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Neue jüdische Presse · 1920-02-27 · Heft 8 (27.2.1920) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
18 (1920)
Issue
Heft 8 (27.2.1920)
Date
1920-02-27
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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.Seite 3. s. sie. rst eru der i dem igslos. werde, r und freies sichere gegen eund Feldrigkeit »re. zu Hilde rr ffcffor >igleit. .Jude »in benilant r her- , ie aus tlonat» h-us- W der vorher •urteil. :t, wir ndlage n die rgebe« tte die "Der Ein« c Joch epattet i. was rte za es zu Kärger ein- Vntrr üdikchc kerung Mische Schuld Wischer schmier it usw. kollage! eurer ht nur eligiöse Alle ebenen . Und ö' nur Mische n das ißt: »Teile igonerlt.das chweiz" Menge stticher. jährlich balsche- Dazu c stark Leuten nungen ind sie x: fXxL ec verlie'oormischen solchen ite ater Nr. S. Schildermalerei u. Weissbinderarbeiten Philipp Trauner Textorstragse 68» Telephon Römer 5778. jeglicher Kontrolle entziehen, andererseits aber jede Gelegenheit benutzen, um die deutschen Gesetze zu umgehen I. und das deutsche Vermögen zu schädigen oder gar zu ver-> '■ nichten» dürften völlig überflüssig sein. Vielmehr wäre es mehr als nötig, diese Ausländer 'bis zur Abschiebung in ihre Heimat in Gefangenenlagern unterzubringen . oder richtiger gesagt, „unschädlich! zu machen"." - Diese tendenziösen und recht oberflächlich, gehaltene» Ausführungen' werden nicht der wirklichen Sachlage gerecht. Es handelt sich um Flüchtlinge aus dem Osten, denen als ausländischen Juden nur der Gelegenheitshandel gelassen ist, wenn sie Nicht verhungern wollen. DaS ganze Erwerbsleben in Deutschland ist heute irregulär und in allen Schichten der Bevölkerung findet sich Schiebertum in allen Formen. Wenn heute Hunderte und abermals Hunderte christliche Deutsche ohne Gewissensskrupel ihre Häuser und Betriebe an Ausländer verkaufen, weil dies einen erheblichen Mehrgewinn an Erlös bringt, ist dies nicht auch' «ine Art Schiebertum? Wenn tausende und abermals tausende Fabrikanten und Großhändler bei dem Absatz ins Ausland sich nie die Frage vorlegen, wie wett sie im Interesse des deutschen Vaterlandes gehen dürfen,, ist nicht auch dies eine Art Schiebertum? Man hüte sich doch!, eine Volksseuche durch Isolierung einer Handvoll Menschen vernichten zu wollen! Deutschlands Lage ist so trostlos, daß nur durch rücksichtslose Selbsterkenntnis her erste Schritt zur Besserung getan werden kann. Prag. In der Nationalversammlung refe» rierte Dr. K r e j c i (National-Sozialist) -im Namen des KulturauSschusses über die vom Kongreß der jüdischen Lehrer der Volks- und Mittelschulen vorgelegten Forderungen. Er führte aus, daß die Rechte der nationalen Minderheiten tm Saint-Germainer Vertrage ausgesprochen seien und unter dem Schutze des Völkerbundes stünden. In der Politik, sagte er, müssen wir mit den Juden als mit eine mBolkerechnen. . - Bei der Abstimmung wurde die Petition im Sinne des Kulturausschusses angenommen. PartS DieJüdtsche Welthilfskonferenz ist auf den Monat Mai verschoben worden. Paris. Die Bereinigung »Le Fabourg" veranstaltete eine eindrucksvolle Kundgebung der Pariser Gesellschaftskreise zugunsten der unterdrückten Juden Osteuropas. Schriftstellerin Emilie Piguet, Schriftsteller E. F. Braunstein, Lazürick, z. Zt. Major der Haller-Armee, und Ferdinand Herold, .Vizepräsident der Liga für Menschenrechte, sprachen. London. KiiegSminister Ehurchitl hat im „Sunday Herald" unter der Ueberschrift „Zionismus gegen Bolschewismus. Der Kampf um die S e e l e d e s jüd. Volkes" einen Artikel veröffentlicht in dem er ausführt: Die Juden sind die bemerkenswerteste Rasse, die es je in der Welt gab. Disraelis Ausspruch: „Gott handelt gegen die Nationen so, wie die Nationen Sen die Juden" ist berechtigt. Bei einem Volk von solch rnderer Genialität wie die Juden, sind die Gegensätze stark ausgeprägt, eS kann das Göttliche wie das Teuflische offenbaren. Ein Teuflisches ist der internationale Kommunismus, in dem, von Karl Marx beginnend, jüdischer Geist sich schöpferisch betätigt. Ihm entgegengesetzt ist die jüdisch-nationale Idee. Die bolschewistischen Juden Nüssen dies, sie bekämpfen den Zionismus, — und so kämpfen die bolschewistischen Juden.und die 'Zionisten um die Seele des jüdischen Volkes. Durch 'die möglichst rasche Errichtung eines jüd.-nationalen Zentrums in Palästina, das nicht blos eine Zusluchtstätte für die Unterdrückten Zrntralenrvpäs, sondern ein Symbol der jüd. Einigkeit und der Tempel der jüd. Glorie werden kann, ist eine Aufgabe gestellt, auf. der viel Segen rizht. Jenifalem. Herbert Samuel, der zur Beratung über sinanzwirtschaftliche und administrative Fragen hier eintraf, wurde herzlich empfangen. Am 4. Februar war er mit dem Oberkommandanten. General Bols, und dem Mitglied der Palästinakommission, U f s i s ch k i n, in der kleinen Kolonie Moza, um das Neujahrsfest der Bäume zu feiern. 3000 Jerusalemer Kinder waren bei dem Fest zugegen. Lioutstische Nachrichten. Warfchnn. In Kiew verschiedScholäum Syrkin Delegierter mehrerer zionistischer Kongresse, aus Grani über den Tod seines Sohnes, des jüngst verstorbenen zionistischen Führers. — InBendin verschied J e schajohnEhrlich, Vorsitzender des dortigen Misrachi pnd infolge seiner Menschenliebe in weitesten Kreisen angesehen. A«S her „Ag«das Jisroel"-vewegu«g. Wie dem Warschauer „Jub" äuS Zürich depeschiert wird, errang bei den Wahlen zur Verwaltung der jüdischen Gemeinde in Jaffa (Palästina) chie Liste der Agudas JWoel^nen vollständigen Sieg. 90°/o ihrer Kandüläten und nur 10o/o der freisinnigen zionistischen Liste wurden gewählt. "■ «US der MiSrachi-veweguug.. Jerusalem. DaS Lehrerseminar des MiSrachi ist mit Rabo. Ostrowski, E. M. Lipsch ütz und Dr. I. Mirtin als Lehrer eröffnet worden. — Der hiesige Misrachi errichtet unter dem Namen „Schi» vathZion" ein eigenes AuSkunftS- und Nachweisbüro für föttoanbwgfc Neue jüdische Dresse. PersouaLie» «. Üetue MttteUuuse». . Berlin. Die letztmonatliche Liste der Jüdischen Gemeinde betreffs der aus dem Judentume Ausgetretenen verzeichnet 81 Personen, darunter: die Aerzte Dr. Sigm. Ekkan, SanitütSrat Dr. Paul Jottkowitz, Geh. Sanitätsrat Dr. Ernst Friedlaender, Prof. Dr. Oliver Herzog, Dr. Herrn. Ewers >und Dr. Kurt Wohlgemuth, ferner Magistratsoeanften Salli Lewisohn, Ing. Lionel Fleischniann, Direktor Sigm. Kraeiner, Architekt Martin Samter, Direktor Rich. Jaretzki, Rechtsanw. Mart. Gottschalk, Syndikus Dr. Hugo Goldberg, Direktor Wilh. Bendheim und Chemiker Dr. Wilh. Siegel. Berlin. Der „Central-Verein 'für die I n t e r e s s e n d e r j tt d. Gemeind e" veranstaltet gegenwärtig Vorträge über die wichtigsten Probleme des Judentums. Als erster Redner sprach Dr. Jsmar Freund über »»Was bedeutet uns das Judentum?" und beantwortete seine Frage dahin» daß uns das Judentum Weltanschauung, Heimat der Seele, Religion der Väter und ein Kultureieinent der Ewigkeit ist. Frankfurt a. M. Dem bei der Frankfurt-Loge bestehenden „Ausschuß zur Verbreitung jüdischer Volksbibliotheken anf dem.Lande" sind neuerdings wieder Mittel zur Verfügung gestellt worden, die ermöglichen, eine kleine Anzahl von Büchereien zusammeirzustellen und kleineren leistungsschwache» Gemeinden auf dem Lande leihweise zu überlassen. In der Nähe von Frankfurt liegende Ortschaften kommen in erster Linie in Betracht. Anträge jüdischer Gemeindevertretungen oder jüdischer Lehrer um Ueberlassung solcher Bibliotheken sind baldigst zu richten an den Vorsitzenden des obengenannten Ausschusses, Dr. phil. David H a r t m a n n in Frankfurt a. M-, Scheffelstr. .28. Lemberg Samuet von Hör o w i d. der frühere Präsident der jüd. Gemeinde, hat 1 Million Kronen in Pfandbriefen für ein R a b b i n e r s e m i n a r gestiftet. Haag. Bein Hauptvur-au des I ü d i > ch e n Nationalfonds ist kürzlich durch «ine englische Bank ein Scheck über 10 000 Lstrl. von einem Spender, der nicht genannt sein will, zugekommcn. Gleichzeitig wurde dem Hauptbüro mitgeteilt, daß bei einem Londones Rechtsanwalt ein Testament zugunsten des Jüdischen Nationalfonds in Höhe von ca. 25000 Lstrl. fällig geworden ist. New Kork. In Washington starb — 80 Jahre alt — der frühere Brigade-General Alfred Mordechai. Er machte den Bürgerkrieg mit und war nachher Instrukteur an der Militär-Akademie der Vereinigten Staaten. — Salomon Lisschetz, ein russischer 'Jude, der im vorigen Jahre den Bordin-Preis von 3000 Frcs. der Französischen Akademie der Wissenschaften gewann, wurde als Professor der Matheinatik an die Universität von Kansas berufen. — Die Föderation zur Unterstützung der jüdisch-philanthropischen Gesellschaften R e w y o r k s versorgte im vergangenen Jahre 48 000 Kinder und verausgabte hierfür 1»/i Million Dollar. Frankfurter Berichte. Talmud Thora-Verein. Heute soll einmal von einer Arbeit am Bau unseres Heiligtumes die Rede sein, von der in der Oeffentlichkeit selten berichtet wird, die aber all denen, die an ihr teilnehmen, wohlbekannt ist. Die Versammlungsräume der Gemeinde-Synagoge am Börneplatz sind seit langer Zeit eine Stätte regen, echt jüdischen Gemeinoelebens. Neben den Geinoro - Schiurim 'des hochverehrten Herrn Rabbiners, die täglich dort stattfinden, entfaltet sich hier die ganze umfassende Tätigkeit des Talniud Thoca-Veceins mit seinen zahlreichen Schiurim und Vorträgen. Am vergangenen Sonntag fand die A e n e r a 1 v e r s a m m l n njj des Vereins statt, in der der Vorsitzende, Jacob Hamburger, mit gutem Recht Nus die großen Erfolge des abgelaufenen Vereinsjahres Hinweisen durfte. Mikro, Misch na, Gemoro, Dinim, Chauwaus Halewowaulh, alle Gebiete jüdischen Wissens bildeten den Gegenstand der.Belehrung in den täglich stattfindenden Schiurim. Der Besuch nahm in erfreulicher Weise ständig zu. Die regelmäßigen Schiurim wurden geleitet von Rabb.-Assessor Lipinsky, Dr. Braun, Dr. Friedmann, Unna. Im Winter faichen am Freitag Abend regelmäßig Borträge statt, gehalten von Rabb. Tr. Nobel, Jacob S. Posen, Dr. Braun, Dr. Friedmann, Rechtsanwalt Horovitz, I. B. Levy, Dr. May und Dr. Rabin. HerbertHeimann erstattete den Kassenbericht, der auch ein Bild der •eifrigen Tätigkeit bietet. Der Mindestbeitrag für Mitglieder wird, auf M. 6.— festgesetzt. ®if B o rstand s w ahle n . hatten folgendes Ergebnis: JacobHamburger-EmilFiebermann, Herbert Heimann, Willy Mainz, Salomon Mohrer und Heinrich Rothschild, wie .bisher, und Yen Adolf Dorfzaun und Hermann Rothschild. Möge e? dem Talmud Thora-Beretn gelingen, in immer steigendem Maße für die Verbreitung von Thorawissen zu wirken, dann wird die Frankfurter Gemeinde getreu der Ueberlieferüng T»er Väter stets eine Muttergemeind« in Israel bleiben als Vorbild für andere, zum Segen des gesamten Judentums. x. Jüdische Bolksvorlesungeu. In Frankfurt hat. sich während der letzten Monate eine „Vereinigung für jüdische Volksbildung" organisiert deren Zweck es ist, jüdische Volksvorlesungen zu veranstalten. Noch kurz vor Ende des Winters hat letzten Sonntag die Kaffee Ruhland 5S Kaiserstrasse 56 ' Kaiserstrasse 56 TSglicb erstklassige Unterhaltasjjanrasli Wocbenliett-Aisstattimgea Hugo Rothschild Langestrasse 35. Telefon erste Reihe von Vorlesungen mit einer Eröffnungsfeier in der stilvollen Aula des Philanthropin vor einer ansehnlichen, intellektuellen Zuhörerschaft ihren Anfang genommen. Nach, einer von Kantor Naumow-Fleischimnnn meisterhaft vorgetragenen Arte begrüßte Syndikus Dr. EugenMay er Namens der Vereinigung für jüd. Volksbildung die Erschienenen und verbreitete sich über den Zweck der jüdischen Volksvorlesungen. Sodann sprachen Heinrich Emden für den Schulrat des Phtlanthropin, Professor Dr Fretmann für den Vorstand der Jsr. Gemeinde und Professor Dr. Hülsen für den Ausschuß.für Volksvorlesungen. Den Mittelpunkt des Festaktes bichete der einstündige Dortrag Rabbiners Dr. Nobel über „Ein Kapitel aus der Gescheite der Kabbala". Der Redner begann mit der Bemerkung, daß die Vorlesungen weniger Kenntnisse von Details, als vielmehr Einblick in daS Wesen der jüdischen Probleme geben wollen, und ec selber ge« währte dann einen tiefen, ehrfurchtsvollen Blick in das Wesen der Kabbala, die sich wohl Ueberlieferüng, Geschichte, nennt, aber tveit mehr als dies ist, denn sie beschäftigt sich mit den höchsten Fragen .des menschlichen SeinS, mit dem Unendlichen. Mit einer Arie nahm sodann die Feier ihr Ende. > Kleine Notizen. Abraham Aarnibad stellte sich dem hiesigen Publikum als ein junger Rezitator von sehr starkem schauspielerischen Können vor. Die von ihm vorgetragenen Perlen aus der ostjüdischen Belletristik wurdeir von den 'Zuhörern, solveit sie des Jargons nicht mächtig waren, zum Teil nicht ganz verstanden, aber Wort und Mimik strahlten so sehr das starke seelische Miterleben des Rezitators aus, daß dies suggestiv auf alle Zuhörer wirkte. Der vom Vereins, jüd. Geschichten. Literatur veranstaltete Vortragszyklus: Die Weltanschauung der Propheten (Dozent: Dr. Rabin), beginnt Samstag, abends 8 Uhr, im Philanthropin. Der erste Bortrag behandelt: Thora und Prophetismus. Weitere. 4 Borträge, die Samstag, den 3., 13., 20. und 27. März stattfinden, haben zum Gegenstand': Die Sittenlehre der Propheten» Nationälismus ugd Umversalismus, die Geschichtsauffassung der Propheten, die Wirkung des Prophetismus im Wandel der Jahrtausende. Die Mitglieder des Vereins oder wer sich am .Saaleingang bei dem Bereinsdiener als Mitglied einschreibt, bedarf keiner besonderen Eintrittskarte. Diese sind für jeden anderen in dem Büro des Vereins für Mische Volksbildung, der sich an diesen Kursen beteiligt, zum Preise von M. 5.— erhältlich. Eine köstliche Stunde gab der Verein für jüb.^ Geschichte und Literatur mit seinem jüdischliterarischen Abend seinen leider nur in mäßiger Zahl erschienenen Mitgliedern (vom Vorstand sahen wir nur einen Herrn). Ein feinsinnig zusammengestelltes Programm fand in AlfredUuerbach als Rezitator, Car l Rehfuß als Sänger und Willy Salomon als Pianist hohen künstlerischen Ansprüchen genügende Verkörperung. Der Ausschuß der Israelit. Gemeinde stimmte der vom Vorstand bewilligten Subvention von Mark 20 000 für die Zentralstelle für jüd. Wohlfahrtspflege aus die Dauer von 3 Jahren zu, ebenso für die Bereinigung für jüd. Volksbildung für den ersten Lehrgang der BolkSvorlesung 3000 Mk. Frankfurter Veranstaltungen. Tiferes Bachurim, Sonntag, 8V2, Langestr. 33: Die Entstehung des Buches Esther (Referendar W»ler). — Mekor Chajim» Samstag, 4Ahr: Mikro (Louis Kahn), Sonntag, 6 Uhr: Jecheskel (Dr. Jos. Breuer.) — Centralverein i sr. Gemeindemitglieder, Samstag, 8V2, Goethrplatz 51.: Mitgliederversammlung. — Talmud Thora-Vevein, Samstag, Schluß des Morgengottesdienstes: Dinim lDr. Friedmann), 3*/* Uhr: Raschi (Lipinsky), Sonnrag, Schluß des Morgengottes» dienstes: Mischnah (Dr. Friedmann), vorm. 8 Uhr: Schulchan Aruch (Lipinsky), Schluß des MendgottesdiensteS: Josuah (Unna), Montag, (b/t Uhr: Mikro (Unna), Dienstag, 6 Uhr, abends: Chauwaus Halwowauth (Dr. Braun), Mittwoch, Schluß des Morgengottesdienstes: Mischnah (Dr. F iedmann». Verein isr. Handwerker, Donnerstag» Karlshaus» Seilerstr. 20: Purimsest (Bunter Abend, Tanz). — Dramatische Sektion der Poale Zion, SamstotK 7 Uhr, Rechneisaal. Langestr. 29: Purimfeier ^Literarischer Slbend, Tanz). LUerarische Rundschau. Literarische Notizen. „Der Kwall". Unter diesem Namen wurde in Me» von jüdischen Schriftstellern und Fachmännern ein jiddischer Verlag gegründet. In der Nächsten Zeit erscheinen in diesem Verlage vier Bücherserien: 1. Ein Mensch zu Mensch (Aufklärungsbücher aus der Weltliteratur): 2. Ein Volk zu Volk (Uebersetzungen auS der schönen Literatur); 3. Einen eigenen Kwall (Schriften jiddischer Autoren); 4. Jüdische Bolksbibliothek. Im selben Verlage erscheint ab Februar 1920 eine Monatsschrift „SrtW" unter der Redaktion von M. Silburg. Bis jetzt haben der Redaktion folgende Schriftsteller; ihre Mitarbeit zugesagt: Ajuhorn Duwid, Birnbaum Urieh Bergelson Duwid. Chumelnicki Meleck, .Der Ristor, Disendruck tzwi, FuchS, A. M., Groß Majsche, Horowitz Bxr,

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