Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 19 (1921)
- Issue
- Heft 15 (15.4.1921)
- Date
- 1921-04-15
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 15. £ Seite 4. Reue Jüdische Pres-r. Sr Kaffee Ifiutaland Kaiserstrasse 56 Kaiserstrasse 56 Täglich erstklassige BW ünterlialtungsmiisik Januar 13. „ 27 ->g Februar 3. 16. „ 17. 22. März 3. o. 7. 14. 14. 15. 15. 2. A u -j d e tu S u b c li t u in Paula Gand, .Vogtstraße 73, 9ii|o Lecke, Gifcnic Hand 5, Alfred Machol, Magistratsangestellter, Lieüig straf:-! 45, II. Billor Blumcnield, Kaufmann, Rhöustr. 4, Kathinka Willstädt, Alte Rothofstr. 8, Frau Tr. Edith Eberstadt gcb. Flersheim, Eppsleinerstraße 58, Frau Emilie Tcxtor gcb. Stein, EorneliuSstrahe 20. Tr. Julius HauSmaii», Ehcmikcr, Guiollettplatz 33. Leo Haas, Kaufmann, Westeudstraße 45. Frau Leopoldine Lcheucr gcb. Sckmßler, Neebsrxaste 61. Tr. Moses gen. Fritz Haas, Kaufmonii, Leerbachstraße 110. Richard Hamburger, Ingenieur, Bockeiiheiiner Anlage 4. Frau Jenny Hamburger gcb. Behr, Bockenheiiuer Anlage 4. Salomou Weil, Bäcker, Scheidswaldstr. 64. Henriette Weil geb. Nordinann, Scheidswaldstraße 64. Julius Hellinaun, Kaufmann, Luxembnrgev Llllee 36. Personalien. Eine seltene Feier begeht E m a n n e l A d l e r, Rückertstraße 54, der am 15. April aus eine 50 sährige Tätigkeit, bei der Firma Marius Bender zurückblicken kann. Mit unermüdlicher Schaffensfreudigkeit, mit nicht zu überbietender Pflichttreue hat er die vielen Fahre für die Interessen der Firma gewirkt. Möge es dem durch seine Menschenfreundlichkeit und Herzensgüte in weiten Kreisen verehrten Jubilare noch recht lauge vergönnt sein, seine Tätigkeit in gleicher Weise wie bisher ausüben zu können. Slelae Notizen. - . Der allbekannte, bewährte V e r c i n zur Pflege u n b Unter st ützuug i s r. K ranker „B i k - kur E ho lim" hat seine durch den Urieg und die Nachkriegjahre eingeengte Tätigkeit wieder in vollem Umfange aufgeuomnieii. Er ersucht daher um Anmekdung als Mitglied und Gewährung von Spenden für seine edlen Zwecke. Im Indischen Heim findet am Freilag, den 14. Nissan, nach Schluß des Morgengottesdienstes ein Siju in statt, zu dem Bechaurim höflichst eingeladen sind. Im Talmud Thora - Verein spricht Samstag und Sountag nach dem MiuchagotteSdiciist in der Gemeindesynagoge Bvrueplatz Tr. R a b i n über die Hagad a. Krankfnrter Beraaftattnage«. Talmud-T hora-Verein. (Hörsaal Gemeindesyuagoge Börneplatz.) Samstag, nach Schacharis: Haftoro (Dr. Rabiu)'), 11: Schulchan Aruch (Unna)*), 3-/4: Raschi (Lipinsky), nach Miucha, Hagada iTr. Rabiu). Sonntag, nach Schacharis: Mischna (Gros;), 9-/«: Schnl- - chan Aruch (Lipinsky),; 9Vs: Gemoro (Unna)*), nach . Miucha, Hagada (Dr. Rabiu). Miucha: Dinim schel Pessach tUima). Montag, nach Schacharis: Mischna /Groß), 7r-: Fortbildung . für jiutge Leute. Dienstag, nach Schacharis: Schulchan Arueh (Unna), 6-/2: En Jakauw (Unna). Mittwoch, nach Schacharis: Mischna (Gross), 6-(>:-Ehauwaus halewowaus (Dr.. Braun). Donnerstag, nach Schacharis: Schulchan Aruch (Unna), 8: - Gemoro (Unna)*). Freitag, nach Schacharis: Mischna (Größt. Fortbildung für Kiraben: Samstag, 3: Schulchan Aruch (Abt. I Dr. Unna, Abl. II Grog), 4-/i: Schulchan Aruch (Abt. III Gros;), Dienstag, 5: Schulchan Aruch (Abt. III Gros;), 5-/-: Mischna (Abt. I Unna), Mittwoch, 5: Schulchan Aruch (Abt. II Gros;), Donnerstag. 5>/>: Gemoro (Abt. I llitna).*- -’-'i e l 0 r 6 (; a i im , Samstag, 4: Mikro (Rektor Fall). Sonntag, 7: Pinlim, Montag. Mitkwv.t,, 7: Gemoro (Dr.- Brcuer). *) ReligioiiSschule Hermesweg 27. -) Auch für Dameii. Peffach in Rußland.*) Die Zeit vor Pessach verging in endlosen Vorbereitungen sür die Wirtschaft, für Kleider und Putzsacheu. Endlich nahte der wichtige Tag des Ercw - Pessach heran. Da erreichte die Arbeit ihren Höhepunkt! Am Abend vorher wird auch eine rituelle Handlung vollzogen: das B ' d i t a t h C h a m e z , d. h. das Fortschafseu deS gesäuerten Brotteiges aus dem Hause. Da begab sich, meine-Mutter in die Küche, ließ sich von der Köchin einen hölzernen Löffel und einige Gänsefedern geben, wickelte um beides einen weißen Lappen, nahm ein Wachskerz- ') P c n I i 11 c We 11 ger 0 ff schildert in ihren lesenswerten „Memoiren einer Großmutter", wie in ihrem Vaterhause Pessach gefeiert wurde. Mit einigen Kürzungen geben wir dieses Kapitel hier wieder. chcn dazu, band das ganze mit einem Bindfaden scsi und brachte es in das Zimmer des Vaters, wo sie es auf das Fensterbrett legte. Mein Vater nahm, nachdem er zu Abend gebetet hatte, das Bündel, steckte das Wachskerzchen an und übergab es meinem Bruder, und nun ging der Feldzug gegen den Ehamez durch das ganze Haus. Jedes Fensterbrett, jeder Winkel, in dem mau Speisen vermutete, wurde von meinem Vater unkersncht und von meinem Bruder mit dem Wachskerzchen erleuchtet. Die aufgesundeneu Krümel wurden mit den Federn in den Lössel gescharrt, nachdem mein Vater das dazu bestimmte Gebet gesprochen hatte. Wir Kinder machten uns manchmal den Spaß, vorher überall Krümel anzuhäusen, worüber sich der Vater wunderte, da doch au diesem Tage die Fensterbrettchen gewöhnlich mit besonderer Aufmerksamkeit gesäubert wurden. To untersuchte er nun gründlich die Fenster, und die Mutter mußte sich beeilen, bas noch vorhandene Brot aus dem Hause zu räumen, denn das Gesch gebot, das; alles Brot, das auf der Suche durchs Hans vörgefnnden wurde, gesammelt und verbrannt werde. Nachdem diese Handlung vollbracht war, speiste man etwas früher zu Abend als sonst. Das Inzwischen verborgene Brot durste nun zwar aus den Tisch lomm-.n, die gesammelten Brotkrüiuel im Lössel aber wurden mit dem Wachskerzchen und den Feder» inn einen Lappen gebunden, und auf dem Hangeleuchter im Speisezimmer recht hoch befestigt, damit es keine Maus erreiche, welche die Krümel sonst wieder zerstreuen ikönnte. Man ging zeitig schlaseu, um am nächsten Morgen recht früh aujzusteheu, deunn um 9 Uhr morgens darf sich kein Bissen Brot;oder sonstiger Ehamez vorsiuden. Wir Kinder wurden sehr früh gelveckt und mußten Frühstück und Mittagessen aus einmal verzehren. Das Nationalgericht sür diesen Morgen ist heiß gesottene Milch mit Weißbrot. „Und nun rasch, rlisch!", trieb meine Mutter alle im Hanse an, auch die Dienerschaft aß doppelt soviel als sonst, denn es durste doch nichts vom Ehamez Zurückbleiben. Wir Kinder machten allerhand Späße und verabschiedeten uns dann sür volle acht Tage vom Brote. Das Geschirr wurde rasch gewaschen, und die Müller befahl dem Diener, alles ins Speisezimmer zu bringen. Von dem teuren Porzellauserviee bis zur lebte» Kupferkasserole wurden alle Stücke bunt durcheinander aus die Diele, den Tisch, die Fenster gestellt, und dann mußte alles in große Kosten gepackt und auf den Boden gebracht werden, woher sodann die gesüllten Kisten mit dem Pessachgeschirr herunter getragen wurden. Das Speisezimmer wurde wieder gründlich gereinigt, die Feusterbrettchen mit weißem Papier bedeckt. Der große Speisetisch wurde auseinander gezogen, mit einem weißen Tuch oder mit Papier bedeckt und dann der zu seiner ganzen Länge ausgezogenc Tisch mit dickem Filz, einer Schicht Heu und vieler grauen Leinwand bedeckt. Aber damit nicht genug! Es gab auch um diese Zeit an allen Orten und in allen Zimmern viel Interessantes für uns zu sehen, besonders im .Hof, wo alle Holztische und -bänle znm Käschern ausgestellt waren. Man goß die Bank oder den Tisch mit siedendem Wasser, strich mit einem zum Glühen gebrachten Eisen darüber hin und her und schüttete bann gleich kaltes Wasser auf die Gegenstände. Außer diesem Schauspiel gab.es aber noch etwas Großartigeres: der Vater erschien nämlich in der Küchentür mit dem Ehamez von gestern in der Rechten und ließ Feiwele, den alten Wächter, Ziegelsteine und trockene. Holzstücke bringen. Der 'litte besorgte das blitzschnell, errichtete aus den Ziegeln einen kleinen Herd 'und legte die Holzstücke darauf. Mein Vater legte den Lössel mit den darin befindlichen Krümeln auf den Scheiterhaufen und ließ das Holz in Brand setzen. Wir Kinder Siefen hin Und her, um uns, wenn irgend möglich, dabei nützlich zu machen. Das trockene Holz fing sofort Feuer, und ein Flämmcheu nach dem andern züngelte aus dem Scheiterhausen hervor. Und wir Kinder schrieen: „Seht, fehl, die Federn sind schon versengt! Der Lappen brennt schon . . ." Endlich verschlangen die vereinten Flammen auch den Lössel, und es dauerte nicht länger als zehn Aiinuteu, so war das Autodasö des Ehamez vollzogen. Wir Kinder sprangen von da in das Eßzimmer, wo Schimen, der „Meschores" (der Diener), mit dem AuSpacken des Pessachgeschirrs beschäftigt war. Wir wollten auch hier helfen und von unseren Kosjolh(Weiiibechercheii) Besitz ergreifen, da schmunzelte der Diener schalkhaft und meinte, das, wir dazu noch nicht gehörig vorbereitet seien. Wir waren verblüfft und sahen ihn fragend »nd bestürzt an. Mit gleichgültiger Miene erllärle er, daß wir noch nicht gescheuert und gekaschert seien. „Wieso gekascherf?" fraglen wir. „Ja, ja," versetzte unser Peiniger, „Ihr müßt heiße glühende Steindelach (Steinckeu) in den Mund nehmen, sie dort herumkollern, hernach mit laltem Wasser aussvülen. ausspucken, dann erst dürft ihr dieses Geschirr aurühreu." Wir fanden keine Antwort und stürzten weinend in die Küche, wo meine Mutier in voller Arbeit war. Sie beriet eben ' mit der .Köchin die Bereitung des Iudianvogels, eines riesigen Truthahns, der bereits geschlachtet, gerupft, gesengt, gesalzen und dreimal 'mit Wasser abgespült war. Jetzt lag er auf dem Brett, und die Köchin hielt ihn mit beiden Händen fest, als wen» er davonfliegeu lvollte, während die Mutter, mit einem großen Küchenmesser bewaffnet, den Hauptschnitt anssührte. Ilniveit von diesem Schauplatz, rechts von der Bank, lag ani einem abgehobelten Brett in seiner ganzen Länge ein silberschuppiger Hecht aus" dem Flusse Bug, noch der knustgerechten Behandlung harrend. Lar! Grebenau -Joh. Wohack Nachf. amtl. beeidigter Taxator. Gegr. 1798. Tel. H. 318 u. 6069. : Eaiserstrasge 1. - Juwelen, Uhren, Gold- und Silberwaren jBrael.Knltnsgegcnstände für Synagoge n. Hausgebrauch BW Auswahlsendung gerne zu Diensten. “WB HM nutt InM-Wll-Wiiil.! Boraeratrasao 149a Ha 4642a Best bewährteste Teppich« u. Bettfedern-Relnlgung. I Auf der linken Seile stand der sauber gescheuerte Küchen! tisch, auf dem sich verschiedene Schüsseln, Teller, Gabeln! Löffel befanden, ferner ein großer Korb Eier, ein Top» Mazzathmehl, das meine Schwester eben siebte und aus beul später die schmackhaften Torten, Mandelkuchen nsw. bc» reitet wurden. k Wir wollten nun die Mutter fragen, ob Timon rrÄ hätte.- Aber wir blieben, von der Mutter reger Arbeit gcl fesselt, stehen. Die schreckliche Vorstellung von den glij, Heu den Steindelach im Mund erpreßte uns ein lcifrsl Schluchzen, und meine jüngere «chwester überredete midij die Mutter doch zu interpellieren. Allein die Mutter taiil uns zuvor. Ihr war unser Flüstern schon längst ausgefallen! und, halb verwundert, halb ärgerlich, fragte sie uns, U’c4«l halb wir so uiigestüm in die Küche gestürzt wären. Tal erzählten wir mit kläglicher Tlimiue, in halben Sätze»! >vas der böse Schimen uns gesagt habe. Sie verstand nichts recht und ward ungeduldig. Daun schrie sie plötzlich a»sD „Was für glühende Steindelach? Wer hat sie in den Mmil» genommen? Wer hat sich mit heißem Wasser begossen?"! Nach einer langen Auseinandersetzung erfuhr sie endlich» die eigentliche Ursache unserer Besorgnis. Sie lies; Schinm» sofort kommen und verbot ihm energisch, uns so dunniikH Zeug vprzuschwätzeu. (Schluß folgt.) Kunst. von Weber und Haydns Symphonie Nr. 2 in D-dnr. Woche»-Kale«der. Samstag, 16. April (8. Nissan). Tabbat-Ansang in Frankfurt 6 Uhr 50 Mi». Sabbat-Ausgang in Frankfurt 8 Uhr 05 Min. Wocheuabschnitt: Mezauro. » L ch a b b 0 s H a g g o d a 111. Freitag, 22. April: Erew P e s s a ch. WocheugvtteSdienst morgens V>/,, nachm. 0- [ in meisten Synagogen. Frrxkfurter Kami!ir««achrichte». Auswärtige Familieuuachrichte». G e st 0 r b e n. Leop. Cohn, 52 I., Berlin. — Loui- Sieduer, Breslau. — Adolf Goldschmidt, Gl I„ Crieii' buch. — Gustav Rosenthal, 49 I., Berge». — Emil Baö< nijti, 49 .... Homburg. Gpeude«. Bei der Nationalfondskommissiou (I. Heimauu, Zeit -I, Postscheck 41441) .gingen ein: . - ’ Jüdischer Lrchefterverelu. Der Iü d.-O rch e ste rve re in gab auf VeranlassnngH der Iüd. Fraueubereinigung ein Konzert zu Gunsten unter-I ernährter Kinder. Die Veranstaltung lies; erkennen, öapl der Verein ein künstlerisches Unternehinen von durchaus cniirl zunehmender ^Bedeutung ist. De» endgültigen Beweis für» seine Lebensfähigkeit — nicht nur für seine Daseinsbeeech-I tignng — wird er int Verlaufe seiner weiteren Tätigkeit midi! zu erbringen Tjnben. Unverkennbar ist er heute mit Eiserl und ernstem Bemühen daran, eine künstlerische Tätigkeit von» Rang und Wert zu entfalte»; — das darf ihm schon jetzt j„-| gebilligt und anerkannt werden. Eine gewisse Bürgschaft sür die künstlerische Zukunfl-'V cntwickluug des Vereins scheint in der Persönlichkeit seiiicsl Leiters, M a x N e 11 in a 11 n , zu liegen. Ein starkes mnsila-I lisches Temperament, achtbare künstlerische Gestaltmigskras!,! sichere Bcherrschnng der technischen Mittel sind für die gc:-| stige Physiognomie dieses Dirigenten kennzeichnend. Auf dem Konzert wurden vom Orchester mehrere gröl ßere Iustrumentalwerke gespielt:' 11. a. die.JubelouvertimI genteu Neumau» selbst vertonte Lieder, die von einfühlsamml »achschöpserischem Musikempsinden Zeugnis ablegeu. tz. I dci>| v Gesangsvorträge wurden von Herrn G e r l i ch zu Gehör ge-j bracht : auf das bemerkenswerte Können dieses Sängers ist bc-I reits früher hingewiesen worden, er löste auch dieses Mall eine kiese Wirkung aus. 1k. a. sang er zwei von dem Diri-j 8gn.-8em. Jsrael. MgioPsgesel(schafr| Das Käschern in unserer Gemeiode-Syoagoge, Fried-J berger Anlage 6, findet statt: Mittwoch, den 20. App.l Donnerstag, den 21. April Vormittags 10—12 Uhr. Nachmittags 2-5 Uln-J r m izwo s. Ludwig Wertheimer, Meriauplatz 15,1 vig 'Suttner, Köuigswarterstr. 13, Synagoge Börne-1 . — Alfred Regensburger, Walter Möllrich, Haupts »oge. " , > Gestorben. Ludwig Steruberg, 90 I., Oberweg •>’.I Max Strauß, 47 I., Kautstr. 4. — Nathan Schwab,! >, Sterustr. 40. — Recha Lindheimer? 75 I., Mylius>I je 34. — Leopold Jgersheimer, 72 I., Breutaiiostr i Redakteur Nathan Hecht, 50 I. — Franz Gombrich,! Lazarus Sulzbacher, 68 I. — «Julius Müller, 50 bertstr. 25.! 40 I., Heidelberg. — Lina Anerbacher geb. Weil.» Kippenheim — Siegmund Rosenberg, 68 I.,