Mannheim
Compact Memory

Neue jüdische Presse · 1920-05-07 · Heft 17 (7.5.1920) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Neue jüdische Presse
Volume
18 (1920)
Issue
Heft 17 (7.5.1920)
Date
1920-05-07
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2692297-2693178-2693195--11104-2706517
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Nr. 17. Seife 4 / . Neue Mäfche Hxesse. LsissrstrsWs 58 Melloh entUisdg« Ruhland 5J Kaiserßtrasse 56 - UnterhsttwigsmnBlk *yy A«S rer Misrachi-Bewegurrg. London. Die Jahreskonftrenz des Misrrchi, die in Liverpool stattsand, wählte Meier Berlin. Rabbiner K a n d a u - Zawierce und I. L. Rabinowitz zu Ehrenpräsidenten und Robb. Dr. Schocnfeld zum Präsidenten. Unter Len 70 Delegierten war auch der.bekannte Jurist Herbert Bentwich. Der Misrackn zählt i» England ca. 5000 Mitglieder. Es wurde u. a. bestimmt, einen Erziehungsrat zu schossen, der die ganze hebräische Erziehung in England überwachen soll. Dieser Erziehungsrat in London» der ein beständiges Sekretariat haben wird, wird auch trachten, mit den bereits cxistiercndc»r Erziehungs-Organisationen zusammenzuarbeiten. Ein Komitee von 10 Personen soll Pläne.ausarbeiten sür dir Propagierung der Sabbathruhc. EH. soll.eine Liste der Institutionen veröffentlicht werden, die den Sabbat rinhalten. Es wurde auch, die Meinung vertreten, daß nicmaich eine Ehrenstelle in der Synagoge bekleiden dürfe, der den Sabbat nicht heilig halte. Pethach Tikwah. Die hiesige Misrachigruppe richtet einen.offenen Brief au alle Rabbiner, in dem sie dagegen protestiert, das; die jüdischen Friede»Sgerichtc in Ercz Israel nicht nach jüdischem Rechr, sondern »ach dem Gutdünken der Richter Recht sprechen. Artrer „Aguvas Aisroel"-Beweguug. Frankfurt «. «. Die stark besuchte Generalversammlung der Jugendgruppe beschloß, daß von der sich hier konstituierten Gruppe der östlichen Flüchtlinge, der „Z'irci Emuneh Jisroel", ein Vorstandsmitglieds in den Vorstand der Jugendgruppe delegiert wird. _— Ferner wurde die Gründung einer Leihbibliotbek beschlossen; doch. werden nach Hlass prima Verarbeitung — tadelloser Sitz — innerhalb 8-10 Tagen. UmarbeiteB' — Wenden — Modernisieren. Freimann, Langestrasse 22. die Vorbereitungen hierzunoch längere Zeit in Anspruch nehmen, ebenso wie dir Beschaffung der nötigen Geldmittel. Ter Jahresbeitrag wurde auf M. 12 sestgclegl. Jiu den Vorstand wurden gewählt: ZahnarztS. Eh rm a un (Vors.), Dr. Ä.. H o sm a » » , Theodor K lein, Hugo K a tz, Alfred R o s e n f e l d e r, Fanny Sacngcr,. Sclma Lisemaiin, Judith v. Geldern, Hulda Falk. /. Gien. Die Londoner Agudas JiSroel hatte auf Pcssach **0,000 Kr. nach hier gesandt. Eine .Sammlung der hiesigen Agudah brachte 50,000 Kr. Die Aglwah-Zcntrale in Zürich sandte 1000 Kilo Mazzog und 100 Kilo Fett. Znr-ch. Vom LI. bis 26. April fanden hier Beratungen bcv Agudah-Fi'lhrer statt. Das Ergebnis dieser Beratungen ist die Einberufung, des Weltkongresses der A g n - das Jisroel auf den Herbst. Die „Agudas Schomre Havas w'jischuw Erez Jisroel" in der Bukowina hat den Anschluß an die Agudas Jisroel beschlossen. PersorMe» u< kleine Mitteilnnge». Berlin. Marie Stettenheim ist gebern um 3 Uhr morgens in der Wohnung ihrer Tochter/ Frau Marie Leipziger, gestorben. Marie Stettenheim hat ein Alter von 77. Jahren erreicht. Sie war ihrem unvergeßlichen Gatten, Julius Stetteilheim, der ihr vor drei Jahren ins Jenseits vorangegangen ist, eine in inniger Liebe verbundene, uncnniiblich sorgende Lebensgefährtin. Viele älteren Berliner haben die immer heitere Frau gekannt, deren Herzensgute unerschöpflich war. . Berlin Die Zweigstelleder „Iüdisch Palästina- Reise- und Transportgesellschaft m. b. H." (SW. fil, Blücherstr. 23) hat die Gepäck unb lstiiieiver sjcherüng, sowie kostenlose Ailswandererberatniig in ihren Wirkungskreis einbezogen. Berlin. Die Lehranstalt für die Wissenschaft deS Judentums, die jetzt mil Erlaubnis der Regierung wieder den Namen 'Hochschule für die Wissenschaft des Juden tums angenommen hat. schloß das vergangene Jahr mit einem Fehlbetrag von 27 700 Mk. ab. Insterburg. Dr. R e u f e I b - Briefen, ein Schüler der Lehranstalt sür die Wissenschaft des Judentums in Berlin, wurde hier als 3! a d b i n e r gewählt. In Deutsch- K r o n e wurde Dr. I atob » s - Berlin als Rabbiner ein geführt. Wien. Der Religionslehrerverein „Esra" hat dem Knltusvorstande ein Ultimatum bis 2. Mai zngestellt, nach dessen fruchtlosen . Verlauf »»vermeidlich die Einstellung der Unterrichtsiäligleit ersolge» mnßre — ilckl'r Igid! DiscUirtt-Teppidi - Reialgono. Bergerstrasse 149. H. 4842. Best bewährteste Teppich* u. Bettfedern-Reinfgnng. Radb. Dr.^ Bloch, der Herausgeber der nunmehr eingestellten „Oestcrr. Wochenschrift", hat sich zu seinem Müder nach Amerika begebe». Wie«. H ugo Arnjstein in Rio de Janeiro übermittelte der Stadt Wien von ihm gesammelte 0/2 Millionen Kronen für Zwecke der Kinderfürsorge, davon Vi Million^ zur Verteilung durch die Israelit. Kultusgcmeinde. Warschau- Der Leutnant Sadowski stand ustter der Beschuldigung, gemeinsam mit Unbekannten sechs jüdische Mädchen aus Demblin — darunter vier Schwestern 7/ geschändet und ermordet zu haben, vor dem Lublmer Kriegsgericht, wurde jedoch nur wegen Mißhand-, lung der Mädchen zu sechs Wochen Haftverurteilt. Gbt hat das hiesige Oberkriegsgericht das Urteil aufgehoben unb den Prozeß zur nochmaligen Verhandlung vor andern Richtern an das Lubliner Kriegsgericht' zurückgewiesen. Zürich. Karl Meyer-Pünler, Teilhaber deS Teppichhauses Meyer-Müller ». Eo., A. -G., wurde vom Bnubesrat zum p c r s i s ch e,, G e»e r a s k o n s u l ernaiiul. Zürich. Der Bildhauer Professor He nryk Slicen - stein begeh: am 6. Mm den 50. Geburtstag. __ New Park. Aus Albany wird gemeldet, daß die a m u e r Di ckste j n - S ab b at hb i l l, die den Juden, die den Samstag halten, crinubi, am Sonntag zu arbeiten, von der StaatSversammlling mit 126 gegen 13 Ttinimen a n g e n o m m e n wurde. Es wird angenommen, daß .Senat und Gouverneur der Bill ihre Znstiinmnng geben werden. New Kork. Bei einem Essen zu 710 Gedecken, das vi l 6 r r t N o {e u b lall gab, wurden 125 000 D o l l a r für den Baufonds der Jüd. Einwaiiip-rer-Hissaesellschast gesammelt. JshanniSburg. Die Z ah l d er Juden in Süd- Afrika beträgt 47 000. Ihre bedeutendste Organisation» '.>: die zionistische, die sehr viel leistet. Freya Büro - Einrichtungen Werner», Holl & Cie. Frankfurt a. M., Theaterplatz 14. 9V" Hau eröffnet. Nicht gut. Mne komische Geschichte von I. L. Perez; übertragen von I. D armstä dte r,) (Schluß.) Guten Muts sehe ich aus die Türe zu der Gutsbesitzerin; unb ich entdecke ein kleines Loch in der Türe. - .Was ist das?" frage ich. .. .. .. . Man erklärt mir, daß durch die,eS Loch die Gutsbesitzerin sich die Brautwerber anschaut.' „Und wie sehen die Brautwerber die Gutsbesitzerin?" / . „Schau her," sagte der mil Gold betreßte Diener unb zeigt mir ein Bild an der Wand. Eine stolze Frau — eine Riesin — das Aussehen, wie eine echte Baronin! Sie wirkt bestrickend. Ich bin doch ein Schneider, habe genug Kleider angemessen, schöne Frauen und Gutsbesitzerinnen gesehen, aber — wie soll ich es euch beschreiben!? so etwas Hab ich noch nicht im Traume gesehen. Das schlechte Gewissen allein! Und das Herz klopft mir schon wie einem Räuber. Ich vergesse, wer ich bin, und was ich bin; wer und was sic ist. Meine Großmutter soll sich sorgen. Ich bin straff gespaiutt wie ein Bogen und harre ihrer, wie der Jude des Moschiach, wie die fromme Seele -auf die künftige Well. - - Es. läutet! Der Diener gibt mir zu verstehen: die .Gutsbesitzerin geht! Er nimmt mich,. stellt mich gegen» über dem Loch in der Türe, verneigt sich höflich vor mir und verschwindet. Ich stehe und zittere und fürchte mich, mit den Augenwimpern zu zucken, und die paar Sekunden, die ich so gestanden i habe, kamen mir vor wie Jahre. Dann läutet die Glocke wieder, und derselbe Diener kommt herein. — „Gefallen," sagt er. — Ich meine, der Schlag hat mich gerührt. -.0; „Nur —" sagt er. .Mas nur?" ■ ,I!ur unrein, sagte sie. Sie befahl, Dich in ein Bad zu führen." Run, ich will euch nicht lange Hinhalten. Ihr seht -doch, daß ich weiter ein Schneider geblieben bin, daß also die Hochzeit nicht zustande kam. Aber das „nur" mit dem Bad hat mir Mark aus den Beineu gesogen. Man hat mich gebadet, der Schmutz mußte Herunter, der Schweiß mußte herunter. Daran konnte ich nichts ändern. Ein Schneider, der des Weges daherkommt, ist hall nur ein „nur". -- Mas weiter? Meine Kleider gesallen ihr nicht. — Ich sage: Dann will ich nach meinem Sabbatkastan schik- .ken, — ich sagte nur so, — euch eingestanden: ich Hab gar keinen! — Nun verlangt sie, ich soll kurze Kleider auziehen, — Ich will nicht recht. Warum auf einmal krwze Kleider. Da erinnert mich der böse Geist, daß ich einstnwks einen Rabbiner gesehen habe aus Frankfurt am Main»' der herumgereist ist und Gelder gesammelt, hat. für eine Jeschiwo, der . hatte auch kurze-Kleider an, und nach Meiner Meinung, wenn das ein Vorsteher einer Jeschiwo darf, /dann darf ich Hs doch gewiß. — Und . ich bin-eins verstand«! gewesen. Dann verlangt man von mir, das Arbakansos - auszuziehen. Ich überlege, eine Jüdin hat doch auch Anteil an der künftigen Welt und trägt lein Arbakansos! Geb auch es weg — ich kann doch nicht anders. Dann fragt man mich, ob ich reden kann, wie ein Gutsbesitzer, und ich sage: „Gnädige! ich habe doch genäht bei Gutsbesitzern! — Genäht, gebügelt, gemessen, — nach der Art der Gutsbesitzer gesungengeschimpft!" Man sagt: „Nein, das ist zu wenig, man muß auch lesen und schreiben können!" „Man nimmt mir einen Lehrer, er lernt Grammatik mit mir, — und ich muß 'schwitzen! Es ist nichts zu machen — ich werbe auslernen, ich habe doch einen jüdischen Kopf! Nur, — und da liegt der Hund begraben — lerne» ohne zu essen, ganz ohne zu essen? — Beinahe hatte' ich das vergessen — ich lebe im Palast von Tee und Kartoffeln, den» ich will doch kein Trese essen! — Es fällt mir wirklich schwer, ich werde ganz mager dabei. — Nun kann ich schon, etwas Grammatik und rede' ganz gut. Die Fürstin will unbedingt einen „Mensch" aus mir machen; und man zwingt mich zu essen! Da sängt das schlechte Gewissen wieder an, mich zu überreden! Trese essen, sagt er, ist nicht daö Schlimmste — in vielen jüdischen Häusern kauft man schon lange deutsche Semmeln! — Gutsbesitzer essen auch das ganze Jahr kein Schweinefleisch — vielleicht Ostern? Aber bis dahin wirst du dich daran gewöhnt haben, oder du wirst krank sein, und dann im Bett liegen und Eingemachtes essen! Vielleicht auch wirst du bis dahin der Fürstin so gut gefallen, daß sie dir zuliebe koscher essen will und dir womöglich sogar eine Kugel macht. Ich gehorche meinem schlechten Gewissen. Vor trese habe ich ja Abscheu. — Eine Gutsbesitzerin, das weiß ich, ist vergänglich, — daS Gehinnom ewig! Eine leidige Sache! Nun bringt mir der Diener Kaviar, da weiß ich schon nicht, das ist vielleicht ein koscherer Fisch! und Kaviar ißt man mit Liebe! Ich möchte aus der Haut fahren, drei Wochen den koscheren Geruch versäumt, und kann nicht ohne Zwiebel leben! Ich denke, ich lasse mir halt Kaviar geben! Ich esse die Zwiebel, und aus Anstand will ich das andere versuchen — und dann ausspuckcn. — Es spuckt sich aber nicht — ich esse Kaviar. Mit einem Löffel und werde wirklich wieder dicker. Ich besehe mich im Spiegel — ein ganzer Mann! lind was sür ein Mann? Inst wie lein Gutsbesitzer sehe ich aus! Klar die Augen, ausgeschlasen, die Backen glühen wie rote Aepfelchen! Breite Schultern! Wo sind die Löckchen hingekommen? Ich weiß es wahrhaftig nicht. Man hat sie mir vielleicht im Schlaf heruntergeschnitten. Auch der Bart ist weggekommen — meine Großmutter soll sich Sorgen machen!. Es ist garnicht der Rede wert, mein spitzes Schneiderbärtchen war nicht übel, aber ein ganzer Kerl bin ich geworden — ich muß der Gutsbesitzerin gefallen! Ich habe aber doch auch noch ein gutes Gewissen in mir, und das fängt an zu nagen. Was heißt deutsch? Ein jüdisches Kind — ' ' Da kommt wieder das schlechte. Gewissen und höhnt. „Und. die Tochter Jithrohs? Das war noch vor der Gesetz- : gebuitg, /über Moscheh Rabbenu, er war doch kein Schneider — und Königin Esther war doch ivohl auch ein jüdisches Kind, unser ganzer Stolz — und hat auch einen Goj genommen, den Achasverus, und solch blöden AchasveruS — und seinetwegen macht man auch noch einen Feiertag daraus! Nun also? Sie hat Gutes für die Juden getan, du kannst auch Gutes tun! Die Gutsbesitzerin hat Kühe., du gibst den Juden dieselben billig «nuf Pacht. — Sie bat auch Schenken, du setzt JudenÄhinein, ganz umsonst — aus ihren Wälder» solle» die Juden das Holz haben. — Wird sie das Getreide ans dem Felde, verkaufen! Sei unbesorgt, es wird nicht an Feiertagen geschehen! Der „Gute Trieb" wollte gerade in mir erwachen, da. kommt die Gutsbesitzerin herein, — kann ich ihm da folgen?' Und — in ihrer eigene» Person ist die Gutsbesitzerin noch tausendmal schöner als auf dem Porträt! Der Diener bringt ein goldenes Tablett. Aus dein Tablett stehen goldene Becher und eine alte Flasche Wein. — Aufs Wohl will sie mit mir trinke». „Nesach" schreit das güte Gewissem in mir. „Tor", schreit der böse Trieb, „waS ist wirklich Nesach, wenn man schon den Bart rasiert und trese ißt?" Ich setze mich ihr zu Füßen und-trinke — „Aufs Wohl" und „Prosit". - Sie gießt, ich trinke! Nach den ersten Bechern küsse ich de» Saum ihrer Kleider — sie ist doch eine Gutsbesitzerin. Noch'ei» Kuß und sie reicht mir schon die Fingerspitzen zum Küssen. — Lange, schmale, weiß-; rötliche Finger. Wirklich süß wie Honig. Sie fragt' mich, ob ich aus ihren Pantösfelchen Wein auf ihr Wohl trinken will — und ich will. Es ist nur schade, daß sie so kleine Füßchen hat, — solch kleine Pantoffel! Bauernstiefel hätte, ich ausgetrunken, Schaftenstiefel! Nun was tue ich? Ich trinke zwei Pantoffel; und noch einmal zwei, und noch einmal. Da fragt sie mich, ob ich singen kann. Diese Frage!' Welcher Schneider kann nicht singen? Mein Kopf ist zwar' schwer, die Zunge lallt, aber aus Beseht muß ich singen, Was^ singe Ich? Mein altes Liedchen, alle singen es: WaS wir sind, das sind wir Aber Juden sind wir, . Was wir tun, tun wir, , Und Kapores schlagen wir! Wie sic ,Kaporeshört — schellt sie. — Drei Dienet kommen herein, fragen tein Wort/ fassen mich an. und werfen mich aus dem Fenster hinaus! Ich falle — ein Glück, daß ich weich'gesallen bin; aus dieser Höhe — man hätte die Knochen auflesen können! Ich glaubte, ich sei auf ein Bündel Heu gefallen, auf hohes Gras, da stellt sich heraus — auf Bettzeug — auf Jonah Dwasches Bett bin ich gefallen! es war ein betrunkener Pürimtraum gewesen! Der Kuckuck sott mich holen. — Weiß Gott, ich wollte, nicht zu Jonah Dwasches gehen, und bin doch gegangen. Eine schöne Kapo;eh! Meine Großmutter soll sich Sorge machen! Wenn ihr aber glaubt. Laß ich in betrunkenem Zustande sür Dwasches Tochter zu haben bin, die auf mich mit ihren zwei Schüsseln Dickmilch sieht, wie ein .Schaf auf Salz, da irrt ihr euch, — das ist nicht gut! . . . .

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.