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Neue jüdische Presse · 1921-08-25 · Heft 32 (25.8.1921) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
19 (1921)
Issue
Heft 32 (25.8.1921)
Date
1921-08-25
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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V Seite 2. Gegcngeivichtgegei» die östlicheDhnmach t und die mnerikanische .Uebermacht wünschenswert ist. - ' So sieht die Lage aus von'innen. Und von außen? Das Arabertüm widrrsetzt sich durch' die Bedeutung, die es während des Krieges politisch errang, mit Energie alle» jüdischen Aspirationen auf Palästina. In Jaffa haben viele Juden.den Tod gefunden, und keine energische Hand warda, die gegen die Tosenden das allmächtige Maschinengewehr gewmidt hätte, das Symbol der Gegenwart. Und Verträge in der Gegenwart bedeuten Fetzen Papier! ' So sieht die Wirklichkeit, der wir entgegengehen, aus, gemessen an Herzls Wirklichkeit. Und dach in einem unterscheidet sie sich von jener zu unser n Gunsten: Seine Wirklichlcit war noch so beschaffen, daß man glaubte, wenn man sich duckte dann gehr es vorbei; wozu nach Palästina gehen, pudere Länder sind auch nicht zu verachten. Wir wiffen, .daß wir keine Wahl haben, daß für uns der Weg aufgerigen ist, den Herzl erbahnt. Es ist, als ob der Geist eine kleine Gasse aüfgerissen habe in dem Walk um die Juden. Wir haben l e i n e a » d e r e W a h l. nur ob untergehen als Volk, als Geist oder -ob wir mit allen Kräften auf Gedeih und Verderb uns^kir der Richtung bewegen »vollen, an deren Ende Palästina liegt. Wir wissen, daß wir das Allerschlimmste tun müsse»», nämlich das Golus nach Palästina' tragen. Wir könne» nicht früher reorganisieren, neu beleben, die Menschen mit einer anderen Auffassung der Dinge durchtränken, »vir wissen, daß diese Idee vertagt werden muß. Das heißt, daß wir sie um so fester iin Herze» halten müssen, aber jetzt nicht ausführen können. Jedes Mittel muß ergriffe»» »verden, um jede» Juden nach Palästina zu schaffen. Das Golus in Zion, eine Idee, der der spätere Herzl »nii Entsetzen gegenüber gestanden »väre. Und nun uiüssen wir froh sein, »ven auch immer nach Palästina zu bringen. _ Wenn man sich aber vergänglicher Dinge entkleidet, wird »nan in» Palästinagedauke» zivei charakteristische finden: Unbedingt' soziales und kosmopolitisches Vorangehen, 7 ständige Arbeitszeit, als in der Welt noch 10 und 12stündige herrschte, Verbot der Kinderarbeit. Dann sollte es ein Staatswrse» fein, in dein der nationale Haß nicht existiert, in dem Araber und Europäer und Juden unier dem Aspekt des Menschen leben können. Und heute müssen wir froh sein, Iveii» große Kapitalisten sich Palästiims bemächtigen'.' Wir müssen sehen, daß in Palästina der Jude natioiralifrisch und militaristisch verseucht wird. Denn anders ist der Gedanke der Legion nicht zu fassen: Wir »vissen sehr wohl, die wir uilter den Soldaten gesteckt, was es heißt, einen Militarismus zu schaffen. Wir brauchen Erziehung zur Wahrhaftigkeit im Gegensatz hierzu. Der Militärapparat beherrscht den Menschen, während die Wehrhaftigkeit den Apparat beherrscht. Und die Legion ist der Mil.täravpara». Sie führt zur Züchtung eines militärischen Dünkels, Gewalt, Freude arn reinen Tisch^ nicht allein dm Araber» gegenüber, sondern auch de»» Juden. Und »vir haben den Beweis. Dieser Nationalismus unterscheidet sich vom nationalen Gedanken, den wir wollen, wie ein gewünschtes Ziel von seiner Karrikarur. Wir hoffen soweit zu kommen, daß kein Jude inehr getötet wird. Wir brauchen den Geist der Selbstwehr, >»icht der Legion, eine Miliz, nicht Söldner, nicht Organ zuin Angriff, sondern Geist der Selbstverteidigung. Wir haben, wie andere Völker, .nicht mehr als andere Völker das Recht, nach unser» Gefühlen einen Zustand zu schaffen, in dem der Mensch nicht mehr vom Kmnpf um das Dasein ganz in Anspruch genonunen wird. Das heißt, auf unsere jüdische Art das Leben eines Menschen zu einem glücklichen zu machen. Unsere Ahnen habe» deshalb gewußt, daß sie dauern mußten, haben alles auf sich genominen nur um des Geistes willen, der nur z,ni jüdischen Volkskörper leb». Um dieses Geistes willen bejahen wir das Volk, wollen wir das Land. Und da wir die Dinge solcher Art vor uns sehen, und da »vir keine Wahl haben als Untergang in 50 Jahren, verkürzt durch den amerikanischen schmelzkessel, oder nach Palästina zu gehm, stehen wir eingespamrt in den Weg, den .Herzl von der entscheidenden Stunde bis in den Tod genommen hat. Und inden» »vir diesen Weg sehen, wie er ihn tapfer und ganz hingegeben gegangen ist, ein fremder Weg für den Schriftsteller Theodor Herzl, aus seinen Papieren in die widerstehende Welt. Schließen wir uns an das an, was ihn uns unsterblich macht, was ihn zwar zerstört, aber auf immer geadelt hat. . Die Hingabe au die jüdische Wirklichkeit, uin sie zu sonnen i»ach dem ewigen jüdischen Geist. Znr Schulfrage i« Palästina. Von Rabbiner Dr. S ch ö n f e l d. Rabb. Tr. Schönfeld veröffentlicht im Jerusalemer Akisrachi - Organ ,Hator" unler dem Titel „Am Scheidnvege der Erziehungsfrage" Ausführungen, deren Inhalt hier in freier Uebertragung gekürzt wiedergegeben seien. Das Große Aktionskomitee bewilligte 100 000 Pfund für das kommende Schuljahr. Dieser Beschluß hat für einige Zeit Beruhigung gebracht, hat die Stürme der letzten Zeit geglättet. Dies war sehr nötig, denn durch die Erregung wurde der' Blick von der wichtigsten Frage, der Erziehung der Jugend, abgetenkt. Ein Schuljahr nach dem Programm der vorigen Londoner Konferenz ist vorbei. Ein mageres Jahr in finanzieller Hinsicht; ein Jahr der Befürchtungen, es könne der ganze Palästinabau zerstört werden; ein Jahr der Debatte über Sparsamkeit und Einschränkungen. Bon dem so ungewöhnlichen Jahre kann man nicht auf normale Zeiten schließen. Run stehen -wir vor dem Kongreß. Die Delegierten des- Kongresses werden nach dem Stand des mit dem Gelbe der Zionistischen Organisafton -4n Palästina unterhaltenes Schulwesens ftagen. Die,älteren Delegierten des Misrachi, die sich noch, der ersten Zeit der Misrachi-Tättgkeit erinnern, aber auch andere Delegierte, all die, deren Seele mit.de»: Bene JüdWe Prelle Tradition Israels verbunden ist, werden fordern, daß die Zioilistische -Organisafton keinen Anteil tut der Kulturarbeit nimmt. Diese Forderung Zrhebcn sie nicht aus Obstruktion, sondern weil ihnen Erez Israel teuer ist und ihnen dieses wie das Galuth ohne die Erziehung nichts bedeutet. Sind sie doch die Fortsetzer der Tradition, d. h. derjenigen, die sich von Geschlecht zu Geschlecht für die Erziehung ihrer Kinder aufgeopsert haben! Ihnen ist eine mangelmangelhaste Erziehung lieber als eine, die nicht dem Geiste . der Tradition entspricht,' — und da wir zu unserem Bedauern annehinen müssen, daß die Zionistische Orgairisation letztere vernachlässigt; so ist die Forderung entstanden: „Hand weg von der Erziehung!" Mit den Grundprinzipien der Zionistischen Organisation hat sich freilich auch dieses Problem geändert. Die Delegierten werden der Tatsache gcgenüberstehen, daß 12 000 Kinder in von der Zionistischen Organisation unterhaltenen Schulen ihre Erziehung empfangen. Und einige der wenigen Dinge, von denen man sagen kann: „Da habt ihr etwas Greifbares!" ist das Schulwesen in Palästina, das den Verdienst hat, die hebräische Sprache wieder zu einer lebenden Sprache, die in den Straßen jeder Stadt und jeder Ansiedlung des Landes gesprochen wird, gemadjt zu habe«. Das ist ein bedeutendes Plus gerade in den zwei schweren Jahren! ' Darum haben auch die Delegierten des Misrachi den bekannten Beschlüssen der Londoner Konferenz zugestimmi. Wir alle »vußten, daß dies bei der bestehenden Verschiede,»- artigkeit in den jüdischen Anschauungen nur eine B e r e i - nig»»ng, aber keine Einheit bedeutet. Aus diesem Grunde »vurde „Vereinigung nach außen, Autonomie für die orthodoxen Schulen iin Innern" beschlossen. Was sich bei einer Bereinigung solcher Gegensätze ereignen »nutzte, traf ein. Der eine der äußeren Beobachter sah nur das Uiigünstige und rief: „Ihr habt das Gut Israels verkauft!", den» andern gefiel nichr die Autonomie init ihren vermehrten Ausgabe», besonders, nachdem der Misrachi eingegriffen und für das Recht der thoratreuen Erziehung gekämpft und die Sache die Form eines Parteisieges angenommen hatte. Doch für uns ist die Frage, ob das neue Systein in alle» Einzelheiten den zwei Prinzipien, auf denen cs sich ausbaut, entspricht. Auf diesen Punkt »nutz der koinmende Kongreß seine Aufmerksamkeit tonzenrrierei». Hebräische Aufnahmen gesungen von Herrn Oberkantor Salomo Pinkasovicz bekannt als der jfidische Carnso auf Homokörd-Pl alten neu erschienen. Bereitwillige Vorführung im Mnsikhaus Reingruber Stiftstrasse 9/17. Tel. Hansa 7920. Es dreht sich hier hauptsächlich um das Verhältnis des Aufsichtsrates der" orthodoxen Schulen zu demihm über? geordnete» Waad-Hachinuch, der höchsten Behörde über das, der Zionistischen Organisation unterstehende Schulwesen. Dieses Verhältnis muß ganz genau umschrieben »verden. Es war nicht möglich, alle Probleme vorausznsehei», um eine Lösung entsprechend den erwähnten Prinzipien zu finden. Zum Beispiel: der Waad-Hachinuch »sollte, um zu sparen, die Stunden und die Zahl der Schüler eiiischränkeir. Die für 'das orthodoxe Schulwesen verantwortlichen Persönlichkeiten konnten dem nicht zustimmen, denn sie stehen vor festen Regeln, und so konnte ihnen unter Umständen irgend- »vo eine Schule mit nur 10 Schülern wichtiger sein aB an einem anderen Orte eine größere Schule. Ein anderer Fall, de»; Anlaß zu Unstimmigkeiten bot: die Statistik' zeigt, daß in den orthodoxen Schulen die durchschnittlichen Aus-, gaben pro Kind höher sind als Un den anderen Schulen; dies schon deshalb, da elftere unter ungünstigeren Bedingungen angefangen' haben - als letztere und in ihrer Einrichtungin schlechterem Zustande sind. Wir hatten eben für unsere Schule vor denk Kriege nicht so gesorgt »vie die anderen. . All -diese Probleme köniren eine befriedigende Lösung nur . finden, wenn die Autonomie des Aufsichtsrat.s der orthodoxe» Schulen erlv e i t e r t w r r d. Es muß sesrgestellt werden, »vieviel vom Schulbudget durchschnittlich für jedes Kind ausgewendet tvird, und die Summe, die dann auf die dem Aufsichtsrat unterstell-, ten Schulen kommt, ist ihm dann zur Verwendung nach seiner Erkenntnis zu übergeben. Die finanzielle Verantwortlichkeit des Aufsichtsrats wird dadurch größer sein, uird er wird sich bemühen, das ihnen Fehlende auf dem Wege der Propaganda aufzubringen und die Eingänge an Schulgeld'zu vermehren. X Alle Beschwerden und Verdächtigungen, eine gewisse Kategorie Schulen werde vorgezogen, »verden dann fortfallen. Diese Methode, die übrigens bei dem in seinein Budget dem Waad-Hachinuch gegenüber selbständigen Jafsaer Gymnasium Anwendung findet, würde eher zur Einheit führen, als die. bisherige Praxis. - . Nr. 32. Deutscher Telegtertentag der Agrrdas Jisroel.; Die Tagung. Wenn ich auch Misrachist bin, da ich die Lösung d Probleme der thoratreuen Judenheit. nur in Verbind», mit der Pnhntn S«v tUrnftfomp' hpr «rmtPit titMMiPi» Al mit der Lösung der Probleme der großen jüdische»» R iamtfytit für richtig und für möglich, halte, so freue j »»»ich doch mit den Fortschritten der Arbeit in der Agud die die Probleme der thoratreuen Judenheit selbständ lösen will. Denn jede Seele, die durch diese Organif tio» schon allein dem Lernen gewonnen wird, kann st die Zukunft des Jndentrnns von größter-Bedeutung »verde, -Und des weiteren ist doch zu hoffen, daß, sollte es der Agud gelingen, die nur religiös orientierten Massen der thor treuen Judenheit a»»s ihrer tiefgehenden Zersplitterung . s einem gemeinsamen Zusammenarbeiten zu bringen, bau diese Massen durch Beschäftigung mit Gesaintheitssrag: allmählich von selbst auf die Fundierung all dieser Frage in der großen jüdischen Gesaintheit kommen »verden. Weil ich gern Gutes berichtet hätte, war ich nicht b: friedigt. Auch in der Aguda sind es nur einzelne, in, nicht die vielen. Nur einzelue setze»» ihre Persönlichkeit ei, der Durchschiiittagudist beschränkt sich aber aus die Zah lung der Beiträge. Frankfurl, der Geburtsort der Agud, Frankfurt mit der größten Orts- und Jugeudgruppe d, Aguda in Deutschland zeigte völlige Teilnahmslosigkeit st den Delegiertentag. Ganze acht Mitglieder hatten die Pflij ausgeübt, 9 Delegierte und 9 Ersatzdelegierte zu wähle. Außer dem offizielle» Vertreter der Religionsgesellscha (Adolf Stern) war. von der gesamten Verwaltung dies: größten und bedeutendsten orthodoxen Gemeinde nur »o, ein Herr als Gast auf der Tagung erschienen. Die gesanitr Lehrer Frankfurts fehlten,. — und gerade die Jugend b, trachtet die Aguda als ihr wichtigstes Feld. Und weiter: io waren Delegierte aus den Landgeineinden? Die etwa ti Delegierten setzten sich, soweit sie nicht aus Frankfurt ivam ineist aus Rabbinern zusanunen. Die Versammlung zeigte Wolle». Jedoch die Tatsa.t des bisher Erreichte», gemessen an dein gesteckten Ziel weisen noch auf einen rlcht mühseligen nnd weiten Das scheint nicht nur meine Empfindung gewesen zu sein; - wie müde Resignation lag es mitunter auf der Tag»» Wie' -niederdrückeiid wirkte es auch, immer wieder lii reit zu müssen, daß dringende Aufgaben zur Hebuilg 'd: Th'orapflege usw. aus Mangel an Mitteln unerledigt ble bei» mußte»! Tie Referate. Nach den Begrüßungsansprache» (Rabb. Dr. Auer b a ch - Halberstyd», Vorsitzender des Gruppenverbandes, L e W r e s ch n e r, Vorsitzender der Frankfurter Ortsgrupp Adolf Stern usiv.) und der Wahl des Tagespräsidium erstattete Rabb. Dr. P i n ch a s K o h »» Bericht. Aguda »vol die Wiederaufbauarbeit der Orthodoxie leisten, hierzu ha! sie in den letzten Jahre»» verheißungsvolle Gruildsteine p legt (Polen, Wien, Tschechoslowakei, Transylvanien, Ü, garn). Aguda unterschride sich dadurch von anderen. Org »isatiouen, daß sie stets gewissenhaft die Grenzen il)». ideellen und materiellen Könnens vor Augen habe und küudi darin liege auch das Geheimnis des bisher von ihr E reichten. Man hoffe, demnächst auch die sesardiftlp:»» Kreise; erfassen. .I» Palästina habe Wolf Pappenhcim-Wiei» d erste»» Schritte für die Begründung einer Aguda-Orgauis: tion getan, und Dr. Ehrmann-Frauksurt »verde deiniiäck nach Palästina gehen, um das Werk fortzusetzen. Jacob R o s e »» h e i in schilderte die technische Gl» derung der Organisation (Zentralrat in Wien und Frankfm Exekutive in London. — noch nicht bewährt —, Rabbi» scher Rat, finanzielle Organisation — noch unbefriedigeii —) und ihre geistigen Wirkungen. Au dem Aufbau Pal: sttnas wolle die Aguda positiv beteiligt sein, ohne dab irgend einer andere» Organisation ins Gehege zu foir men; sie habe daher der Maudatarmacht durch eine Tel, gation die Wünsch: der orthodoxen Judenheit z»»r Keiinlni bringen lassen. Nr. OOM Alteg Frai :)i für da daß ö scheu eine »i des A Aue» Aguda E graphi Zchnli mit, l Zahlt, L den f gram» der V zniisch ses Rabb borg scheu ivnrt J»gc geso» Wü» lichei von den Ort, Sch, sterb »CI! »vo beka Füh sei» sat b ü Mil pen lebt Art iei‘| leit Ric Di, re», A» dal Rabb. Dr. Meier Hildesheimer- Berlin, t>: erst vor wenigen Tagen aus Älinerika zurückkehrte, gab ei interessantes Bild von dem dortigen, so ganz anders g, vrteten jüdischen Leben. Eigentliche Gemeinden gibt c nicht, sondern nur Synagogen, die sich nach einander frcw gegenübersteheiiden Landsmannschaften Llicderi». Man. zäh über 4000 orthodoxe Synagogen, und nur einer neutral: Organisation, wie es die Aguda ist, dürfte es mögli, sein, diese so differeuzierten unter ei» Dach zu bringe. Doch das ist vorerst noch Zukuiiftsmusikl Rabb. Dr. Auerbach erstattete über die Tätigst in Deutschland Bericht und faßte sein Urteil dahin z» sammen, daß die Aguda in Deutschland noch nicht m der Höhe stehe. Ec berichtete /odann ich er den vor Jahren begründeten Kriegswaisenfonds, der heute mit eine, Jahresetat von 200000 Mark arbeitet. Gottfried Goldschmidt -Halberstadtgab de Kassenbericht des deutschen Gruppenverbandes.. Einnahme von 1914 — 1. Juli 1921 92000 Mark Beiträge, 222 70 Mark Aguda-Hauptfonds, 24800 Mark Marken, 286 50 Mark für den -Osten. D r. Siegfried Oppenheimer berichtete sü die Frankfurter Palästtnazentrale, der die wirtschaftliche und die kulturellen Fragen unierstehen, ünd die bereit ein'Büro »nit drei Angestellte»»'unterhält. . Er teilte »»» daß mit' 1i/t Million Mark durch einen GesinnüngsGi nassen ein Landgut bei München gekauft worden sei, um do, ein Lehrgut zu errichten, und daß für.'den' Keren Häjischul von der Familie. Hirsch-Halberstädt 200000 Mark gespend» wlirden. ' . , ' Leo Mu n k-Käln sprach über die Jugendorganisation die: bereits zwei Bezirkssekretäre (Hessen, Sachsen) ang! stellt.hat und noch einen-Generalsekretär: wünsche. hö sch si- >v, be l ,

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