Mannheim
Compact Memory

Neue jüdische Presse · 1919-11-08 · Heft 43 (8.11.1919) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Neue jüdische Presse
Volume
17 (1919)
Issue
Heft 43 (8.11.1919)
Date
1919-11-08
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2692297-2693126-2693169--10924-2706313
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Mre Jüdische Presse. Nr 43. N Jo# ' J i» **‘•1 ■ ..-«*7 i.. *s♦ > •', '••■ /•' 1 Die Anleihe beträgt Fünf Milliarden Mark in Fünf Millionen Anleihescheinen zu Eintausend Mark, rückzahlbar innerhalb 80 Jahren, nach untenstehendem Tilgungsplane. . Sie ist eingeteilt in fünf Seihen (A, B, C, D, E). Jede Seihe enthält 2500 Gruppen (1 bis 2500),' jede Gruppe, 400 ‘ Nummern (1 bis 400). . V ~ N c *, 2. Halbjährlich findet eine Gewinnvlrlosung nach untenstehendem Gewinnpläne statt. ." . 3. Vom I. Januar 1940 an steht dem Inhaber das Secht zu, unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Jahre die Rückzahlung zum ■ Nennwert zuzüglich des Zuschlags von 50 Mark für jedes verflossene Kalenderjahr unter Abzug von 10 v. H des Gesamtbetrags zu verlangen .,' 4. Sollte vor dem 1. Januar 1930 eine neue gleichartige Spar-Prämienanleihe zur Ausgabe/gelangen, so haben die Inhaber der Stücke dieser Anleihe das Zeichnungsvorrecht. 5. Die Inhaber der Stücke gemessen die untenstehenden Steuerbegünstigungen. ‘ . - Gewinnplan: kt r'' Ä“ . 5 Gewinne ZU 1 000 000 Mark 5 000 000 Mark 5 11 55 500 000 11 =. 2 500 000 11 5 ,1 tJ1 300 000 »1 1 500 000 ,11 5 1, 11 200 000 ” ' .1 000 000 '11 10 je 5, 150 000 11 . 1 500 000 11 SO 11 11 100 000 11 =- 2 000 000 . 51 50 15 51 50 000 11 2 500 000 . 11 100 51 51 254)00 11 2 500 000 51 200 11 11 ‘ 10 000 11 , 2 000 000 11 300 11 11 5 000 51 1500 000 55 400 11 51 3 000 51 . 1200 000 11 400 11 51 2000 11 800 000 11 1000 .11 51 1000 11 1 000 000 51 Im ganzen jedes Halbjahr 2500 Gewinne über zusammen 25 000 000 Mark. Gewinnverlosungen finden am 2. Januar und 1.-Juli jedes Jahres, erstmals im März 1920, statt. Bei jeder Verlosung werden 2500 Gewinne Jm Gesamtbeträge von. Fünfundzwanzig Millionen Mark gezogen. Die. gezogenen Gruppen und Nummern gelten für sämtliche fünf Reihen. Sie . werden im „Deutschen Reichsanzeiger“ bekanntgemacht Ein mit einem Gewinn gezogenes Stück nimmt auch ferner an den Gewinnziehungen bis zu seiner „Tilgung teil. -> Ein und dasselbe Stück kann jedoeh in jeder Ziehung nur einmal gewinnen. Die Gewinne werden von dem auf die Verlosung folgenden 1 März oder 1; Septemberan, die der ersten' Verlosung vom 1. April 1920 an unter Abzug von 10 v. H. ausgezahlt Tilguii gfsplau In den Jahren Tilgung . Bonn b »i jährliche Stückzahl jährlicher Gesamtbetrag Mark jährliche Stückzahl im 'einzelnen Mark jährlicher - - Gesamtbetrag ' . Mark v 1920-1929 50 000 50 000000 25 000 1000 25 000000- 1930—1939 75 000 75 000000 37 500 1000 37 500000,, 1940-1949, 100 000 100 000 000 50 000 1000 50 000000- .1950—1959 75000 .75000000 87 500 2000 75 000 000 1960—1999 50 000 50 000000 25 000 4000 100 000 000, - erstmals Die Tilgungsauslosungen finden am 1. Juli jedes Jahres, am 1. Juli 1920, im Anschluss an die Gewinnverlosung statt. Zur Feststellung der zu tilgenden Stücke (50 000, 75 000 oder 100 000) werden jedesmal 4, 6 oder 8 Nummern gezogen Die gezogenen Nummern gelten für alle Gruppen und Reihen Sie werden im „Deutschen Reichsanzeiger" bekanntgemacht. . Jedes gezogene Stück wird znm Nennwert zurückgezahlt mit einem Zuschlag von 50 Mark für jedes bis zur Fälligkeit verflossene Jahr; die Stücke jeder zweiten gezogenen Nummer erhalten ausserdem den im Tilgungsplan angegebenen Bonus. Die Tilgungssummen mit Zuschlag und Bonus werden von dem auf die Auslosung folgenden 29. Dezember an gegeri Aushändigung des Stückes ausgezahlt. •a) 1 b) Steuerbegünstigungen: £■- ■c) d) Zeichnungsbedingungen: >: i? Annahmestellen. Zeicbnongsstellen sind die Reichsbank und die im offiziellen Zeichnnngßprospekt aufgefabrten Geldinstitute. Die-Zeichnungen können aber auch durch Vermittlung jeder Bank, jedes Bankiers, jeder Sparkasse und Kreditgenossenschaft erfolgen, — Zeichnungen werden , von Hontag, den 10., bis Mittwoch, den 26. November 1919. mittags 1 Uhr % ' entgegengenommen. Früherer'Zeichnungaschluss bleibt Vorbehalten. Zeichnnngspreis. Der Preis für. jedes Spar-Prämienstück betrügt 1000 M. Hiervon sind 500 M in 5% Deutscher Reichsanleihe znm Nennwert berechnet and 500 M. ■ in bar zu begleichen. ■’ Die mit Januar-Jnli-Zinsen ausgestatteten Reicbsanleibestücke sind mit Zins- . scheinen, fällig am 1. Juli 1920, die mit April-Oktober-Zinaen auagestatteten Stücke mit Zinsscheinen, fällig am 1, April 1920, einzureicben. Den-Einlieferern von 5% . Reichsanleihe mit April-Oktober-Zinsscheinen werden auf ihre alten Anleihen Stückzinsen für 90 Tage 1,25% vergütet. Sicherheitsbestellung. Bei der Zeichnung hat jeder Zeichner eine Sicherheit von 10fi dtzs gezeichneten Betrages mit 100 hf. für jedes Prämienstück in bar zu hinterlegen. / Zuteilung. Die Zuteilung findet tunlichst bald., nach dem Zeichnungsschluss statt. Dia Art der Verteilung bestimmt das Reichsfinanzminiaterinm. 5. Bezahlung. Die Zeichner sind verpflichtet, die zugeteüten: Beträge bis znm 29. Dezember d, J. zu begleichen. Die Begleichung hat bei demjenigen Stelle zu erfolgen, bei der die Zeichnung angemeldet worden ist. ' Sollen 5"/» Schnldbncbfordernngen zur Begleichung verwendet werden, so ist sogleich nach Erhalt der Zuteilung ein Antrag auf Auereichung^von.Schuldverschreibungen ah die Reichsachuldenverwaltung, Berlin SW 68, Oranienstrasae 92—94, zu richten. Der Antrag muss einen auf die Begleichung der Spar-Prämienstücke hinweisenden Vermerk'enthalten und spätestens am-20. Dezember d. "J. bei der Reicbsschnldenverwaltung eingeben. Vordrucke za solchen Anti ägen mit Förmvorschriften sind bei allen Zeichnungs- Und VermittluhgsstaUeu'zu haben.;Daraufhin werden Schuldverschreibungen, die nur zor Begleichung von Spar-Prämien- . stücken .geeignet sind, ohne Zinsbogen ansgereicht.. Hie Ausreichung erfolgt gebührenfrei und portofrei als Raicbsdiehstsacbe. Diese Schuldverschreibungen sind spätestens bis znm 20. März 1920. den in Absatz 1 genannten: Zeichhungs^ oder Vermittlungsstellen emznreicheh, . ■_ y C. Ausgabe der Stücke. Die Ausgabe der Prämienstücke erfolgt im Februar 1920; Scliuldbuchgläubiger'erhalten erforderlichenfalls. bis zur ersten Gewinnverlesung im März n. j. durch ihre Vermittlungsstellen Nummerhaufgabe. - Zwischenaxheine sind nicht vorgesehen. ' ,; [ . ' 7. Umtausch der Kriegsanleihen. Die Reichsbank wird, soweit möglich/unentgeltlich Stücke von höherem Nennwert als 500 Mk. in kleine Stücke tauschen.-- - Berlin, im November 1919. / -Anleihe-Abteilung.; “"v*-- ■ ■ IFöi Hand I währ volle für V Die stell« J. T i-bac bitte I jährl dar Oi Befreiung eines Besitzes bis zu ,25 Stück von: der Nachlasssteuer und bezüglich derselben Stücke von der Erbanfallsteuer. Keine Nachlass- oder; Erbaufalls teuer für.'die-auf den Namen Dritter bei der Reichsbank oder anderen vom Reicbsminisier der Finanzen noch zu benennenden Stellen auf J fünf Jahre und mehr oder'auf Todesfall hinterlegten*Stücke (bis 10 Stück für jede einzelne dritte Person). , , /- Der Vermögenszuwacbs, der sich aus dem Besitze der Anleihestücke gegenüber dem bei der Erwerbung der Stücke anzunehmenden Verwägenswert ergibt, unterliegt nicht der Besitzsteuer (Vermögenszuwachssteuer). . ' ' Der TJeberschuss des VeräusserungsWertesüber den Tilgungswert bleibt frei von der Kapitalertragssteuer Die dem Besitzer der Stücke auf Grund der vorstehenden Bestimmungen zustehenden Leistungen sowie der aus dem Verkauf der Stücke erzielte Gewinn unterliegen im Gewinnjahre weder der Einkommensteuer noch der Kapitalertragssteuer. Bei. jeder Art der Besteuerung werden die Anleihescheine bei einer Stückzahl bis £ zu 50 Stück, höchstens -zum Nennwert, vom 20. Jahre Sb zum . Kündigungswerte bewertet V - ' -

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.