Mannheim
Compact Memory

Neue jüdische Presse · 1919-08-15 · Heft 32 (15.8.1919) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Neue jüdische Presse
Volume
17 (1919)
Issue
Heft 32 (15.8.1919)
Date
1919-08-15
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2692297-2693126-2693158--10829-2706207
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

I* Yorrielime Tanz- und Wein-Diele V^figMe Küche. — — — Reine Weine. Telefon Hansa 7507 Gr. Kornmarfct fl. f i c rJ iserbeu. Die großen Güter sind zu verteilen, wobei ihre Eigentümer event. eine Entschädigung erhalteis könne». Tie Besetzung des Landes itnb ähnliche Fragen sollen von der Regierung Palästinas, gemeinschaftlich mit einer „Exekutive des. Jüdischen Dolk^", die. die demo- - kratischen jüdischen Organisationen der ganzen Welt vev- . tritt, konttolliert werden. Der «Arabischen Bedöl-o lernng koll vollste Autonomie in religiösen, kulturellen Und sozialen Angelegenheiten zugesickput wbrden. . Die „Gleichberechtigung" in Pole«. lieber den gegenwärtigen Stand der jüdischen Gleichberechtigung in Polen macht die Warschauer „Häzesirah" in einem Leitanssatz u. a. die folgenden sehr fachlichen und zutreffenden Ansführniigen: „Ob der gesetzgebende polnische Sejm wirklich bereit war, uns Gleichberechtigung zu gewähren, .darf füglich angezweifelt werden. Allein angenoimnen, der Sejm war dazu bereit, wäre das Dokmnent unserer bürgerlichen. Gleichberechtigung in Polen nicht ein Fetzen Papier geblieben? Wir sind ja auch jetzt im Genüsse gleicher ' knechte. denen - Behörden und .Gerichte scheinbar Rechnung - tragen. Wir sind beispielsweise bei den Wahlen Zn den städtischen Verwaltungen gleichberechtigt. Was nützt es uns? Haben die Anden auch an Orten, wo sie .:70—8ttb:o der Gesamtbevölkerung ausmachen,, frei wählen dürfen? Wurden sie nicht durch Terror gezwungen, eine nichtjüdische Mehrheit zu wählen? Wir haben das Recht der uneingeschränkten Betätigung im Handel, Handwerk ' und Industrie. Dessenungeachtet verbietet die Regierung jüdischen Kauften ten die Einfuhr von Auslandswaren« . Wir haben daS Recht auf verhältnismäßige Beamtung bei, den Staats- und Kvm-munälbehörden. Man zähle: wieviel jüdische Beamte gibt es wohl in allen diesen . Behörden? Während der Okkupation wurden einige wenige jüdische Beamte und Hilfskräfte angestellt, die - später entlassen -wurden. Bei der -Warschauer Straßenbahn, in den GaS- und elektrischen Werken gibt es keinen einzigen jüdischen Beamten oder Allgestellten. Und ucher LebenSrecht — ja, sieht man nicht, wie eS darum in der letzten Zeit in Polen bestellt ist? Angenommen, der Sejm hätte uns alle Rechte zuerkannt was würden jedoch diese Rechte ohne entsprechende Garantien bedeuten?" Ratifikation des FriedeusvertragS Nach einer Rede Paderewskis nahm der polnische Sejm mit 285 gegen 41 Stimmen den Antrag auf Ratifikation des Friedensvertrage und des SonderabkomnyenA zwischen Polen und den Alliierten bezüglich der Rechte d e r M i nd e r h e i t e n än- Polnische Willkür. Der von seiner Reise nach Posen zurückgekehrte Landtagsabgeordnete Rabbiner Halpern aus Warschau beruhtet, daß sich gegenwärtig im Jnterniertenlager 300 Juden aus Posen befinden, die aus Gruich der GSrüchte von einem geplanten deutschen Ueberfall auf Posen -im Austrage' des Befehlshabers General Dvivbur-Musmckj zusammen mit den Deutschen interniert wurden. Dem Abgeordneten Halpern wurde die Freilassung der Internierten nach der Aufhebung des Ausnahmezusta»- ' des in Posen in Aussicht gestellt. . Donnerstag,'den 3. Juli, ist. in M o na st e rz h s ka (Galizien > die vierte ^polnische Infanteriedivision unter . Kommando d-es Generals Alexandrowicz eingerückt. Gleiche -am nächsten Morgen früh'wurde Rabbiner Meifels zum -Tiviswnskommando befohlen. Dort wurde ihm mitgeteilt, -daß die Mische Gemeinde bis 12 Ufyr mittags 200000 Kronen Kontribution zu erlegen habe^ .sonst würde der Rabbiner und 20 angesehene Anden erschossen werden. Als Ursache dieser Kontribution wurde .angegeben, daß Juden den Ukrainern Munition geliefert ' , hätten, zweitens daß sie, als die Ukrainer einen polni-- fchenspionageverdächtigen Offizier erschossen, Hurra h'chrien, und drittens weil jüdische Mädchen »nt ukrainischen Offizieren getanzt hätten- ' - - Söhne des angesehenen Aaufinanns Berel Kausmann -wurden zu fünfundzwanzig Peitschenhieben am nackten Körper verurteilt. Diese menschenunwürdige Exekution wurde auch sofort ausgejnhrt, trotzbem' die armen Verurteilten während der Exekution einige ." 'Male ohnmächtig wurden. (A. f.'d O.) ..'-.Mit aller Klarheit geht auS dem' obige» Bericht . .hervor, daß die elementarstem Recht und Rechtsempfin- I'-Ken .hvhiisprechende Behandlung der Juden trotz aller 'Zusagen der polnischen Regierung und Heeresleitung - nochimmer i» Brauch ist. Und die grausame Bestra- Funa. lvie sie oben geschildert wird, läßt entsetzlich klau auckennen, daß - von einer '„jüdischen SReuortentierung" dev "ZAölfn vorerst noch keine Rede sein kann. Die Begründung seiner strengen Maßnahme durch den General stellt 7-^eme Mischung von empörend Verlogenem und lächer-- /ich Albernem, dar; daß sie durchaus falsch ist und nur ,---1der, Borwand' zur Eintreibung von Kvntribütioiisgel- ,;jber,i war, erscheint als selbstverständlich. Bnrgehe« g«e« die jüdische Presse. - Das Polnische. Preßburean keilt mit, daß auf Dehörduche VeiKigüng das Erscheinen der jüdischen Zei- °-cküngen,^ajnt^^ „Moment" und ,/vas Mische Volk" wegen; helödigercker Angriffe gegen den englischen Gesandten ist - .WarflÄiu, Wyndhamverboten wurde. (In der Tgt: ein seiner .Borwarch, umdie Stimme, der Anilagendeiy wenn vielleicht auch nur für kurze >}eit, verstummen zu machen! Zugleich wohl, als eine wirkungsvolle Verbeugung gegen- 'den hohen englischen, in letzter Zeit wegen der Pogrome ein wenig ungnädig gewordenen „Bundesgenossen" gedacht. - v Wie tzus anderer 'Quelle berichtet wird, ist mit oem „bclrioiqenden Angriff" gegen den eirglischen Gesandte» wahrscheinlich ein von den jüdischen Zeitungen veröffentlichter und gewiß berechtigter — Protest gegen seinen Versuch gemeint, die Tatsache eines Pogroms in Wilna einfach abzuleugncn.* D>- Red.) Gegen die 'Jüdischen Tageszeitungen „Hajut" „Moment", „Das jüdische Volk" (also die gesamte jüdische Tagcspresse Warschaus) und den „ D z i e n - nli k N o w y^wurde wegen der in-diesen Zeitungen über die Pipsker Geschehnisse erschienenen Artikel seitens dev Warschauer Regierungsbehörden eine gerichtliche Klage angestrengt. Pretzhetzc. Das in Strafou erscheinende polnische Tageblatt „I l-, l ustrowauy Kurjer Codzieuny", ein Blatt von gehässig antisemitischer Tendenz, setzt seinen Ehrgeiz darin, seine Leser durch die unsinnigsten. Schauermärchen zu unterhalten. So finde» sich dort,. wiedasK. f.d. OberichÜkt. folgende Behauptungen, die von der VerlogenheituiÄ? Unverfrorenheit deS Blattcö ein glänzendes Zeugnis ablegen und zugleich als Beispiel dajfür gelten könne», ans welche Art i» Polen tagtäglich gehetzt wird,,— wie in Krakau, so, in noch höherem Maße, in 'Warschau und überall, wo „patriotische" polnische Blätter erscheinen —, wie dort gehetzt werden darf, und wie judenfeindliche Ausschreitungen mit kalter Ueberlegung vorbereitet und hervorgerufen werden: - Ter Bolschewismus in der Ukraine hat sich bereits össentlich als Zionismus"entpuppt — die Mitglieder der Sowjetovaanifatwn tragen das zionistische Abzeichen. (!) — Tic Vernichtung der polnischen Arbeiterklasse auf Befehl von Berlin durch zionist, Agitatoren wird angestrebt. — Zionismus und Bolschewismus sind identisch. — Tie Zionlstensührcrin Chaje in Kamenetz-Podolsk hat die So-, zialisierung der christlichen Frauen und Kinder angeordnet. — Die Zionisten und Bolschewisten haben es auf die christlickic Religion abgesehen und' einen Erlaß herausgegebcn, daß sämtliche SHöfter in Kinos und Thest« ter umgewandelt werden.'(!) Die Mische Not in Galizien Nach neuesten Berichten aus Lemberg sind von den dort lebenden 17000 Mischen Familien 12 000 ans UnterstützungSgelder unbedingt angewiesen. Die Provinz wird von einer schweren Hüngerseuche heimgesucht. Rekrutierungen in Ostgaltzien - In Ostgalizien, .wo -die Inden bisher im polnischnkrainischen Kainpjfe sich neutral, verhielten, ziehen, dis Polen jetzt Juden zwangsweise zum .Militärdienst heran. Da diese'Maßnahme eine Verletzung der jüdischen Neutralität bedeutet,'hat die Delegation des OstWl- Jüst». NationalrateL Protest erhoben. ' Eine englische Stimme zu den Pogromen. „The Nation" vom 18. Juli führt aus: Wenn die Polen aus die gute Meinung irgend eines Menschen in England Wert legen, so ist es absolut notwendig, daß sie den Jndenmassakers ein Ende machen. Erst dann, wenn wir von einer gerechten Bestrafung der Schuldigen an den letzten Pogromen in Polen etwas gehört haben, können üit mit mehrj Ueberzestgung für die Wünsche dev Polen auf Kredit für die Lieferung der Rohmaterialien/ die sie benötigen, eintreten. - Deutsches Reich. DaS^andwerk unter den Juden. Der im Jahre 1882 gegründete „Verein zur Förderung -der Handwerke ntechn. Berussunter den Inden" zu Düsseldorf hat unterder KriegSnot stark gelttten. Am Schluffe des abgelaufenen Geschäftsjahres waren nur noch' 8 Lehrlinge in Werkstätten und im Heim des Vereins untergebracht. ' Der Verein hat daher in der General-Versanunlnng eine durchgreifende Organisation beschlossen. Es sollest zunächst Damen neu in den Vorstand gewählt werden, di« den inneren Betrieb im Heim überwachen. Angesehene jüdische Handwerksmeister kontrollieren dio Lehrstellen. Neue Einrichtungen solle» der theoretischen Ausbildung, einer Vertiefung der Schulbildung sowie der Erziehung der Knaben zu selbstbcivilßte», chacaktcrnnd sittenfesten jüdischen Männern diene». Der Verein bringt Söhne auswärtiger Ettern bei tüchtigen Meistern Düsseldorfs, unter, deren Handwerk «ml der Höhe steht und deren gewerbliche Fortbildungsschulen für Knaben urch Fachschulen svr die weitere Ausbildung . wetthin berühmt sind. Im Lehrlingsheini erhalten die .Zöglinge volle rituelle Verpflegung und genießen eine von modernen und freiheitlichen Grundsätzengeleitetc jüdische Erziehung, die das Elternhaus ersetzen soll. * Wegen Unterbringung von Lehrlingen ivcndc man sich an den Geschäftsführer des Vereins, .Zeitungsverleger I. Thalheimer in Düsseldorf, Oststr. 13; auch Rabdiner Dy. Kfch e lb a ch e r in Düsseldorf, " Kasernenstras-e. 67 b, wird gern Auskunft -auf Anfrage» erteilen. «r Kaffee Rahlfuid lg* Eniserstrasse 56 TSglich: erstklassige ' - EaiserBtrasse 56 UnterhaltviigsnmBlk Schilderma!ereiu;Wei83bihderärbeiten Philipp Trauner Textorslrasse 68. Telephon Römer 5778. Zentralverei«. »dvgretzfrage «»tz vftjude« Ans einer am 17. Juli in Nürnber g abgehalteiieii Bersamiiilung der Ostjuden Nürnbergs und Fürths, die von den dortigen ostjühischen Vereinen „Achi-Escr" und „Teschuoh" einberufe» worden war, wrlrde der Beschluß des „Zeuiralvcreins" in. der Kongreßfrage detr. Aus- -sch.uß der Ostjuden Deutschlands von der Teilnahme am Kongreß cimv scharfen Kritik unterzogen, entschieden verurteilt und nach den Reden der Herren Jsak..Bernstein, Dr- Nußbauiii, Dr. Bamberger und Landau folgcnl e Protestresolutivii mit erdrückender Melpheit ängriiominen: ' > . „Tie tarn 17. Juli 1919 versammelten Ostjuden- Nürnbergs und Fürths erheben schäüssten Protest gegen de» Beschluß des . Zentralvereins, ausländische», in Deutschland wohnhasie» Juden das Wahlrecht zum geplanten jüdische» Kongreß zu venveigeru oder einznschränken. Sie - erblicke» in dieser Stellungnahme eine mit ihrer Auiffassung vom Judentum und jüdischem Solidaritätsgefühl uvrereinbare llnduldsainkeit und 'Zurücksetzung.- Sie legen energisch gegen den geplanten Ausschluß ihres Atltbkstimmungsrechtes in rein jüdischen -Angelxgenhcitcn Borwayrnng ein. Sie hoffe» und wünschen, daß ein Geist, der einensolchen Beschluß möglich machte, einem Geiste der Bersödiiiing und Verständigung weicht, und sehen das beste'Mittel dazu in cincm jüdischen Kongreß, in dem? auch sie vertreten -sind. (Evtl, in der Demokratisierniiii der jüdischeil Gemeinde und Erteiknng des Wal)lrcchteö an die seßhaften ausländischen Juden.)" U«S«r«. Pogromhetze in vudastest. Mit den rumäiiischell Truppen ist zugleich der run.än.'sche Antisemitismus in Ungarns Hauptstadt eingczopen. Die Ausschreitungen der . rumänischen -Soldateska in Budapest, über'die in den letzten Tagen mehrfack« in der Tagespreise berichtet lvürde, wäre» zu einem nicht geringen Teile gegen die jüdisch-' Bevölkern ng gerichtet. Axrch - scheuen sich die Rumänen nicht, ganz ossen in den Straßen Budapests eine lebhafte Pogromhetze zn. betreiben. Es ist zu er- Ivarten, daß das Oberkommando der Ententetruppen dem gefährlichen Treiben baldigen Einhalt tun wird. Am 6. August kam es von- Seiten einer durch Pogromhetze! anfgewiegelten Menge, die hauptsächlich aus Universitätshörcru bestand, zu judenfeind-' l ich e» Exzessen von'größerem Uinfang-. Da die jüdischen ^Indenten sich gegen die Beschimpfungen >m!r Tätlichkeite» der Angreifer zur Wehr setzten, entstand, eine Schlägerei, in ' deren Verlaus mehrere jüdische1 Studenten der Universität blutig zugerichtet lvurdeii. Auch-' au der technischen Hochschule gab es eine» blutigen Zil- - samincnstoß zwischen den Autiscmitcu »nd den jüdischen Hörern. 7 Lank „Pesler Lloyd" haben die antisemitischen Vorkommnisse in Budapest bei der Regierung Miß-' billigniig grffuiiden und in .ihr den Entschluß geweckt,- solchen Geschehnisse» in Zukunft durch eicksprechende '- Maßregeln vorzubengen. Der Ministerpräsident StephanFricdrich erschien, lvie weiter.gemeldet^,vird. im Eriiöhlniigsininisterinni, wo sich ,„bede>elliche Symptome konscssiouellcr Unduldsamkeit" gezeigt haben uikd legte de.» Beamten des Ministerinins nahe, sich jeglicher judenseindlick'er' Ahtion zu enthalten, widrigenfalls sie ihre Entlassung aus den, Staatsdienste zir gewärtigen hätten. Das energische Anstreten der Regierung wird hosfcytlich den Treibereien der Mogromhetzer einen festen Riegel verschieben und die npch immer ernste Pogromgefahr in Budapest beschwören. . R«ßla«d. Auflösung der jüdische« Kuktusgemeiuden? Nackeincr Meldung des Warschauer „Hajet" hat die russische Lowjctrcgierung die^Auslösu ng sämtliche): jüdischer K!ilTt.ü)s g e me i n b e n in Rußland beschlossen und angcorönet. Obwohl eine solche Maßnahm.0 de» sonstigen Anschauungen und Taten der bolschewistlscheu Regierung durchaus entsprechen würde, so sprechen dorh manche gcivichtige Gründe gegen die Wahrscheinlichkeit eines derart radikalen Vorgehens des -iätekabinetls gegenüber den jüdischen Gemeinden im jetzigen. MomelttÄ Es bleibt danlin vorerst noch ein bestätigender, eiinvandfreier Bericht darüber abzuwarten. -> , -’! Bervot der hebräische« Sprach« T'.e „Westniiiister Gazette" berichtet nach cincm bot-" schcwistckü-en NadiotclegraiNm, daß das Sowjctkomlnijsariat ein.Dekret erlassen habe, wonach die .hebräische Spracht in keiner Schule mehr gelehrt werden dürfe, weil sie tot sei und vom jiÜlischen Volke nicht mehr benutzt werde. ' ' ' ^''-7 Die Ber»tcht««g der jüdische« Kolouien - Die seit bald einem Jahrhundert bestehenden jüdi-r scheu landwirtschaftlichen Kolonie» im Kreise Jekatcri; noslaw sind von plündernde» Truppen - zum. größten Teil zerstört,worden. D. BoifchewMfche vekümjisturg der Si»«lrm«S-. 5. - Dem Wilnaer „Tag"- wird-mns.Ki e w berichtet, daß .der iüdisch-koniiimnWsche>Berbänd-aniden BolkskoimntssW

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.