Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 19 (1921)
- Issue
- Heft 27 (14.7.1921)
- Date
- 1921-07-14
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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ihrt. ist: lisch, Such den berfußam scht in ifeit, ilir", euch, dem tisch X xn!l u - (bei inem (bei »i in land -sagt oren ohne sens- Renohne süng!luseben Teil gliche men, von senszur aann istigc l ge- -rten dem den rgibt i wie mups x die t —, »Ultfl, dem igene; Kuh. alb von seinem Freunden — zuteil, zumindest für seinen persön-, lichen Fall nicht, — eher für die ganz allgemeine Tatsache der Fremdheit zwischen Deutschen und Juden, wobei auf die jüdische Aebergeistigkeit, die seelische Verhärtung, die Auserivähltheitseiiistellung und anderes hingewiesen wird. Trotz heißen Bemühens'hat Wassermann deix Eingang — den persönlichen nicht und den künstlerischen durch sein Werk nur.halb — zum deutschen Volk gefunden. Wie löst cx also das Problem des Verhältnisses von Dentschtum und Judentum? Er löst es überhaupt nicht, indem er die Lösung der Entwicklung überlassen. will. Sein „Weg als Deutscher und als Jude" hat kein sichtbares Ende, nur eiix Ziel, das der geistigen Selbstauslösung. Gibt es denn am Ende gar keine Lösung für das Problem? — Wassermann erzählt in seiner Schrift auch von seiner Begegnis mit der Idee des Zionismus: er konnte sie nur begreifen, nicht erleben, xxnd er wurde i, i ch t Zionist. Das Bekenntnis ergreift lvie die ganze Schrift durch die Ehrlichkeit des Menschen Wassermann. Ist Zionismus, d. h. der nationaljüdische Gedanke, keine Lösung? — Kuh bejaht es, aber nur mit Vorbehalt, er kann noch nicht an die geistige Wandlung der jüdischen Meujchan durch den Zionismus glauben. Er empfindet aber Sympathie für den werdenden Txipxxs des nationalen Inden. Kuh wird schließlich, glaube ich, den Zionisnuxs als die beste Lösung des Problems: Deutschtum und Judentum und des Problems Westjndentuni im besonderen anerkennen. Wassermann hat feine lebendige Beziehung mehr zixnx Judentum. Er bejaht nicht, protestiert aber auch nicht gegen den Zionismus. Kuh fühlt sich dem jüdischen Volk irgendwie verwandt, bluts- und seelenverwandt, er ivird schließlich die Konsequenz daraus ziehen müssen. Die Lösung des „ationatjüdischen Gedankens aber ist nicht nur von innerer Wahrhaftigkeit diktiert, sie ist auch die geistig nnd seelisch fruchtbarste Lösung des Problems: Judentum und Deutschtum, nein, Judentum und Europa. __ Heidelberg. Kaleb <-chalkvwitz. xven; licht. : ein densnicht überstieb, Ichen stietzt erst lichte, . war chritt > des st es ver- : die chre stinem rliche jerrte das [,,©ed am t> ge- - Pie zum Vom tschen tscheix den Seele, asseresrienoch Nr. 27 Neue, Jüdische Preske. Seite 5 Arankfnrter Familiennachrichte». Barxnxzlvos. 16. Juli: Erwin Königsberger, Bäckerwcg 51, Jakob Schloß, Friedb. Landstr. 33, Synagoge Börneplah. — 23. Juki: Walter Grünebanm, Scheffelstraße 27, Kurt Rothschild, Wielandstraße 50, Fritz Simon, Günthersb. Allee 9, Jost Strauß. Fichtestr. 9. Synagoge Börneplatz. . G e st o r b e ». Betty Goldberg, 21 I. — Lina Israel gcb. Bär, 44 I., Rotlinstr.!>. — Leopold Wallerstein, ß4 I., Kl. Pfingstweidstr.!>. — Siegfried Stern, 32 I. — Lony Strauß, >6 I., Kanlstr. 4. —/Felix Stiefel, 13 I. — Albert Bing, Palincngartenstr. 3. Auswärtige Familiennachrichte«. Gestorben. Gctta Speyer geb. Dinkelsbiihler, 67 I., Kirchbrombach. — Hannchen May geb. Lehmann, 61 I., Roßdorf. — Gustav Meyer, 55 I., Düsseldorf. — Leo Oppler, 45 I., Tally Stein, 6« I., Sanitätsrat Dr. Max Scheicr, ^Berlin. — Abraham Linde, 81 IJastrow. — Signxund Adler, Heilbronn. — Berthold Tax, 81 I., Zürich. — Martha Haas geb. Beer, 40 I., Trier. — Simon Vogel, 80 I', Aschassenbnrg. — Joseph Merzbacher, München. 1 «ochen-«ale»der. Samstag, 16. Juli Z0. Tauius). Sabbat-Anfang in Frankfurt 7*4 Ufjr. Sabbat-Ausgang in Frankfurt 0 llhr 25 Min. Wochcnäbschnitt: Chnkkas. Samstag, 23. Juli 117. Tannxs). Sabbat-Anfang in Frankfurt < llhr 40 Min. Sabbat-Ausgang in Frankfurt 9‘i Uhr. Wochcnäbschnitt: Bold k. Sonntag, 24. Juli: S ch i ni o S s o r b ' T a nx u s. Spende». Bei der R. I. Pr. gingen ein: E. G. (Tachkcmonischulel 20 M. Wette Rosenblatt/Geis lO M. f. nkr. Wcxisen. Harry Geis grat. Leo Rosenbaum ». Frau z. 10 M. f. nkr. Waisen. Sohn Bemerknuge». ve« Gerson Wissen, daß Gott ist, das ist selbstverständlich. Nur ein geistig Toter negiert Gott. Wissen, daß Gott ist, das ist bedeutungslos. An Gott glauben, daraist kommt es an. Ich tveiß sehr vieles, xxnter anderem, daß Gott ist. Würde dies genügen, so wäre die arme Religion — eine Wissenschaft. Ich glaube an sehr weniges, unter anderem an Gott» Dies genügt xnir. Ich glaube nicht, daß Gott ist. Ich weiß, daß Gott ist. Ich glaube an Gott. Ich glaube nicht, daß meiix Freund ist, ich weiß, daß mein Freund ist. Ich glaube an ineinen Freund. * Was ist der richtige Weg? Nicht den Mut zu Verlierern Und Ivenn inan axxch noch so oft mit demselben Witz dieselbe Treppe hiinurtergcht. Der Weg führt nur bergauf, über jene Treppen. Marr wird hirx aus den Weg geboren. Aber aus deut Wege bleiben, das muß man selbst. Man wird auf den Sattel gesetzt, und man muß reiten, bevor inan über beit Ritt philosophieren kann. Es ist ja klar: Wir haben nicht den Sattel erfunden, nicht das Retten, nicht das Pferd geschaffen, nicht uns selbst geboren, nicht den Weg bcstimnxt, und unsere Gnade und Liebe ergießt sich nicht über die Welt und schafft dies alles. Uns aber bleibt genug zu tun, das uns Stufgetragenst auszuführen. Mit der großen Liebe im Herzen._ Wie alljährlich, fallt im Ferienmonat Juli eiue Nummer aus. Die beiden nächsten Nummern erscheine« wie folgt: Nr. 28 Dienstag, 26. Juli Nr. 29 Donnerstag, 4. August. Nene Indische Presse. Abraham Hecht Lena Hecht geb. Emanuei Vermahlte Frankfurt a. M. Trauung u. Empfang Sonntag, den HQlderlinatr. 25. 17. Juli 1921,1 Uhr, Frankfurt-Loge. Statt .Karten. Sophie Kahn. Dr. phil. Moritz Mainzer Verlobte Niederstetten (Wttbg.) Frankfurt a. A. z. Zt. Karlsruhe Hananerlandstr. 1 Empfang Kaxlsrnhe, Akademiestr. 67 d-n 16. und 17. Juli 1921. Bezugsberechtigte bekommen TO MILCH 1KO' ttnter Aufsicht der Ritual-Commission israelit. Gemeinde bei Max ftrflnebanm HEchneigraiignstp.a Strickerei Nenu. Anstrichen v. Strümpfen nnd Socken Strumpfwaren S.Teitelmann Frankfurt a. M. Altegasse 73 Tel. H. 8588. Bad Kienznach Pension [Agulnik Hindenbnrgstraase 6 Telephon: 425 empfiehlt sich f. angenehm. KoriMEiliolDüpDtentiialt Gute TetpHtgnng. Student erteilt Unterricht in allen jQd. Lehrfächern (besonders Talmud) und Deutsch, Mathem,, Physik, Latein, Griechisch, Ost. unter 3202 a.d Exped.ds. Blattes. A. Uhrmacher u. Goldarbeiter 59 AUerheiligenstrasse 59 Wanduhren .. Taschenuhren .: Wecker Reparaturen in eigener Werkstätte zu bekannt hill. Preisen Täglich frische Bruch-Eier IfloHiiliML Aller heiligenslr.77 Ecke niappnpwf__- -&y^SoSWS. 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