Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 19 (1921)
- Issue
- Heft 42 (10.11.1921)
- Date
- 1921-11-10
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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42. Rr. .42. Hörsaa. ttb 83/. Schiur, M 3ySl MN uni kittwoch schherr», rweg I ilSbachs, n„ Wir. Rieder. >iW. lfentlichi Lt'et: rftört ti K wenn linde ich »daß ich n Palä ins, wie -Awiniv ' ist und ein hat, altungs : Spitze -ngos in seiner n Tit» iSoiidUoMii and Cafß Pb. Xiaubeiisteiii Hohanzollernatrassa IB. Telephon: Hansa 985. 8 p e zi alit ä t: Ananas-Törtchen und Pralines. VE jüdische Gyiniiasiui» in Jaffa besuchen und deshalb die hebräische Sprache wie'Juden beherrschen. Uebrigens lernt auch der Zivilsekretär der palästinensischen Verwaltung, W. DeddeS, hebräisch; Major Patterson sprichteS schon recht gut, und auch Herbert Samuel nimmt eifrig Unterricht , in der Sprache seines Volkes. _ Wenn man am Strande steht und plötzlich auf die Stadt zurückschaut, sieht man, das; Tel?Awiw gar nicht mehr weit von dem blauen Wasser entfernt ist. Wer weih, welche Aenderungen ich nach meiner Rückkehr wieder aus meinem Stadtplan werde vornehmen müssen? , Heute will ich noch schnell die neue Ziegelfabrik mit ihren hydraulischen Prellvorrichtungen, die sehr wichtigen Zement- und Holzbearbeitungsfabriken, die Weberei und — beinahe hätt' ich's vergessen — die Schokoladenfabrik einzeichnen. Und nun nehnre ich Mschied von Tel-Awiw, der Stätte jüdischer Arbeit. Aber ich bin sicher: wenn ich sic wiedersehe, tverde» ihre schönen Straßen elektrisch beleuchtet sein. (Ziko.) Leah, die Fischverkänseriu. Skizze aus dem russisch-jüdischen Leben von Ben-Avigdor. der bc m denke: und wir ssen Un „Durch, sie jüdi. um eine palästi. mehmigt ie Leute Experiie Stadt : wird. Vorteile ilen einbebaucn. gestalte» chöpfung n Paläung uno >any" 1(i itgewähicht. 150 baut die :ns, das Gebäude t. Dann enbereits lne Bau. t langer Aus dem Hebräischen übersetzt. (Fortsetzung.) Bald darauf sah man in der Gasse eine Menge von Männern, Frauen und Kindern, die damit beschäftigt waren, aus Mierels Handlung Eiseustäbe, Blcchkisten, Nägel zu entferne», um sie in die benachbarten Höfe und Handlungen zu tragen. Marcell und Anton halfen _ eifrig mit. Der Viertelrichter kam, und da ermerkte, daß die 'Arbeit noch nicht zu Ende >var, wandte er sich ab und rief: „Schnell, macht ein Ende, denn der Biertclrichter komnit, das Gewölbe zu schließen!" Ms ihm der Wächter ein Zeichen gab, daß das Werk vollendet sei, schritt er langsam und gravitätisch aus das Gewölbe zu, um seines Slmtes zu walten: er drückte ein großes Siegel auf die Tür, verschkbß sie und steckte den Schlüssel zu sich. Mierel zeigte sich natürlich nicht undankbar; ein Kassenschein verschwand in der .Hand des-Richters und Marcell ließ eine Menge blanker Münzen in seiner Tasche verschwinden, auch der hilsbereite Anton ging nicht leer aus. ■Isdep In Frankfurt In FrledsnsquallUlt. Kaiserstrasse 33. ister br läne v -ngo it seinen :chen wii ivllendet: berührt« len muß. •3' Tage« iberraschi Aroßstabl :rstrecken r aebaul 'Klippen hränktcn as Mee, lwiw eii den M«s inpfange, er Stad mit de» i werde, roch kein, das ne» :gen. Un t werden eanstalte, Strand ort bade r, Mast :i 5kinde Ohr. Btt. Jedem das Steinige« Roman von M Pulvermann. . (Fortsetzung.) Mit heiserer Stimme gab er den Ton an, und alle fielen ein. Jeder sang zwar in einer andern Tonart, doch waren alle mit tiefem Ernst bei der Sache. ~ Ellen stand da, als ob die ganze Sache sie ^nichts anginge, aber sie rührte sich doch nicht von der Stelle. Bald aber stahl sich eine leise Empfindung in ihr Herz, als wäre sie in eine Falle gegangen, als hätte jemand sie hinterrücks da hineingestoßen. Ihre Füße waren wie angewurzelt, mit dem nebelhaften Bewußtsein, sie dürfe sich von dem seltsamen Zauber, der sie »mgab, nicht losreißen. Als sie sich aber über ihre Lage klar geworden war, fühlte sie auch schon eine gewisse Erleichterung, und sie Ivnrde etwas mutiger: sie hatte wieder Kraft gefunden, ihrenr alten, abgelegten Ich ins Gesicht zu sehen. Sie versuchte auch nicht mehr, das pochende Herz zu beschwichtigen, ViS nach dem langen Schweigen jetzt um so lauter zu reden begann. In ihr wuchs das Verlangen, dem Ruf der vertrauten Stimme zu folgen. Als daher der Sänger in- Wischen den letzten Vers begonnen hatte, da bewegten sich auch Ellens Lippen leise, zunächst ohne Laut,' dann leise und zaghaft, um schließlich mit lautem, vollen, Klang emzustimmen, so daß die Blicke der Sänger sich ans sic richteten.und ihr wohlwollend zulächelten. Der letzte Ton war bereits verklungen, doch Eile», dehnte ihn'noch weiter, als wäre es ihr leid, sich so schnell von-ihm zu trennen. Der Vorsänger aber setzte jetzt den Hut ächs zum Zeichen, daß der fliegende Gottesdienst beendet sei. Me Menschen verliefen sich, und nur Ellen blieb allein zurück, ganz.verblüfft, daß die Sache.einen so schnellen 'Ahjchlutz-gefunden hatte. .. . ' "/Wissen Sie, welchen Eindruck Sie eben ausmich niachtrihMran Ktaßner.^ vernahm sie eine bekannte Stimme hinttt 5 sich', ) Sie drehte den Kops langsam, sehr langsam, da sie Zeit gewinnen wollteden Sprecher mit Ruhe ansehen zu können. Mit Ivieder gewonnener Fassung stand sie den, geistlichen Herrn, dem Vikar /Stromer, gegenüber. -2 ,.Sie machten aus-mich den Eindruck," fuhr er spöttisch mit den -Hasen Aäusen und zu gleichen Leit.mit de»vH«ft8V!chagen-SM>kyiK.p:splchhatz.^ Mte MWe Mffe. „Hetzt können wir ins Wirtshaus gehen!".rief.Antons „Du hast nun hinreichend Geld, um uns gehörig die Gurgel zu befeuchten. Auch Imbiß hast Du schon." „Ja, aber wenn der vermaledeite Richter mir nicht die. dreißig Kopeken abgenommen hätte, so hätten wir iwch mehr gehübt," bedauerte Marcell. „Glaubst Du, daß er mir heute zum ersten Mal den Streich spielt? Er kommt, so oft es ihm beliebt und plündert mich ans,' der Schuft. Der Teufel hole ihn mit meiner Magdalena zusammen!" „Ich werde mich mich um ein Straßenwächteramt be- Werben," sagte Anton, „man kann es ja dabei zum reichen Mann bringen!" „Bah, nicht alle -Straßenwächter haben es gleich," belehrte ihn Marcell, „in den anderen Gassen, wo es keine jüdischen Verkäufer und Verkäuferinnen gibt, da sällt nichts ab. Die Juden sind ein einträgliches Material, eine wahre Milchkuh; ich kann sie Pressen, so viel ich Lust habe, immer presse ich 'was heraus. Wer wird cs mir perwehren? Niemand. Gott erhalte sie; wären nicht diese schmierigen Jüdinnen und Inden, ich würde bei schmaler Kost leben und Branntwein, den würde ich nicht einmal riechen. Wenn nur nicht dieser .Hallunke, dieser^Nimmersatt von einem Mertelrichter wäre, der mich aussmigt und beraubt, man könnte aufatmen." Unter solchen Gesprächen nahten sich die beiden Freunde - dem' Schanklokale, wo sie alsbald verschwanden. V. 'Nach einer Viertelstunde kehrten die Fijchweiber zuriick und nahmen jede an ihrem Platze Aufstellung. Auch Leah >var darunter. Mer sie hatte das .Herz voll Kummer und Betrübnis. Welch' einen bittern Tag hat sie henke! Die Krankheit oes Mannes ist gefährlich. Jeder Augenblick brachte ihr neues Leid. Die Losung freute ist kärglich; sonst pflegte sic jeden Freitag einige Rubel zu verdienen, die für die ganze Woche reichten, und heute Ijattc sie keinen Heller, sie unddie Kinder sind hungrig; hungrig, doch wenigstens gesund — vor Hunger stirbt man nicht — aber er? — Leahs Haare standen zu Berge . . . Der Wein tut ihin so not und sie besitzt keinen Heller, um welchen zu kaufen. Dazu hat sie der Wäckter so mißhandelt und beraubt . . . scchsundvierzig Kopeken, ein ganzes Vermögen,, hat er ihr entrissen, einen Korb kleiner Fische aus die Erve verstreut - und zertreten, die Bank, dieletzte von itzrein Hausrat, zerschmettert — mm hat sie nicht einmal, wo sie sich mit ihrer Warehiusetzen lonnte. Wer weiß, wie es ihrem Manne geht! Vor zwei Stunden hat sie ihn so schwer krank zurückgelassen. Er war cingeschlummert, nun ist er gewiß erwacht und hat. nicht einmal eine Erquickung. Wie sehr möchte sie jetzt bei ihnr sein; aber wie kann sie mit teeren Händen heim kommen? Und die Kinder, die deS Brotes harren? . . . „Was kostet ein Pfund von diesen Fischen?" fragte eine junge, reichgekleidete Frau die Verkäuferin, indeni sie auf einen ihrer Körbe zuschritt. „Dreißig Kopeken!" antwortete Leah voll Hoffnung, einen guten Fang zu tun, denn die Frau sah aus, daß sie mehrere Pfund, kaufen könnte. „Dreißig Kopeken?" versetzte jene skeptisch, „zwanzig gebe ich." „Ich habe ja selber fünfundzwanzig Kopeken das Pfund bezahlt: kann ich denn verlieren?" erwiderte Leah bitter. „Das ist unniöglich, die Fische sind ja nicht einmal frisch." „Ich danke Ihnen, Herr Vikar," sprach sie freundlich. „Aber wollen Sie nicht auch .Guten Abend!' zu mir sagen? Dies ist zwischen Bekannten sogar in dieser Gegend schlich und gebräuchlich." ' Er berührte ihre ausgestreckte Hand, ohne aber den Blick zu ihr zu erheben. „Ich bin nur froh, daß ich Sie nicht erschreckt habe," sprach er, und auch seine Stimme wurde etwas freundlicher. „Der Schreck war also nur auf meiner Seite." „Was führt Sie eigentlich nach dieser Gegend?" fragte sie, ohne seine Bemerkung;u beachten, da sie genau wußte, wohin er zielte. „Ich mußte einen Kollegen vertreten. Ich habe heute in der St. Michaelskirche gepredigt. Aus nieinem Wege nach Hause sah ich Sie hier stehen." „Warum haben Sie mich noch nicht in meiner Wohnung besucht, Herr Vikar? Wir waren doch immer gute Freunde." . „Ist dies nicht die beste Antwort aus Ihre Frage?" ries er barsch. „Kann denn jetzt noch Freundschast zwischen uns herrschen?" „Es würde mir leid tun, wenn dies lvirkiich nicht der Fall sein sollte." „Gerade unserer ehemalige» Freundschast wegen, — müßte ich nicht Berge zwischen uns auftürmen? Darf ich überhaupt noch zu Ihnen sprechen?" „Herr Vikar!" ries Ellen ganz außer sich. „Freilich die Tatsache kann nicht weggeleugnet werden, daß wir Freunde waren, sogar sehr gute Freunde." Man sah deutlich, wie es in seinem Innern gährte und kochte, welche Mühe er sich gab, „in gefaßt zu scheinen. „Jahrelang haben wir Seite an Seite gearbeitet. In Ihnen sah ich immer den besten Mitheiser. Wir waren deshalb viel und ojt zusmnmen: freiwillig und gern schienen Sie sich meinem Willen niitergcordiiet zu haben. 'Ich glaubte auch, Ihr Innenleben in meiner Hand zu halte», -das der leisesten Berührung ungesäumt jolgen werde. Plötzlich aber tauchte von. irgendwo rin Fremdling ans,-eine oberflächliche Bekanntschaft, und sofort, ohne jegliche Mühe und Arbeit, lassen Sie sich von Ujm in eine Ihnen gänzlich unbekannte und fremde Welt verpflanzen, in eine Welt, Sie mögen sagen was Sie wollen,-die für Sie eine Wüste sein muß. Ich oin ein Diener Gottes, dennoch aber beanspruche ich auch das Recht, — .ein menschliches Wesen^zu^sein, Mein Stolz,. Seite 3. Offeubacker Druckluft-Anlage Offenbaoh a. M. Telefon 133.; Unübertroffene Tepplchreinigug mittelst Druckluft „Wie können Sie Las sagen, Madame!" versetzte Leah vorwurfsvoll. ,/Oie Fische sind heute gefangen» sie sind nur erstarrt, ' sonst würden sie zapveln." „Nein, mehr als zwanzig bekommt Ihr nicht, sonst gehe ich zu einer anderen." Leah wurde wütend. Sie, die reichen Damen leben in Ueberflutz und Wohlstand und begreifen nicht, was in der Seele einer armen Frau vorgeht. Sie sind herzlos und haben kein Erbarmen mit Kraulen und Hungrigen . . . Wie sie unersättlich sind und von der Not der armen Leute sich bereichern wollen! .Würde sie verarmen, wenn sie ihr die elenden dreißig Kopeken bezahlt hätte? Hat sie etwa mehr als billig gefordert? — „Wenn Ihr mir das Pfund für zwanzig Kopeken nicht geben wollt, so gehe ich zu einer andere»," wiederholre die Frau. „Mein bitter Masel") über Euch!" gab Leah zornsprühend zurück. Die Frau ward verwirrt und blickte sie erstaunt an; ohne ein Wort zu sagen, ging sie davon. Augenblicklich empfand Leah tiefe Reue und Beschämung über ihren Schritt. „Warum habe ich ihr geflucht? Kann ich sie zwingen, mir den Preis zu zahlen, den ich wünsche? Gott, welche Sünde habe ich begangen, einen! Menschen zu beschämen. Was ist mit mir? Ich vergesse ja, wessen Tochter und wessen Frau ich bi», und daß ich nicht den anderen Fischweibern ähnlich sein darf . . . Wird nicht, Gott behüte, mein Mann für mein Vergehen büßen?" Hätte ihr die Frau die Beleidigung zurückgegebeu, Leah wäre beruhigt gewesen. — Alber jene gehörte offenbar zu denen, welche auf Beschimpfungen nicht antworten. Und dies bedrückte Leah um so mehr. Sie wollte ihr nach und sie um Verzeihung bitten, aber wie sie sich imiwandte, ivard sie andern Sinnes. Zippe, die Kinderlose, hatte die Käuferin herbeigernfen und bot ihre Fische, das Pfund zu zwanzig Kopeken: schon begann sie die Wirre zu wiegeg. Bei diesem Anblick stieg Leahs Erbitterung aufs höchste. Wie, diese Zippe, die keine Kinder zu ernähren hat, har heute schon beinahe zwei Rubel verdient, und alles ist für sie zu wenig; jetzt reißt sie ihr de» Pissen aus dein Munde, ihrem tranken Manne und ihren hungrigen K indiy'n! „Du!" stürzte sich Leah wütend aus ihre Rivalin, „Du wirst mir de» Bissen aus dein Mund nehme»?! Du —" und sie begann ihre Gegnerin mir' Faustschlägen zn bearbeiten. Augenblicklich wurde» die beiden bö» den übrigen Weibern umringt und auseinandergerissen. „Leah!" sagte zu ihr eine vertraute Freundin, „was ist Dir heule? Du bist ja wie npigetauscht. Ich erkenne Dich nicht mehr! Du machst Dich ja zuin Spott der Leute!" *) Schicksal. ‘ Conditorei und Caf6 Wilhelm Wendel AHegaase 6 Talefon Hans* 1288» Frankfurter Brauten u. Betmxnnchen. alles andere soll unberührt bleiben," seine Stimnie bebte hörbar, „verwundet, gcdemütigt, zerschmettert, aus unzähligen Wunden blutend, — und Sie fragen mich, warum ich nicht zu Ihnen komnie! Soll ich mit Ihnen etwa eine fade, nichtssagende Unterhaltung führen, wo mir jedes Wort meinen Mißerfolg vor Augen führen müßte?" Ellen fühlte sich verblüsfk und befangen. Sicherlich war alles nur ein wüster Traum, irgend ein unheimlicher Zauberwahn. Bor einer kurzen Weile sprach sie doch noch mit der alten Chase Rachel, mit der strenggläubigen Jüdin, und jetzt —,—! Sie sah ihren Begleiter mit einem Gefühl an, als müsse er im nächsten Augenblick sich in nichts verflüchtigen. „ES tut mir leid, daß ich Ihnen unbewußt solche Pein bereitet habe," sagte sie gedankenlos. „Frau Klaßner, Sie brauchen sich nicht zu enrschntoi gen!" Es klang erregt und bitter, ob er sich auch Müh; gab, es zn verbergen. „Sicherlich ist cs mir nur so ergangen, wie ich es verdiene. Vielleicht müßte ich Ihnen sogar noch danken, ' daß Sie mich noch zur rechten Zeit in meine Grenzen, wiesen. -Gott allein weiß, wie lange ich sonst noch inj. Finstern, herumgetappt hätte." „Herr Stromer, ict> glaube, daß Sie Vergangenes zn schwarz sehen," widersprach sie sanft. „Gewiß, gewiß!" ries er schnell. „Ich werde Entschädigung finden, indem ich hoffnungsvoll auf den heutigen 'Abend zurückblicken kann." „Auf den heutigen Abend?" jrägrc sie verständnislos. „Jawohl, weil ich Ihnen nmer Uinstäncen begegnet bin. die inich zu der Hoffnung auf die Zukunft berechtigen." Seine Stinrnic hatte jetzt einen freudigen, einen jubelnden Unlerton. „Ich bin so kühn, unser heutiges Zusammentresfenätz eine Schicksalsfügung zu betrachten. Vielleicht -haben Sie endlich den Sinn des Sprichwones erfaßt, mit dem ich Sie vorhin begrüßte." Ein unheimliches Feuer flackerte - in seinen Auge», das er vergeblich durch lächelnde Lippen zu dümvien suchte. Er sah sie fest an: allein der Blick, der ihn aus ihren Angen traf, zeigte nur ihre fortgesetzte BerstZizdiiisiosigteir. Er hatte'Mitleid »nt ihr und fuhr etwas milder fori: (Fortsetzung folgt) ~ -i ...... ' jjjaffiBBBITTi’fir