Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 19 (1921)
- Issue
- Heft 18 (12.5.1921)
- Date
- 1921-05-12
- Page
- Seite 5 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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II 1. Itfiv ofgcl- 15. »»-> Uhr uart) S und och,!oncanags, ers- 10, »ule, 8V2, ege»- [er, an»), ltt - r ist >cveü wollt auch mm," egen- Bei- :|tcflt »mu» »nein Ei» daher itung ischeg erste» akter- Pro' halcvi nieiix) uvell ■ rsicht- Buche idel >288. ben. it Be lichem > baren rn der i noteine» Vor- , Nachles ähr- Ans seien! dem Recht, wrde», wohlinacht, öhere» de den cboten, e Per tsstrasc eschlop sollte» ttlassc» ozicrcii io der!l"; ja. »ärgerer von sollte ehrendiesem Hinz»,, •.i; dasi ite da- 1 Habe sollte». xhev- Neuer Jüdische Presse. Nr. 18 nicht der, geringste Hauch nationalen jüdischen Geisteschzuf verspüren: Liberale Gesinnung und Geschichtsastst fassüng prägt sich- 'ttor ällchn im letzten Teil des BuchS scharf aus.[ Der Zionisinus und Theodor Herz! werden zag und vorsichtig auf 5 oder 6 Seiten abgehandclt, während Adolphe Cremienx 9 Seiten für sich fordern darf. Fehlt denn den Verfassern jeglicher Sinn für die Bedeutung und die Größe der nationalen jüdischen Renaissancebewea gung des Zionisinus und das Gefühl für die änßerq und innere — für die historische — Notwendigkeit einer ' neuen jüdischen Heimstätte iw'Palästina? — Man möchte cs nicht glauben und hofft darum', in der nächsten Auflage des Buches die Lücke ausgefüllt, den jüdischen Nationalismus und seine Ideologie besser berücksichtigt zu sehen, bj. Srtttifche Lage SerMonatsschrift „Der Jude". Die Monatsschrift „Der Jude", die M a r tin B ü b e r hcrausgibt, und die ein Sprachrohr zahlreicher jüdisch interessierter, um ihr Judentum ringender Persönlichkeiten geistigen Schaffens ist, steht vor der Frage, ihr Erscheinen einzüstellcn, wenn nicht sehr schnell eine entsprechende Anzahl neuer Abonnements das Defizit erheblich verringert. . Die'Rettung dieser Zeitschrift würde weit mehr als die Rettung eines Zeitungsunternehmens bedeuten, — denn mit ihrem Verlust würde uns auch manche schöpferische Kraft verloren gehen. „Der Jude" erscheint im Jüd. Verlag, Berlin NW. 7, Dorotheenstr. 36 und kostet halbjährlich 30 Mark.' .. vellelrifttt.? (G er'so n Rege ns bürg er ein jüdischer Bauer. Novelle von D. Wein bau m. 156 Seiten. 1920, Zürich, Verlag G. v. Ostheim.) (Hiob. Erzählung aus dem jüdischen Leben von Gertrud Ep, sie in. 158 Seiten. Dresden und Leipzig, Heinrich Minden.) (Die Beschau. Eine Ghettogeschichte von Hngv Salus. 93 S. Wien VI, Gumpendorserstr. öl, (S. Barth.) Weinbau»1 zeigt an der Lebensgeschichte einer jüdischen Bauernfamilie, daß bei uns in Westeuropa der liebergang des Juden zum Bauerntum zu seiner jüdische» Ent« wurzelung 'führt. Wenn Weinbaum auch Erdachtes gibt, wir wissen, daß die Tatsachen des Lebens die gleiche Sprache rede», und auch wir blicken wie er nach Palästina, wo-unsere Väter einst Bauern lvaren, und wo allein sie als Juden eS wieder werden können. Die Novelle ist gut geschrieben. Erzählertalent hat auch Gertrus Epstein.. Während aber Weinbaum im Judentum wurzelt, steht sie ihm fremd gegenüber und schaut das jüdische Lebe» nur in Zerrbildern. Das Kauderwelsch ihrer Inden mag sie vielleicht aus Witzblättern entuommen habe», in der Wirklichkeit Anmeldungen schriftlich: JOd. Turnverein. Unterlindau 21. MM sprechen, aber.selbst die waschechtesten polnischen Inden nicht so.' Jüdische Schriftsteller sollten sich solche Geschmacklosigkeiten nicht zu Schulden kommen lassen. Ebenso peinlich wie Gertrud.Epstein -berührt Hugo Salus jeden, der nur etwas ZAhnnng von der jüdischen Psuche hat. Wir-müssen solche" literarischen Produkte, die uns zu Unrecht nur schädige», ablehnen. Rene VScher. K u H n n g - M u » g, der Chinese, sormuliert seine innere Stellung zu einer Reihe von Gegenwartsproblemen europäischer Politik und Kultur. Er legt seine Gedanken in einer Anzahl von Zeitnngsaüssätzen nieder, in „Betrachtungen über den Krieg und anderes" („Box clainautis". Neuer Geist-Verlag, Leipzig 1920, geh, 7.50 Mark). Mit' aller Unbefangenheit, sicher und gelassen, redet er über europäische und chinesische Kultur, Zivilisation, Politik, Ethik, Religion und anderes. Weisheit des Orients, die .dem Europäer heute mehr als jemals nottut, Wahrheit, die aber heute vielleicht nur im Orient lebendige, kultnrschaffeude Macht ist. Ein neues Buch deutscher M Y st i k: „I a k 0 b B ö h m e, A u s g e w ä h l t e Schristc »" (a»S der Sammlung „Der Dorn", Jnselverlag). Klare Formulierung religiöser Grundfragen — kompliziert-verschlungener Lösungen und spekulativ-willkürliche Deutungen: dies die Kennzeichen Böhmescher Mystik. Ein Vergleich mit Grundlehren jüdischer Mystik ergibt eine Uebereinstimmung nur in wenigen wesentlichen Punkten. 'An Böhme aber ist »veniger das Werk als die' Persönlichkeit interessant. —tz. "Verein JAontefiore E.V. Goetheplatz 5, I. Mittwoch, den 18. Mai, .8^ Uhr ■in!• ■ » ■ 1. Neuwahl des Torstandes. II. Verschiedenes. Seite 5 «oche»-«»le»rer. Samstag, 14. Mai - (8. Jjar). Sabbät-Älnfang in Franksiirr 7 Uhr 35 Min. <-abbat-Ausgang in Frankfurt 8 Uhr 55 Min. Wochenabschnitt: Kedauschint.. Freitag, 13. Mai, abend: 21. Omer. Montag, 16. „ „ . 24. „ Wochengotiesdienst morgens -6Vi, nachm. 7(1 in den meisten Synagogen. K«»Uie»»«chrtchte». Barmizwos. 7. Mai: Berthold Weisbecker, Hanauerlandstraße 15. 14. Mai: Eli Pose», Fichtestr. 8. Synagoge Friedh. Anlage. — Martin Vollweiter, Gaußstr. 201, Haliptsynagoge. — Josef Wertheini er, Herderstr. 30, Synagoge Börueplätz. Gestorbe n. 'Alex Rosenbaum. 59 I., Finkenhofstr. 32. — Hainichen Frendenthäl geb. Wildbcrg, 79 I., Oberweg 56. — Bertha Sinzheimer geb. Marx, schwindtstr. 10. Auswärtige F«aUre«»«chrrchte». G e st o r b e ». Julius Neumann, 64 I., Isidor Lesser, 53 I., Berlin. — Jakob ine Wiesenthal geb. Bodewies. 70 I., Homburg. — Eduard Kitzinger, 76 I.. Regensburg. — Max Runkel, 68 I., Landau. Tpe»de». Bei der Rationalfondskommission (I. Heimann, Zeit 21, Postscheck 41441) gingen ein: S. M. Rosenswck u. Frau, Friedet geb. Rotschild, ank. Geburt Tochter Lilly 200 Aik. P u r i m spenden. Durch Dr. L. Szametz, Vilbel, von Ludwig Haas u. Cie. 200, Sammlung Max Baumritter 242, Goldstein 20, Ch. Lcvin 14, Trude Stern von Landau 40, Trude Weiß 1. Karl Meyer 30, derselbe Kronen 34l, Dr. A. Sondheimer 250, B. B. 100 Mark. B n ch s e n l e e r u n g: Sußmailn 22, Lindenbaum 6.37, Rosenblatt 7.31'. Sammlung I. T. B. Frkft. 139.50, Vortrag Rosenblüth 52.70 Mk, Bei „2t. I. Pr." gingen ein: Für Pogromwaisei» 150 Mk. . HardenbergBtra8se.,9 —11. _ _ __________Hardenhergstrasse 0—II. 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Anmeldungen sind unter Beifügung von Gehurte-, Bedürftigkeit- und Leunufhds-Zengnissen bis spätestens 10. Juni d. J. bei mir einznre.chen. Fra nk f u r t a. M., den 10. Mai 1921. Der Administrator der Lob Lazarus Schloss'schen Stiftung: Herbert Fiersheim, Königateinerstr. 26. CR"! rx '1 '' "Tp-mriD Syn pa DV'xxanscrt« p« vr'öpSs yjsDV": ‘ . : jib cn’» )ik epvnyi ixvpz 0?3S»"'pyen rsjrs'cnj btk ,'2 n PN; m «nymSsj .n .a .p'bxis, .v .»rssEr« .a vi itrDmsisTka j»y S .«nax' n .ca'ia>iVi .ayana Vu'nr» v» ::<ij?P*n'.r-nsBK3yo .nn .p'ibi’B j .oipisa ,s v «i»1? um» . .^K x aiyaj’jjfaa-vi .ysSxna.} iBMSBVp .» iOMi? .x p« i]jnrmTD,;30^25j,H«<?D’iTN ptt p« piNB l2 in«’ fyöYB « p« :i«TS-OÖ3]ia«J«38 .■*1- .. - ^Mxnap'pa'X4M p'ppxixi , ^Per Ostjudc,: B erlin G 64, _Rosenthalerstr.i;43,. .Zeitungsvertrieb ^lamewasser“ - Zu günstigen Preisen . geben wir eine grössere Anzahl für den Export gearbeiteter tt T. einfacher Herren-, Speise- und Schlafzimmer ab. - p. Knüppelholz, SchWaPzschild & Co., Kunst]. 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