Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 17 (1919)
- Issue
- Heft 44 (14.11.1919)
- Date
- 1919-11-14
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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SP Kaffee Bnliland EuBensttasse 56 TSglick anOtbslge Eüserstrasae 56 UnterhaltaJiganmalk *3 Literarische Rundschau. Das Hebräische Schrifttum -es Jahres 567» »au Jakob Nfch««m.*) Bei der durch den Sfcrfeg unb feine Folgen bedingten Sachlage können wir nur darüber Bericht erstatten, was uns über die literarische Bewegung i» den verschiedenen Ländern bekannt ist. In dem tragischen Zustand unsere- Dolles ist auch das Erscheinen eines Buches an und für sich ein tröstendes und aufrichtendes .Ereignis, ein Zeichen des Willens;uin Lebe» und zur geistigen Kraft. Solche Zeichen gibt es zu unserer Freude in allen Zentten des Exils und auch in unserem Lande. In Rußland ist gleich zu Anfang des Krieges dich literarische Zentrum von Warschau nach -Odessa und Moskau verlegt worden. Aber auch Odessa, welches beinahe den ganzen Winter sich im Belagerungszustand befand und von der. ganzen Welt abgeschlossen war, wie .auch in Moskau, dem Orte des bolschewistischen Regimes, hat beinahe die ganze Kulturarbeit vom Anfang des Jahres 5678 ganz aufgehört. Trotzdem ist in Odessa der Faden nicht. ganz abgerissen worden. Der „Haschiloach" erscheint weiter, obwohl es insolge der Berkehrsverhältnrsse nicht möglich war, die den .Abonnenten zuzustellen. Während sich di: Qualität des literarischen Materials verschlechterte, besserte sich das rein Journalistische wesentlich. . . . In Olessa hat weiter das kleine Organ der Gärtner „4J agknah" bestanden, welches einmal in zwei Monaten Wed. I. Heilpriu) erschien. Die Organisation der Lehrer in der Ukraine ist au die Herausgabe einer pädagogischen Zeitung namens ,^Hamore h" Wed.- N. Pines) geschritten. Die Moriah Hot unter den schwersten Arbeitsbedingungen ihre Sammelschrist „Midraschim haktauim" (kleine Midraschim) weitergeführt (Red. Bialil mid Rabüizki): Weilers eine literarische Sammlung über .Menfcelc, in welcher Mällk snne Erinnerungen an den großen Töten veröffentlicht. Die wichtigste Arbeit, mit welcher Bialik und Räbnizki seit 'mehr als einem Jahre beschäftigt find, ist eine üaspschje Ausgabe der „Gedichte von Salomo ibn Gabirol". -Infolge Papicrmaugel konnte sie noch nicht gedruikt werden. Ebenso ist aus Papierinangel uicht gedruckt worden das vorbereitete erste Buch von „®orte der Kritik" des Schreibers dieser Zellen -u. a. Eine zwette Sammlung der wichtigsten Sammelschrift „R e sch u in v t h" Wed. A Drujanowl wurde zu Anfang des Jahres vorbereitet. RaÄ Odessa übersiedeltc auch, aus Moskau der Verlag „A m a n u t" (die Kaust), von Zlatopolsky und Persitz begründet. Er widmet den. größten Teil seiner Kräfte klmnen Lesebüchern und allgemeinen hebräischen Schulbüchern. Er Kumte im Laufe des Winters eine große Anzahl von illustrierten Lesebüchern für kleine Kinder,. Lehrbüchern der Geographie, der Naturwissenschaften und .Botanik vvrbereiten. In diesem Verlag steht auch eine wichtige Sammelschrist über die Fragen des Lebens, der Philosophie und der Literatur vor dem Erscheinen (Red. Dr. M. Glücksohn), air welcher Bialik, Glücksohn, Druianow,'Dr. I. Klotz kin, Zeillin, Zlatopolski, Klei'.imann, Steinmann, Jewiii, Zemach, Karni und andere teilgenommen haben. Dieser Verlag ist im Begriff, nach Palästina überznsiedeln. In Odessa befindet sich auch eine Attiengesellschaft des ,Buchverlag für Jugendliteratur" mit dem Name» „Er ez" Wed. Sch. Zemach. und A. Steinmann). Der Verein will besonders junge Kräfte fördern. Auch her Verlag Erez ist im Begriff, nach Palästina zu ubersiet eln. In einer noch schwereren Lage befindet sich der Wicherverlag, der Durch! A. G. Stybel in Moskau begründer worden ist. Auch Stybel und Frischmann waren durch den Bolschewismus gezwungen, -Moskau;n verlassen. Auck ich und Jakob Cohen, die wir zur Aufsicht des Bücherverlages berufen waren» waren gezwungen, nach unseren, früheren Wohnort zurückzukehre», und so blieb der Verlag ganz ohne Aufsicht. Zu Anfang des;Jahres 5679 war von der Sammelschrist atkufa h" .(die.Epoche) der zweite Jährgang erschienen, in welchem eine hervorragende Uebersctzung des Mmisreo . von Byron (Frischmann) und Erzählungen, Gedichte und ArtikÄ der besten literarischen Kräfte gebracht wurden. Biele Kräfte wurden an diese Sammlung verwendet, und niemand von uns, auch der Verlag selbst nicht, hat die Genugtuung gehabt, die Sammlung zu sehen. Von den Uebersetzungen, welche zu Anfang des Jahres im Erscheinen begriffen waren, feien erwähnt: Die Uebersetzungen der Gäbichte des Anatteon (Czeruikawski), die dramatischen des Puschkin (Simonovic), Madame Brwary von Flaubert (M. ben.Elieser), „Die Kosaken" und' ,/Hadschi Mnrah" von Tolstoi (Simonovic). Homers gls war bereits zunr größten Teil von S. Czerniski übersetzt; der Dichter blieb. jedoch, im Anfang des Jahres 78 in der Ukraine nick konnte sich mit dem Mosömer Verlag nicht in Verbindung setzen. Unter: solchen abnormen Zuständen arbeitete in Moskau der Verlag Stybel. Es ist leicht einzuseyen, wie viel . Kräfte an Geist und Materie da verschwendet wurden . : . Der . Verlag Stybel hat manche Fchler gemacht. Er hat Entnommen der Zeitung . 'ZerpsAent. . . - . , „Chadsot H»orez" in ' ' - 9lm WdAche MGe. ___ dem Umstaiü» nicht Rechnung getragen, baß jede gute Uebersctzung Zeugenschaft von der Entwicklungsstufe der Literatur im allgemeinen ablegt, daß eine gute llebersetzung die „Gnade des Himmels" braucht wie eine Originalschöpfnng. - Die guten Uebersetzungen find die Wirkungen des Anfsteigens der Originalliteratur, nur dann lönnen sie geschaffen werde«, wenn sie an und für sich. ein Faktor der neuen Entwicklung der Originalliteratur werden. Demnach war der einzige Weg Verringerung der Quantität zugunsten der Qualität. Nicht mit den Hunderte» von Büchern hatte man anfangen sollen, sondern mit wenigen, welche imstande fiitf», zu erziehen und Wege zu - weisen. Die Hunderte wären dann von selbst gekommen, , aus einem inneren Bedürrfnis heraus. Für alle Klaskiker hätte .man den richtigen Uebersetzer gefunden, denjenigen, welcher geschaffen würde, um sie zu übersetzen, und nicht denjenigen, welcher zufällig oder aus materiellen Gründen dazu gekommen ist. Nur Pie große Armut unserer .Literatur und der Wille des Herausgebers, etwas vom Ueberfluß der Weltliteratur in ~ sie einzusühren, kan» die Fehler dieser Ausgabe entschuldigen . . . Die Fehler waren unvermeidlich, vor allem aus dem Grunde, weil alle Schriststellerr in alle Wcltrichtungen zerstreut waren, und es unmöglich war, ein einziges Zentrum der gründlichen und dauernden Arbeit zu schassen. Dieses Zentrum könnte jetzt nur Palästina sein, davon sind mir alle überzeugt. Es gibt keinen Platz, auf der ganzen Welt, welcher in der kommenden Epoche die geistigen Kräfte so an sichzu ziehe» imstande wäre, wie Palästina, welches sowohl die geistige wie die materielle Basis für das Wachstum unserer Literatur sein wird; und nur technische Umstände haben cs veranlaßt, daß eilt solcher Verlag noch .zwei Arbeitszcntren im Gälnth hat, Marschau (Leitung. P.' Zachover) und Ncwyork (Leitung J.-D. Berlovits), und kein cinziges im Lande selbst. Aus Warschau sind. jn den letzten Tagen füns Bücher cingelangt: „De prosundiS" von Oskar Wilde (übersetzt Von Fnjchmann, „R a b b i S a l o m o n Magi d" von Schalom.Asch (übersetzt von M. Spira), „Jngeborg" von Kellermann (Uebersetzer D. Zenrach), „Sterben" von Schnitzler (übersetzt Jakobovits) und „Mit Feuer und Schwert" von Sienkiewicz (Uebersetzer E. :>!. Frank). Sckon das Verzeichnis dieser fünf Bücher wird dem sachkundigen Schriftsteller die Fehler zeigen, welche in der - Auswahl der Bücher und der Uebersetzer geschehen sind. Aber wer würde alle diese Fehler nicht' verzeihen um der wunderbaren Uebersctzung Frischnianns willen »nd der des Rabbi Sal. Magib von Schalom Asch! In Newyork bereitet Berlovits ejnc größere Arbeit vor: Der „M i kl a t", .eine große literarische Monatsschrift,. ans die wir schon lange gewartet haben, soll erscheinen. Es äst kein Zweifel, daß diese Monatsschrift in Newyork sich nicht wird genügend entwickeln können, ihr Ort' ist hier in Palästina, und alle möchten ihr zu Hilfe komme», iveim sie nur hier erscheinen 'würde. Auch Berlovits und Stybel teilen mit, daß der Verlag im Begriff ist, möglichst bald nach Palästina zu über» siedeln. . In A inerika ist in den Kriegsjahrcn ein wichtiges literarisch-hebräisches Zentrum .geschaffen worden Außer „Ha to r e y", „H a i w ri" und ,,L u a ch Ach icv c r" sind im Laufe des Jahres viele wichtige Bücher Erschiene». Wir wollen nur den ersten Baud der „B io - graphi e Herzls" von R: Brainin anffchre». Wenn wir -»och die Monatsschrift „G c m u i o t h" (Red. Schiffinami und Diesendruckj, welche in Wien seit 1919 erscheint, und von hielcher wir bisher nur 1 Hefte erhalten haben, die ,H aschewua y", welche in Wilna erscheint'(L. Jossa) und die Wochenschrift „.y azefirah" in Warschau erwähnen, so werden wir ein mehr oder weniger vollständiges Bild der literarischen Zustände in der Diaspora, gegeben haben. Größeres wurde nirgends geschaffen, im Gegenteil, viele Orte, wo unsere Literatur früher in Blüte stand, find heute zur Wüste geworden. Aber der Wille .zum Dasein ist nirgends gestorben, — . und das ist ein gutes Zeichen. (Schluß folgt.) Ein in Palästina entdecktes hebräisches Mosaik. Cl e r ino n t - G a u n c a u, Paris, berichtet in der „Times' über ein bei Mn Dnk nordwestlich von Jericho während des Krieges in einem der englischen Laufgräben bloßgelegtcs hebräisches Mosaik: „Die Aufgabe der Prüfung wurde mir Übertragen, und ich erkannte die hebräischen Buchstaben der guadratischen Kursivschrift in judeo-aramäischer oder arameojüdiicher Sprache, welche viel Gemeinsames mit den Mosailiiischristen der galiläischcn Synagogen in Kefr Kenna. (dem Kanaan der Bibel) ivid Sesmiye (Sephoris) haben, die ich vor -längerer Zeit entdeckte. Rechts und links sind außerhalb des Textes Spuren von -stark oerstümfügen scheinen, und gegenüber ist das Fragment eines Tieres — wahrscheinlich eines Löwen — znsammenzn- * fügen scheinen, und gegenüber ist. das Frragment eines menschlichen Armes erkennbar. Genauer ließe sich das mir durch eine Untersuchung an Ort und .Stelle feststellen. Das Resultat der E»tziffcrrmig nach der ersten Photographie ist folgendes: „Geehrt sei das Andenken von Binyainin Benjamin, dem. Warnas (eine Art Gemeindeverwalter), des - Arhadia’s Künstlerspiele und Arkadia-DIele — KaiaerBtraaae 69. -Telefon: HanBa 5516. » Die arrten BhüMariplala a« Platz«« .Bi. C . Nr. 44 am Opernplate _ Erstklassiges Eamilien-Kaffee Tfiglich von 4 Uhr ab . Künstler - Konzert« * % Sohnes von Aasch (Joses). Geehrt sei das Andenke: all derer, welche Beistand leisten und eines jeden welckier diesem Helligen Platze Gold, Silber oder.irgen! ein Wertobjekt spendet. Bleibet nicht zurück im Spen" den für. den heiligen Platz. Amen." Es ist also ein Appell für Fonds, wahrscheinlich, sä gottcsdienstlickse Ucbungen, Wohttättgkeitswerkc, Bezählunj für Personal, Materialauslagen, Reparaturen der Synagoge, Ausschinnckünge», wie das Legen' des Möiäikselbst, wer weiß es. Denn offenbar bezieht es fid aus eine Synagoge. Der Name, mit welchem sie genann ist, iii sehr sonoerbyr „astrah-gadischay" ' .„Der heilig Platzt und .criimert an die Zicdemendung, welche, wi Philo uns erzählt, von den Esjäcrn .gebraucht.-wurde; Hieroi topoi, „Die heftigen Plätze", das heißt die .Shnä gogcn. Es ist bekannt, baß die Essäcr eben jene Gegew den um die Mündung des.Jordan .und das Tote Alee> herum bewohnten. Aber diese Wendung kann mit. eiitei Tradition, essäischen Ursprungs m Verbindung .gebrach werden, welche vielleicht durch Mcrmittlung der einen »de anderen jener nierkwürdigen jüdischen oder jüdiscUchrist lichen Setten, wie die Nazarener, Gibeoniten iffw. Deui ans .Grund verschiedener Erwägungen, die ich. hier,,zlich ausführcn kann'— sie werden in einer. Monographie wovon dies nur ein kurzer Auszug ist, . dargelegt - bin ich . geneigt, das Datum der Inschrift so. spät .ail zrisctzeu, als die historischen . Bediiiguiigeu cs uur .cj lauben. Schon der' Umstand, daß. wir es ‘ init '. .'ciitia Mosaikpflasterung zu tun haben, ist nicht chie letztä .dieser Erwägungen; denn die gäliläischcii jSynagögeN, 'welch ins zweite Jahrhundert nach Christi und länger zurkü reichen, hatten noch reine Diosaikböden. . ' - Der -Ort,' wo die Mosaik gefunden wurde, und. ui» natürlich, die Synagoge stand, ist die Lagcställe ein« - 'ä. alten Stadt, von der iroch .charakteristische Spuren, zu sehen sind. Ich, selbst untersuchte sie vors 'ungefähr einem .halben Jahre. - . Was für eine Stadt war dies, welche in der Ebem von Jericho, nahe dein wasserreichen. Strom, der», sich am Füße des Quärantaiia-Brrges hervorbricht.rmd'von den Arabern-'Wü' Duk.-^- die Quelle von Dük.j-— '.geuaiiut wird, ' e rbaut wurde? Dieser Name Du'k ist zweifellos ein Ueberbleibsel von Dok, der Festung, uro im zweiten Jahrhundert jene schreckliche Tragödie sich.- ab spielte, die mit dem' Tode - des berühmten Hasnronaer- - fürste» Simon . Makkabäus, 'endete, der durch - feinen eigenen Schwiegersohn Pttlr.mäus, -den Gouverneur" VM Jericho, überfallen anid ermordet wurde. Äin Duk bewahrte den Nmnen, - hat abex*chschl genau die Lage jenes dem Dok der.Makkabäer- .W zweifellos in der Nähe, aber ein wenig , üergauswärte lag. Ich b'abe bereits früher die Theorie aüfgestellt.ldas an diesem Platz Pas Noara des Flavins Josephns .lag von welchem der Tctrarch Archelaus, der Sohn '«pcnidots, das Wasser, ableitete, - um die Palmeyhaine, vor Jericho zu bewässern. Dieses Noara ist, Passelbe wü das Nasaran des Talmud und das Noarath des, Ense bius. und St. Hieronymus, welche in ihrem OnvrnLstjkbi es mit dem biblischen Noärath, im Lande der 'EfraEji zu identifizieren suchen,. In diesem Zusammenhang gebh sie zwei, wichtige Daten: erstens, daß das -Noakiu! ihrer Tage fünf römische Meilen von Jericho entfern' war (genau, die gleiche .Distanz wie jene Ain Duk von Jericho) ..undzweitens, daß die.'Stadt 'n'ochl. voi Juden bewohnt war: \ Das zeigt, daß. dort nochein -jüdisches Zentrun nach der Zerstörung des politischen Judentums durä Hadrian existierte. - Dieses Zentrum blühte noch zu ein« viel späteren Zeit, wie durch die Schriften der pber genannten Kirckenschrifffteller bewiesen wird, Sie fiih ren uns in das vierte und fünfte Jahrhunderts gerad, in die byzantinische Periode. In Noeros, .erzählen sie nahe dem Donka-Gebirge, haben sich fanätische-Jude« festgesetzt und pftegten hesttge Angriffe auf die.Mönch .des Gebirges zu. machen. Natürlich wird, was von dem Mosaik üvrig geblieben ist, vollständig bloßgelegt werden müssen. "Aber ü ist auch wesentlich, gerade unter deni Mosaikboden selbst zu' forschen. Demi vielleicht findet sich noch -in deu F-undainenteii der alten.Sychcgvge vvn Noeros irgeyd ein Uiiterirtisches Gewölbe, welches paleographrsche 'Schätze, ent-" hält." . - vtteLdaLdvr 0ruoL1utt-^pwge Offenbaoh a, M« Telefon 123. . Unflhortroffene Tepplchreinigung mittelst Drachlafh Woche»-S»le»der." Samstag, 15. November (22, Cheschwiin): Säbbat- Anfang in Frankfurt 4^: Wellgionsgesellschast und> Gemeinde), Sabbat-Ansgang in Frankfiirt -byz (ReligionSgesüllschast und Gemeinde). - , - : " - Wochemtbschnitt: EH<ijei',Sv!rvtz. .? ' " Morgengottesdienste in Frankfurt: morgens - 6 > Uh 50 Min.^ abends ^4V«^ Uhr m denmeisten Synagogen l