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Neue jüdische Presse · 1921-08-11 · Heft 30 (11.8.1921) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
19 (1921)
Issue
Heft 30 (11.8.1921)
Date
1921-08-11
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4. / H. Plorfmiann, .Verwalter Hanauerlandstr. 2 » Telephon: H. 2802 Artikel zur Krankenpflege I» Verband-Watte, Binden, Bull. : ung durch das Problem, blMdavon, wie wir des Problems iinpier gedenken -und jetzt entsprechend tun. , Herzl, der Beauftragte einer Intuition,. Herzl, der pradDinierte reale Gegenstand eines Geschehens undwie er der Ausgabe'gewachsen war, wie er bereit sein wollte für die Aufgabe, und wie weit er cs schließlich konnte, würde 'von- 'Zweig geschildert. . Und dann, ,Mie können wir von.Herzl sprechen, ohne vom Zionismus zu sprechen, und wie können wir vom Zionismus sprechen, ohne uns 'selbst zu betrachten," Damit folgte die Behandlung der jüdischen Frage, des Zionismus, der heutigen Zeit .Und hier auch wieder schonungslose Offenheit, nüchterne Darstellung, sicheres Bewußtsein der ganzen schwere in der ganzen Anlage. Wer darf so - sprechen, und wer kann so sprechen, ohne daß chm versagt ist, weiterhin daran zu denken, "daß das für ihn persönlichste Beziehung ist. -Das kann nur der, für jben es nichts anders gibt, .als mehr oder wenig große Schwierigkeiten auf dem Wege, dem.aber der'Weg bestinunt'ist, bestimmt aus der persönlichsten Beziehung zum Problem, für den es aber nicht Problem ist. Und wer -kann' hier kritisieren?" Doch -natürlich tute der, der sich aus dem selben Plateau bewegt, der gleichsam entschlossen ist,, nuis zu sehen, wie er den Weg :nify* men muß, nicht welchen Weg. Ob das politisch ist? Die beste Politik ist immer keine, die beste Aufforderung Beispiel, der beste Vorsatz Tat. Anders gesprochen heißt technisches Berühren. % Der Besuch war erfreulicher Weise anders zusammengesetzt als gewöhnlich. Man bemerkte viele, die uns sonst nicht aufsuchen. Im Foyerfesselten eine Ausstellung des Nationalfonds und eine Ausstellung jüdischer Bücher. Krokftkrter vera»ft«U«»,eil. Lal'al«d»LKor«nBere1n. . (Hörsaal Gemeindesynagoge Börneplatz.) - . Samstag, 11: Schulchan Aruch (Unna)*), 3S/4: Rasch! (Lipmsky). SU Stunde v. Nacht: Mikro (Unna). Sonntag, nach Schacharis . Mschna (Grob), »Vi- Schul- " chan «euch (Lipinsky). 9V»: Gemoro (Unna). -Montag» nach Schacharis: Mischna (Groß). 6V«: En Jaakauw (Umm). 'Dienstag, muh Schacharis: Schulchan Aruch' (Unna), 8l/t abends: Newiim (Unna). ^- Mittwoch, nach Schacharis: Mischna (Groß), 6Vi: ChauwauS halwwwauS (Dr. Braun). , Donnerstag, nach Schacharis: Schulchan Aruch (Unna), 8V- : Gemoro (Unna)*). Freitag, nach Schachatis: Mschna (Groß)- . , Schiur s.- Danken: Mittnwch» 6%: Drnim (Unna), gorttifimuß Kr ig. Leute: Montag,?Vr: ®anoro,^t:v,^: ~ Urma, Abt. 8- Groß), Mittwoch, 7i/z:Gemoro (Abt- U.). - ' - *) Religionsschule HermeSweg 27. , „Wie mir steint, sind Sie gar nicht so versessen «ms die Sachr^ wie mich Ihre Mutkr glauben mcuhett möchte," fuhr er mit einem Anflug von Verdrossenheit fort. „Ich glaube, erraten zu können, auf was Sie ansprelen, öfoibede sie schnell und blieb ruhig stehen. „Ich kann Säjnen nur sagen, daß ich mir die Angelegenheit noch nicht genügend überlegt habe; ich möchte Sie daher bitten, Mir noch etwas Zeit zu lassen." . : „Selbstverständlich, Fräulein Alice," stimmte cr so,ort bei. was - sie eigentlich nicht als besonderes Kompliment hätte auffassen können. „Ich kann es mir schon denken, daß ein kluges Mädchen wie Sie ..." . Er brach ab, da er ihre» erstaunten Bluk auf sich gerichtet sah. Er lächelte etwas besangen und sprach weiter: „Sie müssen mir -schon verzeihen, daß ich mir meiner Werbung etwas plötzlich, -bin. Aber es ist mein Prinzip, das mir bei allen meinen Unternehmungen stets gute Dienste geleistet hat. Freilich das, was wir miteinander abzünmchen haben, ist - eigentlich kein richtiges Geschäfts— Aber ich muß es (chnen sagen, daß rch Sie.schrecklich gern Habe, und wenn Sie es mit mir versuchen wollen, werden' wir schon miteinander gut auskommeii." .»Ich werde darüber Nachdenken," sprach Alice gedankenvoll. ' ^Mehr gut," war seine erleichterte Antwort. „Inzwischen, werde ich Mir erlauben, durch Blumen und Schokoladen mit Jhnenin Verbindung zu bleiben und Sie warm zu halten. Und "fetzt-werde ich mir erlaube»,- mit Ihrer Mutter zu ' schlenderw gemächlich nach 'der anderii Ecke, wo FMlWahlöw stand, dietAvar anscheinend gmiz eifrig mit SS Dame sich unterhielt, demwch aber gespannt^ und unMisgesetzt nach Burger und:Aljcc geblickt hatte und den Mherkommenden mit einem süßen Lächeln begrüßte. . .. ' .., . ' ' - , ' V.; ... ,, - . Klaßner konnte cs nicht begreifen, daß er schon so schnell vor dem kleinen Häuschen im entgegengesetzten Stadtteil angekrngt war. Mit Wohlgefallen betrachtete er es, ob -wohl es einen Vergleich mit diun palastartigen Bau, den er-jchcn »erlief nicht aushalten konnte.. Es stand in. der gMe'Eies großen Parkes mit prachtvollen Baumreihen uno* tauber ^gehaltenen Wegen,, wohin das ^Geräusch, der NÄßstadt nür schwach dringdn konnte. Er liebte das Häüs« «eae MdWe «ttsfe. Nr. 30 Montefiore, Mittwoch, 8>H: Ächadtzaam (Wahrmanu) . . . . '. ' - ' . Ag. Iisr.-Iuge ndg r., Sonntag, 8: Raschi (Oppenheimer), Dienstag, 8: Gemoro (Dr. Hofmann), 9: Tesillo (Kaufmann), Mittwoch,' 8?/^: Newiim*) (Unna, Kl. Obermainstraße 30), Donnerstag, 8Vs:^Choreiv*) (Dr. Ehrmann), Sanistag, 9: Gemoro (Dr. Posen, Tiergarten 42), lli/a: Gemoro (Halpern), 5: Gemoro (Oppenheimer), jeden Vormittag 6%: Gemoro (Dr. Ehrmann), jeden Abend »/, Stb. vor Nacht: Lernen .— Mädchengruppe, Samstag, 4 und 5: Thora (Hirschberg), Tehillim (L. Kahn). Jüdischer Turnverein, I. T. B. Heim und Büro: Unterlindan 21.-Turnzeiten: Herrenabt.: Mittwoch, 8, Mauerweg 1; ZöglingSabt.: Montag, 8, Dentschherrnkai 17; jknabenabt : Montag. .5 Uhr nachm., Mauerweg 1; Damenabt.: Donnerstag, 8 Uhr abends, Wittelsbachrr- MeelO; Mädchenavt.: Donnerstag, 4 Uhr nacht«., SBit» tüsbacher Allee 10/ — Sonntag 7—12 vorm., Riederwaldwiese (Endstation 18): - Sport. - ' / . Literarische Rundscha«.; - Zeitschriften. Mona ts s chr i f tfürG eschichteundWissen-, schaft desIudentpm s. 65 Jhrg.-, 4.-6. Heft. Herausgegeben von Dr.-J. Hememann, Breslau, Koebnersche Verlagsbuchhandlung. Jnhall: Das englische Feldgebetbuch (N. M- Nathan). — .Beitrag z. Methode der vergleichenden Religionsforschnng (I.. Scheftelowitz). — Der Karaer al — Mn! allim Fädil (Poznanski). — Stellung der Juden in den Jahren '1793 und 95 von Preußen erworbenen - polnischen Provüizen z. Zeit d. Besitznahme (Jacobson). — Anteilnahme der phys. WelNan de» Schicksalen des Menschen (Zlphowitzer). — Besprechungen. \ » ■ . •*" ‘ ' —\; «oche»-Sal«lcher. Samstag, 13. August (9. Äw). ' - Sabbat-Anfang -in/ Frankfurt 7 Uhr 05 Min. Sabbat-Ausgang in Frankfurt 8 Uhr 40 Min. - Wöchenabschnitt: Deworim. Sonntag: Tischo b'Aw. . Wochengottesdienst morgens &k, abends.7 Uhr in den meisten Synagogen. - %t*ulfntUr Aa«Uie»»achrichte»- .. .Gestorben. Schwester Hennh Heilbronn. — Julius Sonnenberg, 15 I. — (Henriette Bonfort-Piorkowsky geb. Bensheim, 71 I. — David Coppel, 78 I., Beethovcnstr. 5a. — Amalie Ulfinoit» Leb. Wolfgang. L. Fassbenders ■iadar in Frankfurt in FrledenaqualltSt, - V Kaiserstrasse 32. ' FraDklaTterKttnstlerspiele Kaiserstrasse 69. Beginn 8 Uhr. ' Tel. Hansa 5516. ~ 'Täglich 4 Uhr-Tee -- _ unter Mitwirkung erster KnnBtkrSfte. ««KwSrtige Familie»»achrichte«^ Gestorben. Emma Durlacher geb. Mayer, 67 - I., Hamburg. — Ignaz Oestrich, 78 I., Alzenau. — Hugo Wolf, 46 I.; Wiesbaden. — Hermann Gutniann. 81 I-, München. Eingesandt. Sehr geehrter Herr Redakteur! /*: ... v. Gestatten Sie, Ihnen aus dem Inseratenteil" einer großen Tageszeitung einige jüdische Kulturbildche» mitzuteilen. - Eine Geburtsanzeige! Die Wiege von Vater und Mütter hat sicherlich noch in Galizien gestanden; — doch da man wohl zu denen gehört, die sich in den. letzten Jührei, das erforderliche Portemonnaie anzuschasfenwußten, so-hat man sich noch die erforderliche Noblesse-angeschafft, und zu der scheint zu gehören, möglichst schnell (n der europäischen Kultur was man ererbt von -seinen Vätern, verschwinden zu lassen. So verkündet denn die Geburts-Anzeige die' Geburt eines So n n tag sin ä de ls ,H a n ne-L0 f e". ' Eine Verlobungsanzeige!' Emp fang S 0 nntag, den 14. August. Man. scheint keine Ahnung davon zu haben, daß an diesem Tage Tisch o b 'Aw ist, der ernsteste, ivehmütigste Gedenktag des Judentums. -< Neberhaupt die Familieneckc' in gewissen Tageszeitungen. Zu mindestens neun Zehntel besteht sie -aus jüdischen Inseraten. Es zeigt dies wohl den ausgeprägten Familiensinn der Juden; — aber bezüglich dieser F'ämilienanzeigen wäre es wohl doch richtiger, es seinen-nichtjüdischen Mtbürgern nachzumachen. Gerade heute istuns Zurückhaltung zu empfehlen. Interessant ist, daß sich in den letzten Jahren von orthodoxer jüdischer Seite Trauüügseinladungen in den Tageszeitungen eingebürgert haben; ich habe noch nie von nichtjüdischer Seite eine solche Altzeige gesehen. ' - .' V . / - Ploni. . : . Briefkasten. ' 8. Nach Dr. Segall zählte daS deutsche Heer im letzten Kttege 84352 Juden, wovon 9216 sielen und 873 als der. mißt ermittelt wurden, W. in I. Baron Edmund Rothschild nimmt öffeutlich keine parteipolittsche Stellung im Judentum' ein. Als Philanthrop hat er die Grundlage zur jüdischen Kolonisation in Palästtna gelegt. Der Briefträger nimmt Abonnements auf die Reue Jüdische Preffk, Fravksurt «. M. entgegen. chen, und er liebte auch die Gegend, scholl aus Rücksicht für seine Atutter, die sich! in einem andern Teil der Stadt gar nicht wohl gefühlt hätte. Die alte Frcue — eigentlich llvar sie gar nicht so alt, wie sie sich kleidete und gebärdete — hatte in dev ersten Zeit ihrer Uebersiedelung aus der Kleinstadt schwere Tage durchgemacht. Dort hatte sie so viele Freunde und Bekannte, sie kannte jeden Menschen, und jeder Mensch kannte sie; vor jedem Hause .konnte sie stehen bleiben, um mit den Bewohnern allerlei' Neuigkeiten auszutauschen, und überall war Chaj« Rachel ein gern gesehener Gast- Hier aber hatte sie auf all dieses verzichten müssen, — und erst nachdem sie eine Menge Landsleute aüfgestöbert hatte, in deren Gesellschaft sie während der Abwesenheit des Sohnes die Zeit verbringeir konnte, hatte sie sich mit ihrem Schicksal ein wenig ausgesöhnt. Es war für sie .eine böse Zeit, wenn sie den weiten Weg nach der Markthalle mache»! mußte. Wie viel mußte sie schwatze», reden und feilschen, bis es ihr gelang,-der Bauersfrau einen Groschen, abzuhandel»! Und diesen schwer errungenen Groschen sollte sie dem unverschämten Omnibuskutscher hingeben, der sie vielleicht noch überall hinbrachte, nur nicht dahin, wo sie wollte? Am schlimmste» aber war es für sie, daß sie mit der Landessprache aus feindlichem Füße stand. Das war alles am Anfang, doch jetzt, — jetzt lagen diese böseü Tage hintev ihr, jetzt konnte sie schon die Wohnungen der Landsleutö mit verbundenen Augen aussinden; sie verlief sich auch nicht, mehr ein einziges Mal auf dem Wege nach der Markthalle, — und sie kann auch, schon jeden Sabbat-ohne Führer in' Schul' gehen. Und was für eine Schul' und was für ein Chase« war da! Auch ihr „Awroniele" macht ihr große Freude, er ist ein'liebes, herziges Kind, ein folgsamer Sohn und sehr gebildet und fromm, daß sich Gott und die Welt mit fljtn freuen, Nur eins tat ihr leid und bildete den Wernmtstropfen in, ihrem Freudenkelch, daß Molsche Mendel, ihr- Mann, an diesen Freuden nicht teilnehmen konnte. Sei« ganzes Leben hatte er gearbeitet und gespart und immer wieder gearbeitet und gespart, damit Awromele, ihr einziges Kind, ein tüchtiger Mensch werde. Aber gerade als Awromele schon - so - gwildett war,' daß man zu "ihm »Here Dottor" sagen mußte, gerade da^ als er änfing, schon etwas ' Geld zu verdienen, gerade iw legte 'sich.Molsche Mendel hin - und starb!/Aber er war ja pets 'ein großer "Schlemiehj. gewesen und hatte nie auf/ seine Frau gehört. Ja, sie war stolz auf ihren Sohn, aber sie hatte auch schon beizeiten Vorsorge getroffen, daß er gut geraten soll: schon als er noch in der Wiege gelegen, hatte sie ihn von einem Wundcrrabbi „bentschcn" lassen. Und auch später noch hatte sie diesem Wundertäter öfter einen Fünfrubelschein mit der Post geschickt, in» sich die Fortdauer des Segens zu sichern. , - So saß sie und grübelte über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, bis ihr die Augen zusielen. Sie schlief so fest, daß Klaßner wiederholt und laut klopfen mußte. Endlich envachte sie und fuhr erschreckt zusammen, so daß die schwarze Per-rücke auf ihrem Kopf sich verschob und die grauen Haarstoppcln zum Vorschein' kamen. „Ach,, daß ich Dich 'habe draußen ivartcn lassen!" janiwerte sie. .Komm schnell herein, sonst erkältest Du Dich und bckoniiiist wieder die Masern!" „Nicht doch, Mutter. Ich habe gar nicht gewartet. Um Dich aber nicht wieder in Deinem Schlummer zu stören, werde ich mir von jetzt ab den Hausschlüssel mitnehmen." „Awroniele, mein Leben, das willst Du tun! — Wer soll Dir dann die warmen Hausschühe bringen und den Tee kochen, wenn Du nach Hause konnnst? —, Nein, nein: Du wirst nicht mehr zu warten brauchen, und wen« ich mich durch Nadelstiche wachhalten müßte. Gleich, in einer Minute ist der Tee fertig." 7 „Mutter, warum willst Du denn keinen Dienstboten annehmen?" fragte er liebevoll, als er ihr nach der Küche folgte. ' ■ , „Was? Eine» Dienstboten soll ich anüehme» und inich dadurch meiner größten Lebensfreude berauben? lind gar erst die Angst und die Sorge, daß sie mir das "Geschirr untereinaiidermengen könnte! Wird mir nicht jetzt schon der heilige Sabbat, der doch ein Tag der Ruhe und Freude fein soll, zu einem Tage der Plage, weil ich stets hinter-der Schabbesfrau her sein inuh, die ich aber' zum Feueranzünden nicht entbehren kann, und . . ^Awrpmele, sage-mir. nur," fing sie ein neues Thema an, „wie war es deütz ber her Frau mit der goldenen Brille? Hat sie sich sehr mit Dir gefreut?" -; „Ach, ja; sie war sehr nett," lächelte, er Bitter.; 1 »Kunststück! Sollte sie etwa nicht," ereiferte sich die Alte. „Wann bekommt sie denn-wieder so einen feinen Gast in ihr Haus? Weiß denn die, Welt überhaupt, was sie an, ,Dir-hat?" - - . -- '" . (Fortsetzung folgt.). . -

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