, taugen alle n.cht. und rin Kaminkehrer dürfen nicht als denn beide stellen irr Geld Ein Dachdecker »nd tz'EÄeugen vernommen werden K‘ ihr Leben aufs Spiet. Deni Freund gebe mmi einen schlechten Rat inb dein Feind eil en guten. (Es wird angenommen. dag jeder das (Segenteil non bem tut, we.s man ihm rät.) Gerät der Geizhals in fröhliche Stimmung, io kommt ibin aus den Nemden Gi lden gar nicht an. Weile. es ihm auf den fremden Sich kratzen und borgen hilft nur eine * Fällt dein Feind, so darfst du dich nicht freuen: bist aber nicht ne: pflichtet, ihn nufzuheben. _ ött die nächste Besprechung Donnerstag, den 23. dieses Monato. abends 8rs Uhr statt. Es ist beabsichtigt, «ortragszyNen von den tzerren. Prof. "Franz Oppenheimer, Alfons Paquet und Marcel Lew zu - rrangieren. Wir ettö^rtei. mit «estimmlheit. dag diese Borträge wieder tzrs Interesse Wr die Ortsgruppe wachrusen und daß sie chcheLnäUg Mucht nerden. Selbstventändlfch legen wir grkHn Wert darauf. datz recht häufig Gäste an unseren-Lfiranstallungen teilnehmen. /' Der Vorstand.; HnW der OMdeu JEtmas Zion*. Am SochAA den^lS. November, abends t45 Ahr, findet im BylksbllduNgSheim Zimmer 3 ein Ausspracheabend statt?, Thema: Lom Wesen des jüdischen Volkes. Referent. - Herr Machum Glotzer. Li < L Jiddisches Theater. Die...Wichlierdeutfch-jüdifche Operette hat mit ^.ÄuMhrüng zweier Bolksstücke ihre Svielzett begonnen^i'Äanksl gcht in Schul herein* Und „Prager Golem*- iM^eugte der sehr zahlreiche Besuch des Theaters vom Haßen. Interesse an der ostMischen Theaterkunst/ dieW«7l-^- in einem entwicklungsfähigen AnfangsstadiM dargeboten wirdT' Unent^eM Arbeitsnachweis und Berufs« beramug der tveibiicheu Fürsorge L. v. sAnges^lsdein Rartrll der jüdischen Arbeitsnack>wrise.) HTHegriinoct v. jüd. £raucnbu«!>.) Pieic Institution hat fick folgende 2lufaab'en gesetzt: L f[: . ~ ai - Verinrttlnntz und Beschaffung von Stellen, die ' freien Mabbath und ristreltLÄeben-sfnhnlnz ermöglichen. ^lrbeitöverinistlüug und soziale '-ifürst'rge stir Enverbsbeschränkte und ^chwernnterzubrigende jeder Art. -. ^ehrfteUeilvernrittlung. ^oziäioFnrsorge fiirLchrnlädchen u.,nmei:dliche' Becussberatmig rmd Berufsumschichtung. IDic.'nlle derartkgrn Inftitirtionen leider auch diese an großem Geldmangel, spenden sind zu rici'ten an: Frau Irlebe. Tiassidrin, Unierlindan (7. j?oitscheekkontö 4<>7-Ü: Bernssbercttnng und Arbeitsnachweis für Juden, Äörnestr. 54-56. peSfche.kkünto roszs, Tel. tiank 7085. tI-m'l. Grsrnnde.) Der Verein hat sich zur ^lufgabe gestellt, arbeitslosen Juden Arbeit und Stellung zv r>er-i schassen. Line kleine 2lnzahl älterer Zerren benuiben' fill, lWich diesen Leuten Stellung zn ver-chaffrn. damit sie.nicht in die tranriae Lage kommen. 7llmo sen zn nebmen. ' Der Verein sucht auch ichtllentlaffeiien T»naben passende Lebrstellen zu Astern zu -erschaffen und wird daher gebeten, offene Lebrstellen dem Verein zu rneldeu. LN o n t c f i ö r e <£• V. Frankfurt am Alain. — «Ze-ettepl-cl; 5. I verein zur pfleae der dceilcn Interessen jüdischer j'-inuc-. keine Äm INittwe-ch, den 77. teer?.. adenS- »!k!>r -n.'eein Mn iikairfch - deklcemerteri, ckcr ^lbe rd? ««: .ferner r-ernnftciUct deic verein ein vortre.>rs;vkle.L über^ Ldem.-r: Indent um und Haxirnli iiiuis unter Truururr.'X-nnnn tvn lUcir IVedcrs .^el:u?.-n^,e-ziele>uie" und Werner -duN-errt Moctzen-Aalender. TTfff "H ‘E Samstaa, ts. ITcttmBrc iSechbat-Anfang: 4 Ut-r,S Mia. £ttf. Z«i» stSabbat-Lnd«: 5 Ubc 50 Min. Frkf. Zerr 1^82 STTin tio Neumond 25. lloomiber rvn^irt ’D ri2P Samstaa, 23. November Sabbat-Anjong: 4 Ute 05 Min. Jrff. Zeit Sabbat-Lnde: 5 Uhr 20 Mm. Frkf.-Zen b! _ Kaffee Ruhland , Kaisenctasse Si Kdwntiiwe 36 titfeh entkl—dfle Oft» UnterbaltaainnHtk -W Familien-Ncrch richten «Seburten: S»,;n: Mar'u. Life Itniifnrann, u.-> - - Robert n. Paul» Kirsch, geb. köb. Tochl er:!>r. Mor n. trr'-. Nitcherel, neb. : . .1110« Josef n. Aanni Roscnberg. grb. Kess. Barmizroos: \s. N»o. KanptHnag. SiafrieS Martawitsch. Synagoge ^friedberger - 2lnlagc: Krrbort ITuSbaum. -llbi iiei'nrrck. 35cnlw!i> üerpo. 23. Hob. Synagoge Lricdb.-Anlage: Ifark Lanne, Ivskar 2te»rnann. Verlobte: Zllargot Alexander - Leo Rojenl-aunr. Rosa Daniel — In Rröckbeimcr. Lriedet ik-otNchatt — Arthur Rothschild. <8 en 0 rbrn: 4. Ror. Frieda Fnld»May. 5. Noo. Betty Kcymann. oeb. Schwarzrchild. zr. Rov. Selig peigtz. * Spenderl. Bei der Nationalfondskommission <I- Kcrmann. posticheckkont»- tl'ttl) gingen ein: Rabbiner Dr. Nobel-Kain Irma Kciinann >r Martin Marx anl. ihrer Verlobung t. 2>. 300.— Ignatz Rohn n. Fra», j. 2lnöenken an ihren unvergeßlichen Sohn 2llbrrr \ S. 33.— Lrtch ßcUcr.aann grataU Irma tZciman n. Martin Marx z. Verlobung 2 3. pro.- Jos. Misch 2000.— Hermann Groß u. Frau a»rl. Ser Geburt ihres Sohn.-s xori«.— Georg ^reudcnstcin >u<xi-— Mark. , Kaffee bi eigener KSsterei tülirh ' . ’ frisch gcri'-stet zn >l- » billigsten T:npespi* iseu- /«»_ -» »—» echte M-htvarzt: hervor- Iseyjon- J/QG ragen de XisrhiingeB zu den büliirst. I'agesjir. Kakao , liuVu und das Wirtid'afr-Ieben " Mittwoch, 2>). Nor., abends > Ubr. \. Der .-Sc-tu des Kapitaliftmtf. Dr. Lrich Frenri,. lUrttwoch, vez.. abends s Hin. 7. Sie w nnbansa» Jacob verzb.. ra. abends H ll!;r.. 5.!?> vr. Srwin ctlnf des Indeninm- Mittwoch, 13. Dez. cligrnanr». Alle veranstaltiinacn fangen xünkrlich „in n Ubr an. Nach jedem Referat freie AriSlgrache. ' Rezitation-Zirkel Montags Abend Leirnnn van; Ad'er. - Bibl'otbekrrnnoe» Mittwoch Abend; 7 libr. Freitag Abendgenrütl-.chcs Berjam'nen'ein. rein und n r «» in a t zu d. N Tag^-spr«-!««-!; s e — LieieruLgsmöglidikeit Vorbehalten. — Itvprnott^' '^ößhörobsa.2 Firinenschilder und Buchstakenfabrik. Lichtschilder und Transparente. 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