Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 17 (1919)
- Issue
- Heft 10 (7.3.1919)
- Date
- 1919-03-07
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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fieite -6. Wue Nr. 10 1 ingen Enti Ihsf * MI m IS:; PS?.* FMorgewünev Schh^strfcrnd ich' hier meineü Mächtig ^cknehen vor, und so nwrb mix reichlis FchLdÄmng vfnr mg Vas Darchgemachst. ' : . Moll toox aber erst «ein Glück, als mein Mann aus der -XNefangenschaft enllassen wurde und ich ihn glück- Prahlmid empfangen: konnte. Ms wir dann den ersten Freitagabend in unaussprechlicher Freude vereint warech da nahurich mir vor, stweit es in meinen Kräften sieht, Jbamüh'Zu streben, dast neben den vielen Wohltätigkeidsinstihrtionen unseres Judentums nunmehr «8 wichtigste Aufgabe die - geeignete Unterbringung jüdischer Nerven« Lcmcker .ermöglicht wird.' wie viel stilles, ungeahntes Leid würde hierdurch ge» Wlkert werden können. . . M r M7 k m •:-J. ' - ...I. - Stimme« ««8 dem Lefexkreise ^: |||T _ ' A«r ihibgcltt Lehrer g,; - Die Zeit des Umsturzes sollte auch uns Jiiden ver- A-..' «»lassen, im Innern einmal Umschiru zuhalstnund pänz« Wif" sich «wseinmrderznreißen, Mas für die Dauer doch bedien K- '.'Halt hat und, wenn notwendig, neu anfzudauen.. Es hat gh sich -erwiesen, daß jedes Flüboerk in der Geschichte des SoCfeS feinen kulturellen Fortschritt bedeutet. Ich erinnere wiederholten Aufrufe unseres Lehrerverbandes wäh- Lk Zwerch- -der vier Kriegs,ahre für 500 in Rot geratene Ü&7 jüdische Lehrer. Nicht Almosen, nicht Mitleid, nicht Wohl- M-,-. täti^keit, sondern Gerechtigkeit verlanget! wir. Das jü« j?,v Lischt Herz mit seinem ausgeprägten Wohltätigkeitssrim &Z kann sich doch in Zukunft in einer Form äußern, die Kin dem anderen nicht ein.Gefühl der Beschämung hervor- E.7s - und ihn somit zur bedingungslosen "Unterwerfung venirteilt, sondern in einer Form, wo gerechte Forderungen ««Leitender Mitmenschen auch mit Gerechtigkeit abgetan weide«!. Und wenn Ihr deutschen Juden (Lrre Beamten «icht mehr würdig besolden könnt oder wollt, so stellt sie nicht am Ihr ladet eine große Verantwortung auf Euch, wen« Ihr diesen ZustcuL so weiter duldet: Es ist Eure Pflicht, die Seminarien zu schließen und vor der Ergrei- . fmrg '-beS LühiXrbernfrs zu warnen. Der neue Staat mag die sozialistische oder demokratische Staats sonn erhaltener mag die Trennung von ■ Staat und Kirche vornehmen oder nicht, er mag 'die Einheitsschule einführen oder auch die konfessionelle Schule erhallen, -eins ist sicher: eine große Anzahl unserer Elementarschillen mit zwei bis fünf Kindern wird und muß eingHest Eine neue'Regierung wird sie nicht halten können, und bei uns Lehrern war eine solche Zwergschule ^nie beliebt, da der Wirkungskreis ein unbefriedigender war. ^Die frei werdenden Lehrer werden an Simultanschnlen be- < schäftigt werden. ■ Die fernere Ausbildung der Lehrkräfte . wird künftig zweckmäßiger au den allgemeinen Seminarien erfolgen. Dadurch werden Unsere jüdischen Seminarien : überflüssig und könne» zu anderen Zwecken verwendet wer-; den. Die. Vorbereitung zur Religionslehrerprüfung Hätte ' in Privatkitrsen zu geschahen. Wenn von der deutschen Judenheit nicht für eine würdige Besoldung der Beamten in kleinen Gemeinden gesorgt werben kann, was ja mit Rücksicht auf diese Genwinden zu bedauern wäre, so dürften in Zukunft diese -Gemeinden Linen Beamten mehr Erhallen und von Großgeineinden im Religionsunterricht » versorgt waden. ' l 1 Deutsche Juden, (Sun: Parole laute hinfort: Reißt ganz nieder ob« schasst sofort ein silheres Fundament durch eine menschenwürdige Abstellung und Besoldung Eurer ■ ^Beamten. Gerechtigkeit verlangen wir! ■SP» vttoudwidvrVruvLlllü-LuIsge Offenhnch «» M. - Telefon 123. Unübertroffene Teppichreiniguog mittelst Druckluft. Woche»-K«le«ver. Achim-Bremen. AdvlsRothschild, staallich angestellter Lehrer. Smnstag, 8. März (6. Mdar scheini). , Sabbat-Anfang in Frankfurt 5V< Uhr. 7 Sabbat-Ausgang in Frankfurt 7 <Uhr 05. Min., in Berlin 6 Ühr 37 Mn. Wochenabschstitt: P e k n d e i. — Die Priestergewänder. -Donnerstag: T a a n i s E st e. r, da Purim aus Sonntag fällt. I 7; Mochengottesdi^enst in Franks»rt- Morgens -6'/» Uhr in den nnüsten Synagogen, Hauptsyna- ,goge "Mi Uhr, Königsteinerstraße 7Vs Uhr. Abends äf/s. Ühr FttedbÄger Anlage, Aönigsteinerstr, 7 Uhr, Hauptsynagoge 4 Uhr, Börneplatz 5h’i Uhr. jüdischer Turnverein. Die Purim-Feier (Ball) am 16., März in dsn SSlen d«r Frankfnrt*Loge beginnt na 4 Uhr pünktlich. — Die Saaltfirea bleiben wahrend der Dar- . bietnngen geschlossen. — Oeffsntlicher Kartenver- : kauf Ludst nieht statt. - , Berei»8-S«le»der. Verein Mvntefiore. Freitag, 8Ve 'Uhr:. Gemütliches Zusammensein (Ansprache: Dr. Heinemann): Sonntag, 4 Uhr: 4. Bortrag Prof. Dr. Goldstein. . Mittwoch, E/r Ühr: Nationalismus (cand. med. Herbept Cohn)- k' Frankfurter jüd. Inge udvereine. Samstage 8 Uhr, Bürgersaal desRathtöffcs: Freiheit und Autorität. Restrenten: 'Zahnarzt S. Ehrmann, Dr. Walter Riest, Dr. Ed. Strauß und Frl. Else Zehner. Ägnd'as Jisroel-Jn^endgruppe. kRontag, abends:&h «Uhr: Bortrag, Redakteur Schachawwitz: Aus der agadischen 'Literatur über Megillath Esther. (Damen und Herren willkommen.) Talmud Thora-Berein. Sonntag, 6 Uhr, S>)- nagoge Börneplatz: (Las Buch Hiob (Rabb. Dr. Nobel). BereinMekor Chajim. Samstag, 4 Uhr: fi< kro (Jos. Rosenbaum). \ Sonntag, 6 ylhr: Jecheskcl (Dr. Jos. Breuer): MuLesaudt. Wir, haben in dev Provinz MederlässimgLmöglichstiten für Aerzte und Rechtsanwälte, freie Stellen.-für Oberlehrer, Zahntechniker usw.' - -Wir bitten um Nachweis von Stellen für Handtvch:kr, kaufmännische 'Angestellte,, ungelernte Arbeiter, Lehrlinge, landwirtschaftliche Meven.und Arbeiter. 8001 87ns c ein. 1. a Berli n N. 24. Moabiterplatz 10. Jüdisches Anbeitsamt. Katastervermessuug für Palästina. Geodäten, Mathematikr,. Vermessungsingenieure, Topographen, Markscheider, Vermesslüigstechlnker^ Plaüzeichner und Katasterbeamte, die sich' für!^ die KatafierveMessüng Palästinas interessieren, werden Erbeten, ihre-Adressen bei. Herrn Treidel, Berlin-Wilmersdorf, Mainzerstr. 16, anzugeben. Allgemeine MitteUuuge». Die Ringkampf-Lonkurrenz im Grotz.Zirkns Krane gibt allen starken Männern, die sich auf die erlass«!« ^Aufforderung gemeldet Habens Gelegenheit, ihre Sfcöfte im gegenseitigen Wettstreit zu erproben. Es haben' sich Ringer gemeldet, deren Namen für eine unbedingt rein sportlühe Abwicklung der ÄchyPst Bürgschaft leisten. Gerungen, wird in durchaus einwandfreier Weist nach den Satzungen des griechischi-römischen Ringkampsts. Ob auch im catch 'on catch -gerungen wird, steht nochi aus. Jedenfalls dürste es auch nicht uninteressant sein, einen Ringkampfanzuschauen, bei dem alle Griffe erlaubt sind. . I I Gremkfrerter KamMeemachrichte». Barmizwvs. Josef Lehmann, Schtvanenstr. 11, Synagoge Friedb. Anlage. — Moritz Kalberg, Wollgraben 11; Herbert Lehmann, Rappstr. 2; Herbert Steinhauer, Vogelsbergrrstr. 13, Synagoge Börneplatz. \ Verlobte.MendelEmanuel-mit Lilly Sichel, Nürnberg. — Gestvrbe n. Minna Utry geb. Strauß, 90 I., Sternstraße 15. — Sara Herzstld geb. Stern, 53 I., Röderbergweg 11. — Heinrich Schönfeld, 46 I., Mittelweg 3. — Julius Stern, 73 I., Hanauerlandstr. 12. — Simon Nickelsberg, 65 I., Bleichstr. 15. A«8wSrttge Kamitte««achrichte». Verlobte. Johanna Kleemann, Wurzburg mit Leo Bensinger, München. _ Ge stör b e n. Jda Bing geb. Oüenstein, 74 I., Nürnberg. — . Ter Schluß des Briefwechftls zwischeir Direktor Willi David und Rabbiner Dr. Mu.uk-Berlin über .^Orthodoxie und Zionismus^ erscheint infolge Raummangels erst in nächster Nummer. ' .. -. - ■V** „Stzeareakifte" erscheint erst in nächster Nummer. WnisM Sprachschule der zionistischen Vereinigung Frankfurt am Kain Wir machen hierdurch bekannt, dass wir- Tom 17. Mürz. 1919 ab eine 1 .. . V einrichteni MrAscKe Lprseksekule Die Kurse werden abgehalten fftr: 1. Kinder beiderlei Geschlechta im Alter von 7—12 Jahren 2. Kinder im Alter von 12—16 Jahren (Knabsn und MSdchen getrennte- Klasse) ’ ' 3. Erwachsene (Anfänger und Fortgeschrittene) *' 4 Eine Oberstufe für hebräische Literator. - Das Honorar beträgt fflr Kinder tob 7. bis zum 16. Jahr IMk. 30.—, für Erwachsene Mk. SO.— pro Semester, in besonderen Fällen wird eine Ermässignhg gewährt 1 « Amu eidangen sind an unser Sekretariat, Ünterlindan 21 oder an den Vorsitzenden unserer pädagogischsn Kommission, Herrn Dr. Habin, Wittelsbacher Allee 182 zu richten. - ■ : I such Heute Nacht entschlief nach längerem Leiden ..der Direktor der BesJsdinle und des M&dchenlyzemns naserer Gemeinde, der Solo Ader. ir-i'- Tiefereehfittert beklagt die GemeindeTerwaltnng den Verlust dieses Vorbildes eines wahrhaft deutschen Hannes nnd überzeugten Juden, dessen unermüdliche Arbeitskraft nicht nur den ihm unterstellten Schalen zugute gekommen ist sondern der auch als Berater und Vertrauensmann dar Gemeinde in allen den Beligionsnntemcht an den hiesigen Schulen betreffenden Angelegenheiten sich hervorragend bewährt Jiat. Darüber hinaus hat der Verewigte in den allgemeinen jüdischen Organisationen Deutschlands, in nahezu sämtUchen bedeutenderen jüdischen-Vereinen,.Anstalten nnd Stiftungen unserer Stadt sowie auch in gar manchen nicht jüdischen Institutionen führend sich betätigt, and es ist von seiner. Persönlichkeit reicher Segen auf eine unzählige Schar wissensäurstiger nnd hilfsbedürftiger Menschen ausgegaagen. \ . Sein Hinseheiden Unterlässt eine nnansfüUbare Lücke. In wird sein Gemeinde nnd in der dauernd fortleben. gesamten deutschen Judenheit Frankfurt a. M., den 26. Februar 1919. Carl Frankfurt a. M. Kaiserstrasse 51. Gegründet 1896. Unterricht ln Buchführung, Rechnen, Deutsch, Korrespondenz,Wechsel-u. Scheck- Kunde, Schönschreiben, Stenographie u. Maschinenschreiben, privatim nnd In . kleinen Zirkeln. Beginn täglicli. Man verlange Prospekt. Drnckerel Louis 'Golde Frankfurt (Hain) Gr. Frie db er go ra tr. 13 Fernruf: Hansa 2671. Gegründet 1877. Drucksachen aller Art ■ ln Buch, nnd Steindruck. Herrsucht Off. nnt. 2708 a d. Ezp. da. BL H. ■allnomkl nnd Frau beehren sich, Freunde undJSekannte, von der am Dienstag, den 111 März, t9 in Damstadt, Bestanr&tion Stamm, Alexanderstrasae, stattflndenden Trauung: ihres Sohnes Siegfried mit Fräulein HerthaLewenherg, Berlin, ergebenst in Kenntnis zu setzehi Bew halt« ansp „Hil Bah Ich habe Hananerlandstrasse 11 meine lahntatliphe^ anfgenommen. Sprechstunden: 9—1 umd 8—6 Uhr. Telefon: Hansa Suche perfekte Köah!mr t streng ritnelL Haushalt, wie auch geprüfte Erzieherin zn 4 ,Kindem7VM»2 hia 6 -Jahr«»: Off. an Frau Br«cher,Lchpzig, HauptzoUamtsträsse 3. ' Erfahren mit guten EmpkehIuhg«»>gGsneht. Anerbietenzn «achten unter Ä. B. .50 .Hbnptpöetlagernd Der. - '•