Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 20 (1922)
- Issue
- Heft 25 (20.7.1922)
- Date
- 1922-07-20
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 25 T Neue Jüdische Presse. Seite 8. rilive der Ha- und pra» Prochren >!cktor Jude TZcf itlit n 6u- ^erik. | alten eine >eißt: ution! nnem' anent eiben uturnj I salein ' Ing. , : für! :thalb> mszuiheit. cin- «000 kriege I : be-;vo - - Bersche» Schu- Präsilbreise | ILdi- :n dies Keren I Wochenbett-Ausstattungen Hugo Rothschild Langestrasse 35. Telefon Hansa 3326. Hajessod aufgebracht. Ein Vertreter der Lehrer erklärte, daß die hebräischen Lehrer Rcwyorks sich jederzeit dein Keren Hajessod zur Verfügung stellen. In einem an einen Freund in London gerichteten. Brief weist Sokolow auf .den geradezu unvergeßlichen Eindruck hin, den dieses Meeting. ans ihn gemacht hat. Es habe dort nicht Begeisterung, Pathos und Ekstase geherrscht, sondern heiligste Andacht, so selbstverständlich, so unmittelbar, wie etwa an einem nationalen Kol Nidre-Äbcnd der Zukunft. Sokolow hat sich in Begleitung von Colonel Patterson und Ingenieur Rutenberg am .4. Juli auf der AcqUitania nach Europa eingeschifft. Der, größte amerikanisch-jüdische Orden fürden Aufbau Palästinas. Die 36. Jahreskonvention des über 130 000 Mitglieder zählenden größten jüdischen Ordens in Amerika „I n d ependent Order Brith Abraham" hat eine Resolution angenommen, worin der Orden, sich verpflichtet, am Wiederaufbau Palästinas mitzuarbeiten und den Keren Hajessod zu unterstützen. eitdemj te, Drucks tchternl >»r er*! . »Ick. aufjeiti neulich! rechen.! m hast! meine! > Wortz sollte t Du:' nsercir | :t ehrir von! ch dem! Glieder! große I ir eine! be das! >h und! :ringstel ehmen.s :l. Und! er aus! lecrücke!! statt-' ctochtell c nicht! neu ml xx und! wzähliel Ca dem! r. Aber! rde die! nderter! ch viell lt, daß! n dacht , attge-ß Zionistische Nachrichten. Frankfurt« M. ZuHerzls Iabrzeit veranstaltete der Verein der Ostjnden „Tikwas Z i o n" eine Gedenkfeier, in deren Mitte eine Rede des Rabbiners I. Nobel- Schneidemnhl stand. Der Redner schilderte wie das Judentum Leben' und Tod wertet, und — davon ausgehend -rwie das jüdische Volk seiner groß-.n Männer gedenkt. — Auch der Verein Zeirei Misrachi gerächte ter Jahrzeit, indem Redakteur Geis über „Herzt und der Misrachi" sprach. Lemberg. Auf der Landeskonferenz der .oftgalizische n Zionisten, zu der 330 Delegierte erschienen waren, hielt der hiesige englische Konsul eine marine Ansprache. Auch die Konsuln von Belgien und von Oesterreich waren anwesend. Aus dem Bericht sei angeführt, daß Handwerkerkurse und in stanislau, Chlebowiee und Sygniorka Farmen für die Ausbildung 'von Ehaluzim sorgen, und daß. durch Vermittlung des Palästinabüros, welches, auch 683 englische Pfund als Darlehen an unbemittelte Auswanderer aufbrachte, 646 Personeil (522 aus der Ukraine, 124 aus Galrzien) nach Palästina auswanderten. New Uork Rabv. Milchmann und Rabb. Dr. Sch önfcld von der Zcntralleitung des Misrachi in Jerusalem sind hier eingetroffen., Personalien und kleine Mitteilungen. Berlin. Kommerzienrat vr. b. c. Carl Leopold Netter, Senior der Metallfirma Wolf, Netter u. Jacobi, Mitglied der Handelskaimner, ist — öS Jahre alt — verschiede n. Leipzig. Es besteht hier ein ausgebreitetes jüd. Schulwesen, wie Man es in Dentschtand nur in ganz vereinzelten jüdischen Geiüeindeu antrejfen kann. Neben der Realschule des Rabbiners Dr. Carlebach haben die Ostjnden eine > Talmud - Thoraschule und eine Jeschilttal) für Fortgeschrittene errichtet. An der Spitze der Jeschiwah steht ein litauischer Rofch-Jeschiwah, der es versteht, die ThorakenntniS unter der erwachsenen Jugend zu verbreiten. Es ist nur tief bedauerlich, daß zwischen der ZrsnkM. Lro§8«ei58uÄerei segr. 1901 Langestrasse 16 (Hinterbau) 3. St. :: Tel. Römer 5308 Anfertigung sämtlicher Wäsche (auch einzelne Stücke) mit oder ohne Stoflliefernng. Knopflöcher innerhalb 24 Stunden. Spezialität: Brautausstattung., Xecrett'OMemden naeh Maas. Carlebachschule und der ostjüd. Jeschiwah keine freundlichen Beziehungen' herrschen.. Man sieht die Ursache dafür in dem Verhalten Dr. Carlebachs gegenüber den ostjndischxn Schulen. Dresden. Die Deutsch esSEB erkstätten-Ge^- sell sch aft im benachbarten Helleran stellt jetzt nach Entwürfen des Malers Henoch Barczynski jüischr Kultnsgegeirstände her. — Der neu gegründete „Verband der O st j u d e n" will für diese das aktive und passive Wahlrecht in der hiesigen jüdischen Gemeinde erkämpfen. > Wien- Die Universität verweigerte der Vereinigung sozialdem. Studenten den Festsaal zu einer Rath e a an-G r d en k s eier. vadabest. Die Regierung bat der Jüd. Presse in Wien, Organ der AgndaS Jisroel, das P o st d e b i t entzogen. Budapest. Dps Blatt „Szamos" in Szatmar berichtet, daß die Bauern der Rachbargemeinden von O s u b o g sich bereinigt haben, uin den Juden dieser, Geineinde den Ban einer Synagoge durchznführen. Die Bauern führen die erforderlichen Arbeiten wrach dem System der „Kalaka", d. h. der gemeinsamen Arbeit ohne jedes Entgelt, durch. Besonders geschieht auf diese Weise die unentgeltliche Beistellnng von Fuhrwerken für das Material. Von dieser „Kalaka" hat sich selbst die Gräfin de Gerande nicht ausgeschlossen. Dünaburg «Rußland). Die Stadt Dünabmg zählt nach einer jüngst vorgenoniinenen Zählung unter 33000 Einwohnern 13000 Juden. Ncw-Uork. ,Haüo nt' 'hat ausgehört, als Tageszeitung zu eyscheinen. Schuld daran dürfte sein aniitraditioneller, radikaler Standpunkt, der siir eine hebräische Zeitung ein Unding ist, tragen. Frankfurter Berichte.? Gemeindevertretung der Israelitischen Gemeinde. Die Einzelberatung des Etats .wird in die Finanz k o m m i s s i o n verlegt, an deren Beratungen teilzunehmen, jedem Gemeindevertreter zusteht.' Eine ' sehr lebhafte Debatte veranlaßt der Antrag des Vorstandes, dem neugegründeten „L a n d e s Y e r b a n d der S y n a g o g e n g e m e i n d e n Preußen s" beizntreten. Dr. Bärwald, der als Vertreter des Vorstandes der Gründungsversammlung in Berlin beiwohnte, gibt Bericht. Der Wunsch, zn einer Gesamtorganisation für Deutschland zu kommen, sei hauptsächlich an formalen Schwierigkeiten seitens der Regierung \— die Gewährung von Zuschüssen an die Gemeiudeir ist Landes- und nicht Reichssache — gescheitert: da hinsichtlich der Zuschüsse für das nächste Etatsjahr die Gesuche bis August! bei der Regierung eingereicht sein müssen, so .gebot sich 'eine schnelle Gründung des Verbandes. Der Gründungsversammtnng wohnten Vertreter der Ministerien bei. Die Opposition in der Versammlung bestand ans dein! Präsidenten des Deutsch-Jsr. Gemeindebundes, Prof. Kalischer, der die von ihm seit Jahren betriebene Idee einer deutschen Gesamtorganisativn gefährdet glaubt, und 'aus der separatistischen Orthodoxie, die 800, meist sehr kleine Gemeinden mit zusammen 30 000 Seelen (die größten der Gerneinden sind Altona, Fulda, Halberstadt, Hanau) zn einem gesonderten Verbände vereinigte. Justizrat Dr. Auerbach bringt wieder seine finanzrellen Bedenken gegen den kostspieligen Apparat der Organisation vor, vermag aber auch diesmal nicht, einen anderen Plan zu entwickeln; auch befiirchtet er zu starke finanzielle Verpflichtungen für die Großgemeinden. Jacob Wolfs, N. Fromm, I n l i u s Werner, Frau Gnt,'Dr. Katzen stein sprechen warm für den Beitritt zn dem Verband, her auch gegen zwei Stinrmen (Dr. A u e r b a ch, _ Oberlehrer Dr. Hirsch) beschlossen wird. Die Festsetzung, des Gebührensatzes für die Synagogenptätze führt gleichfalls zn einer langen Debatte, da einerseits die Liberalen in chren Synagogen auch mit einein Publikum rechnen müssen, dem nicht viel Opfersähigkeit zugemutet werden darf, und da andererseits bei der Erhöhung der Gebühren auch das Interesse materiell nicht günstig -gestellter Platzinhabe'r, denen jegliche Ausgabe! - Sorge bereitet, Berücksichtigung finden soll. Schließlich wurden die Höchstsätze wie folgt festgesetzt: Börneplatz 260 J6 (bisher 65 Ji), Könlgsteinerstraße 480 J6 (bis her 240 M), Hauptsynagoge nach dem neuen Tarif des Synagogenvorstandes, der durchschnittlich -den doppelten Betrag vorsieht. Außerdem wird ein Antrag Leopold Sveier, Felix Meyer, bei bestimmten Einkommen- Heft Haoide Dmcklatt-Teppicti - ReiDisni. Bsrgerstrasse 149. H. 4642. Best bewährteste Teppich, n. Bettfedern -Re inlgnng. grenzen die Gebühren prozentual zn ermäßigen, dem Vorstand zur Bearbeitung überwiesen. Notizen. Bei den Bezirkswettkgmpfen des „Franks. Verbands siir Tnrnsport" errang der Jüdische Turn- und Sport- Verein „Bar Kochba" die Meisterschaft in der 4 X 100 Meter - Stafette der E-Ktajse (Gotdschmidr, Katzenstein, Oppenheim, Grünebaum). Ferner wurde Grünebaum Meister im 400 Meter-Laus. Frankfurter BeranttaUange». Montefiore, Mittwoch, 26. Juli, S',4: Das jüd. soz. Problcnr und der 'Aufbau Palästinas (Jac. Herzberg). Frankfurter Familieunachrichteu Barmizwos. 22. Juli: Jacob Posen. Fichtestr. 8, Arnold Deutsch, Windecksrr. 58, Synagoge Frieüb. Anlage. Gestorben. Bertha Heilbronn Wwe.. 63 I., Königsteinerstraße 18. — Abraham Waltuch, 57 I., - Schnucki assc 36. — Lehrer Josef Köster ich, 67 I., Königswarterstraße 10. — Rifka Weinberger, 67 I., mit Allerheiligentor überfahren. Auswärtige Familieunachrichteu. Gestorben. .Hänchen Plant geb. Tpeier, 85 I., Cassel (früher Pfungstadt). — Samuel Straus, 82 J.> Göllheim. Spenden. Bei Natwnalfondsk. (I. Heimaun, Postscheck 41441) eingcgangen: --valmnon Gorbitz 100, Dr. Hugo Emmerich, Goldenes Buch 500, durchs Jsaac Heünann 80, Teilbetrag Sammlg. Hochzeit Rapp/Heit, Darnistadt 265, lkeberschuß 2. Vorstellung des Palästinasilms 13 846 Mark. Büor. Reichenberg anl. Barmizwo s. Sohnes 100.—, Bn chs e n le e rnn g: ^Ver. Jüd. Verbindung Saxonia 61.45, O. Bodenheimer, Schellingstr. 26, Banmann. Schäfcrgasje 25 Mark. Rabbiner Nobel-Hain Alfred Meyer 12 B., N. N. anl. Schachpartie 1 B-, Plauni 2 B. gleich 15 B. gleich 750 Mark. Tjr. Freutet statt Honorar o. Zllfted Burger 1 B., Frau Alb. Seewald anl. Jahrzeft 2 B-, gleich 3 Bäume i. Rabb. NvbelHain 150.— -Mk. in eigenerULsteret täglich » krisch gerüstet J za den billigst. Tagespreisen. Ceylon-Tee, "S- ■ - — / ii' Miachnngen za den billigsten Tagespreisen. rein und aromatisch Z zn den billigst. Tagespreisen. — Liefarungsmögiichkoit Vorbehalten. Das Fachgeschäft für Optik, die Orthozentrische Kneifer Ges. m. b. 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