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Neue jüdische Presse · 1921-01-07 · Heft 1 (7.1.1921) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
19 (1921)
Issue
Heft 1 (7.1.1921)
Date
1921-01-07
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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" ': S eite 4. Neue Jüdische Presse. Lea fflanti Kimstierspiele |Kaiaeretrasse 69. Beginn 8 Dhr. Tel. Hansa 5516. ------------ Manti’s Weinrestaurant ■ — ab '6 Dhr abends wanne Speisen ä la catta. jStfifcicn und Städtchen, die jetzt zerstört und mit jüdi- ^sschem Bhit getränkt sind, Material für etwa 40 ANDK^rd e nnd ein ganzes Museum gesammelt. Als tch aus MMrßland fliehen mußte, habe ich das Museumsmaterial ^zWhalten und drei Kisten mit den Materialien bei der MMoslauer jüdischen Gemeinde deponiert. 38er weiß, ob H vorhanden ist! M-" 'Ws ich poriges Jahr nach Wilna kam, begann ich llpbttt auf diesem Gebiet zu arbeiten. Es kostete mich viele Mühe, aber es gelang mir, eine historisch-ethiio-- ^MLuphische Gesellschast ins Leben zu rufen, welche Müif Sektionen umfaßt: 1. Ethlwgraphie und Folklore. MAHistonsche Sektion. 3. Musikalische Sektion. 4. Künst- Merische) Sektion. 5. Museums-Sektion. Bon besonderer MMjchtigkeit ist, daß sich vier bis fünf Personen gefunden ^Mfahen, welche Liebe zur Sache 'zirpen und smrgisch an KWje" Arbeit gehen. Die Gesellschaft' existiert noch kein ffe hat schon viel geleistet. Um Ihnen einerj WWkAifs von ihren Leistungen zu geben, bringe ich HigW» einige Aüszüge aus dem letzten Bericht, den ich W«HLen htcke: „Hi den letzten drei Monaten sind über HHmfend Dokumente eingelaufen, darunter viele wichtige; Dmöhr als 156 Manuskripte, viele u ngcd ruckt, 150 Rum- ' iMiichm Legenden, Erzählungen und Lieder, ein paar hundert ,MÜe BolkSmelodien, Hochzeitsreden, alte Hochzeitstänze, UKhasanimgesänge, Smiroth und dergleichen,-einige Dutzend «MWe, jMene Porträts großer Männer, alte seltene Bücher, jßj^fäßcoiäka mit Bildern und allerlei Aufzeichnungen." . .Doch das ist in Wirklichkeit nur ein Tropfen jm gegen das, was auf diesem Gebi^ getan werden Die alte litauische Metropole Wilna und das ^Mgauze Gebiet Litauens sind geradezu übervoll von folk- WKDllchen Schöpfungen und alten seltenen Dokumenten, WWhür^um. deren.Sammlung zu organisieren, welche Haupt- AMächlich von Batlanim,. Synagogalvolk und anderen hei- WZ^tzen Berussmenschen, Richtsteuern und Schnorrern durch- E -gefilhrt kberden kami, braucht man Mittel; besonders sind EWMe nötig, um alte jüdische Kunstwerke und Reliquien --zu erwerben. Die Sache hat Eile. Alles Wertvolle au .LUOischen Altertümern wird bei jeher neuen Katastrophe ^Mlinicrt, verschleppt oder fällt, in fremde Hände. Und mit MNjÄem Tage, mir jedem Ableben eines aus der alten "^Generation oder eines bewußten Juden der Tradition - gehen die schönsten Erinnerungen, Legenden und Gesänge, die ganze Folklore verloren. Was wäre von dem heute „•..tntintttten Städtchen in Wolhynien geblieben, hätte ich .nicht beizeiten dort die wenigen Materialien gesammelt, -/i'^becen ich habhaft werden konnte. Und wer weiß, was Litauen noch bevorsteht... Als Organisator der ganzen Tätigkeit und Ehren- '.Präsident der Gesellschaft wende ich mich' im Namen der -^Gesellschaft in Sie, teurer Freund, mit der inständigen WWitte, Sie mögen trachten, für die Gesellschast eine summe ALou'etwa vier- bis fünstausend Dollar zu beschaffen» "NKrüche ihr die Möglichkeit geben würde eine große, wuhtige Arbeit zu leisten, nämlich den künftigen Geschlechtern die Schönheit, den Adel, die Kunst und. die Seele des alten jüdischen Lebens in Litauen und besonders in Wilna zu erhalten und zu hintcrlalsen, das nun schon vergangen ist. Nobelpreisträger. Seit 1901 verteilt die schwedische Akademie die 3lobelpreise. Bisher gab es 102 Preisträger, darunter ücht Juden und zwei mütterlicherseits jüdische Stämmlinge und zwar: Prof. M i chelso n-Chicago für seine Untersuchungen über die Lichtgeschwindigkeit, der Physiker Gabriel Lipman-Paris, Prof. Ehrlich -Frankfurt, der Entdecker des Salvarsan, Prof. Ascher, der Gründer des Haager Schiedsgerichtes, Alfred H. Fried, der Wiener Vorkämpfer der Friedensbewegung, Prof. Wil st etter für-seine Forschungen über die Pflanzenfarbstoffe, der Petersburger Maler Leon Batst und der Arzt Dr. Barany für seine Forschungen über den Mechanismus des menschlichen Ohres und die jüdischen Stämmlinge Prof. Metschnikvw und Paul H cyse. Philosophie des Unvollendbar. Eine „Philosophie des Unvollendbar" sucht Dr. EmanuelLasker in einem großen, gleich benannten Werk (Bergg. Wissenschaft!. Verleger, Berlin) zu fundieren und in ein geschlossenes Systein zu bringen. Sein Ziel ist vor allem die Schaffung eines neuen Fundaments der Grundsätze und Grundlehren für dir Philosophie, nachdem die philosophischen Systeme der Vergangenheit fast alle mehr oder minder angegriffen und erschüttert worden sind. Der Begriff des „Unvollendbar" wird von Laster zum Ausgangspunkt der ganzen erlenntnistheorettschen Fundierung seiner Philosophie gemacht; hier glaubt er «inen 28eg gefunden zu haben, auf dem die Antinomien der Logik aufgehoben »rerde» köimen und zugleich die Notwendigkeit der Atetaphysik erwiesen oder toohl begründet werden kann. Es mangelt uns hieran» Raum, den Gang der Philosophischen Untersuchungen Lasters im einzelnen darzustellen oder gar eine Auseinandersetzung mit Lasters Anichaiiungen und Erkenntnissen zu versuchen. Es sei nur festgestellt, daß Lasters Werk ein durchaus selbständiger und nicht mit unzulänglichen Mitteln unternommener Versuch ist, einer widerspruchsfreieren, umfassenden Philo- A. HI. Thyssen Stete Eingang MT Neuheiten in Tapeten *NI Teppiche Läufer Vorlagen 20 Nene Hainzerstrasse 20 Kcke Weissfrauenstrasse. Telefon: Hansa 1784. Wsiwach er mit bewegter Stimme, „ich erteile Dir den M apostolischen Segen, den'der heilig- Apostel des Herrn tn und das äBort seines demütigen Knechtes ge- ^AM'hat." Bei diesen Worten erst streifte sein Blick über ^Mseine«'KÄlssgen hin. fand hier aber nichts alI den tiefen, il ruhigen Ernst, den dieser stets bewahrte. Dres machtle , -Ln um so sicherer. Er lehnte sich kn seinem Sessel zu- «nb sagte: „Du wolltest mir besondere Mitteilungen Männchen, mein Sohn, sprich jetzt, dieser ehrwürdige Bischof rNMinn Alles, auch das tiefste Geheimnis, so gut hören w,e KHchPlbst: es ist der fromme Bischof Leontins von Tri- N-' Joseph machte auch vor dem Letzteren eine Knie- 'UWeugnng, erhob sich dann und sprach mit fester Stimme: , »Heiliger Vater, es ist Dir bekannt, daß ich es als den DDöerüs meines Lebens ansehe, die verirrte Herde Israel - Mu^ sammeln Und zu der Hürde der heiligen Kirche zu i. Eine innere Stimme sagt mir, daß, ich für dies« LWllwiche erwählt sei, unb mit der Gnade unsres Hei- Landes werde ich sie vollführen, so weit ich es vermag." , : „Gut, wir glauben es auch. Aber welche 28ege, meinst L- "Du, führen dahin?" „Min Volk ist mit dem Fluche des Herrn bcklden, ,«nd dieser muß vvu ihm abgenommen werden. Mchts '.gleichet der Sanftmut des Hirten für die, welche seinem -KWkufe folgen und sich von seinem Stabe leiten lassen; i absc wehe neuen, die sich widersetzen, ihnen kann keine WHnadtz werden, und kein Mittel darf gescheut werden, um» ■ .wenn nicht sie selbst, doch die Seelen ihrer Kinder und , Nachkommen vor der ewigen SktbammniS zu retten." ,/Da sprichst, Mann, die Ueberzeugnng Wler aus, (welche vor dem Mare des Gekreuzigten stehen. Doch WsHmS denkst Du weiter? Du kennst die Weise Deinvc HMHemaligen Brüder und mußt wissen, auf welchem Wege HMww zu dem hohen Ziele gelangen, die Verlorenen Israels MAu'den Schoß der Kirche zu retten." ' i heftiger Vater, es gibt zwei Mittel, Und beide WSÄssen angewendet werden: so Viele wie mögllch zum ADlbsM von ihrem Aberglauben bewegen und die klebrigen KWd' Bws Rom vertreiben! Laß mich von dem Letzteren zueHk sprechen. Ein jedes zerstreute Volk muß irgend LÜneu sichtbaren Mittelpunkt haben, ein Haupt oder Herz, hpe welches die' vereinzelten Glieder absterbeu müssen, m - strebt ein siftches Volk stets, selbst unbewußt, /fouhen MittApuntt wieder zu erlangen, wenn pr genommen Müden. Mn, Jerusalem ist zerstört, Liberias nnd Sepphoris durch die Hand Gottes selbst zertrümmert; im Orient diesseits des Euphrats und jn Griechenland wohnt hur noch eine geringe Zahl, — und so ist es Rom, Rom allein, wo sic seit Jahrhunderten! Wurzel faßten, wo ihre Gemeinde zu einem starken Stamme aufschossen, Rom, das sie als ihren Mittelpunkt, als ihr Haupt und Herz ansehen müssen. Hierher flüchten sich viele ihrer verjagten Lehrer, daß sich hier bald ein ansehnliches Lehrhaus erheben wird; hierher wandern die Verjagten des Morgenlandes, nnd der frische Anwachs wirb immer neue Massen an sich ziehen. Wohlan, so muß diese Wurzel noch rechtzeitig abgeschnitten werden. Auch darf nicht vergessen werden, daß in Rom, der Hauptstadt des Reiches, die Juden bei den Großen und mächtigen durch ihre Schlauheit und ihren Reichtum sich immer den Weg osfen halten, immer einen großen Einfluß bewahre» werben, und dies muß ihnen verwehrt werden." Der Bischof hatte mit Aufmerksamkeit zugehört, und die Worte Joseph's machten einen großen Eindruck auf ihn. „Du hast Recht," ries er lebhaft aus, „bei dem Heiland, Du Hast Recht. Rom,. das durch die Kirche des heiligen Petrus zum Haupte der Christenheit bestimmt ist, muß von diesem Flecken gereinigt werden. Aber es ist kein leichtes 28erk, und wir werden .hart damit zu schassen haben. Aber sprich weiter." »Was den Weg der Bekehrung betrifft, so kommt es darauf an, einige bedeutende und angesehene Häupter ihrer Ration dahin zu bringen,' das Beispiel zu geben und durch dieses Tausende nach sich zu ziehen. Sehen sie, wie die Gewitterwolken sich über ihnen sammeln, wie die Blitze Niederschlagen urü> treffen und zünden, so werden sie in ihrer Bangigkeit aus ihre Führer schauen, und gewinnen wir Einige dieser, so folgen ihnen hie Anderen wie von selbst, um den Pfad der Rettung zu finden- Hieran, heiliger Vater, will ich selbst die Hand legen nnd mit Deiner Erlaubnis und unter Deinem Schuhe sofort beginnen In diesen Tagen ist ein gewisser Patrika kn Rom eingebracht worden. Er war der Führer des Aufstandes in Gallläa nutb genießt bei den Juden ein unbegrenztes Ansehen. Fürwahr, hätte er gewollt, sie würden ihn für ihren Messias erklärt haben. Mfgcfnnden unter den Trümmern von Sepphoris, welche durch das Erdbeben eingestürzt, hat.- den schwer Verwundeten Ursicinus sorgsam pflegen laffep, um in Fesseln geschlagen, dem Kaiser zuzusenden, diesem dadurch zu huldigen, den'.Gefangenen Nr. 1. , - . Billige ' W" Büromöbel “W Gi'legenheitskäufe ia Flach-, Büro-, Schreibmaschinentischen, Stühlen, Lesse n, eiserne Kontor-Schränke. Preya, Büro-Einrichtungen,Tnpaterpl. 14. jophic der Zukunft den Boden zu bereiten. Das Werk ist reich aii wertvollen, originalen Einsichten über entstehende Probleme der Philosophie; die Klarheit und Einfachheit seiner Diktion und seiner Sprache werden deni Buch den Weg zu den Gebildeten ebne». Es ist ei» bedeutsames Buch voll selbständiger, fruchtbarer Gedanken. ' Raffe- und KrankhettSfrageu der Juden. - (Ueber de» heutigen Stand brr Rässe- und Kranch^ilsfragen der Inden von D r. M. I. . G n t t m a n n, München W. Rudolf Müller u. Tl. Steinicke. Mk. 4.80, S. 72.) Die Schrift bietet einen kurzen Ueberblick über den heutigen Stand dieser Fragen. Znm Schluß erörtert der Verfasser die Unzulänglichkeit der bisherige» Statistiken; mit Recht erwartet er, daß wir in die Erkenntnis diesen' Fragen weitergeführt werden bei einer psychologischen Betrachtungsweise und nach der Schaffung einer freien Entwicktungsmöglichkeit für uns Juden. Eine aussührliclie Bibliographie ist der Schrift angehängt. Als Einsührung in die Rajse-Frage ist die Schrift den Jngcndvereinen besonders zu empfehlen. Jescharmr. (Monatsschrift für Lehre Und Leben im Judentunr. Herausgeber: Dr. J-. Wohlgemut h. 7. Jhrg., 11./12. Heit. Jahresabonnement 40 Mk. Berlin A. 24. Thora und Wissenschaft (D. Hoffmaim), Nachwort des Herausgebers. — Der neueste 3lnsturm gegen die religionsgeschichtliche Stellung Israels (Cd. König). — Aus dem Leben der Schule (I. Heinemann). — Von den Aufgaben des jüd. Schriftstellers (O. Wolssberg). — Zum Wochenabschnitte Wajeschcw (I. Cohn). — Die Kreisbcrechnung in Bibel uird Talmud (S. Halberfiadt). — Der Schophar in den sibirischen Wäldern (M. Katz). — lieber den Begriff der Ehe im Judentum und im Reuen Testainrnte (D. Fink). — Etwas über den Stil deS Ramba» (I. Maarsen). — Beiträge zur Bibelexegeke. — Zur Schriftauslcguug R. Slkibas (S. Kaatz). — Israel Salanter und die Mussarkewegung (I. 28einberg). — Mussar. Wir müssen' uns leider eine Würdigung, versagen, da sic sich gar zu umfangreich gestalten tvüroe, möchten jedoch nicht verfehlen, ein Anschaffen des' .Heftes wärmstens zu empfehlen. Rotire«. Der 2. Band der Hegel-Biographie von Franz Rosenzwcig (Hegel und der Staat, Verlag R. Olbenbourg, München), ist jetzt erschienen. Er enthält die Darstellung von Hegels Zeit der vollen Reife bis zum Lebensende. Mit der Sackstichkeit und psychologischen Cinsühlungskraft, die den ersten Band der Biographie auszeichnen, bringt Rosenzweig sein Unternehmen im 2. Band zum Abschluß. —z. bei einem etwaigen Triumphzugc figuriren ober doch seil» Schicksal ans der Hand des Kaisers empfangen zu lassen. Aber die Feinde deS Ursicinus wußten den Kaiser zu bestimmen, dem Patrika das Leben zu schenken, um dem Ursicinus zu beweisen, daß er ihn schuldiger erachte als den Führer des dlufstandes. Er ist zu ewigem Gefängnis verurteilt. Mn, heiliger Vater, lvcnn wir diesen Patrika. zur Verleugnung seines Aberglaubens bringen können, wenn tvir ihm dafür die Freiheit bieten, und ich glaube, daß er in kurzer Zeit dazu geneigt sein wird, so würde dies bei allen Juden einen großen Einfluß üben. Und die Wege wären uns geebnet bei Tausenden. Hierzu bedarf ich aber Deiner Vollmachten, heiliger Vater, und Deiner Empfehlung, die mir die Pforte des Gefängnisses össnen wird." Ein tiefes Wohlwollen und der Ausdruck heiterster Befriedigung hatte sich auf das Ilntlitz des römischen Bischofs gelagert. Er nickte dem Sprechenden loiederholt seinen Beifall zu, und sagte endlich: „Man hat mir nicht zu viel von Dir gesagt, mein Sohn. Ich erkenne Deinen Eifer und finde alle Deine Vorschläge recht und vernünftig. Die gewünschten Vollmachten und Empfehlungen sollst Du erhalten; melde Dich hierzu in meiner Kanzlei. Aucb wenn Du der Geldmittel bedarfst, fordere sie, und sie sollen Dir angewiesen werden. Wir werden noch Weiteres mit einander verhandellr; füx jetzt bist Du mit meinem Segen entlassen." 3. Wir befinden uns in dem Toilettenzimmer einer römischen Dame, einer Dame, die, wenn nicht zu den vornehmen, doch zu den reichen Geschlechtern der Welthauptstadt gehörte. Beschreiben wir es nicht näher; denn zu ülwn Zeiten waren solche Räume ein Platz, auf welchem die kostbarsten und geschmackvollsten Kleinigkeften, welche die betreffende Zeft hervorzubringerr vermochte, sich zusammenfanden, die aber doch imr den einen Zweck erfüllten, dem weiblichen Geschlechts zur vermeintlichen Zier und AuSschmückung zu gereichen ruck» der Knnü zu dienen, die Schönheit zu erhöhen oder deren Mangel zu verdecken. Oft ersetzt hier die Seltenheft den Geschmack und! die Kunst und der Reichtum die Zweckmäßigkeit. (Fortsetzung folgt.)

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