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Neue jüdische Presse · 1920-03-26 · Heft 12 (26.3.1920) · p. Seite 6

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
18 (1920)
Issue
Heft 12 (26.3.1920)
Date
1920-03-26
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite fr •*0. ' Mer-eMk>er •Cognac .? Neue Jüdische Presse » Rüöeshei» > am Kfytin Nr, 12 t ln dsn sinsshlägigen Gssshäftai d«r GsnuMmittelbrsnsh» wieder erhältlich. General-Vertreter: Gerhardt A JaBssen, Frankfurt a, 9f>, Hiddasitrasse 86* Telephon Hansa 1829. Die Condltorel dei Herrn Vax Freimark in Frankfurt a. H., Bsomweg 1, untersteht nicht mehr unserer rabblnatlichen Aufsicht. Frankfurt a. H., U. Ader 5680. Das Babblnat der Synagogengemefnde Israelitische Religion« gesellschaft. . Sabbatlampen offeriert - Philipp Losekrug Metallwarenfabrik Heu-Isenburg. Pflegestellen für Kinder von 4—14 Jahren in streng rit. Hsnshalt gesucht Offerten, mit Preisangaben an KinderachutzcommisBlon der Weiblichen Fürsorge. Frankfurts. M., Langestr. 80. . ’-'öm?inrn 'iirän, Die Warschauer Tageszeitung (Hacef irah" kostet für Deutschland Mh. 40.- menatlich Abonnement. Wirksamstes InaertionaorganJ Wer feste Handels- Verbindung mit Polen, Galizien n. Litanen aueht, inseriert mitgrOastemBrfolg in den Haeefirah. Inseraten- Annahme bei Bud. Hesse, Berlin. ZieoistVereinisnng für Deutschland, Berlin W15 8äcbeiscbeatra88e 8. Gebildeter jung. Mann, SO J, sucht Stellung zwecks prakt Erlrnig S. LaniwMali. Erwünscht freie Veipflegung und Familienanschluss. Offert, unter 2994 an die Exp, da. Bl. Rudolf Bing Oßlnhandluns Frankfurt am Hain, Sandweg 6, Tel. BOmer 7244. Spezialität: Sflsgwsiae. Für Pesach erbitte frühzeitige Bestellungen. Pepfekte Köchin z. 16. April in kleinen besseren Haushalt gesucht. Oute Behandlung und Verpflegung Anfangsg‘halt 150 Hk. Off unter 2995 a, d. Exp. d. Bl. Pension, streng rituell, für nach Peasaeh von 2 jungen Leuten gesucht. Bedingung guts Küche. . Off unter P. S. an R. Hartwig, Sandwag 8. >- Hdpatsoestich. -;i>. Dame, Wwe., 8 gr. Kinder. 4b sehr guten Verhfiltn. mit gediegenem u. kompL eingericbt. Heim, tiefe Herzensbildung n. viel Gemüt, sahnt sich nach einem guten Hann in sieh. Pos.. 45—55 J., am liebsten Witwer mit Kindern. Strengste Diakr, Off, nnt. 2932 a. d. Exp, d. Bl. Einheit1«*. Ein. atraba. arbeitsfr. Hetzger ist Geleg. geboten, in grosse gntgeh. Metzgerei eiazuheir. Heine Verwandte ist 48 Jahre alt. Besitzerin eines achünen, achnldenfr. Hauses u. grossem Vermügen. Strengste Diskr. Off. unt 2993 a. d. Exp. d. Bl. Aufruf. RcttunM für die jadisthen Landsemeimlen MscHMls! Vom l. tois 15. April 1020. Die deutsche Jadenheit eteht vor entscheidender Schicksalswende. Jetzt oder nie konnte, der unsre innere Kraft vernichtenden Iiandflucht Einhalt getan, und die Grundlage für eine herrliche Wiederemeuerung gesunden jüdischen Landlebens geschaffen werden Die unerlässliche Voraussetzung dafür jedoch, die Erhaltung des ländlichen Gemeinde lebens, ist tragischerweise gerade in diesem Augenblicke au£=> schwerste gefährdet. ’ , Dis jadiscfien Saudgemeiuden Deutschlands sieben unmittelbar vor einer Katastrophe, nie sie die beschichte des jüdischen gemeindelebens noch nicht gesehen hat. Gegen Hungerlübne sind keine Beamten, keine Lehrer, keine Kultusbeamten, keine Schächter mehr zu haben — und ohne Beamten als geistigen Mittelpunkt und Träger ihres Gemeinschaftslebens sind alle diese Gemeinden zur Verwilderung, zum Untergang verurteilt. Wo aber sollen den Landgemeinden die Mittel herkommen, um die für heute ausreichenden, menschenwürdigen Besoldungen zu zahlen? Nur eines kann helfen: » Die Ausbringung eines grossen Miltionenfonds zur Bettung der jüdischen Landgemeinden, der dauernde Zuschüsse gewährleistet, und der gerade heute, wenn nur alle von festem Willen und unbegrenzter Opierfrende durchdrungen sind, sehr wohl in kurzer Zeit erstehen könnte. / Die kommenden Pessachtage sollen diesem Weihe der Bettung und Selbsterhaltung des deutschen Judentums gewidmet sein. Ihr Brüder in Mittel- und Gressstadt, die Ihr, auf ländlicher Scholle gross geworden, in freundlicher Erinnerung an die Stätten Euerer . \ Jugend zurückdenket, nützet den Reichtum, der Euch beschert, um durch grosse Kapilalstitlungen die feste Grundlage für den Bettungsfbxsds der jüdischen XiimdgÜmeiirden zu schaffen!! Stiftungen von Zehntausend Bark an aufwärts werden zu besonderen Beneficien nach Vereinbarung berechtigen. Stiftungen von Kundert tausend Bark an aufwärts können mit der Bedingung verknüpft werden, dass das Erträgnis bestimmten Olten oder Gegenden vorzugsweise zu gute komme. * > Neben belangreichen Kapitalstiftungen, die znm Gelingen des' Werkes unumgänglich sind, sollen jedoch in allen grossen und kleinen Gemeinden in der Zeit vom % 1. bis 15. April 1920 unter dem Zeichen des , Bettungstages für die jüdischen Landgemeinden grosszügige Sainmlungern von Baus zu Blaus, in bynagogen und Vereinen veranstaltet, die Synagogenspenden, zum Höchstmasse gesteigert, zu Gunsten des Rettungstages verwendet werden. ' ■ I Ver wird Zurückbleiben wollen. Ja cs gilt, die dringlichste Aufgabe des Augenblicks mit dem Einsatz aller Kraft und aller Einsicht rn losen j Jung und Alt stelle sieh persönlich in deu Dienst der Werbearbeit! jinud gesetzestreuer jüdischer gemeinden Deutschlands. t freie Vereinigung fnr die Interessen des orthodoxen Judentums L V. Srnppenoerhand der ftgndas Jisroel in Deutschland. Der Ortsausschuss jfir den Mnngstag. Direkte Geldsendungen an Dankhaus H. Silberberg, Halberstadt, Ihr Conto „Bund", Postscheckkonto Berlin 359. Drucksachen u. Auskünfte durch das Büro dos Bettungstages für die jüdischen Landgemeinden, Frankfurt aB., Schützenstr. 14.

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