Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 16 (1918)
- Issue
- Heft 39 (11.10.1918)
- Date
- 1918-10-11
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Ütr 39, Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Seite 3. Scala - laich.t spiele Schäfergasse 29. SchäfergaBBe 29. Vorführung stets neuer und hervorragender Filme weniger Borgebildeten in kleinere Zirkel zusammenzuschließen, um so in kleinerem Kreise unter geeigneter Leitung dem selbsttätigen Lernen obzuliegen. Du bereits bewährte Kräfte zur Leitung dieser Schiurinr dem Vereine' zur Verfügung stehen, ist zu hoffen, daß mit einer beträchtlichenAnzahl von Teilnehmern gerechnet werden darf. Montestore-Vereiu. Tie erste der Fre i t a g s a b e nd - Z u s a m m e n - fünfte (Leiter cand. Speyer) ist für den 11. Oktober 1818, abends 8V4 Uhr festgesetzt. Tie Lehrkurse sowie alle anderen regelmäßigen Veranstaltungen solle» am 14. Oktober beginnen. Mit besonderem Nachdruck sei auf den hebräischen Sprachkurs sowie auf die r el i g io n s p h i l 0 so - P hi sch e n Vorl e su n g e » mit Aussprache, ebenso auf die M i t tw 0 ch a b e n d - V v r t r ä g e hiiigewiefen, die ' am 16. Oktober 1918, abends 8'st Uhr, mit einem Bortrage des Herrn Dr. B. May: „Der Prophet Ainos" beginnen. Diese letzteren Einrichtungen werden zum Teil gemeinsam mit dem „Verein für jüdische Geschichte und Literatur" abgehalten. Dieselben werden auch wie alle Veranstaltungen durch das „Frankfurter Israelitische Familienblatt" bekanntgegeben. . . Am Dienstag, den 3. D ezember sinket eine größere C h a n u kk a f e i er stakt, decen Leitung Alfred H a u ck iibernommen hat. Personalien. Josef G r ü n b l a t t, der gewissenhafte und beliebte Beamtendes V e r e i n s „M e k o r C h a j bin" , begeht dieser wage das Jubiläum seiner 2ö j ä h r i gen T ä t i g k e i t in diesem. Vereine. MMon. Franzefutz. Erzählung aus der böhmischen Judengasse von L. Kompert. Das schönste Haus in der Gasse, das so vornehin und stattlich vor den anderen Häusern sich herausdrängt und dennoch mit den großen, hellen Fenstern so traulich nicderblickl, heißt allgemein das „Kartenhaus". Es hat seinen Grund, warum das Haus so und nicht anders heißt. Es ist nämlich wirklich 'aus eine Karte gebaut worden . . . aber weiter dürfen wir nicht vorgreifen, den» wir würden uns damit die eigentliche Geschichte „verschütten", die eben die Geschichte einer Karte ist. Die meisten Leute in der Gasse können sich dessen erinnern, als wen» es heute geschehen wäre: wie eines Tages Maurer und. Zimmerleute gekommen waren- und >vie sich bald daraus mitten pus den Gerüsten der Bau dieses Hauses erhob. Noch deutlicher ist in aller Gedächtnis die Grundsteinlegung. Wenn sie daran Lenken, sehen sie aus dem Nebel ihrer Erinnerung zwei Gestalten heraustretenein 'blühend junges Weib und . einen kräftig gebauten Mann, die zu den Klängen einer schallenden Musik einen lustigen „Redowak" tanzen, und. diese Klänge müssen so lebendig in ihren Seelen klingen, daß hie und da mancher auch noch Worte dazu findet, und mit einem Male hört inan Aeußerungen, wie etwa folgende: „Borzeiten hat's doch ganz kuriose Leut' gegeben! Es soll sich's jetzt ein Mädchen einfallen lassen und mit eineni „Franzefuß" die reichste Partie in der Gasse kriege». Wo hört man das jetzt? Geld muß sie haben wie Heu, und von einem Franzefutzspiel darf gar keine Rede sein. Dafür Muß, sie aber auf dem „Fopp dich allein" (in welch merkwürdiger Verballhornung bas Fortepiano in der Gasse erscheint) spielen können, daß die Vögel aus dem Dache Krämpfe davon bekommen. Ja, jetzt schämt sich so ein Mädchen ganz erschrecklich, und möcht' einem, der zu ihr auf die Beschau kommt und sie befragt: „Kannst du Franzefuß spielen?" die Augen aus dem Gesichte kratzen." ' I . „Merkwürdig ist's, wie sich die Zeiten geändert haben." Spötter aus de» umliegenden Gemeinden haben auf I Grund solcher Lästerungen auch die wundersame Mär zu ■ verbreiten gewußt, daß alle'Mädchen in jener „Gasse" sich iwch jetzt vortrefflich auf den Franzefuß verstehen, besser, als. auf ein schön genähtes Hemd, daß aber demungeachstt noch keine einzige „Beschau" danach gefragt habe ... - Das Kartenhaus hat übrigens von jeher eine gewisse Bedeutsamkeit in der Gasse gehabt, wie denn gewisse Menschen und Sachen das Eigentümliche haben, aus der Leute Mund niemals herausznkommen. Noch ehe sich näm-, lich der neue Bau erhob, stand dort ein altes, verwittertes Haus, dem es niemand angesehen hätte, daß sich darin das größte Wunder der ganzen Gemeinde aufhielt. Dieses Wunder, waren drei Leute: Ascher Spitz, dessen Ehefrau Hindel und. das Söhnlein beider, das wir kurzweg „Bär" nennen wollen. Alle drei haben das merkwürdige Glück gehabt, jedes in seiner Art sich so lebhaft in das Gedächtnis ihrer Zeitgenossen einzuprägen, daß nichts imstande ist, sie daraus zu verdrängen. In der Tat haben auch alk: drei, jedes in seiner Art, etwas Apartes gehabt, was!>»an in -der Gasse mit dem kürzbedeütsamen Worte („Stuß"' bezeichnet: . ' Nehmen wir, weil es sich überall schickt, aus Rang und ^Altersklasse gehörig Bedacht zu nehmen, zuerst 'Ascher Spitz vor, so war das ei» Mann, dem sich sonst gar nichts Uebles nachsage» ließ... Man schrieb ihm einen fabelhaften Reichtum zu; auch hatte er bereits zum fünften Male die Stelle eines Gemeindevorstehers bekleidet. Er war ein stiller, - schweigsamer Mann, dessen Tagesgeschäst darin bestand, eine Mecrschaumpfeife nach der andern zu stopfen und dazu mit seiner Hindel oder seinem „Bärele" einen. „Franzefuß" zu spielen. Zn größeren 'Anstrengungen vermochte sich Ascher nicht mufzurasfen. Es war ihm genug, wenn ihm früh morgens »ach der» „Anbeißen" ans die Frage: „Hinsoel! wollen wir?" die ergänzende Antwort: „Ja, 'Ascher, wir wollen", entgegentönte. Nach dem Mittagsesstn war es nur die natürliche Folge, daß die nämliche Frage eine gleiche Antwort sinken mußte: und. auch abends, wenn die Lichter angezündet wurden und Ruhe sich herabsenkte auf die ermattete Gasse, — wer kann sich da wundern, daß Ascher, selbst müde und erschöpft von den Mühen des Tages, wieder einen jener Blicke nach seiner Frau warf, den nur sie verstand, und der in Worte Übersetzt: „Hindel, wollen wir?" lautete, und. das Hindel darauf mit klarer Stimme die Antwort gab: „Ja, Ascher, wir wollen." 1 . Hindel gehörte übrigens zu jenen Frauen, denen mau aus de» ersten Blick das „gute Leben" ansieht. Groß und breittretig war es, als ob ein dreimastiges Schiss daherbrauste. wenn sieeinmal), was selten geschah, durch die Gasse schritt. Die Leute hielten sie für sehr stolz und sagten ihr nach, daß sienicht weinen könne. Sv etwas' will unter Menschen, denen die Träne mit merkwürdiger Leichtigkeit aus dem Herzen in das 'Auge steigt, mehr sagen, als man glauben wird. Es erinnerte sich keiner, soweit er zurückdcnken konnte, jemals Hindel Spitz weinen gesehen zu habeic: selbst äm Jom Kippur bei den „heiligsten" Stellen konnte das aufmerksame ßluge keine Spur einer Träne, an ihr entdecken. War das ein Unglück? War es eine Krankheit? Es gab in diesem Punkte heftig streitende Parteien, die ihre Ansicht mit aller Hartnäckigkeit verteidigten. Eigentümlich war es, daß sich zuletzt eine Art gieriger Sehnsucht aller bemächtigt hatte; jede Partei, und darunter namentlich die Frauen, warteten auf die Stunde, in der sich jenes Unglück und die Krankheit, wie andere meinten, wenden oder brechen mußte. Endlich werde sie doch weinen müssen, lvard allgemein angenommen, denn sie werde ja nicht eine Ausnahme von der Regel machen wollen? Sei das erhört, daß ein Jnbenweib nicht eine Träne vergießen könne? Gott beschütze und bewahre jede vor so einein Unglück . . . aber man werde schon sehen, wie ihr das einmalmit „Prozent" würde znrückgezahlt werden, den» Gott lasse nicht mit sich -spielen, der wolle, daß eine Frau weine, sei es um was immer. Zu weinen habe sie stets, und wenn sie es durchaus nicht könne, so müsse sie sich dazu zwingen! . . . ■ Run, so weit ließ sich Hindel nicht herab. Sie war in ihrem Sinne eine jener starken und. gewaltigen „Regierungen", die sich um keinen Preis vom „BolkSwillenk' etwas abtrotzen lassen wollen. Hindel solle sich zum Weinen, zwingen? Hatte sie das nötig)? Gerade Naturen solcher 'Art werden durch einen Widerstand, der ihnen entgegentritt, noch schärfer und kantiger, und was bet ihnen anfangs nur Gewohnheit und angeborenes Tun 'war, das verlehrr sich zuletzt in ein Recht. Man wird es nun leicht, glauben, daß Hindel trotz aller Forderungen des „Bolkswillens" es'zu keiner Träne brachte. ' ' Zudem hatte Hindel stets etwas vor Augen, etwas Lebendes und nach ihren Begriffen noch nie Dagewesenes, an denc sie mit großer Freude hängen konnte. Das war ' ihr „Bärele". Wenn sie und ihr Mann aus das Kind schauten, das einzige ihrer Ehe, wie es immer größer und gewaltiger vor ihnen ausschoß, dann erfüllte sie beide ein Stolz und ein Behagen, die es bekanntlich auch zu keiner Träne bringen können. Das „Bärele" war zwar in den Augen aller denkenden Leute ein „Bär",jder mit Tatzen auf die Welt gekommen zu sei« schien, aber was..tat das der elterlichen Zärtlichkeit? Diese bleibt stets ein Geheimnis, ein größeres, als sich irgend eines im Menschenherzen verbirgt. Labt sich bas eine an der geistigen Entwickelung des Kindes, an dessen vielversprechendem Wesenso verwirft das andere dies alles und klammert sich gerade an Eigenschaften, die eben nicht in den Büchern über Erziehung angepriesen, zu werden pflegen. Bärele oder wie er im Munde der Leute naturgemäßer hieß, Bär, war gerade kein Muster dessen, was man einen aufgeweckten „eisernen" Kopf nennt; er war eher träge als lebendig, eher ungeschlacht und ungelenk als fein und manierlich; aber er besaß eine Eigenschaft, die in den Augen seiner Eltern ganze Goldlasten aufwog, die sich täglich schöner Und schöner.entwickelte, täglich mehr und mehr Blüten ansetzte, bis sie zuletzt als ein prächtiger Baum dastand. Bärele hatte nämlich im „Franzefuß" seine Eltern weit überholt; er war ihr Meister geworden. Wie „Bärele" es anstellte, um in verhältnismäßig kurzer Zeit die alten Meister weit zu überfliegen, das zu erzählen bedürfte mehr als einer Blattseite. Genug, Bäreke hatte ein angeborenes Genie für „Franzefuß", wie denn auch der große Napoleon schon in den KinÄerschuhen den künftigen Feldherrn gezeigt haben soll, als ihm freilich noch statt der Kanonenkugeln Kieselsteine und derbe Holzprügel;u Gebote ständen. Dieses Genie trat denn auch schon in Bäreles achtem Jahre in seiner ganzen Bedeutsamkeit zutage; es war ein denkwürdiger Moment. Bon freien Stücken, als wäre plötzlich eine Offenbarung über ihn gekommen, sagte Bärele eines Tages, nachdem- Rebb Ascher seiner Hindel. einige Spiele abgewonnen hatte und sie darüber sehr verdrießlich geworden war: s - „Was wettest du mit mir, Baker, daß, ich dir den : - ersten Franzefuß gleich abgewinne?" (Fortsetzung folgt.) Jüdische Sagen aus Damaskus. In der türkischen Armeezeitung „Jildirinc", welche in Damaskus erscheint, teilt Pastor I. E. Hanauer folgendes mit: Unmittelbar neben der Moschee des Schcchs Arslan in Damaskus, an der Rordseite der Straße, die geradeaus nach Bab Tuma führt, gibt es ein Paar andere Grabgebäude, die eine Zwillingsähnlichkeit miteinander haben. Eines dieser Mausoleen soll dem Andenken des Scheichs Nedschm ed din ibn Israel geweiht sein, und dieser Name wird wohl den 'Anlaß zu mehreren jüdischen Sagen gegeben haben, die in den Legendenkranz um Arslan eingcflochten sind. Diese jüdischen Sagen sind in der Hauptsache folgenden Inhalts: Bor der Zeit Mohammeds wurden die Juden von Damaskus von ihre» christlichen Mitbürgern bitter verfolgt und mußten schließlich die Stadt verlassen. Ws die Muslemin im Jahre 634 Damaskus einnahmen, erlaubte der Kalis Omar, daß die Juden sich in dem benachbarten Dorfe Dschobar niederließen, wo sie iwch bis heute eine Synagoge besitzen. Späterhin wurde ihnen auch gestattet, in Damaskus zu wohnen, aber sie mußten hier viele Plackereien der Mohammedaner erdulden. Schließlich wurden ihre Leiden so ernst, daß zehn hervorragende Rabbiner unter Leitung des Scheichs Arslan und des Muchjieddin (dessen Grabmal in Es Salahijeh gezeigt wird), die beide ursprünglich Juden waren, sich nach eifrigem Nachdenken und feierlichen Beratungen entschlossen, de» 'Allmächtigen um die Erlaubnis zu bitten, daß sie ihre eigenen Seelen dem ewigen Verderben weihten, um dadurch ihr Volk vor dem Untergang zu retten. Hatte doch auch Mose seinerzeit Achnkiches voni Herrn erbeten (2. Buch Most, Kap. 32, 32); Eine Stimme vom Himmel soll hierauf das Borhaben der zehn Rabbiner gebilligt haben, und sie wurden mit Wundcrkräften ausgerüstet, so daß sie sich dann zum Mohammedanismus bekannten und sich als „Sahaba" oder „Gefährten des Propheten" ausgaben. Dadurch gewannen sie solchen Einfluß, daß man ihnen die Urschrift des Korans anvertraute. Diese Schrift haben sie dann durchgesehen und einige Verse eingeschaltet, worin den Muslemin geboten wird, sie sollten sich mit den Juden vertragen. Als Arslan starb, wurde er in dem nach ihm genannten Grabe bestattet, aber stine Seele fand keine Rühe und, da er jetzt ein verlorener, abtrünniger Geist war, sucht er den Juden soviel als möglich zu schaden. Es ist vorgekvmmen, daß sein „Gilgul" oder „Gespenst" auf ein jüdisches-Leichenbegängnis gelauert hat und sich dann aus die Leiche setzte, wodurch sie so schwer wurde, daß es unmöglich war, sie auf den Friedhof zu tragen. Endlich beschwor ein Rabbiner aus Jerusalem, der zum Glücke, einmal zugegen war, den Geist Arslans und zwang ihm das Versprechen ab, nie wieder solchen Streich zu versuchen. Ein anderes Mal nahm das Gespenst die Gestalt eines auf der Straße liegenden Topfes an. Ein Jude, der des Weges ging, stieß mit dem Fuße daran und war sehr überrascht, als der zerbrochene Tops ihn anredete und ihm große Reichtümer versprach, im Falle er ihn nach Haust nähme und 'an seiner , Haustür liegen ließe. Dieses tat der Jude, und wirklich fand er von da ab jeden Morast» mehrere Goldmünzen auf der Türschwelst. Als dann der böse Geist ihm riet,; den Topf in sein Haus zu nehmen, gehorchte er ihm. Zuerst verbarg er ihn in einer Kiste, später aber, als er mehr'Goldstücke wie früher täglich vorfand, stellte er ihn in einen mit Glastüren versehenen Schrein, und ließ Tag und Nacht eine Lampe davor brennen. Auf diese Weist.wurde er durch des Teufels Gewalt sehr-reich. Eines Tages aber besuchte ihn ein Rabbiner aus Jerusalem und, als er die gefährliche Quells seines Reichtums entdeckte, überredete er den Juden, den Tops in Scherben zu schlagen. Infolge dieser Tat verlor jener seine ganze Habe Und wurde sehr arm, aber auf Anregung des Jerusalemer Rabbiners haben die Damaszener Juden und andere Glaubensgenossen bis zu seinem Tode sür ihn und seine Familie gut gestrgt. Mir scheinen diese jüdischen Märchen mir örtliche Veränderungen einer bekannten talmudischen Sage zu sein, wonach „Schimon Bar Kepha", das heißt der Apostel. Petrus, der ein rechtgläubiger Jude gewesen war, nur dem Schein nach Christ geworden sei, um desto besser unter vcn Nichtjuden sür die Wohlfahrt seiner Glaubensbrüder wirken zu können. In diesem Zusammenhang ist es interessant, daß nur einige hundert Meter von dem Gottesacker und dem Grabe des Scheichs Arslan entsernt die christlich: Ucberlieferung den Ort zeigt, wo der Apostel Paulus, um den Verfolgungen der Damaszener Judenschaft zu entgehen, in einem Korbe über die Stadtmauer hinuntergelassen wurde, und daß dieser Paulus im 9. Kapitel seines Briefes an : die Römer schreibt (Vers 3): „Ich habe gewünscht verbannet zu sein von Christo für meine Brüder, die meine Gefreundete sind nach dem Fleisch." Literarische Chronik. Monatsschrift fürGeschichte und Wissenschaft des Judentums. Herausgeber: Prof. Tr. M. Brann. 62. Jhrg., 4.-6. Heft.' Breslau. Koebnersche Verlagsbuchhandlung. Inhalt: Neuorientierung unserer Wissenschaft (I. Elbogen'i. Ein neuer Grabsteinsund in Breslau (M. Brann). — Zur Lebensgeschichte Utiel da Costas (N. Porges). — H. Graetz als Darsteller der Systeme der jüd. Religionsphilosophen (M. «tcckelmachcr. — Besprechungen. 25- Kaffee Kuhland KaiseratrassQ 56 Xusorstnsso Täglich erstklassige WM" UnterhaltnngsmHSlk56 Gesangs •Einlage*.