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Neue jüdische Presse · 1919-01-31 · Heft 5 (31.1.1919) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
17 (1919)
Issue
Heft 5 (31.1.1919)
Date
1919-01-31
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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isusssssmma «rüe Mische Preffe. 3b. 5. XnaoMmM 56 Bbdurei. Schulwesens mach. Mark wird ferner die Schaffung eises Z ivi.l rechts vorbereiten müsse», Vas »nch alle WtzE -es Mittigen, öffMÜchtz» Lebens berücksichtigt, - .. s^Hidas Patentrecht, Bankrecht üsw. Besondere Schwierig» -> «Wü ivItdÄä» BeimÄ!üs bau des Landes Nachdem en'Grsetz zu lösen Haben, vor allem beim Ver» . . Von Tbrsgabrn, die dem Misrachi in Wesh- LLEbPa in nächstör Zeit zufallen, hob der Redner die \ «WchtWeik'^r Erzi ehuü g s f ra gen hervor. Wir. wer- .-Mö" eilten nkuen Geist in das bisherige Erziehungssystem yMintrützeii, weil es gänzlich sein Ziel verfehlt hat. Wir ' Küsftit - Verständnis für den Geist des Lebendigen Juden- . UMS iüünserer JügeNd erwecken und die Assimilation , LlidenGsist der Ilüigebnng von Kindheit an verhindern. DWc bedarf es einer gänzlichen Umwälzung in allen jisdi« WÜt ^likterrichtssächern der traditionstreuen indischen - 'Don den weiteren Milderungen sei. nur noch die nach EPEderung der jüdischen Wissenschaft betont, Wül'Äusbrütung man durch billige Ausgaben j-ü» --- Sisch«wissenschaftlicher Werke, herbeiführen E- ' Hsr«. - «'• Eine »ene Ortsgruppe. Jür MrthÄkörnberg ist eine Misrächigruppe begründet 3. SW, bringt bei nSftn Gruppe von -orthodoxer ,. greife großes Interesse etttg'eKn. , Ms ver „Agrtdas JiSroLl"-VelveMg. SfiriA. Die hiesige StzudaS Jisröel-JugendgrüpPe - tSill Sfe Schwetzec ÄgüdoiKchend in einer LMM JisE- SILrgänisvtion Msamnienfassen und gemeinsam mit :sinnungsg«iossen in den änderen Ländern die Erg einer Agudas Jisrvel»Ju gendköloüie iü Palästi na betreiben. Kürze -otttische RaHttchtev. Prag. In Neubans haben Bauern und entlaffene Soldaten die Läden der Juden geplündert. In manchen Läden wurde das letzte Stück Wäre mitgeschleppt. ' - Noch russischem Muster hätten die Bauern gleich ihre .Magen zum Ausladen des geraubten Gutes mitgebracht. \ Kiew. Die neu.eRegierung bar das vom Hel« . «nann aufgehobene Gesetz der Krsonalen und nationalen Hhut-on«mio wiederhergestellt. Zum Minister für jüdische Angelegenheiten ist der Poale-Zionist Rewnzki ernannt worden. Wittschau. Der vorläufige Jüdische Natio- - Äälräi,. Mn Persönlichkeiten wie Dr. Posüansky, Dr. UMütü, H . Farvsftin, Rabbiner Koivälski, Schriftsteller -- Mjseybaum, Pvdlischewski, Räbbiiier Gräubart, Rechts« KWÄt OAchwangir usw. angehffren, bereitet einen Kon» jr«L -xr Züdenheil Pölens vor. Im. Det Äonderbmchteistatter Renters meldet, - -re -britischen-Delegierten seien bereit, Probleme wie die Zubnüt ^ftbapotamiens, .Palästinas und der deutschen Kolo» «lim «lk. Kn. Bölkerbänd zu verweisest, sobcüd. dieser zstgAMtmeik Mn ystid, damit sie nicht die Zeit her »Stirn Anspruch nehmen. Darar^ gehe hervor, daß die r beine «rritoriMn Fordernngest aufzustellen beab» en, die uiii den Gründsätzen des Völkerbundes nnverjelnbtzr wären. PM-«-lte»«.UetveWtttteiUt»se». vepli«. Döst den in her lrtzten Zeit auf dem jlüstscheü Friedhöfe Beigeletzftn seien hier, vetzoichstet: Frau. Mrtt- Geh. Rät Cäcrsie Herz geb. Mürkwäld,. Schriftstellerin Jennh Cohn Und Redatteur Heinrich Blanftnburg. In de» letzten Wochen traten hier u. ä. .ans dem Juden» tum aus: Schriftsteller Ignaz Sebastian Jezower, Ka- Mlpielster Rudolf Küpczyk, Ptvf. Dr. Simon gen. Theodor Flatau, Dr. jnr. Ernst Wertheimer, Dr. W- Kleefeld und Di. Pästl Herrmänn. . BerÜ«. Das Krpnkenhgus der Jüdischen G.xmeinde vereinnahmte in seinem letzten Geschäftsjahre 688 000 Mt, und, verausgabte 779 083 Mk. Der Zuschuß der Gemeinde betrüg 214 000 Mk. Die Verpflegungstage beziffern .sich «ms 75 827, darunter 13 876 im Lazarett. Tie durchschnittliche Bettung betrug 208 Personen, die durchschnittliche Behandlungsdauer. 30 Tage. Die Verpfle» gUngskostcn erhöhten sich-von 3,25 Mk. auf 3,92 Mk. fM den Tag und Zopf. Das.Vermögen der Anstalt beträgt 2 806 048 . Mk.', 47 836 Mk. mehr.als im Vorjahr,^ ' Estltage». Abraham M. Weil Und Frau Babette geb. Dreifuß begingen am 21. Januar die goldene Hochzeit. ' . viel (Schweiz) Naftali Schmoll würde einstimmig zum Präsidenten unserer 300 Seelen zählenden Jüd. Gemeinde gewählt. Paris.. „Le Mattst" berichtet, daß dem anläßlich der Frietstnskonftrenz ist Htrts. wetteliden ümerikänischen Zioniflciiführer, Mbbj Dr, Stephen Wi.se, rittein spezielleil Freund Wllsötts, das Kreuz der Ehre nlegiön verliehen wurde. . " , Ist einem Ärtikel in gleicher Nummer spricht sich Rabbi Wise über Wilson folgendernläßen aus: „Wie Lincoln ist Wilson ein einfacher und gerechter Mann, der nur das sagt, wM er denkt und lange denkt, bevor er etwas sägt. Er ist eist Demokrat aus Ueberzeugung, ich möchte sagen, ans Leidenschaft. Tie Demokratce ist für ihn kein Vorwand oder eine Sache der Pose oder ein Mittel des Stimmenfangs, sondern ein tiefer Glaube ,-f . Während 23 I.ihren, sei es als Präsident der Universität von Princelon, sei es als Gouverneur des Staates New Jersey «der als Präsident der Vereinigten Staaten, immer hat Wilson djeselbe Linie des ustbeugsamen Charakters beibehälten. Auf der Universität hät er Mt einein Mut ohne gleichen die Tendenzen der Kasten,. KlasseÜ. ustd Rassen bekämpft, welche Lü einem demöttätischen wissenschaftlichen Institut keinen Platz haben. W ist. nicht bei Chef einer demokratischen Partei, söudern der FÄHrir des MmMatischest Ideals, das minier das amerikanische war. Man sägt von ihm, was man von Lincoln sagte: Er ist die Gsttesgabe für Ainerika, er ist die Gabe Amerikas an die Welt." Warschau «I. P Z.) David Frischmcrnn ist hier aus Moskau eingetrvsfen. Er wird seine Zeitschrift „Tekufah" hier herausgeben. — Grodiwcr Zeitungen melden de» Tod des jungen jüdischen Dichters Leib Neid»s. Die Siadt Wärschau Hirt ohne jede Begründung den jüdischen Volksküchen die Sstb.vesttion entzSgeo, — Lieft.müssest daher geschlossen töerö-iä- ' London JsräelCöhen als Vertreter der Englischen Zionistischen Föderation und Jps e f P r a g als Verlreter der Anglo Jewish Association sind riach Galizien ab - gereist. — .• Benjami »Grad ist ini Anstrage der Zionistischen Organisation nach Palästina abgefahren. Kraukfvrter Berichte. Lrr Nutha» virubauntS vortra«. In Dr. Nathan Birpbäum, bekannt nntcr dam Sch ifr-- stellernamen Mathias Sicher, stellte sich den Mttgliedern der Agndas Jisroel nicht nur eine Persönlichkeit von eimr hohen geistigen Qualität, sondern auch ein Mann Ncsthlgü.W^baüm^ft^M d^Süßerfl«.n^Mi«Zlatiö^^M^ .^trij OtzprWHWO ■:&$8jfckh And. hEnte j^deh Möm setc^k. geiKKA und kUMliMn^ Nathan Birnbaum sprach über die Gottesvol. schäft JsrLdls.' Israel verdient, so führte er.ZM,-- von allx.n.Völkern den NanÄr eistes Gättesvolkes . durch -seine Thora, durch seinen HeiligEscharatter — nitt jf ,, seiner Mitte.konnten Propheten entstehen — und durch 8ifr iW instetvöhncstde heiße Srhiisucht liäch. dem MisstUl- Selbst,diejenigen Söh-ns des jüdisth-n Volkes, bis thni-ütttreu geworden sind, sind jeden Tag dazu befähigt^ wieder - Gottesvolk zu werden. Wenn sie mit fremden, .Mitteln für eine unserem Messiasideale verschiedene WeltbesreiuN^ streben, so suchen sie damit nur die Spur, die sie durch LpS» stgnng pvn ihrem Volke verloren. Viereck MerLth VachäriM." < In feinem Vorträge „Der.moderne Än^isßmif t.ismus" zeigte eand- J«s. Klein, daß die Triebtzper- Ms Äntisemitismus in allen Zeiten unperändert geDpbejr ist, sie war und ist „ein psychologisch zu erklärender Haß"" Vor uralten Zeiten wurde dem. Kinde leicht, nur aus religiösen Gegensätzen — durch ällmögliche verächtliche, und gehässigtz Hinweise am Tische seiner. Wirm. in der Schule, Kirche und wie sie in jeglicher. Gesellschast - Mn Juden gegenüber vorkämen und noch Vorkommen,— der Judenhaß Won vom zartesten Alter, an eingefleischt uff» zähiligemal sciggeriert. Dieser mit solcher Wucht und In» - tensitäi während zahlreicher Generationen hindurch uxlauf» hörlich eingeimpste Judeühaß dürfte dann tm Laufeper? Zeit zur Psychologie der meisten gehörend, gewissermaßen züin Bestandteile ihrer Seele, geworden sein. Sr wäre spmii - als vererbt, als eine bereits von Geburt ans vorbänLen« Änläge (als Neigung zu söiche» Antipathien) anzustDu- Redner schloß seine Ausführungen mit folgendest Worten: „Abwehr nach innen — durch energisches Zürecht» ' weisen von Elemente,,, die durch ihr Betragen Lie Mgemeinhcjt beschmutze» And den so tief wurzelnden Haß schüren und steigern — wie nach «rußen - durch allgemeine Volksbildung und Aufklärung — ist Pflicht eines Jeiftff : . .. Nach innen und nach «rußen müssen wir anwenden dän ein-' zigen füx das beschränkte menschliche Begreifen vorhaüdencn - Maßstab der Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit." |j|(inhiChl. l. Tdefonl23. (AnMWowi mitkränüMtj.I . _ , (IÄ.M jjm MilAi I Ini BattliidanireliilgDna Druckluft and WösserdampL Woche»-Sale«der. Samstag, 1. Febr. (1. Wiar rischoUnh Sabbat-Anfang in Frankfurt 4 llhr 50 Min. Sabb«tt-Musgaiig in Fränksüir 6 Ähr 10 Mi». Wochenabschnitt: Mischpotim. — Dienstverhältnis. - Ersatzansprüche. .Urschriften für das. siebente.Jahr üsw. Moses bestägt den Berg zum vstrzigtägigest Aufenthalt. Schabkäs Raüsch-Chäudesch. . . DocheügottffSdienst in Hrdinkfürt. - - Mends Ähr, Königsteinerstr. Uhr, HauptsynagSge BiereiLS-Saltkdet. Misrarhi»Ortsgrüpp.e-, SaMsrag, ’Pfif Uhr,' Stadthälle, Dominikanergasse: Wesen und Ziele des MiSrächi (Jacob S- Posen, Dr. Rabin, >Dr. Änsbücher). .»wt," rief er, „warum hast Tri denn Rieke nicht -KMät? vie.Frau Lehrer wartet doch darauf." „Tü- Fr«ui Lehrer? ich gehe gleich," fiel Rieke ein, — und ehe noch jeniand ein Wort sagen konnte, rannte sie -strornstreichs aus bei Türe und «uis den, Hause. „Die ist verrückt, die ist wirklich verrückt," wieder- «lte Jakob Lichtenstein nachdrücklich nnd stand auf. Sr nute es nicht begreift», daß man gegen den größten -.Steuerzahler der Gemeiuoe weniger entgegenkoinmeiü» war -als. gegen die Frau Lehrer, die weder Steuern »och Lohn er sich mit seinem Sohne entfernte, warf er noch Die ^isdensWlich hin: ,>Jch habe übrigens dem Herrn -Räbhi,ier oeschriebcn, was sich in der Kolnidrcnacht ereignet .hat, da Sin er jo, wenn er herkommt, ftlbst sein Urteil Mgebfn" Ktzl war es mit der Geduld des Lehrers zu Ende. -Mie?" rief er, ,.Sie haben sich erlaubt, den, Herr» iMbvicwr zn. schreiben l Das sieht ja wie eine Denunziä- '^tion aus" ~ So zufrieden der Lehrer im Inner» gewesen war, daß .it «ne Verletzung der Landesgxscße tzerhStet hätte, so Leid Hatte -es ihm getan, daß Rieres Väter nach ihrer Be- . Dnptnng unschuldig eine Freiheitsstrafe verbüßen sollte, .glaubte dem Mädchen, denn er hätte in den letzten onstten mMstnäls ihre Wahrheitsliebe zu erproben Ge- Mt gehabt. Im Stillen hatte er sich vorgenommen, Rabbiner des Bezirks den Fall vorzutragen, weil der Enge Wann mit seinem größeren Einfluß vielleicht eine KAft wußte. Aber eine schriftliche Erörterung hätte er ver- - jtmfocn, es konnft deni FlüWling oder Rieft gefährlich - 'gmjbcn oder selbst der Gemeinde ünangerwhme oder wenig- -Kens lästige Nachforschungen bringen, . ttotzdenr m«m dem »AchtzatzwrÄMWtckMkiüstGMkintWrus '-gewehrt '-hatte. Ne^WrAaueWobll^'Mitftiluffg' -hätte > iRÄbiner Hinesteundliche Statt gefunden, -boch'-'ivüs'sollte'dsr'Mmm jetzt denken, wenn ihm die Meldung weder in einer amtlichen Weise durch den Parncs noch in einer vertrauensvollen durchden Lehrer und Nächstbeteiligtcn übermittelt worden? All das schwirrte ihm durch den Kopf, aber trotzdem faßte er sich schnell nnd fragte: „Was hat Ihnen denn der Herr Rabbiner geantwortet?" „Er hat gar nicht geantwortet. Denken Sic eimnäl: -Mir, dein größten Steuerzahler, hat er nicht geantwortet! Ist das nicht ein Unrecht?" Der Lehrer atmete ordentlich leicht aus. Der Rabbiner hatte die denunziatorische Mitteilung als solche bewertet .und unbeantwortet gelassen.' Eftlhaftrr Protz, dachte er, als Lichtenstein sich entfernt hatte. Du prahlst mit Deiner Steuer und hast doch den größten Teil Deines Reichtums nur dem glücklichen Zufall zu danftn, daß Du einen reichen Pater hatftst. Da ist mir ein armes Mädchen wie Meke nnt seinem festen Charakter und seinem dankbaren Gemüte tansendnral lieber als Du! Das arrne Mädchen, das still nnd anspruchslos seine, übernommenen Pflichten ersüllt, ist mehr, wert als Du mit Deiner prahlerischen Freigebigkeit rmd Deiner protzenden Dewissenhaftigkeit. Äm Kvchzeitsmvrgen fuhren schon früh alle Köpft aus den Fenstern, als der Postillon sein „Schier dreißig Jahre bist Du alt" vom Bock herabschmetterte, das war die Extrapost, die den Herrn Rabbiner' brachte. Neben dem Postillon saß stolz mit unterschlagenen Armen Herr Rothstein, der heute in den Sabbatanzug gekleidet mit dem kreisrunden schwarzen Hütchen erschien, um neben deni Lehrer als der regelmäßig vom Rabbiner gewählte nnd mitgebrachte offizielle zweite Trauzeuge zu dienen: Herr Rothstein sprang flink'wie ein geschulter Lakai vom Bock, öffnete den Schlag und schritt mit dem Reisesack blimelnd hinter dem -Rabbiner -durch die Doppelfttte, die .mich alle männlichen Verwandten des HMfts, die schon zur Hochzeit gekommen waren- Der Rabbiner drückte, allen freundlich die Hand, und Herr Rothsteinblinzelte sie sreundsich an, indenc. er im Gefühle seiner heutigeMWi-M tigftit die Schippe seines Mundes um einige Zoll weiter' ' vorf«hob . als gewöhnlich. Das Reimen verbiß er sich,, so schwer es ihm wurde, das verbot der Respekt vor dem geistlichen Obern. .7 Jäkob Lichtciistein bedauerte, daß der Herr Rabbiner ihm, dem größten SteUetzahler der Gemeint, gleich'er» : klärte, daß. er vorerst jtt>e Auswarttmg ablehne, da.-ernoch Wichtiges zu erledigen habe. : . Der Schnellgabbe eilte, als er kaum die Sachen--s»- das Zimer getragen hatte, fort, um den Parnes nndMen Lehrer zu einer Besprechmg herbeizuholen. -- - Ah, dachte Lichtenstein,'jetzt geht die Unftrsüchung über meine eingereichte Klage los, jetzt werde-auch'ich gleich geruftn werden. Er überlegte schon, wie. er in. Mien»- und Worten sich am würdigsten zur Gelttiug bringensollte, aber seine Ueberlegung war umsonst, er wurde nicht befohlen, nur Herr Rothstein erschien, um sich ldas iibliche. güte Frühstück auftischen zu lassen. - ' . . „Was sollen der Parnes iind der .Lehrer -l-eim Rabbiner?" fragte Lichtenstein neugierig. „Ichkümmre mich nicht um seine Gäns und seine Hühner," reimte Herr Rothstein, der'es selbst nicht tvußch. ' „Man bringt Jhuen gleich die Snppd herein." „Täs wird mir sehr willkoinmensein " ' . . Herr Lichtenstein gab sich während des Frühstücks di»- größte MüK, etwas herauszüsrägen, aber außereinigen tzutgerennten. Antworteli-war-grkchts «üks dem eifrig-käiieii» den-lleiljen.Hlerrn-herauszübringen. ' . / .Missen Sie hrirklick^ nicht, -w.as der Rabbiner vom Parnes, -und -wöiff^^ Lehrer will?^ Z>räntzke Lichtensteur ..pochmals:w. ' ' . " . ■ _ ' (Fortfttzung folgt.) ' ."■‘L-jWi**;-'

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