Mannheim
Compact Memory

Neue jüdische Presse · 1922-06-13 · Heft 21 (13.6.1922) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Neue jüdische Presse
Volume
20 (1922)
Issue
Heft 21 (13.6.1922)
Date
1922-06-13
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2692297-2693277-2693298--11864-2707368
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

-tr. 21 / . v ■ - ntntag, r nach Schacharis: Mischnä Schulchan 'lruch (S), 9Vä*)’. Gemoro '(U).' ’• ) uitag, nach Schacharis: Schulchan Artlch.(U), ßt/i: En Jafauro (U).; =1- . eustag, nach Schacharis: Mischiia-(G), 8y's abends: yewiim (U). ' - , iltwoch, nach Schacharis: Mschna (G), 61/*: Chauwaus öalewowaüs (B). mnerstag, nach Schacharis: Schulchan Aruch (U), 8t/-*): Kemoro (U). ' eitag, nqch Schacharis: Piischna (©}. is s. Damen: Mittwoch, 6Vi: D inim (U). rtbildung’. für junge Leute: Samstag, Sonntag, o1/.-, Rontag, Mittwoch, V/z abends, Montag. 7 Uhr früh: siemoro (U., G. u. T.). . / rtbildung für Knaben, 15 Stunde» niöchentl., Samstag, Nontag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag. Ez Chajim (Dozenten: Liverhant, TurcinSki merfohn, Schereschewsky)/ Kurse in acht Klassen ) einer Borbereitungsklasse in Chumesch, Tefilloh, schna, Gemoro hauptsächlich für Schüler hiesiger Schulen, hl der erteilten Stunden 70, Unterrichtslokale Hermesg 27 a und Unterlindau 23 b. Sonntag, —4Ve a : Montag—Donnerstag, 2i/a—S1/* „ Samtag, 2J/2—5 . . ,. Montag, Dienstag, Donnerstag, 5t/s—7l/s d Samstag, 5V4-63/4 B e tu fs berat u n g n>A r b e 1t s n a chw e i s f ü r udeu, Börnejtr. 5>4, täglich 9—12, 3—5. ' , Misr acht. Mittwoch, S%, BatkSvildungshetm: Vorig -Dr.Wech), ' . Z i on. Be re inig u n g, Sonntag, Frkf.-Loge, ly Vs: adern. Feier z.. 25j. Bestehen (Rabb. Dr. Emil Lohn), öffentl. Kundgebung (Dr. Israel Auerbach),!1: Kom- „DieBrillautru" Bon Hermann Seckbach. Wieder rückte die Zeit der Schulferien heran, und eher , freute sich Max Langer aus den Besuch bei Onkel d Tgnte ans dem Lande. Der Onkel bewohnte ein ines Häuschen, von wo ans man einen herrlichen Blick - Gebirge hatte. Und dann der prachtvolle Wald, in m man'sich nach'Herzenslust tummeln konnte! Mit welnt Behagen kletterte Max in Gesellschaft, anderer Jungen den Abhängen herum, ulid wie gut schmeckten di« alderdbeeren! Mit roten Wangen und frisch gestärkt kehrt« nach Hause zurück ‘und konntenicht genug erzählen U den gehabten Freuden. ... Dieses. Mal sollte di« Mutter, die ihn sonst' nur »begleitete, . auch vier Woche» dortbleiben. Schweres war über die Familie hercingebrochen. Der aer, der vor dem Kriege ein gutes Auskommen hatte, irde später eingezogen, und Mutter hatte nicht die ist, das Geschäft zu erhalten. Das einstmals ansehnliche ltmögeu schwand zusehends dahin. Als der Krieg vorer war und der Manu heimkani, konnte er aus Mängel Mitteln die jetzt so-teuere Ware sich nicht mehr zulegen d war gezwungen, eine mäßig bezahlte Stelle anzunehmen. Bei alldem, waren Langers, wie man zu sagen pflegt, so timet?', daß niemand — auch die nächsten Verwandten cht — Einblick in die traurigen. Verhältnisse erhielte» - n daß Frau Langer in den Kriegsjahren leidend geirden.'war,, wußte man, >nnd so erging seitens ihres . Wäbenden Bruders auch an sie die Einladung, diesmal - : Ferien gemeinsam mit dem Jungen bei ihnr zu ver- •> Mngen. lkit großer Herzlichkeit wurden beide an der Bahnsta- >n mit Pferd und Wage» abgeholt, und nun ging's flugs 1 Städtchen hinein. Max, der ans dem Bock saß, durfte : Zügel in die Hand nehmen. Hei, wie das Pfero- A lief! Das «par schon eine rechte Borfreude. für ihn.. Die Tage gingen, schnell dahin, der Junge war beglückt,!d Frau Langer erholte sich zusehends. Eines Tages' — wißen regnete cs in Strömen — beschäftigte sich Max >l seinen Schularbeiten, Seine Aiutter saß bei ihm id las die soeben emgegangene Post. Die Tachte war im mse beschäftigt und hatte gerade die Absicht, ins Zim- :t zu komme» Da hörte sie schon auf dem Weg Schluchü und chren-Mamen nennen. Gespannt, blieb sie stehen.' „Du bist. ruhig, Maxchen, und sagst. mir nichts der inte!" „Wer doch, Mutti, sie kann und wird helfen, im sie hat imchr -alsdrei Brillantringe am Finger, i brcmcht doch Vater sich keine Sorge» zu machen!" lber Kind,^ das verstritzst Du nicht. Siehe, Taute ist reich id hat viel Geld. Da ist nun das Geld in Form von lnnucksachen oder Brillantringen gut aufgehoben. Wir.!r, mein Liebling, sind, - wie der Vater eben schreibt, großer Geldsyrge. Die Firma, bei der er beschäftigt war, ädigte .chm, weil das Geschäft jetzt sehr schlecht geht., in will Water aus dem Erlös seines von dem Großvater übten -Ringes sich -Waren anlegen, und dann seine srürr Kundschaft wieder aussnchen. Wenn der Himinel uns neu Segen gibt, haben wir Glück. Sei dartim vernünftig, in Junge, und laß nichts! merken. Wir sind hier-Gäste x müssen froh sein, daß Onkel und Tanteso gut zu sind." . . . •' ' Die unfreiwillige Lauscherin'vor'der Tür ging ,lang- »umö gedankenschwer in ihr Schlafzimmer zurück. Als i«k ihr. Mann nach Hanse, kam, .war sie bereits mit sich Reine» und sagteihm, nachdem sie das Gehörte ihm ählt hatte: . /. / ' - - / „Sieh' her, da ist der'unauffällige, vornehme kleine ilkant, den Dnmir anläßlich unserer Verlobung gesenkt hast. Diesen, will ich behalten. Aber alle anderen de ich Dir. Wir -jammern alle oft, daß wir nicht Helsen itnen, wie wir wollen: Die großen Ausgaben, die schwieie Geschästskage, und was sonst als Grund gelten muß! üch reicher Segen aber verbreitet werden kann/ wenn t nur ein tleiner Finger rührt, das habe ich heute *) Religionsschule Hermesweg 27. Neue- Jüdische Presse. . - - Seite 5 erst erfähren; haben mich doch die. Worte des Jungen tief in die Seele getroffen, llnd nun bitte ich Dich, hilf Langers ans ihrer NotL ' ' Der letzte Sabbat des Ausenthalis bei Onkel und. Tante war herangekommen. -Als Max mit seinem Onkel nach Hause kam, leuchteten ihm wie immer feierlich die Sabbatlichter entgegen, und doch konnte der arme Junge sich nicht so wie sonst der Freude hingrben. Das Leid der Mutter bedrückte ihn sehr/ und nur das ihr gegeben« Versprechen hielt ihn zurück, sich zu verraten. Doch, was war das? Die Mutter, an die er eben noch mit Sorge gedacht hatte, kam vergnügt zur Türe. hereyr rmd bat ihn, einen Augenblick zu ihr zu kommen.; In ihrem Zimmer angelangt, erzählte sie, daß kurz vor -echnbbos vom Vater ein Brief eingetroffen sei, worin er die freudige Aiitteitnng mache, daß durch Gottes Fügung chm geholfen wurde. Ein 'früherer Geschäftsfreund habe ihnl ein Warenlager ohnejede L/icherstellnng zur Berjügung gestellt. Woher dieses plötzliche Glück komme, wisse er -nicht — der Leser freilich weiß es —, aber nun sei die Grundlage für eine sorgenfreie Zukunft vorhanden. Later hofft, daß wir nun'vergnügten Sadbat haben.-„Bensch mir den Jungen", schreibt er noch. Da umfingen zlvei Kinderhände da-s Gesicht der Mutter in inniger limarniung. Roch nie erklang durch die Räume des Hauses der Scholanm Aleichem-Gesang so feierlich wie diesen Freitagabend. Es war, als ob die Engel des Friedens sichtbar tu diesem Hause sich herniederließen zur göttlichen Sabbatruhe. -. ~ Ostjüdischer Humor. Ein Witwer heiratet ein Mädchen ans Minsk. Bald danach fragt ihn ein Bekannter, wie er sich in der neuen) Ehe fühle. Er erwidert: „Sehr, sehr gut! Ich nehme von jetzt ab nur ein Weib aus Minsk." * „Mama, Du hast doch gejagt, daß ich die Marmelade' auf dem Fenster nicht essen darf?" „Jmvohl, mein Kind!" „Du hast auch gesagt, ich würde, -wennich sie esse, krank werden?" „Auch das, mein Liebling!" „Ich bin aber nicht krank geworden!" * „Hast Du etwas Schönes zum Ülbendesseu mitgebracht?" '' . „Ach. ich habe mein Geld für eine Tischglocke ansgegeben. Ich'habe eine billige Glocke gesehen, — und da dachte ich, weim ich einmal reich werde, benötige ich sie, mn den Dienstboten zu schellen." * -; Schadchen: - „Ihr seht, wie reich der Mann ist. Betrachtet nur einmal das Silber auf dem Tisch!" .(Vielleicht ist es geborgt!" Schadchen: „Wo denkt Ihr chiu? Wer wird's dem borgen!" ' * „Wie heißt ein Mann mit zwei Frauen?" „Ein Bigainist." „Und wenn einer mehr , als zwei Frauen hat?" - „Ein Idiot." - „Mein Fräulein,.. 'glauben Sie mit einem -noch so jungen Menschen wie ich glücklich sein, zu können?" „Vielleicht. — Nur darf er Ihnen nicht zu ähnlich sein." „Jüd. Gazetten." Wocheu-Kaleuder. . Samstag, 17. Juni (21. Siwan).^ Sabbat-Anfang: 7ü/t (Genxeinde), 7 Uhr 50 - (Religionsg.). Sabbat - Ausgang: 9 Uhr 35 (Gemeinde), 9 Ubr 40 . (Religionsg.). . Frankfurter Familieunachrichteu. Barmizwos. Manfred Gradwohl, Güntbersburg'- Allee 3/ Synagoge Börneplatz, Gestorben. Moritz Lichtrnaner, 80 I., Keplerstr. 43. Spenden. Bei Nationalfondsk. (I. Heimann, Postscheck 41441) eingegangen: . Julius Grünebaum, Oederweg, 1B.. N. N. 2B. i. Rabb. Nobel-Hain 38. 150 Jt, Arthur Baumritter dankt Dr. Wehl siir Theaterkarte 25, Herbert Zivi 10, durch I L. Goitein von O. 50,"Beriih.' Jsaacsohn z. 26. Jjar 25, Joseph u. Eva -Oppenheimer ant. Geburt ihres Sohnes Jizchok JaakaMv (11. 5. 22) 500, Frau Rapp z. Geburtstage ihres Mannes 1B. i. Ludwig Rapp-Garten, ’ 158/ i. Simon Vogel-Garten 100, Emil Wolpert 5 33. im Benj. Wolpert-Garken änt.. 25. Geburtstag st sel. Bruders 250, Fried. Schott u. Frau anl. ihrer Vermählung 100, Salomon 50, Katz 25, Eidelsohn 25, Stopniki 20, Wahrmann 25, Bergmann 25, Wahrmann 25, Jastrzem 10. B ü ch s en l e e r n n g: Selmar Geis 201.75, Alfred Pick 206.35, Biener, Hansa-3lllee, 102.10, Dr. Nobel 160.85, Dr. Goitein 101.90, I. Goldschmidt 164, S. Mohreü 111.60) Rosenstock, Bettinapl. 65, 154.85, S. Salzmann 117, S. Schasfer.131.65, Isidor Schloß 110, W. Ullmann 1^3.50, R. Berger Bs.10, E. Dülken 50, Schwester Felicitas 6o, I,' Flamm 62, Friedmann 91.75, S. Fröhlich 85.50, - I. L. 'Goitein-51, I. Goldschmidt -55, H, Heimann 50, - I.. Heimann 77.85, Hichenberg n. Bing.53.ov, A. Hichenbe'rg .52.75, A. Hriff 80.05, F. Jakob 85.70, S. Isaak -50,'Dr. Jessel 90.70, Paul Katzenstein 60, Klibansky 80.80, M. Kohn 57.66,-,Hch, Lichtenstein 50, H. Lipinski 52.20, M. Marx 86.10, Frl.. Mayersohn 85.75, G- Plaut 85.45/ Rich. Tondheiiner 62.20, Thca Spiro 62, Manfted Stern 70.80, S. Stiebet 80, 33etti Strauß 50, S. M. Weil 53.25, Bankier Wolfs 86. Amster 31.80, Araten 32.25, P. Arnsberg 30.65, Rosi Bender 33.75, H. Bing >?7.20, Birnbaum 30, I. Bloch 46.05, Buhler 30/20, M. Cramer- 33.80, Prof. Dreyfuß 25.75, S. Eigner 40.40, Elbergec 25.60, Ing. Ettinger 35.75, Mich. Feld 41.50, Jakob Grünebäum 35.40, Nathan Grünstein 29.15, 3t. Haas 31.60, H. Hackel 39.50, Heinebach 30, Rudolf Hartwig 33, , Hugo Hecht 30, Frau Helferich 25, H. Herzberg 25, W. Herzfeld 35, S. Kalter 25.30, R. N. 46.25, Liebes 25, Lubowski -10, Jsr. Dkädchenheim Taunusplatz 30.30,. Mich. Mainz 34.50, H. Markus 25.25, Julie Marx 25, Dr. Mayer 29.25, I. Mayer 30, A. Mengler 25.60, Josef Misch 47.95, S. Moneta 25, Sch. Mitzmann 42.35. M. Nathan 42.30, H. Nomberg 48.25, H. Nnßbaum 42, .Paradies 26.50, B. Plaut 29, Dr. Riese 34.45, F. Rosenau 32.75, Ass. Rosenblatt 35.30, L Rothschild 46.10, I Rothschild 25, Samuelsohn 27.65, F- Selka 27.65, Int. Sichel 45.15, Sünon 30, L- Speyer 31.90, W. Sundheimer 28.10, Snßmann 30, Frl. Schwabacher 34.85, K. Schwarzenberger 28.85, Grete Stern 30, H. Strisower 32.10, Teplitzki 26, Emma Urnstein 34.25, Trude Weiß 25, H. Wertheimer 33.60, M. Wimpsheimer 40.60, Wohlfarth jr. 30, Isidor Werzberger 20.35, Jsr. Kuranstalt Soden 49.30, Ackermann 13.25, Ruth Ascher 10.50, L. Aschkenasy 18.61, Dr. S. Auerbach 22.50, I. Bachräch 15.25, Josef Baer 10, L- Baer 16.80, Lotte Ball- 12.70, David Becker 15.70, Buchhdlg. Bergmann 20, D. ' Bergmann 17.15, Erni Bloch 10. Leo Bonn 10.40, Born-- stein 10, Brandstädter 23.35, Breslau 20, N. Brückner 21, I- Dahlheim 10, Fr. Darmstädter 20, G- Diamant 20, Else Dillenburger 12,. I. Dränger 10. PH. Ehrlich 20, Erbisfeld 16, M. iS. Ettlinger 16.55, R. Feldstein 15.85, E. Fiebermann 15, Max Freimark 16.70, Fr..Dr. Friedmann 21.40, H. Gans 10, A. Gelbaunt 21, I. v. Geldern 22.10, Hch- Gerlich 21.30, Gilmrowski 14, S. H. Goldman» 22, B Goldschmidt 10, Leo Goldschmidt 20, Großmann u. Eo. 10.80, R. Grünblatt 14.50, Fr. Dr. Grünebaum 16.80, L. Grünhut 10.50, Dr. F. Gutenstei» 20.25, Gutstein 23.65, I. Hamburger 20.75, Edith Hardog 15.80, Jenny Henschel 24, Ad. .Hermann 14, Elias Herzberg l0, Heß 10.60, Fr. D. Hamburger 22, Honigwachs 15.30, Honigwachs 19.60, Frl. Sofie Horovitz 13.85, I. Jchenhäuser l >, Jimnerglück 10.80, I.' Japhet 20, Jeret 10, M. Joseph 21.15, Pension Kahn 30.30, S. Kaplun 15.10, Dr. Katzenstein! N, I. Kaufmann 10, S. Kaufmann 19.68, CH. Keiler 11.05, S. Künstlicher 18.70, O. Leibowicz 23, Leopold 18.50, M. Liebermann 21, Lioerhant 10, Loewy 20.15, Ing. LnpeScn 17.15, Louis Lypstadt 20. Ferd. Margulies 14-, Frl. B. May 20.75, Dr. May 10, B- Messerer 10, Rechtsanwalt I/ Meyer 24.75, Dr. Michael 14.25, Fritz Millner 16.10, S. Morenz 10, Alma Moses 20, Martin Moses 20, Münz 10, Dr. L. Nebenzähl 20, Nenger 10, Eh. Nenmann 20, Neumark b. Rudow 24.70, Leo Noßbamn 20, Dr. Nürnberg 21.10, Nußbaum 13.80, Jakob Nußbamn 20, Frl. Martha Ochs 10, Max Oelbaum 10.15, Oppenheimer 20.30, B. Besachowitsch 15, N. Plotkin 12.35, Jakob Posen 20, Herm. Ptaschnik 13, M. Rapp 10, Regenste ui 15,25, Jul. Reininger 13.70, R. Rosenblum 23, Karl Rosenstock 10, Rosenthak 20, Jonas Roskner 10.50, Jos. Rothschild 10.10, Herm. Salomon 20, Fam. Simon 15.90, I. Springnt 17.55, Hanni. Snßmann 14.50, Fritz Schäfer 20, W. Schames 20, P. Schimmel 21.85, Heinz Schollenfels 15, Hilda Schnlhaus 10, Schlank 16.60, Marie Schwarz 10„ Steigerwald 1v, Gerda Stern 10, Straßmann 10, S. Strauß 13.70, W. Tmibert 11.24, Teitelmann 10, Wahrinann 15.25, Wahrmann 16.80, Jenny Wallach 21.70. Frau Dr. Weinberg 18.95, Pension Weinberg 10.40, I. Wiesen 20, Frl. Wiesenjeld 10.30, Fr. Dina Wildberg 10.10, Frl. Martha Wölf 13.10, Max Wolf A), Martin Wolfs 11.80, Justin Worms 12. N. N 13. Herm. Würzburger 12.30, A. Goldman», Königstein 20.25, N. N., Königsteitz 24.10, Frau Lina Kahn,, Königstein 22, Hotel Kahn, Königstein 23.75. - Beträge .unter 10 Mark werden nicht arrsgewiesen. mb» Gadankat bat Euraa Featliohkaltaa das. *— Rabbiaar Hobal-Haiaat —» (Poatachack 4864 Nene Jfld. Presse). Allgemeine Mitteilungen. Die Kunsthandlung H. Trittler, Goetheplatz, bringt in diesem Monat eine sehr interessante Slussteltung von Handzeichnuiigen Moritz von Schwinds. Die Arbeiten gehören einer ersten Privatfamyilung an und stellen zum Teil Entwürfezu Gemälden dar. Sie sind durchweg von einer ausgezeichneten O-ualität. Die Ehrenpreise für das Automobil- und Motorradtournier am 16.—20. Juni zu Bad-Homburg sind aus der Werkstätte der Firma Joh. W o h a ck Nachf. Carl G r e b e n a u. Hofjuwelier, gcgr. 1798, hervörgegangen und in dessen Schäufenster Kaiserstr .1 vorübergehend ausgestellt. Eingesandt. Der Allgemeine Rabbinrrverbcmd in Deutschland hält es für seine Pflicht, sich an die deutschen Juden mit einer ernsten Mahnung zu wenden. - Das Bedürfnis der Erfrischung und Ausspannung führt viele unserer ^Glaubensgenossen, zumal in den Sommermonaten, hierhin und dorthin. In der Art der Erholung ganz wie in seiner Älrbeit tut das Wesen des Menschen sich kund. In der einen wie in aer anderen wird er von den Mitmenschen gesehen, an der Stätte der Erholung noch mehr, als an der Stätte seiner Arbeit. Das Urteil über ihn, über den Juden und die Jüdin» wird dort zumal gefällt und wird zum Urteil über das Judentum. Auf allen seinen Wegen sollte jeder voit uns dessen bewußt bleiben, daß die Wurde des . Judentums ihm, seineni Tun und Lassen, seinem. Sprechen und Treiben, anvertraut iit. Wir rühmen uns unserer Geschichte: Geschichte ist Adel, ist Vollkommenheit. Wahre Vornehmheit zeigt sich in der Schlichtheit, .dieser Würde des Lebens. Legt alle überall und stets Zeugnis-davon ab. wie der wahre Jude, die wahre Jüdin ist. Der Vorstand des Allgemeiniu.RabbmerverbandeK in Deutschland.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.