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Neue jüdische Presse · 1920-10-29 · Heft 39 (29.10.1920) · p. Seite 5

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
18 (1920)
Issue
Heft 39 (29.10.1920)
Date
1920-10-29
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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39. r. KUg. eß 6c* mtstag ki kaufte hten. Nlch* ilant bittet i sowie rsäumstr. 22. gung Oktober ceuerS: haben ig, den ernsten gemütlenb* i im itaun San* Sonnnima. itender er van cs' des ktt der e ver* kg als md in ichmer dischen mlung ithch^ i über-- allge-;roße» ellung rlichen rstaat.! hatte S der |c. Sa it das if die : Kalb ',r die mach* w^che von durch hinter r, d ie I Jch II los, iberall Steinen den nrden, eckten. Hellen nieder t vor* lmecn, ungen eine fenstcr freiser nach konnte eheberh den ihrer Platz , wo r ihn t und strichs Aus* 'ffnet und des Rr. 39 Neue Jüdische Pxesse. nnte es Ecmmeu, das? in denletzteirJohrpn Judenhaß nd Judenunterdrückung' wieder mächtig aufgelevt smd. ebner befaßte sich mit den einzelnen Vorwürfen des uligen politischen und rassensanatischen Antisemitismus nd verstand cs, sie zu entkräften und'ihre-ganze Halt* sigkeit zu erweisen. Dem sehr beifällig aufgenommenen Vortrag folgte ute eingehende Diskussion, in der Verirrter einzelner Parten zu Worte kamen, aber kein Antisemit das Wort zu ercisen wagte. Ein kurzes Schlußwort beschloß den Abend. Frankfurter Veranstaltungen- 9 Esragruppe, Sonntag, Langestr. 18/ S3A: Elkcrn- »end. Jüd. Franenvereinignng, Sonntag, örsaal Friedb. Anlage, 6: Was haben unsere Frauen ir Erez Jisroel zu leisten? (Dr. Jos. Breuer)..' — almud-Thvra-Derein, Hörsaal-Börneplatz, Freig nach -Abendgottesdicnst: Vortrag (Dr. Friedmann), llmstag, nach SchachariS: Haftora (Dr. Rabin), 11: Schulst» Aruch*) (Unna), 3V«: Raschr (Lipinsky), nach Mincha: »Jaakanw (Unna), Sonntag, nach Schrcharis: Mlschna(Dr. kievmann), 9(4: Schulchan Aruch (Lipinsky),9(»: Gemoro*) nna), nach Mincha: Mewiim (Unna), Dienstag, 6Vs: kikro (Unna), Mittwoch, nach Schacharis: Mischna (Dr. iedmänn), 6^: Chauwnu« lewowau» «Dr. Braun), onnerstag, 8: Gemvro*) (Unna), Fortbildung für junge *.üe, Montag, 8(4: Gemoro (Unna), Fortbildung für naben, SamStag, 3: Schulchan Aruch, Dienstag und onnerstag, 5(4: Mischna, Gemoro, Schiur für Damen, onntag, 6 Uhr (Unna). — Aguda Jisroelngendgruppe, Hanaucrlandstr. 17, Sonntag, 8 Uhr >rm.: Nuschr (Oppenheimer), 2: Ahillim, 3: Sennraus wlde)'), 8: Geschichte (Schachnowitz)'), 9: Hebr. Sprache seien)'), Montag, 8: DiNim (Munk), 9: Gemoro (Chrann), Dienstag, 8: Tefillo (Kaufmann), 9: Gemoro (Dr. osiuann), Mittwoch. 8: Genioro (Ehrmann), 8(4: Newiim lnna. Kl. Obcrinainstr. 30), 8('s: Turnen, Donnerstag. 4, Dolksbildüngsheim: Die deutsche Orthodoxie im Wanl der Zeiten (Ehrmann)'), Freitag nach Mariw: Gemoro r Anfänger (Oppenheimer), 8: geselliger Abend, Samsg, 9Ve vorm.: Gemvro (Dr. Posen, Tiergarten 12). (4: Mischna (Hirschberg), 3(4: Gemoro (Dr. Hofmann), ädchengrnppe Montag, 8: Dinim (Schachnowitz), Diens- 1, 8: Hwb (Ehrmann), 9: Chauwow (Ehrmann), Mittch, §Vt: Chumesch (Joel), 8(4: Mewiim (Unna, Kl. bermainstr. 30),. Donnerstag, 5: Turnen,sirr Kinder, -eitag ' nach Mariw : Sidra. Literarische Rundschau. Tie religiöse« Strömungen im Judentum. (Mit besonderer Berücksichtigung des Chassidismus von r. S. A. Horodozky. 1920. Bern, Ernst Bircher.) ist beklagenswert, daß ein Werk wie dieses», entstanden Kenntnis der Quellen und der Wirklichkeit, eigenth aus ^tendenziösen antirabbinistischen-Gründen geschricn wurde. Dem Kulturforscher, um nicht zu sagen: dem enter und Erklärer des Judentuins, steht es nicht an, rrlei zu ergreifen und eine geistige Strömung auf Kosten r anderen zu schmälern und mit Haß zu verfolge». Er kiß vielmehr bestrebt sein, den ewigen Flußder Geistestwicklung in seiner inneren Notwendigkeit zu begreifen, ir vermissen dieses Begreifen. Kein objektiv Denkender rd seiner gehässigen Charakteristik des Wilnaer Gaon stimmen dürfen. Diese Art Wissenschaft und Kritik ist rwerflich; so sollte ein Gelehrter nicht urteile». Gleich lsch ist seine Behauptung, daß erst durch die Propheten id im Chassidismus die jüdische Frau deininnersten ligtösen Erlebnis zugeführt worden sei. Hier verzerrt r Politiker die Wirklichkeit. Sieht man von diesen oder ähnlichen Fehlgriffen ab, wir energisch ablehnen müssen, bleibt ein Werk, das >em an der geistigen Gestaltung des Judentums Jntereirten größte Anregung gibt: ein Forschungsbuch über le religiöse Kultur, selbst von größtem geistigen und ch religiösen Wert. *, Hermesweg 27. ') Herren und Damen. Tte jüdische, veweguug. (Gesammelte Aufsätze: uich Ansprachen von Martin Buber. 2. Folge. 224 Sekten, 1920. Berlin, Jüdischer Verlag.) Die Aussätze sind größtenteils den Jahrgängen des „Juden" entnommen. Wir Aschen Bubers vielveczwcigte Persönlichkeit, sein Künstlertum und seine Menschlichkeit. Neben mehr ephemeren Problemen bleiben besonders interessant seine Auseinandersetzung mit Hermann Cohen, die Vorbemerkung über Franz L^crfel und die immer' wiederkehrenden Erörterungen üben Lehen im jüdischen Geist. MeuschhettSwerteiund Völkerbund (Fünf Preisarbciten von Reinhvld' Schmidt, Felix Halle, August (Messer, L. Barthel. Emil'Cohn, herausgegeben von der Moritz Mannheimer- . Stiftung der Großloge für Deutschland. 278 Seiten. 1920. Gotha, Verlag Friedrich Andreas Perthes A.-G.). Sic behandeln das Problem, wie das Partikularistischc der einzelnen Völker und Staaten durch allgemeine menschliche Werte und Tate» zu Überdrücken ist. Sie sind Ausdruck höchsten sittlichen und religiösen Willens und erkennen ihr Ideal im Weltbürgertum, das als Verwirklichung ihrer sittlichen und religiösen Tendenzen, als ewige Aufgabe, bestehen bleibt. Lebe« uud Warte des vaal-Sche«. (Mach chassidischen Schriften. Auswahl und Ueber- - tragung von Salomo Birnbaum. 126 Seiten. 1920. Lieh. M. 10, geb. M. 15. Berlin^ Weltverlag.) Ein kleines Buch nur,. aber «ine Kostbarkeit. Ans Quellen ist Leben und Lehre des Baal-Schem erzählt ^bezwingend wirkt es in seiner Einfachheit und religiösen Tiefe. Jeder müßte es lesen, Kindern sollte es so früh wie möglich dargeboten werde«. Hier atmen Ernst und religiöse Inbrunst, Freude und tznnigkeit. Die Jdealgestalt des Baal-Schem ist tief in uns lebendig geworden. H. Wenk. Fern am Euphrat.*) Fern am Euphrat ragt auf steilem Hang Eine Palmenlrone hoch und schlank. In der Palme luftigem . Geäst Hat ein goldig Vögelein sein Nest. ..Fliege, holder Vogel, schwing die Flügel, Such' nur den Geliebten hinterm Hügel, Halte ja ihn fest an goldnem Seile Und flieg heim zu mir in Windeseile. Aber fehlt ein gülden Kettlein Dir — Raun' ihm einen Liebesgruß von mir. Was Du ihm erzählen sollst? — Erzähle: Zn dem Liebsten flüchtet meine Seele. Sag': Gan Edens ihm verschlossenes Tor Berge Lenzesduft und Blumenflor; Goldnc Frucht in Blütenzweige» dicht — Und ist niemand, der sie segnend bricht. Weiter sag' ihm: Manche stille Nacht Hab' in heißen Tränen ich gewacht; Ünd mein lilienweißer Leib verglüht Unter seidnen Kissen fiebermüd. Will er nicht — so flüstere ihm zu: Alles liegt im Korb bereitet — Du! Seide, Purpur; und in meinem Schrein Zwanzig bunte Röckchen wunderfein Einen Federschmuck von guter Pracht Hat die Mutter selber mir gebracht. Nacht um Nacht hat sie beim'Kerzenschein Leinenzeug genäht fürs Töchtrrlein. *) Aus Ch arm Nach'man Bialik „Gedicht e".- Aus dem Hebräischen übertragen von Louis Weinberg. 90 Seiten. M. 6.50, geb. M. 9. Berlin, Welt-Verlag. ge- Das einzige jüdisch.politische Tageblatt in dentsoher rache ist die Wiener Morgenzeitung. ) berichtet Ober alle Ereignisse von jüdischem Interesse and amt za allen politischen, kulturellen und geistigen Fragen m jadischnationalen' Standpunkt ans Stellung. Mf|| tritt ein: fflr die res'lose Durchführung der llie nationalenundbürgerlichenGleichberechtigung der Juden in allen Ländern. ÜiOIIDV tritt ein: fär die nationale Einheit des (Heiler samten Judentums. . i kämpft: gegen den Antisemitismus in allem nrÖOnseinen Formen. VI2« 11 steht auf der H5he einer modernen Fresse, verfBgt Aber einen vortrefflichen Nachrichtendienst und zählt zu ihren Mitarbeitern bedeutende Männer der jüdischen Publizistik. obeezemplare anf Verlangen gratis. — Abonnementspreis: Monatlich M. 10,—, vierteljährlich M. SO.—. Geschäftsstelle für Deutschland: „Hamewasser1'. itangsnnd .Bflchervertrieb :'Berlin C. 64, Rasenthalerstiasse: 48. ’ Tel. Norden 1932. Vertreter-an allen Plätzen können sich melden. eituns Fflr Goaohäfte. Fflr Private. Empfehle mich ffir den kommissionsweisen Verkauf von Perlen und Brillanten. Prompte Ausführung der Aufträge unter strengster Diskretion. Beste Referenzen! Zuschriften erbeten unter No. 3071 des Blattes. Fräulein mit guter Schulbildung, welche das Klavierspielen überwachen kann und etwas Schneidern versteht, zu meinem nrm jährigen Jungen gegen hohen Gehalt gesucht. Dieselbe muss im Haushalt bewandert sein, am diesen mit beaufsichtigen zn können. Ein Mädchen ist verbände,! Frau J. 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Uuregelmatziglette» in der Likferung der Zettnng liegen an der Post. Beschwerden, Anträge auf Nachlieferung von Nummer« oder Zustellung an eine neue Adresse find daher an den Briefträger bezw. an das zuständige Postamt zu richten. \3mtillm gegen k Heiserkeit, Husten u. s *v-, Warnung rar Nachahmungen. Gebildetes Fräulein Junger flam findet Kost und Log!» streng koscher. Adresse b. Kxped. d. Blattes erfragen. Gebildetes 20 jähriges jung. Mädchen ans guter Familie, im Hanak, nicht nnerfthien, möchte sich in gutem Hanse, ohne gegenseitige Vergütung, event. etwas Taschengeld,vervollkommenen. Familienanschluss Bedingung. Off. unter 3074 an die Exped. dieses Blattes. zn grösseren Kindern 7-10 Jahre tag-Bher, evtl, nur nachm, per sofort gesnpht. Frau Robert Aron Ost«ndstr.' SS 1. Tel. H. 469. findet Stellung. Stellenvermittlung d. welkt nnwm. Smtoefte 30 n. | Biedermeier-Klausu [ Iltor^arkttKKab^rcttn^JB^lhwj

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