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Neue jüdische Presse · 1922-05-30 · Heft 20 (30.5.1922) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
20 (1922)
Issue
Heft 20 (30.5.1922)
Date
1922-05-30
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. V ■ Bekanntlich hm Weizmann zu diesem. Zwecke eine Reise in die 'Zentren der europäischen Polltik unternommen. Da die Unterstützung der englischen Regierung, als deren Antrag das Palästina-Mandat vorliegt, sicher war, galt "es,: auch die französische und italienische Regiermig für den Gedanken zu gewinnen, daß d^ Palästina-Mandat vorzugsweise behandelt wird, selbst wenn der.Erledigung der anderen Mandate sich noch" Hindernisse entgegenstellen sollten. Weiz-' mann hat in Rom und Paris Zusicherungen bekommen, - doch zeigte sich während seines Aufenthaltes in Rom, dag der Vatikan den Zeitpunkt für gekommen hielt, um seine Kampagne gegen den Zionismus und gegen das Palästina-Rkandat in seiner heutigen Form zu erössnen. Der wichtigste Opponent ' war bisher Ainerika gewesen. Die gegenwärtig in Amerika weileiche zionistische Delegation hat alles aufgeboten, um die öffentliche Meinung Amerikas' und die maßgebenden Regieriuigsstellen von der Notwendigkeit der schnellen Bestätigmrg des Palästina-Mandates zu überzeugen. Diese Tätigkeit hat reichen Erfolg gehabt; die Resolution, die der amerikanische Senat auf Bor - schlag des Senators Lodge angenommen hat, spricht sich rückhaltlos und unzweideutig für die Errichtung 'der nationalen Heimstätte, für das jüdische Volk in Palästina aus. . Nach diesen Borbereitungen konnte man erwarten, daß die Bölkerbundstagung die Sache zum Abschluß bringeir würde. Diese Erwartungen haben sich jedoch nicht erfüllt, da doch wieder von mehreren Seiteil Bedenken geltend gemacht wurden, die nicht zu zerstreuen waren. Der Vertreter der britischen Regierung, James Arihur B a l f o u r, derselbe Mann, mit dessen Namen die heutige Palästina- -politik Englands eng verknüpft ist, hat dem Völkerbund in einer eindringlichen Rede die Notwendigkeit der Bestätigung des Palästina-Mandates dargelegt. Dir Rede, die Balsour vor .dem Bölkerbund -gehalten hat, ist rin außer- - ordentlich wichtiges politisches Ereignis. Denn in der letzten Zeit sind von vieleil Seiten, von arabisch-nationalistischer Seite, ebenso wie von englisch-konservativer Seite und leider auch von gewissest jüdischen Kreisen, Versuche gemacht worden, den klaren Weg, der bisher von England' uild seiner Palästina-Politik eingehalten wurde, zu ver-' schieben. Man hat zum Teil die Zurückziehung der Balsour- Teklaratwn, verlangt, zum Teil ihr durch eine geschickte Interpretation den Sinn zu nehmen versucht. . Akku diesen Versuchen hat Balsour in Genf die nötige klare Antwort ' erteilt. Er sagte, daß alle, die hoffe!», daß die Balfour-Deklaratwn geändert werden könnesich irren. Die Balfonr-Deklaration ist eine unlösbare Berpsl.ichtung der britischen Regierung- Auch der Völkerbund kann an dieser Erklärung nichts ändern, die England selbst übernommen hat und daher auch selbst z» erfüllen hat. Der Völkerbund hat ly>iglich die.Funktion, die formellen Grmidlagen zu prüfen. Er ist eine Kontroll- und Beschwerde-Instanz, aber keine Instanz, die eine selbständige Politik zu Wachen imstande ist. Diese Erklärungen Balsours haben eure begrüßenswerte Klarheit in die Situation gebracht. Der Beschluß, das Palästina-Mandat jedenfalls in der nächsten Sitzung am 15. Juli Hur Erledung zu bringen, wird nach der 3icbc Balsours viel leichter durchzuführen sein. Obwohl wir uns keiner Täuschung darüber hingeben dürfendaß die. Zwischenzeit von Gegnern des Zionismus dazu benutzt werden wird, den Kampf gegen das Mmrdat fortzusühren, so muffen doch diese Versuche mich der feierlichen Erklärung Balsours erfolglos bleibend tr die jüdische Arbeit bedeutet die Verschiebung andatsbestätigung teine Unterbrechung. Wenn auch das Mandat die cndgiltige juristische Form bringt, so besteht doch tein Zweisel, daß die heutigen tasiächlichen Zustünde bereits die Atöglichkeit uird die Notwendigkeit einer großen jüdischen Arbeit im' Lande bieten. Eine große ' Krastaustrengung des jüdischen Volkes! und eine große für sich selbst sprechende Leistung zugunsten des wirtschaftlichen und kulturellen -Aufbaus Palästinas wird ein stärkeres Argument für' unsere 'Rechte sein, als die Formeln des Mandates. Dächer stüiffen gerade rn dieser ZeiL voM M>ischeu Volke die größten Anstrengungen! gemacht werden, Wenn die Bestätigung des Mmwates. am 15. Jcki erfolgt, dann! dürfen wir sowohl in Palästina, als auch in deck Ländern der Zerstreuung nicht unvorbe-' reitetsein. «r^ Israel. Eluwauder»««. Im April haben die Paläsrina-Aemter insgesmgt 880 Alden nach Palästum befördert, darunter 174 Familien. — Die palästinensische Regierung veröffentlicht eine Verordnung, wonach die Jrnmigrationsbeschränkungen für Verwandte der in Palästina lebenden Juden nunmehr mifgehobcn sind. Berfchfie»e«eS. Die Ernte- Aus sichten sind sowohl für Getreide als auch für Gemüse. durchaus günstig. — Die Amstrio-P alestine Ch iu Jaffa führt jetzt .ständig moderne Wiener Möbel ein.-, Dr. Schmarja Lewin, dessen südafrikanische Propagandareise für den Keren Hajessod großen Erfolg hatte, «hielt von Schwarz in Kapstadt 5000 Pfund zur Errichtung eines Lehrstuhles für hebräische Literatur an der Universität .Jerusalem. Am 3. Mai fand in Jerusalem eisteProtestvers amm lu n g jüdischer Arbeiter gegen die Leitung des jüdischen Diskinschen Waisenhauses stickt, die es den Ehaluzim in jeder Weish erschwere, bei .ihrem Neubau Beschäftigung M finden und säst nur Nichtjuden beschäftige. . Die Regierung hat' die Stadt T.e l-Aviv zur 'Auslegung einer Anleihe von 80000 Pfund ermächtigt. .! In Jerusalem! hat.sich unter dein Namen „Hamisch - pckt.h:aivr^„jDas jüdischü Recht) eine aus Rabbinern und jüdffchen Juristen ibestckhende Gesellschaft gÄildet, deren Mel-es ist, hseKkniÄr .des alten Rechts uni den modernen Entwickeküng ^Des 'Mischen Rechtes beizutragen. ‘ ' '*•" - Neue Jüdische Presse- DevtscheS Mich. - i ' vayertfche Sommerfrische». In einem' Artikel des „Jüd. Echo" heißt es u. a.: . . .'Hakenkreuze empfangen dich wn> Steg in Egern, im ticblichen Dorf Kreuth bereichert man Theatervorstellungen mit Vorlesungen uns dem Micsbacher Anzeiger, und im herzoglichen Bah Kreuth ist zwar heute die Tafel verschwunden, derzufolge an „Juden nichts verabreicht werde, aber der gastfreundliche Geist dieser Verlautbarung lebt noch heute! Die Bevölkerung, an sich gutnüuig und eiusach, schöpft heute ihr ganzes politisches Wisseir^aus -dem Micsbacher. Vom Lehrer bis zumi jüngsten Dorfbuben sieht man den -Juden als minderwertigen' Menschen,.««, ".des.en Geld man wohl nehmen kömile, der aber besser nicht gekommen wäre. /;; V In Bc rch'tcsgaden, wo.- 'eine starke Ortsgruppe der national-sozialistischen Partei besteht, am ganzen Chiemsee ist cs k.in Haar besser. Jüdisches Geld stuckt nicht, aber sein. Besitzer wird von der Bevölkerung mit Den -Unholden indeickifizierl, die nach den Weissagungen des „Beobachters" und des „Miesbachers" einst Deutschland mit' Haar und Haut auffressen wollen. Ihr den Juden, der Gefühl für Ehre und Würde hat, ist die Folgerung eine ebenso natürliche wie zwingende; er wird seine Sounnersrische anderswo suchen." Lund der jüdische« Kranke»- und Pflegeaustaltev. Angesichts der. geradezu katastrophalen Lage beinahe sämtlicher jüdischer Institutionen sjat die Bezirksgruppe der jüdischen Kranken- und Pfkegeanstalten Süd- und Süd- Westdeutschlands eine gememsaine Besprechung veranlaßt. Die Zusammenkunft sinder in Anwesenheit des Bundes-Vorsitzenden, Rechrsmimalt Dr. Phi lippsb orn, Berlin, Sonntag, den 4. Juni, 4 Uhr nachmittags, im Sitzungssaal, des Kraickenhauses deck Jsr. Gemeinde statt. AmerU-. - Bom orthodoxen Rabbinerverbaud. New Bork. Der Verband der orthodoxen Rabbiner der Vercinigt-en Staaicii nstb-K.a• nadas. der dieser Tage hier seine Jahresversammlung abhält, blickt jetzt «cs ein zwanzigjähriges Best e h c n zurück. Er. war, die erste orthodoxe Organisation in Amerika, uiü> er hat aus den verschiedensten Gebieten, des jüdischen Lebens sich führend betätigt. Heute 7 gibt cs in Amerika dank 'ihm ein verläßliches Kqjchrus, der - häßliche Brotneid zwischen den Räbbinen hat aufgehöri, zahlreiche Stätten der jüdischen -Lehre sind gegründet worden usw. Die Robbt Jizchok Elchauau-Jeschiwoh Die Rabbi .Jizchok Elchanan-Jcschiwvh in Ncwyvrk ist in den letzten Jahre» an innerer Bedeutung und an äußerem 'Umfang .mächtig gewachsen, und -es hat den Anschein, daß sie die cnffckMmdciien Zentren jüdischen Wissens, der berühmten . Jeschiwaus von Woloscin und 'Lida, in Amerika fortsctzen wird. Rabbiner Meier Berlin. ein würdiger Sohn der Wolosciner Gaonim-Dynastie, bekmult auch als Führer des Misrachi, hat jetzt ' die Präsidentschaft der Jeschiwoh überiwunncu, und Rabbiner S ch lanmo h Pal atschik, einer der bedeutendsten Köpfe Woloscins, ist, aus Rußland koiwnend, unterwegs, um als Direktor (Rausch Jeschiwoh) zu fungieren. 500 Jünglinge besuchten jetzt die. Jeschiwoh, die nicht n«r Rabbiner, sondern auch Lehrer (sie hat jetzt das vom Misrachi gegründete Lehrerseiniiwr inl sich aufgenomwen) und Baalci-Battim mit tiefgründigem jüdischen 'Wiffenj ausstatten. will. Lag b' Omer wurde unter der energischen Leitung, des .Rabbiyers. Aron Teitelb an nt, eines! der rührigsten Organisatoren der Orthodoxie, und eines besonderen Komitees im -ganzen, Lande eine Propagandq entfaltet, an diesem Tage der Jeschüvoh 25000 neük Mitglieder zu gewinnen, damit nicht ettva der Mangel an Geld die Anstalt in ihrer Entwickelung störe. Kurze polittsche Nachrichte«. Berli». In der Landesversomwlunp brachte Kurtner (Soz.) die Rede auf Urteile preußischer Richter, die offensichtlich antisemitischer.Gesinnung! entsprungen sind, In seiner Erwiderung sagte der Regierungs-' Vertreter u. ä., wegen des Liedes „Jndenbln t Ntuß fließen" habe der Staatsanwalt in Glatz allerdings die Erhebung der öffentlichen Anklage abgekchnt,. doch der Generalstaatsanwalt in Breslau habe diesen Bescheid aujgehoben. Warschau. „Nasz Kuryer" kritifiert. daß die 11 jüdischen Abgeordneten drei Klubs bilden. Diese Zersplitterung könne bei. den demnächstigen ParlamentswÄhlcn den Inden chre Mandate kosten..—7 Der prov. jüd. Nationalrat erließ einen Aufruf an die polnische Judenschäft, wvrin ans die Benachteiligung der Inden durch die Neuordnung des Wahlrechtes, für' das Parlament hingüviesen wird! und auf den merkwürdigen Umstand, daß Mandate auf eine Gesamtzahl von 75 bis 8'20Ö0 Personen.bestimmt werden, wodurch überall die Landbevölkerung gegenüber dcr städtischen die Mäjorität bekomme. (JPZ!) - Kowvo Die jüd. Partei, die nach der Ablehnung des Mindcrheitsparagrch>hen im Landtag von den-Sitzunge^ fern geblieben war, ninünt nach Verhandlungen mit' dem, LanLtegsvorsitzenden, der zugleich auch' Präsident der'litmii» schen Republik ist, wieder an den Landtagssitzungenj teil. " i" Piaa. Die lettische Konstituante Hot in - dritter Lekung die Bestimmungen der Verfassung, dir die nationales Minderheitsrechte sicherstellen, ab gelehnr. - (WZ) LoudoK Sir H er h e r t -iS «km u e l hteir .^vor-^M Mttglichern des Ober- und'-Unterhimses'' eine RÄe' über Palästina. Die . Preffc ivckv -nicht- Mgelassen, - : Ätr. 20. London. Unter d, m.-Vorsitz?deI Oberrabbiners T I. Hertz fand i^'Qüeens. Hall eine Massenversantmlun statt, die sich mir .jVölkerbund und Judenftage" beschä tigtc. Lord Robert Ce eil hielt, die Hauptreoe. Er'siel in der Bedrückung vmr-,-Rassenmid. Religionsminoritätr die furchtbarste Gefahr für zulünftigc Kriege.. Er begrüß daher Die Bestimmung des Völkerbundes, ..nur diejenige als neue Mitglieder zuzulasse», die ihre Minorität rechili, günstig stellen. . rat tnr so» Sj Se, ver seil an in Gej >»is Lei Rä das lisi ver Kra»kftlr1er Berichte, / 35 jähriges Jubiläum der Frankfurter Zionistische» verei»1g«»«. ' Anläßlich des 25jährigen Bestehens' der" Franks. Zivil Vereinigung ist für SonntäF den ä8. , -Jüni''solgerchS i> Aussicht genontmctt: des BormittlUs eine akademische in - der Frankjurt-Loge (Rabb. DL.- Cohn-Bonn . rede, I- L. Gvitein aus feüten Erinnerungen), des Nach mittags eine.große -Berstmcknlung, in der Frankfurt-Log« und des ^lbeick>s-eM"Kl»l«Lers7 im Garten des Zionistische Heims. ' '' .. '. - JüdischeS LottSheim Zugunsten "des Jüd. Volksheims fand ein Rezitativ ns> abend statt. Jacob Herüberg^ sprach einleitend üba drc Bedeutung des-Heiins- Sodann traten Frieda Blu menthal und Herz Grotzbarth von der. Mln«k Truppe--als . Rezitatoren auf -und zeigten eine geradez» glänzende Meisterungder' Mimik und des Wortes.; :' Manch einer, mag die Lteranstaltnng nachdenklich veo lassen--^hckben; 7^^wic vor 740 --Jahren in Deutschland dil Ghettonovelle eine verschvindendc jüdische Welt dyn ®> döchtnis. bewahrte, so ist es heute .nnt.7 der ostjüdischett LiN »ul »äl Hei Tr> der Kr. den aiij Jl, llel ei» boc M Ulli tisl lis wij len dm tick Or -Ile Personalien, «ud kleine Mttteilnuge« . Berlin. Die Hochschule sür die Wissenschaft de Jlidentums ernannte anläßlich ihrer Jnbiläumsjeier sol gende Ehrenmitglieder^ den berühmten Kliniker Pros. Di W ä s s c r m a n n, Der' seit denk Tode Prof. Landaus ' da Präsidium der Akademie sück die Wissenschafc des Juden tums innehat, den hebräischen» Dichter Eh; N. .Bialik ProfJ.M a x L i c berm a n n und den Oberräbbiner Di E in (fn 11 c 1 Löw ans,Szcgcdin, einen Der-ältesten'Schü ler der Hochschule. - Höchst a Nidda. Bettle Simon geb Buxbaui feierte in seltener Rüstigkeit den 00. . @ 16 11 r t's tag Heusenstamm. Am 14. dieses Monats seierte Lehr. M. Eckm ann sein 80.j ähr. Mmtsjubiläum. Au! gesundheitlichen Rücksichten mußte der beliebte Beamte Vv allen Ehrungen absehrn. Cr haue jeine Ausbildung in der 1848 -gegründete! Bildungsanstalt fiir jüd. Lehrer in Hannover genossen welche damals unter Leitung des Direktors und Professor Dr. S. Frensdorff stand. Nach abgelegter Prüfung 187 übernahm er mehrere, Stellen'und trat die jetzige SteN 1885 an.. . > . .. ,; :.; -- ._'J| Belgrad Die Stadt Belgrad schrieb eine internattona Preiskonkurrenz fiir die Wiederaufbäu- und RegulierunZs plänc der Stadt aus. Den ersten Preis erhielt der vop Budapcster Architekten Dr. Emm "er ich ForbathHe -meinsani niit zwei andere» Budaprster Ingenieuren ans gearbeitete Plan, während der dritte Preis dem! vom Bupa pester Ingenieur Max Mautner und Genossen entworfenen Plane zugesproche» wurde. Forbath ist ein Jude aus Neutra, hieß ehemals Fische, -und hat auf dem . Gebiete des Städtebauwesens sotooh in Ungar» als auch im Aüsland bereits große Erfolg, erzielt. .! 5 Lembera. Eisig Wein stock. Redakteur am';.,Ta, blatt" und Verfasser einiger Dramen, ist — erst 31 Jahr, alt — verschieden. , . '/• Budapest. Adolf Strauß, Professor an dr Orientalischen Akademie der Universität, ehemaliger'-Präsident des Zionistischen Vereins, seierte den 70. G c b u r t s tag. ."5 Budapest- Generalmajor Julius Bauer, dr einzige, jüdische General lUlgarns, einst ein" armer Chov knabe der Osemr Shyagoge, wurde znm Feldmarschalleutna'nt befördert.' Warschau. Der Staschower Rabbi 'ist il Sosnowiz.inr Alter, von .72.,Jahren v e r sch.i ed e n, , Eia eigenartiger Fall .lag der letzten Sitzung der Jüdischen Gememdevenvaltun« vor: Eine gebildete, sehr angesehene Fannlie, die jetzi mittellos mis Rußland zurückgekehrt ist und keine'Wohnun, finden kann, hat an die Jüdische Gemeinde-das, 'Geslck gerichtet, den heute 300 <100 ^!L (20 0M deutsche:! , Mar! D. Red.) wert seienden Stein ans dem! Grckbl'o des Vaters des Famllienhanptcs veräußern und durch einei billigen Stein ersetzen zu dürfen, iun! so der Familst die Mittel, eine Wohmmg zu mieten, in die Hand zit geben Die Gemeindeverwaltung konnte sich nicht entschließen, dem Gesuche zu entsprechen, bewilligte jedoch der Famili. eine Zilwendung von 100 000 Jk, die Anwesenden legt» ans chrer Tasche noch 50000 Jh dazu. Warschau- Auf einer Konferenz der jüdische k a u f M ä n n i s ch e » V e r e i n e- P 0 l e n s wurde eite Ze» tralrat dieser Vereine mit dem Sitze in Warschau beschlossen. - ' ] T Haag. Nathan Groß, Leiter des Hauptbüros. d. Jüd. Nationalfonds, ist — soeben aus Palästina zurückgekehrt — verschieden. , * > New Aork Dr. David de Sola -Pool, en Schüler des Berliner Rabbinersemniars, wurde mit 75A Dollar Jahresgehalt zum" Nachfolgeo seines in den Ruhestand getretenen Detters Dr. H. P. Mendes als Rabbiner an der Spanisch-Portugiesischen Syikagoge, Centre! Park West und 70^- Straße, gyöählt. — -K' Der 18jährige Sohn des bekannteü Millionärs Si mon Guggenheim wurde aus einem chrsstlichen FriÄhofe begraben, nachdem" vorhev in der St. Thomas-Kirche der Kirche der vornehm'en Welt, eine Trauerfeier stattgesunden hätte. . , an] au« mii un; tib Z,' ich äl), sch H« k sieu •rf} me s'a oei me »,i ö'u fiel Ult ipi lie (c£ bei A «ge: im 01 gei!r. ‘fit be: be: film 111! Ije

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