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Neue jüdische Presse · 1918-10-04 · Heft 38 (4.10.1918) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
16 (1918)
Issue
Heft 38 (4.10.1918)
Date
1918-10-04
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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eeue 4. tfratujuner ^jiaeun|ct)e& Mmruenmarr. Nr. 38. dxr Versammlung beiwohnende Soldaten gespendet. . Zum Dank für feine große Opftrwilligftft hat das zionistische .Kvmftee 'in Kielce beschlossen, ein Arbeiterheim ip Der. Tschlenow-Kolonic ans den Namen des Rabbiners Zlotnit zu stiften, und das Misrächi-Komitee hat ihn ins Goldene Buch eingetragen. Schweir. Zürich. SukkoSnhue Esrogim. Unter der Uebcrschrift „Snlkos ohne Esrogim" schreibt - das „Jsr. Wochenbl." u. 0,: k - „Tie Sorge um die Beschaffung der Esrogim und Lulowim hat seit Monaten den Zentralverein zur Förderung des geschestreuen Judentums in'der' Schweiz befchastigt. Bekanntlich machte schon int Vorjahre die Einführung von ftischen Lulowim bedeutende Schwierigkeiten, weil die Ausfuhr aus Italien verboten war. Damccks tvar es, nachdem alle Bemühungen der inländischen und auskäntischen Händler gescheitert waren, gelungen, beim italienischen Gesandten in Bern die Erlaubnis zur Einfuhr des von den Juden in der Schweiz benötigten Quantums von frischen Lulowim zu erwirken und diese Einfuhr noch" rechtzeitig zu ermöglichen. Dagegen konnten im Vorjahre die Esrogim aus dem heiligen Land, aus Griechenland- und Ms Italien nicht nur ungehindert rmch der Schweiz, sondern auch durch die Schweiz nach Deutschland, Oesterreich und den besetzten Gebieten gelangen. Und an Esrogim hatten wir im letzten Jahre eher Ucbcrfluß, als Mangel. In diesem Jahre war nun die Situation viel komplizierter. Nicht nur sür Lulowim, sondern Mch ^siir die Esrogim wurde die Ausfuhr Ms Italien nach der -Schweiz »erboten. Hinzu kommt noch, daß die palästinensischen Esvogini infolge der Besetzung des Landes durch die Engländer mir noch über Italien nach der Schweiz gelangen konnten. Im Hinblicke Nus diese Schwierigkeiten schienen die Bemühungen der Händler, die natürlich in erster Linie sich der Sache onnahmen, wenig Aussicht Ms Erfolg zu , bieten, und der Zentralverein hielt sich sür verpflichtet, seinerseits bei den Behörden zu intervenieren. Ter Zentralverein fand hierbei sowohl bei den Bniibesbchörden» 'sowie.bei der italienischen Gesandtschaft'in Bern das größte Entgegenkommen. Das nötige Quantum Lulowim und - Esrogim sür die Schweizer Juden wurde bewilligt und die Fülle der erforderlichen Formalitäten in Bern und in ' Rom konnten noch rechtzeitig erledigt werden. Leider sind aber diese sämtlichen Bemühungen doch erfolglos geblieben/ weil die Einfuhr der Esrogim und Lulowim infolge von unerwartet eingetrctencu Schwierigkeiten — es seien mir die wiederholte italienisch-schweizerisch^ Grenzsperre und die enormen Hransportschwicrigkeften erwähnt. — nicht rechtzeitig ertnöglicht werden konnte. So wären wir nun in der Schweiz — abgesehen von einigen wenigen palästinensischen Esrogim, dir bei einigen Privaten eingetroffen waren — ganz ahne Esrogim geblieben, wcmt nicht in letzter Stunde noch Hilft von ganz anderer Seite gekommen wäre. Der Einfuhrstelle sür Esrogim und Palmen in Frankfurt a. M. war cs nach vielen Mühen gelungen, im nördlichen Palästina Esrogün zu beschaffen . und dieselben, dank dem Entgegenkommen der in Betracht kommenden Behörden, in raschem Transport von Damaskus nach Frankfurt a. M. gelangen zu lassen. Dort sind sie einige Tage nach dem Neujahrsfest eingetrossen. Wohl genügt dieses Quantum Esrogim nicht, um alle Wünsche-zu beftiftsigen, aber es reicht doch aus, um den nötigsten Anftrdernngcn gerecht zn werden. ... Ter „Zentralvcrein" wandte sich nun in ciimm dringenden Gesuche an die /Freie Bereinigung sür die Interessen des orthodoxen Judentums" in Frankfurt a. M., sie möge für die Juden in der Schweiz Esrogim zur Verfügung stellen, damit wenigstens jede Gemeinde, der Schweiz einen Esrvg -erhalte. Tic „Freie-Vereinigung" kam diesem -Gesuche nach Möglichkeit entgegen. Mögen die vielen, die sonst erhebliche Geldbeträge für ihre Arba Minim tzn opfern pflegen, und sich diesmal mft dem Gemeinde-Esrog begnügen müssen, die ersparten Beträge den Brüdern in Erez'Jisvoel zuweift». Erinnert uns ja der Esrvg ohne weiteres an Erez Jisroel und mahnt uns, daß diese ganze Sorge um die Beschaffung! von Esrogim und Lulowim nur eine Folgeerscheinung unseres Golns-Lebeus ist, eine Sorge, deren wir aber ohne weiteres enthoben sein werden, wenn wir wieder im eigenen Lande das „Fest der Freude"" begehen können. So mag der erzwungene Verzicht Ms das Symbol der Freude uns veranlassen, in Liebe und Treue des Landes nnserer Väter und des Landes nnserer Zukunft zu gedenken." Großbritannien. DsS Polnische nationale Komitee und diegalizischeu Jude«. Aus- Stockholm wird berichtet: Die Polen aus Galizien werden in England nicht als feindliche Ausländer betrachtet und sind demgemäß von der Internierung besrcft. Diese Regel gilt nur sür die Galizier „polnischer Rasse" und findet keine Anwendung aus die Juden aus Galizien. Der Nachweis der „polnisch-galizischcn Geburt." muß durch ein Zeugnis des „Polnischen Nationalen Komitees" in London erbracht werden. Als sich ein galizischer Jude M dieses Komitee um ein Zeugnis zum Zwecke der Befreiung von der Internierung wandte, erhielt er zur Antwort, daß „dieses Komitee durch ' das Ministerium des Innern nicht au - torißiert ist, jüdische Fälle zu behandeln". Ein gleiches Schreiben erhielt der Betreffende auch vom Ministerium selbst. Dieses Schreiben lautet: „Auf Ihren Brief vom 25. v. M. Bezug nehmend, in dem Sic um dft Streichung Ihres Namens von der Listeber feindlichen.Ausländer ersuchen, bin ich durch den Staatssekretär beauftragt, Ihnen mitznteilen, daß er bedauert, daß Sie nicht sür ein Befreiungszeugnis gemäß Artikel 25 6 der Aliens Rcstriction Order befähigt sind, da Sie anscheinend, nicht polnischer Rasse sino." „Jcwish Chronicle" bemerkt hierzu, daß die Stellung der englischen Regierung zu den jüdischen Einwohnern MS Galizien aus die Umtriebe des „Polnischen Nationalen Komitees" zurückzuführen ist. Palästina. Erntennachrichten aus Judäa. - Esist bereits berichtet worden, daß die jüdischen Kolonien in Judäa, darunter auch die Besitzungen des Nationalftnds, während der Kriegsereignisse des letzten Winters vielfach schweren Schaden gelitten haben, lieber die jetzige Lage' in Benschcmen, Huldah und.-Ber-Towiah wird dem HMptbureau des I. N. F. im Haag folgendes aus Jaffa gemeldet: Von-den Mandelpflanzmigen in Bcnschemen sind zweihundert Dünam derart beschädigt worden, daß ihre Pflege nicht mehr sin Betracht kommt. Hingegen hat das Getreide trotz allem -sich schön erholt. Die ganze Fläche konnte wiederhergerichtet werden, bis. Ms 300 Dunam, die sür dieses. Jahr -verloren sind. Das Wintergetreide ist vollständig hereingebrachr und befindet sich jetzt im Drusch. 300 Dunam, <utf denen Mais angebaut war, hatten eine ausgezeichnete Ernte. . - . Die Geflügelzucht mußte unterbrochen werden; eZ verblieb -eiir -kleiner BestMd zur Aufrechterhaltung des Stammes. Auch die Mölleret hat stark gelitten, uitd es wirb ein Jahr erforderlich sein, bis sie ans den früheren Stand, gebracht ist. Sehr gut geraten sind die Gemüsepflanz-- ungen. * Sic Pflanzungen in Huldah sind glücklicherweise von den Verheerungen des Krieges verschont geblieben. Nur 200 por dem Kriege bepflanzte Dunam blieben unbearbeitet. Die Pflanzungen im - allgenteinen entwickeln sich sehr gut und werden nunmehr fleißig gepflegt. Tie Bienenzucht wird in diesem Jahre ein besonders gutes Erträgnis liefern. Der. Futter- und Gemüsebau ist vorzüglich gcditchen, und es ist nunmehr Mch die Grundlage für eine Ääolkerei m Huldäh geschaffen worden, wohin aus Benschemen eine Anzahl Kühe überführt wurden. -Für die Arbeitergenossenschaft in Ber-Towiah ist das Jahr ein segensreiches geworden. Dank der guten Ernte und den jetzigen Grtreidepreisen dürfte für dft Ge- - nossenschaft ein Reingewinn resultieren." Die Eukalyptuspflanzung entwickelt sich sehr schön und ist trotz den früher gehegten Befürchtungen sehr gelnngett. Die Genossenschaft geh-t nunmehr daran, mit Hilfe moderner Geräte den ganzen Boden zu bearbeiten, und hofft, ihren dauernden Bestand in" diesem Jahre zu sichern. Zionistische Nachrichten. Berlin. Die biesiae . H a p 0 c l Hazair"-Eruppe veröffentlicht einen Ausruf, in dem cs heißt: - „Freunde! Die bewährte Vertretung der Arbeiter- Pioniere in Palästina „Hapoäl Hazair" hat vor kurzem . begonnen, ihre Organisation anszubancit und ihr Parteiorgan aufs neue herauszugeben. Uns jungen Zionisten im Galuth, dciten „Hapoäl Hazair" Symbol der Erlösung des Volkes, aber Mch Kampfruf ist, liegt die Pflicht ob, unseren dort wirtenden Freunden zu Hilft zu kommen. Ihr Freundendes „Hapoäl Hazair" habt unsere große Ausgabe bei Wiederbelebung des Landes und der Arbeit, des Volkes und der hebräischen Kultur ersaßt. Ihr habt den Wert einer starken .Organisation erkannt, Ihr wißt auch die Wirksamkeit eines Parteiorgans zu schätzen. An Euch wenden wir uns heute mit der Äussorberung, unseren Brüdern in Palästiita sofort und irästig zu Hilse zu kommen. Laßt dem „Hapoäl Hazair" in dieser schwere,i Zeit geistige und materielle Unterstützung zu teil werden! In dieser Zeit der Grundsteinlegung zu unserem großen nationalen Bau. in Erez Israel! Geldsendungen sind - an das Hilsswcrk für Palästina mit dem Bernterk „Für Hapoäl Hazair", Berlin \V. 15,' Sächsischest!. 8 (Postscheckkonto Berlin NW. 7-4192") zu. richten." Ans Ser Misrachi-Bewegnvg. Haag- Da« Jgd. Kor-ewondenzbureau berichtet: Die Misrachiorganisation (die Federation der orthodoxen Zionisten) in Palästina formt heute das Band zwischen allen orthodoxen Elementen im Laude. Täglich werden neue Vereine gegründet. Au der Spitze der Organisation steht der Chachain Basch,' von Jaffa, Rabbiner Ben Zivn Usiel. Auch die" Schulen der Misrachi entwickeln sich in befriedigender Weift. Tie größte Schule ist die Tachkemoni, die 10 Klassen enthält und unter Leitung des Talmudisten Rabb.. Joses Seliger aus Lemberg steht. Aus Der „Agudas Jisroel"-Bewegnng. München. Die hiesige Jugendaruvve veranstaltete eine Versammlung. Max Cohen-Köln, der sür die Agudas Jisroel-Jugendorganisation ansersehriie Sekretär, berichtete über den Bundestag. Die Aussprache beschäftigte sich mit der in München zu gründenden Esragrnpp'e. . . , Rvtter begrüßte den Vorschlag, denn cs sei wichtig, daß die jüngere gefttzestreue Jugend ihre körperlichen und und geistigen Bedürfnisse, soweft sft außerhalb des Bereichs von Familie und Schule fallen, in einer einzigen und einheitlichen Gemeinschaft beftiedigen könne. Ihm schloß sich Dr. A. Fraenkel an, betonte aber, das Werk könne nur bann zum Heil der Jugend ausschlagcn, wenn" es im Einvernehmen mft den" örtlichen nationalen! Jugendorganisationen geschehe und jede seiiidliche Gesinnung und'Taktik ihnen gegenüber unterbleibe);. wenn in dieser 'jt Beziehung auf beiden Seiten vielfach örtliche Fehler vorgekommen seien, so scheinedoch die I. O. der Agndah mehrbelastet durch das Auftreten ihrer Leitung gegenüber Blau- Weißen in .Würzburg (es handelt sich um.die vielbesprochene „Ausweisung" von Blau-Weißen), und dieses Auftreten sei zur Bereitung einer gereinigten -Atmosphäre, sür' die ganze Esragruppe'aufzuklären. Dieses Verlangen begründete weiter M. David-Berlin. Max Cohen trat ihm jedoch entgegen. Frl. B. Ehrentrcu empfahl warm di» geplante Neugründung, bedauerte jedoch gleichfalls den erwähnten Würzburger Vorgang. Doch verhinderte der Borsitzcxdc mit Zustimmung der Majorität der Versammlung durch Abschneioen der .Verhandlung über diesen Punkt die Abstimmung über eine Resolution, worin das Bedauern über jenen Vorfall und ein Bekenntnis zu friedlichem Arbeiten ausgesprochen werden sollte. Im Laüßder weiteren Aussprache wurden n. a. von Amtmann, G. Eh'rentreu und Frl. B. Ehrentr en konkrete Anregungen gemacht betreffend die Ausgestaltung der Esragruppe. Für die Eltern sprachen noch Felix Feuchtwanger und Frau Ascher. Ans eine Anfrage präzisierte Frl. B. Ehrentrcu den praktischen Standpunkt gegenüber dem Münchener-Blau-Weiß dahin, daß zwar seitens der Esra Mch nach Möglichkeft gewandert werden solle, daß ober die hier zahlreich vorhandenen thoratreuen Wanderer nicht aus dem BlM-Weiß herausgezvgen werden sollten. Im übrigen sei ihnen, wer komme» wolle, willkommen. Einen wesentlich anderen Standpunkt nahm in seiner Schlußrede Herr Cohen ein, der im Namen der Gesamlorganisation erklärte, daß die-Esra selbstverstöndlich versuchen müsse, die gesamte gefttzestreue Jugend fift sich zu gewinnen. Sodann wurde die Gruppe gegründet. drin- Loge weöb tnng Nutz! der, gebe, Geist einer die kämp erlah Stär über IM Fein! gar Wahl dürfe struic Bürg ziele und 1 sichen wend politi " i sicher Betei der <5 zur? 5 stand- Der Krieg «uv die Inden Berlin E- M- Lilien, der bekannte Maler, wurde zum Leutnant befördert. - Fraukfart a. M. Oberarzt Dr. Jkaak H»r»vitz, Sohn der Frau Rabb. Dr. Horovitz Wwe., erhielt das Eis. Kreuz 1. Kl. Untcvoff. Eduard Jchenhäuser, Sohn von S. Jchenhäuser, Grünesft. 40, erhielt das Eis. K reuz 2. Kl. Frl. Hetty Strauß, Eschersheimerlandstr. 81, Tochter von Frau Cloti StrMß Wwe., erhielt das Verdienstkreuz sür Kriegshilfe." Herten in Wests- Oberstabsarzt Dr. Soeben st ein und sein Sohn Leutnant Ludwig Loewenstei.n "erhielten das'Eis. Kreuz 1. Kl. Närnbern. Das Eiserne Kreuz er st er Klasse erhielten: Fcldw.-LeUt. Friedrich Wallersteiner, Vizefcldw. Otto Walther, Sohn des Kaufmanns Jul. Walther, Leutnant Paul B e r n st e i n, Sohn des Kaufmanns' Max Bernstein, Leutnant "Ernst Bechhöser, Sohn des Metzgern,eisters Karl Bechhöser. Köln. Overarzt Dr. Max Auerbach. Sohn der Vorsitzenden des Israel. Frauenvcreins Frau Bendix Auerbach, wurde mit dem Eis. Kreuz 1. Kl. ausgezeichnet. Budapest- Adolf Rosentdal, der Vorsteber der Bäkescsabaer isr. Kultnsgemeinde, hat zur Erinnerung an seinen gefallenen Sohn in Bekäscsaba ein Waisenh aus errichtet, in dem vierundzwanzig Krftgswaiscn ohne Unterschied der Konsessior, erzogen werden sollen. ,O'hnc Unterschied der Konftssion" in einer Erziehungsanstalt! Eine solche Verständnislosigkeft sollte man eigentlich vcp, einem jüdischen Gemcindeleiter nicht für denkbar halten. Persouatte« u. Ilefne Mitteilrmge«. «erlin, 17. September Die Zentralstelle für die Wohltütigkeitsanstalten der Jüdischen Gemeinde umfaßte im Jahre 1917 100 Vereine und Anstalten. -Von diesen haben im abgelauscnen Jahre 76 Vereine und Anstalten 24,773 Anfragen an die Zentralstelle gerichtet und über 25,381 neue Gesuche der Zentralstelle Bericht erstattet. Etwa tausend Pcrsonalkartcn wurden neu angelegt, so daß gegenwärtig 33,835 Personen in der Kartothek der Zentralstelle verzeichnet sind. In einer sonberabtcilung werden die Angelegenheiten der Studierenden; Kunstschüler und Seminaristen erledigt. Hier gingen 89 Anfragen unter 43 Berichten ein; darunter 20 neue Fälle. Berlin- Aron Hirsch erhielt denKronenorden 2. Klasse. Tic Verfügung, die die Rückkehr der beurlaubten jüdisch-polnischen Arbeiter mis Polen an ihre Arbeitsstellen in Teutschland verbot, ist soeben wieder ausgehoben worden. Bestehen bleibt nach itofc vor die allgemeine Verfügung, die die Neuzulassung von jüdischen Arbeitern aus Polen nach Teutschland untersagt. München. Oberlandesgerichtsrat Dr Silberschmidt wurde.zum Honorarprofessor an der hiesigen Universität ernannt. BreSlan. Justzrat Leovold Cohn, ftüher in Beuthcn, erhielt den R 0 t c n' A d l c r 0 r d c „ 4. Kl. Magdeburg. In oer „Magdeburger Zeitung" erschien ftlgendes Inserat: ' ' „D e n t s ch v ö l k i s ch c Loge. In der Schicksalsstunde des deutschen Volkes, in Der sich germanische Kräfte nach außen so siegreich bewährt haben, machen sich überall im Innern internationale und ftemdrassischr Einflüsse breit, um in der deutschen Heimat sowie an' der Front unseren Siegcswillen zu lähmen, unsere Notlage auszunutzen und die Stämme und Stände gegenseitig zu verhetzen. Wir halten es daher für unsere Pflicht, alle deutsch- , geborenen Männer zu sammeln und sie zur Mitarbeit an der Erhaltung, Förderung, und Verteidigung der deutschett Volkskräfte aufzürusen. Bewerber.um die Mitgliedschaft wollen sich müden unter L. 0.; 3644 durch den Jnvalibendank, Magdeburg." ' , Rabb. Dr. Lauge sandte darMfhin der Zeitung - folgendes Eingesandt: glied i Ter hat t rüstu hat Oeff> fache schar druck Stin zumi Prvz wege gelcü Bertdeut« Entß gcsch richti Aach Stif, der b er sche wäre noch von gärt, laus. Lehr gern bildr mehr Kreij die " grün aus vieln Oste geno Stif näch ermi zur Vorst Scht Anl< Nun und Hein jude am findmehführ Stda. Me, Wo, der tzuni LÄ

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