Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 20 (1922)
- Issue
- Heft 9 (2.3.1922)
- Date
- 1922-03-02
- Page
- Seite 4 (sequence 5)
- Language
- German
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itth 4- 'Jleut ^üoiiche >tr 5* Conditorei und Gafd Wilhelm Wendel Rti renoviert nt vergrSwert. RHigain T«Wm Hmm I9M. Fnnklarter Brauten u. Betnljmeheii. An tu* tWcierai jditi'i; j>1> .•me teUlmiti1 \!lii jfurailK. tu öcreu!Heilmir tritn* :Heih.- non iininfrtk-n uoiael<r.M)t wii, feil, bida- ÜtnuiiU'iKiilft’i’ii tu1 ir.'ffcit. 'Jt ndjtvi'in muli v i-1 n i i di '!Ji i» * b n ii f v über ft» rianb brr F-iiiaii.rn iH-rntitei horte, ituirbe bi? Bersan»» Uutfl mit ein.-:» Iu'iiimmi*-.u'l:rii 'Jlitäblirf i:> bie Zilknaii itiirtilofliMt - H> r im tüi. l_'eln'ti*jnt)ie oprfdiifbiMtc V o n i v? \ i a I -I i; i ii * t i wnr eimT beijcltcncn dein scheu subtil, di,' >!» Brnt-ergefühl mich elirlich auf btt* CftiuDen erftrurteu. .tu Per :Hc»rl ift n'iiitlirt) die Pacvl« bei' liiiiiiimin der Weit iiibcniicit mit ber Ciriubrnbcii nicht* ul* fi» jrominn* Wunsch. ^\» SJoui* D.;ia!i>szin*ii * .Ciuufe spielte sich «brr amt: »och ertte* trabitiunelle* Veben ab; au fpiiiciii Tische iaficu stet* Arme pl* Gäste, und Beniesnng in unsae deiligr* Schrifttum war bcm descheiseil.-n Manne brr höchste iSewinn seine* Streben*. Di* niig.'ioöbnlich zahlreiche Br* tfili,}in,it an brr letzten (ffirtnin btivir», baß man >•* auch in Hiiicn-r materialistischen Heil noch versteht, wahre (5lmpalirrvorzüge zu schätzen. Frt»»N»rt«r ver«»st«U„»e» Talmud THora-Berel» (B: Dr. Braun. G: Groß, ü: LipinSlh, U: Unna, O: Ce(baum), Hörsaal Börneplatz. Samstag, l I^j: Schulchan Aruch (U), 3V<: Rasch» (L), nach Minch,»: Mikro (ll), 3 i "Stimbc u. 2!acht: Libra« Borira» «Karl Hamburgeri. Tonntag, nach EchachariS: Mischna (G), st: Lchulchs» Aruch <L), Gemoro (il). Montag, n. Tchachari*: Schulchan Aruch (Ni. 6* i: Sn Jaa» kaum (U). . Dienstag. iiach «chachart*: Mischna (G). Rewiii» (U). Mittwoch, nach SchachariSi Mischna (G), ÜV»: ChauwauS HaletvowauS (B). Donnerstag, nach Sch'achariS: Schulchan Aruch (11), 8','»*): (Bctnoto (U). irroitaß, nach SchachariS: Mischna (©). ^octbUbuuß für jg.. Leute: Gamßtag 3—I, Montag, TV» und 8, Mittwoch, 7-V»: Gemoro ®.). Fortbildung f. Knaben: T amStug, KÄÄchulchan Aruch (Abt fit), li. (C). C. (O). v. -l'MM'S'/e: Gemoro (U), Montag, -i>4: Mischna .'Mt. 0. uttd 0 (U). Dienstag, ü: Mischna N. (G-), <>: Mschna.' .1. (H), Donnerstag, li: Gemoro, (lli, Mischna, B. Lchiur für Damen: Tonntag, ß: DWp' lU), - - *) RcligionSschule HermeSweg 27. Kaiwtlyr- XXIV. „In, der Loge ist Platz für sechs Personen; wir aber sind nur vier," sprach Frau SÄaJjfora' zu Alice. „Ich setze e* nicht gern, wenn Geld nutzlos vergeudet wird, auch wenn rS nicht das »'steinige ist. Ich möchte am liebst«! Klaßner auffordern» dem ich »och für seinen letzten Besuch eine SlufmerTfcmleit schuldig bin. Ich möchte ihn unter keinen Umständen wtedcr fallen lassen. Interessante und geistreiche Persönlichkeiten sind etwa* selten g«vorden in meiner,, Hause." „Die Zeit ist etwa* kurz für dir Einladung. Wer weist, ob eine solche ihn noch rechtzeitig erreicht." .Dann sei so gut und schreibe ihm einige Worte in meinem 'Jtmrieu, dast wir ihn morgen zum Abendbrot' erwarten, um später mit unS nach der Oper zu fahren. Wir drei fahren mit der Equipage, und Burger kann mit Dir in einem Auto folgen." Gehorsam schrieb Alice den Brief, und als die Buchstaben seine* RamenS auf dem Papier erschienen, blieben ihre Augen eine ganze Weile auf diesem hasten, bis die Mlchnung der Frau Mahlmo zirr schleunigen Msendung sie ans ihrrnr Nachfinnrn erweckte. Klaßner erhielt die Einladung noch zur rechlrn Zeit Während der vielen Monate seiner Einsamieit hatte er alle Beziehungen.mit der Außenwelt abgebrochen, — und jetzt, da er diese wieder anknllpse» wollte^ war er in Ber« legenheit, wie es zu beginnen. Die Häuslichkeit der Frau Mahlow war jhm trotz Alice' Freundttchlcit doch etwas eintönig und einseitig erschienen. Mer wenn er noch lange zögerte, in der großen Welt wieder Fuß zu fassen, kom,le es leicht geschehe», daß er wieder in die traurige Verein« -stii am Eingänge des Opernhauses zu erwarte«. Er kam gerade recht, um die Mahlows vor dem O hause vorsahre» zu iehen. Eine hastige Begrüßung | ausgetauscht. Im Borraum trafen sie mit' einem .'or. schulterigen, blonddäriige», stattlichen Herr», zusommv^ sich ihnen schweigend ankchlost. Eine Borstellung war T ersorderllch, auch nidrt für Mlaßncv, der Dr. JrrviSscho) bei den Mahlows kennengelei nt ha.te. Frau Madlow» auiS laute: Marzipan und- Sonnenstrahlen zusammengesetzt, waff dabeieinen scharfen Seitenblick ai f Alice, aus deren ®e« jichtszügen sie aber nichts andereals vollständige Gleichgültigkeic berauSleien konnte. Auf Burg.-r hing.gen lcha> <£; tibaiim Dozenten: Sivecliant. Tnrrindl I eine, soll». Tchereschew*ku>. Kurs, in ucln ,klass».i ntd einer BorbereitnngsNaise in Ehnmeich, Xefitloti. Misch.ia. Geinmo hauptsächlich süc Tchnlec hiesiger Tchule r Zahl der ecteiilcn Ztluidc» 7V. Unlerricht*loka!e Henne*- irf-,i * uiib llulerlinbau 2> '•>. T-on»:ag. 11/^. —1 *- * Montag DonneeSlag. , L-aintag, '."/«-ü :'.:kvm-m, Dienstag, DonnerSlog. . 7' - >- Tamilag. üV, I,3', B e r >' i » H a u p l s» » a g o g e, Lamstag. .V'i. vaimi iiinagoge: tzelirnorirag iSJobb. Dr. T lzberger. Free* Zii d i schcS Leh r haus, Elifabethe i ichnle. Lainslag. 8 Uhr: ^üd'scho Erneuerung im Spiegel bee jüngsten Dichtg. zDr Salzberger), Tonnrag, lO' i l-HoMschrs Konservatorium): Religion als Gegenwart (Marl. Buberi. ll: Eliassid. Texte (Marl. Buber). Dieiisrag, i>>Kranlheil und Heilung (Dr Koch,, vomier« lag. D-i: Heilige Schrill >Dr Tlrau*, Züb Frau e «Vereinigung, So, uing. n. jaol: Puiim Allegorien iEmii Goldschmidli. Hörst. Sttmelech von VezRjsk. ) Galizien war bei der erste» Teilung Polr-u* i«72 an Oesterreich gesailc». woourch Maria Theres-o einen sehr unwilllommenen Zuwachs an jüdische., Uiuettaucn erhalten hatte, denen jie dann mich durch Drangsalierungen aller Art zusetzie. Mnn soll um keine neue Herrschaft bete», sagt das ulte Sprüchwort: denn so drückend di* Lage der Znben während der Verfallszeit in der polnira.-en Rrpublit mit dem Wahlkönig an der Spitze auch ,m-r, so konitte doch der oeSpotische klein« Gutsherr oen (si'oe:: nicht entbehren, während nunmrhr eine einheitliche anlisemz tisch? Tendenz auf die Unterdrückung des jüdischen Elemente* abzielte. Die Bevölkerung, tvelche gerade in dieser Gegend durch die furchtbare Katastrophe von >6-18. dem Kosaken« massäkre. am meisten gelitten hatte, war durch die nach« folgenden Schwedenkricge und die in ihrem. Gefolge baijetschreitenden Hungersnöte und üpidcmini dezimiert, beispiellos verarmt und auf etiva 701XV Seelen gebracht. Aber der Segen Abrahamtrat nach dem Fluche der Golu-S« katastrophs wieder in seine Rechte, wie die in der Statistu lrerspielloS dastehende.Vermehrung auf das Zehnfache im Läufe eines Jahrhunderts dartut. In jener Lage wurden die neuen religiösen Steuern, die der erfinderische Geist der .Liebe" auf die -Sabbatlichter und dar Koschersleisch at harte und die als Lichtpachl u>ch Fleischpacht durch jsenlose jüdische Pächter und die ihnm zugeteilten 'Schergen mit grausamer Skenge unter Pfändung der letzten Kissen und Bettdecke am Sabbatadend eingetrieben wnr den, um so härter empfunden. Unter Kaiser Joses lochte ein nndrer, aber keineswego günstigerer Wind. Mit' insUnktivem Vorgefühl de- Koni« Menden sollte der Revolution von unten durch eine Revo-- iutio» von oben vorgebe-.igt werden, die Friedrich II.. der Atheist auf dem Throne, etngcleitct hatte und sein Schüler *) Anläßlich der 6. Wiederkehr de* Todestages A H r o n Marcus (1. Adar) auf feinem Werke „Der Chas» s i d i s m u S". Hpi ■•rgipatrun 149. N» 4949. Beut bewIbrtenM Tepplcb. >. BettiMen>Heliil(«ifin C«'in.Lpiili Ci-mt.niiiili en beiitebt nur Wn* bte Päwver für die iieuecn das waren in bicier Ria,lang bie im Bervorgemii UHilm-mvii Irieniri -e «er lelioiöien Aiiarrvie. de, geheime Att!,->iei!>ini> per jog.mannie.i Anfllarer. di.* io unauij.iilig nl* mögli:>! wie Booriviinuei an der iiibij,tcn äibe nagle» in,b in Böimipi: mib Mähre» ihr 'jerstörungSwerk )'„ «ufuiMiil» ooiiende »>>.,',>,! Die Gennainjarion fand » brr Kreisen ber Remien und inaifi'kiii:iiit..u Hau: mnnnsnanoe*. b-v von Wie« u»d Leipzig die Keime rer neuen AnsNnnina mib cie geheimen .'iranflieiir.i b.* Leibe* und de, Seele imv,men,-. <iue luii-Mvai-itenbe A.iiinilarion* varrei. Wiebernin waren es einige wenige Mäaeer. cm ihrer Spitze unser :K lilimeleib unb sei» Bnwer :K Slisch*, bie benniiteilt Per neuen, vom Baisihemtow g schisienen Organiiation de* Emssidismu* da* jüd«ck>e Schill burialle diese zriwpen dinburchbugsierten. R. Elimelcki (1717—1787'!. der betm Ausireten ec* Pt. Israel in Der Oeffentlichkeic etioa 17 Jahre zählte und :rührend der :£'» Jahre seiner Wirksamkei! Gelegenheit gehe.t hätte, d.nselbe» persönlirt, kennen zu lerne», war dem außergcioöhnlichrn Rust diese* Mann * uifrt ee o'gt. nicil »>m die Benennung Bai,'wem ..Wiii'-e-tät.-," nicht b-.hag,e. worume* man bi*her weist nur um Beiistwörunge» uud Formeln axbeilende Wunberniänii.r v>,standen hatte» eine Praxis, die schon burckt den An' als gefährliat und veraltet stigmatisiert worben war. Ern al* e« von bar Hoheit und Lanrerkett oes Wirken* diese* Ma tn.-s, der mit vjjrttn nur den Namen gemeinsam harte, überzeugt mar. schloß er sich seiner Tchiitie an. tras den Lehrer jedoch nicht mehr unter den Lebenden und unterordnete sich feinem acotz,» Schüler SH. Dowder, unter dessen Jüngern er be i lercori agendsten Rang einnahm. Gleichwahl mar eS ihm de schieden, an »teile de» reit» öottrmfiTcn SustemS de» Levteren d.n Weg der Balfchemnm» tortzusttze», so daß er al* der eigentlich? sogenannte,.Wui>- dcrradbi" zu gelteit hat, worin ihm seine bervorragettdihrit Schüler R. Israel Kozinstcer. „der zweite Balsthem" genannt, ferner R. Jacob Isaak Harowitz, der »eher von Lnblin. imd R. Mendel Rvmanower fotztea. - Während in den ntssischeu Provinze» die neue ■ CtR gamsation sich derart lonsolidiert batte, das; sie feste.Formen' angenonimrn und den Entwickln!,gsprozes; überwunden hätte, nntcrnahut es R. Elimelrch. dststide in Galizien und Aeühsel-Polen ein.zi>''i"ihreii. Da!,ie> ganz andere Verkehrsver« Iiäklnisie. andere geistige Anlagen u.ib stärkere Gegenströ-- innnAen Der allen ^*at*.tfra*:iiu ,>u üccvtuiiitK.Ti roarcir so bereiste er mit seinem Bruder bstse Lander von Stade .zu Stabt, von Dors zu Dorf, nicht als 'Wanderpredlgcr. Wochenbett-Ansstattnigen Laan»täuM.'tS.; bic Amvefenheir dieses Herrn «inen unbehaglichen Eindruck zu machen. Sie hatten taum die Log« betreten, als auch schon da* Vorspiel begann, die wunderbare Musik von GounooS „Romeo und Julia", dadurch wareittoenigstenS'für den Augenblick alle Mißverständnisse,'Widersprüche >u»d Unannehmlichkeiten in diesem kleinen Ramn beseitigt, so oatz keiner mehr an Dr. JarviS' Anwesenheit dachte: ' Klaßner war entschlossen» sich den Genuß nicht ver« Ulmmern zu laise». DaS Verlangen nach Geselligkeir, das ihn vor einer Woche aus seinem Häuschen trieb, war heute noch mächtiger als je in ih,n vorhanden. Jir dem Halbdunkel, das im Haufe herrsch:«, konnte, er. du«h d r* pul,irrende Leben um ihir auch sein-; eigenen Herzschläge verspüren. Wie ein elektrischer Strom bebte es in alt seinen Nerven. Die schweigenden Zuhörer, schienen fidf in eine Batterie verwandelt zu haben, deren blitzende Funken nach allen Seiten sprühten. Gin feimS Aroma von tausend Wohlgerüchen erfüllte den . Rannt, aber., nicht als ein einschläferndes Opium, sondern als ein erweckendes, begeisterndes Elixier, das alle seine Schnen und Adern mit frischer, strotzciider LebenSsreude ersülltr. Mit einem grwifen Trimnphgefühl nahm er wahr, daß mtch 'er. einen Teti dieses '-.erlörpcrten Wohlbehagens und Fvohfinnes bildete, daß «r sich mit diesen glückstrahlenden Menschnr einst fühlte, daß auch seine Nerven bet dein allgemeinen GlückSempfindeu vibrierten. Der erste Akt war beendet, und unter rauschendem SEkl. sali ging der Boryang nieder, nachdem er sich' für einige Augeubitcke immer wieder grhobS!>. hatte, um den Künstlern Gelege 'heil zu geben, für da* gespendete Lob ihren Dank abzustatten An UnterhaltungSstosf «ährend der Pause war kein Mangel, da die Jnsanen der nächsten Loge, ebenso boS Publikum da unten eine-reichliche Augenweide darboten. Es war ja heute ein WäWAbend» sogar der Königliche Hof war anwessNdji.und Frau Prählow mit Stella. waren beschäftigt, 'ich gegenseitig d^jtmtangrbenden-Modedamen zu zeigen, ie< durch öffemlich ausgestellte Photographien oder ydeiiiemMöhItatigkeittbazar her kannten. Klaßner mdiate ihre ^Informationen, indem er ihnen die BerüWtlMen von Kunst und .Literatur zeigte; er konnle abEAKd-' bemerken, daß er da» Interesse selnec Zuhöncr nicht . zn fesseln vermochte,' da diese, Art Größe« ihneck gänzlich upbekannt waren: Die Namen von Personen, die «tula früher noch nicht'gekannt hatte, fielen ihr auf die Nerven, während Frau Mahlow Klaßner- Plmitern nu» al* Deckmantel gebt auchte, um mit Dr. Jarvi* flüsiern zü köö Neil, der bisher noch kein einziges Wort grsprochv» Harb uird nur durch em höfliche-* Kopfnicken sedie Teikmchine be kundcte. DaS Benehmen dieses Mannes war so. daß man schwer.-,» sagen konnte, ob er sich über die ganze Gesellschaft hie^:1hocherhaben dünkte und es ihm eine große Ueberwindung^H kostete, in deren Nähe zu weilen; oder sich als CindringlinchM fühlte und sich darum Bescheidenheit und Zurückhaitung^*-. auferlegen muß. - . M Für Klaßner aber war Burger die tnteressänwste Perfön.'L lichkett der ganzen Gruppe. Man hätte «bensa viel HunwM als Ergebriihei: aus feineit Blicke« schließen könnenx mirH denen er Alter' Bewegungen und Ausdrückebeobachtete, * wie er jede ihrer Aeutzerunge« in sich ausznnrhme» suchtch während er gar kein -hehl-daraus machte, daß virleötz', was sie sprack». für ihn böhmische Berge waren: Vielleicht war eS diese Wahrnehmung, die jÄaßnv in der zweiten Pause veranlaßt«. Bürgers- Auifsorderunj zit-.einem Rnitdgang anznnebmen. trotzdem Frau -Mah low Dr. Jaruis als Muster der Galanterie hinstellt«, dem es gar nicht eir.'atle. dir Damen sich alle»» zu über* lassen, was gewisse Herren sich zum Borbild nehinenitönnter Bürger und Klaßt:er begaben sich mich dem Korridoi bis zinn' Eingang nach dem ErfrischungSraum. Klaßit» nahm ButzgerS Arm und zag ihn mit sich hinein. ..Ksmme» D e, wir woUen Irden, wie eS von unten auSfletz»---,» Burger salgle. ihm zögernd, und sie biieben. hintv^!,!-»: letzten Stnhlreihe stehen, van wo avS sie den ganzeä^:; imposanten Raum überschauen kannten. Eine» tocnn sie wie geblendet: die Lichtfülle von dee"De«LZ;tz das Glitzern und Funkeln der üdelsteme auf .,ll«t LeiiEl; alles schien sich zu 'einer blendenden Flamin« zu vercintgenAti so daß sie die Augen schließen, inustten, <n* n>ärcn S’*&*^*c plötzlich unfähig geworden, noch ferner alb Sehorg««^» zu dienen. Klaßner kam erst wieder zu sich attf er giirgelnden Laut auS Bürgers Munde ventahm. . , „Meiner Treu» das macht einen ganz stelz!" riest t sich den Schweiß von der Stirn trocknend. V- ..Ja. «s ist ein überwältigender Anblick," bestätig Klaßner nachdenkend. Burger aber fuhr leidenschastltch, jor:: „Wie muß — doch in meinem Leben gefchcsft haben, w t hier kein sSAi können! Mir ist ei -so, als könnte ich den lanze.-k KremMLi!,; hier kaufen und in kneincr Tasche weglrmen: alles.chGFtt' Frauen, die Edelsteine und den Schwätz« >art ab«»Zu b«M; königlichen Loge noch el* Zugabe!" lsirrtsetzungWZH^'