Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 17 (1919)
- Issue
- Heft 39 (3.10.1919)
- Date
- 1919-10-03
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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m m eun mi: de» en, rx is»- efe' 6e> >e»z ung nk;iuo [feit tion oer> itl* mcr Po zew bef mer die ruch dem des len ih°- Be- '«ich, MI ung des und sich mit. als Dil tinO ceui- 8o» tzlei> f es Wer- ' '• J Sk. 3§ ■ - / - N .v ' Sfeeue jüdische Messet Seite 3' Theo Jöho^ Ti Konfitüren und Schokolade Steinweg 12__Steinweg 12 Marionetten geschickter Drahtzieher erwünschten Judenpogrom nicht gebracht. Die amerikanische Mission gab deutlich - zu 'verstehen, daß die öffentliche Meinung der Vereinigten Staaten gegen Dcutschüsterreich nngünstig beeinflußt werden könnte. Die Behörden hatten nmfassendc Blprkehrunaen gctrofscn, und auch ans jüdischer Seite war man für den Empfang der .Helden gerüstet, die unter Führung von Leuten in Olfiziersunisorm und akademischen Bürgern ein »Tänzchen versuchen wollten. Die. Veranstalter hatten selbst nicht viel Vertrauen zu ihrer rhetorischen Kraft. Sic präparierten daher die Bevölkerung durch die Austeilung von Flngzetteln Wiener und Berliner Provenienz, dnrcb das Ankleben von Marken mit der Aufschrift „Juden hinaus!", „Die Wohnungsnot Schuld der Juden" und durch Anpreisung von antisemitischen Schriften eines Münchener Berlages. Wie denn überhaupt die ganze Anlage der Sache diel reichsdentsche „Aufmachung" verrät. Auf diesem Gebiet ist also der geistige Anschluß bereits vollzogen. Zur Verteilung gelangte, weiters eine vom Deutschen Bolksrat sWerbestellc 8. Bezirk, Mbertgasse 43, verantwortlicher Schriftleiter Alois Thiel, Druck Menzl & Witt, Wien X) verlegte Druckschrift unter dem Titel „Der eiserne Besen", ein Mach- .werk ordinärster Sorte, das mir dadurch interessant ist, daß der seine Unterschied zwischen Ost- und Westjudcn .-''weggeworfen und einfach von denk „schändlichen Auswurf der Menschheit, dem jüdischen Parasitentum", geredet wird. dankt man den Juden, die im Krieg mit Lebensgefahr die österreichischen und deutschen Soldaten vor den Russen versteckt haben! „Wien. Morgenztg." Frankreich. Eine allgemeine Dilfskonferenz. ,/Das Komitee der Jüdischen- Delegationen bei der < Friedenskonferenz in Paris" richtet an alte- Gesellschaften und Komitees, die sich, mit der Hilfeleistung für die vom' Kriege betroffene jüdische Bevölkerung beschäftigten, die Ansforderung, zu einer jüdischen Hilsskonscrenz znsammenzntreten, die im November oder Dezember - dieses J-ahres in Paris oder einer anderen europäischen Stadt abgehalten werden soll. Diese Aufforderung ergeht gleich- >. zeitig an die jüdischen Gesellschaften, die sich .mit den ökonomiscben jüdischen Problemen beschäftigen, sowie an alle jüdischen Zegtralorganisationcn. >» anbei . Pole«. , Die. erste« drei Tage der polnische« Herrschaft in Minsk Die juridische Kommission der jüdischen Gemeinde i» Minsk hat folgende, authentische Bilanz der ersten drei Tage der polnischen Herrschaft in Minsk < ausgestellt: - Geplündert wurden 235 jüdische Wohnungen;. der -Schaden beträgt ca. 5 Millionen Rubel. 590 Geschäfte -wurden demoliert, von denen nur 283 von der - juridischen Kommission untersucht wurden. Der Schaden dieser ' .Geschäftsinhaber beträgt 1% Millionen Rubel. Der Ver- . Inst der anderen 307 Geschäfte,, über die keine genauen /Nachrichten vorliegen, läßt, sich nur ungefähr ' .auf - 8 Millionen Rubel angeben. — Von den 37 Toten .^dieser ersten Tage wurde bereits mitgeteilt. Dieses alles -wird in der Sprache der polnischen Berichterstatter' nicht als Pogrom bezeichnet. baß ieseS Die Stadtratwahle« i« Wilna. * Am 8. September fanden in Wilna die Wählen zum ä» -Städtrat statt. Den polnischen Behörden gelang cs, die Wahlen so zu organisieren, daß nur ein winziger Tech, der Inden an ihnen teilnehinen konnte. Das Ergebnis war, daß trotzdem die Juden die Hälfte der Stadtbevöllornng ausinachen, sic von den 48 Mandaten im Stadtrate. nur 14 erhielten. Bon den 34 »ichtjüdischen Deputierten erhielt 31 Sitze die christliche (antisemitische) Bolts^ Partei. Die 11 jüdischen Mandate verteilten sich wie folgt: demokratische Partei 6, Zionisten 4, Kcrufleute 3, Hand- Ivcrkcr 1. Konferenz der jüdischen Hilfsorganisation in Wilna. Am 8. September wurde in Wilna.mit 50 Delegierte» eine Konferenz der Vertreter der jüdischen Kricgshilss-- orgaiiifatio» erösfnet. Zum -Vorsitzenden wurde Dr. S ch a - vad gewählt. Die Probleme des Wiederaufbaus bilden die Hauptfragen der Konferenz. Die^Organisation hat in der letzten' Zeit eine vielseitige Tätigkeit auf dem Gebiete der Volksfürsorgc sowie auf kulturellem Gebiete entfaltet.' Jüd. Preßbüro, -Stockholm? Mitteldeutsche Creditbank Depositenkasse u. Wechselstube Hanauerlandstrasse I befasst sich mit allen bankmässigen Geschäften Amerika. Vom orthodoxen Judentum. - Das zionistische Büro für die.Propaganda niiter den orthodoxen : Juden gibt jetzt unter dem Titel „H ain and iah" eine Monatsschrift heraus.- Redakteur ist der bekannte Rabbiner Schein arja Leib Hnrwitz. Aus der ersten Nummer ist zu ersehen, daß die „Agndas hakehillans beamerika", der einzige. große vrthod.xe Verband Amerikas, beschlossen hat, mit der zionistischen Organisation Hand in Hand zu gehen. Der „Hamaudiah" Meldet auch, daß zahlreiche orthodoxe Rabbiner fick-zu der im September in Chicago stattsindenden zionistischen Tagung angemeldet haben: K«rze politische Nachrichten. Warscha«. Da bei den Stadtverordnetenwahlen in Sloiiim, das- S5<>/o Juden zählt, die Inden von 24 Mandaten 22 erhielten, erklärte die Staatsbehörde die Wähl für ungültig und schrieb neue Wahlen ans In dem mehr iirls 25 000 Einwohner zählenden Zwilka bei Nöwograd-Wolynsk (Wolhynien) vollführte die Rote Armee beim Znrückziehep vor' den Polen einen zeb ».tägigen Pogrom, bei'dem mehr als tausend Juden nieder gemetzelt und nach dollstänoiaer Plünderung die ganze Stadt eingeäschert wurde' Lemberg. Von jenseits der Karpathen kommen täglich 'Transporte mit jüdischen Familien an, die ans Ungarn näch Galizien fliehen. Paris Die Presseabteilüng der polnischen Delegation - bei der Friedenskonferenz wendet sich in einem offenen Briefe dagegen, von Pogromen in Polen zu sprechen. Es habe sich nur um „Exzcs> e" gehandelt, denn es seien mit einige hu dort Inden ge.tötet worden. Arhadia’s Künstlerspiele und - ■■■■: Arkadfa-IMele > Kaiserstrasse 69. \Telefon: Hansa 5516. a Die ersten Künstlerspiele am platze, t. Schildermalerei u.Weissbinderarbeiteri .Philipp Trauner 'Textorstrasse 68. Telephon Römer 5778. Zionistische Nachrichten. Frankfurt a. M. Der erste V e r b a n d s t a g desinr März dieses Jahres neu ins Leben getretenen Zionist i s ch e n Gruppe uv erb andes von Hessen un t—- Hessen-Rassan, der hier am 14. September -statt-. fand, vereinigte nicht nur die Vertreter der angeschlossenew - : %< Ortsgruppen, sondern auch bereits Vertreter-aus Badem,....: da die Absicht. bestand» auch mit den badischen Gruppen)' e lHin .eine -Arbeitsgemeinschaft zu treten. Es wurde -alk» seits anerkannt, daß die Verhältnisse.in Baden und Hessen und Hesscii'-Najsail int Großen und Ganzen so gleich- - artig sind, daß eine einheitliche Bearbeitung des ganzen ' Gebietes, die aus technischen Gründen wünschenswert erscheint, durchaus möglich ist. Man verspricht sich von einer Zusammenfassung aller agitatorischen Kräfte von Südwestz-.:- r-S Deutschland und der Schaffung einer Zentrale hierfür, ..-K-M in Frankfurt die Erschließung von bisher unbearbeiteten, T Gebieten, die Anftüttelung der ländlichen Bevölkerung - und Anregung und gegenseitige Stütze der schon be-> stehenden zionistischen Gruppen. Die Tagung selbst stellte den ersten Schritt zur An-? 'F Näherung der Ortsgruppen aneinander dar. Eine jede ''H erstattete Bericht über die bisher geleistete Arbeit, über'. - ]~f?. die lokalen Beziehungen der jüdischen Organisationen zu-, -.-'c-H cinarcher, über die Schwierigkeiten, die sich ihrer Propaganda entgegenstellen und gab ihren Wünschen an den, " l-D Verband 4lnsdruck. Man gewann den Eindrucks daß'noch - .-.-A sehr viel geleistet werden müßte, sowohl was die Berbreitungder 'Idee, als was die Propaganda für den *;pr: Nationätfonds oder die Einrichtung von hebräischen Sprach- '.f und Palästinakursen usw. anbelangt, daß es aber not»-)?"-';; wendig sei, daß sich die Zionisten in erhöhtem -Maße-'V^ für die Sache einsetzen. * '.-'-""'Ätf-ö Perso«»lie« «. kleine MMeU«»ge». Berlin. Der Verein Kneseth Jisroel-hatLa^.)A^ Grundstück' Linienstraße 19 erworben. In dem neuen .Heim " werden die stark angewachsene Talmuü-Thora-Schuke. üa& Bsth-Hamidrasch, ein Bibliothek- und Lesesaal und . einr 7^ bebräischer Kindergarten untergebracht. ' s Ä Dr. E u g e n T äubl e r, der voriges Jahr den Zehr-,! - H stnhk an der Hochschule für die Wissenschaft des Judentunis aufgab, hat. nunmehr auch die Leitung - des samtarckiv der deutschen Juden niedergelegt, umsich der Dozentur für alte Geschichte an der Berliner Uni- •-? M versität zu widmen. —> ' . Die cstadt Charlottenbnrg hat dem Stadtverordneten und Stadtältesten Dr. Jafse das Ehren-.- ,1*1 bürgerrech t verliehen. , / Karlsruhe. Der Vorsitzende Rat beim Derwaltungshoß.>5-§ Geh. Oberregierlmgsrat Dr. David Ist)er, ber be-A kannte Vorsitzende des Oberrats der badischen Israeliten^,'.Z erhielt vom Staatspräsidenten Geiß folgendes Schreibe»-' „Das Staatsministerium hat Sie mit Entschließungvom 18. September 1919 Jhrein Ansuchen entsprechen^.' - -Cs in den Ruhestand versetzt. Diesen Anlaß benütze ich gwme, - §| um Ihnen im Namen des iLtaatsministeriums für Ihre W in langjähriger erfolgreicher Tätigkeit dem Staate geleisteten,^ M hervorragenden Dienste den Dank der badischen Regierung. - : & mit Len besten Wünschen für Ihre ferneren Lebensjahre^'^M auszusprechen.". r- - Dietzenbach (Kreis Offenbach). R e.b e cka M ert'ekt>M geb. Nenhans, Witwe des Vorstehers der hiesigen jüdischeM^'-I Gemeinde Gottschalk Merkel, eine echte Esches-Ehajil, v e r -" schied bei ihrer Tochter in Eichtersheim. yi oxe» &S)ti st und Der Musikant. Bon Lorenz Scherlag.*) oxe, tsra Hunt Fast jeder im Städtchen kannte den kleinen hageren Inden, den man allgemein Herschko den Musikanten nannte. «. sche> mart ü For- Acnjluß» ih> wbei de» de' ssenigenngsii .Er war ein kleines Männchen mit scheublickenden An gen, die im mageren Gesichte so tief verborgen lagen, als wollten sie jeden Augenblick in die Augenhöhlen versinken. Und wie seine Augen, so wär sein ganzes Wesen: schest und verborgen. ' - / --Er war'Geiger von Berns und vor einigen Jahren hierher gekommen, wo er eine Musiktrnppe gründete,' der er äks Kapellmeister Vorstand.' Außer ihm gehörten zur Truppe noch fünf Mann. Davon spielten zwei Geige, einer.Baß, der vierte blies die Flöte, wogegen der letzte die große Trommel, die Triangel und die Becken schlug. Die Se^e der Kapelle war sab er Herschko; er gab ihr Takt und Klang und Halt. Und seine fünf Mann umgaben ihn mit treuer Anhänglichkeit, sanfter Verehrung und stiller. Bewunderung; denn Herschko war ein Künstler in seinem Beruf. Wenn er Geige spielte, da hatte man die Empfindung, als ob der kleine, unansehnliche Herschko mit den Tönen wachse und olle Zuhörer weit überrage. . Die Hauptsaison für die Tätigkeit der Kapelle 'war der Winter. - Es gab. dann Feuerwehr-, Veteranen- und Kasinobälle, wie auch diverse -Tanzkränzchen. Am einträglichsten waren «jedoch die Hochzeiten. Diese gehörte», aberchier zu »den-seltenen Ereignissen, weshalb der Verdienst' der Kapelle ziemlich karg lund deren. Mitglieder gezwungen waren, neben diesem ihrenr Mnstlerberufe noch einen gnderen ausznüben. olkslesen *) Entnommen dem beim Xenien-Vrriag, Leipzig, erschienenen- Novellenbuche „Em p f i n d s a m e Mensche n" von Lorenz S-ch erläg. Die Redaktion. - Auch Herschko hatte so einen zweiten Beruf, dem aber mehr seine Frau Ester oblag. Sie versah die Stell? einer Vermittlerin van Dienstpersonal und versorgte in dieser Eigenschaft die .Herrschaften" des Städtchens mit Köchinnen, Stubenmädchen, Wäscherinnen, Bedienerinnen und " Ammen. Ester war eine wackere und .fleißige Frau, so um die Dreißig. Sie war von hübscher Gestalt und hatte Nnge schwarze?lngen. Sie wußte alle zusriedenznstellen. sowohl die Dienstgeber als die Dienstnehmer, und in verständiget und unauffälliger Weise für einen möglichst häufigen'Wechsel des Personals zu sorgen. Nicht etwa, daß sie abredete: das tat sie nie. Wenn aber Klagen ihr vorgebracht wurden, dann hörte sie diese ruhig an und ineiMe, man müsse nur suchen im Leben und man würde schon finden ... Manchmal kamen harte Zeiten. Besonders im Herbst, wenn es lange weder Hochzeit Noch Tanz gab und nur die Dienstver'mitüung allein für die Lebenskosten herhalten mußte. Doch wenn dann endlich eine Hochzeit kam, war der Unterhalt wieder für -eine Zeitlang gesichert. Herschko lebte mit seiner Frau in glücklicher, wenn aucb 'kinderloser Ehe. Ein .altes Mütterchen, namens Recha, wohnte bei ihnen und.versah , die Stelle einer Bedienerin und Wirtschafterin zugleich, wobei sie jedoch wie ein Familienglied . behandelt wurde. Sie lebten zu dritt ruhig und besckeiden, und Herschko hatte, trotz dergeringen Einkünfte bereits einige Kronen beiseite gelegt. Es war gegen Herbstende. Es hatte schon lange Zeit kein Spielfest gegeben, und die Musikanten sahen bereits mit Ungeduld dem nächsten Tanzereignis entgegen. Es verging so eine geraume Zeit. Einige hatten bereits ihre letzten ersparten Heller ansgezehrt, als eines Tages im Städtchen die freudige Kunde aufkam, daß Herr Favriksdirektor Zalewski in drei Wochen sein Hochzeitsfest begeht. , Wie ein Sonnenstrahl ans Wolkenhimmel traf -diesLs» Botschaft die Herzen der Musikanten, die nun voll flügger^t-M Freude waren. Und sie kamen zu Herschko und er^äMen- :H^ ihm vom bevorstehenden Hochzeitsfest. Er wußte davonl Ü „Bat er dich schon, daß wir bei der Hochzeit spietenÄ^-..'<c^ ftagte mit erwartendem'Blick ber alte Menasse, der dertz- Baß strich. . - . "- „Nein," gab Herschko kurz zur Antwort. Er li'ebte^'M? nicht viel Worte. ~ „Er wartet wohl, daß du zu ihm konnnst, um' ihis'.'^D darum zu Litten." - „Ich bin kein Bettler, der nnanfgrfordert in Häuser geht." . Die Musikanten wußten, daß Herschkoerniedrigende HL Bewerbungen mied, besonders vor Andersgläubigen/ die Juden geringer achteten. ' " LsÄ ... Am nächsten Svnntagvormittag wurde HerschbH^^ zum Direktor Zalewski berufen. Er zog sein bestes wand an und begab sich dahin, selbstbewußt und zufrieden, denn er ging .dahin nicht als Bittender, sondewir-'' als Gebetener. > Zalewski empfing ihn mit würdiger Höflichkeit, ohne -" M jene verletzende Herablassung, die manche zur Schau tragen/ yyäj| wenn sie mit' Minderen reden. Er ersuchte ihn: bei's^A seinem Hochzeitsfest mit seiner Kapelle aufzuspielen, nnE>^ versprach eine reichliche Belohnung. Sonnige Freude zog in die Stuben der MnsikcurtM.'/^^' denn dieses Fest versprach einen ausgiebigen Berdimist^ da — außer dem bedungenen Spielhonorar — noch viele Seltengelder von den Gästen zu erwarten rameit da der nächste Sonntag kam Md es galt, die Sabbat? ' ----- braut zu grüßen, da waren di? .Herzen der Musikanten voll inniger Festlichkeit. ' ' , . Uortsetzmig folgt.) 'S*