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Neue jüdische Presse · 1918-01-11 · Heft 2 (11.1.1918) · p. Seite 7

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
16 (1918)
Issue
Heft 2 (11.1.1918)
Date
1918-01-11
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr 2. Frankfurter IsrariitiMrS Famüienblatt. Seite 7. rotz )iÄ piel Lle» sche i to asse iten :olo :n-i >l«n iten sant ge-;oge ümder L und seine Herrlichkeiten erglänzen neu in der Erinnerung. Eine siegesgewisse Hoffnung leitet sich für diese Armen, für diese ganz Eeknechwten daraus ab, und vor Ungeduld zittert ihr Herz vor dem Tage, an dem Zion leuchtend und iü Größe wieder auferstehet. Sind sie aber in langer Erwartung alt geworden/ so resignieren sie wohl für ihre eigene Person, nicht aber für ihre Kinder und Enkel, und glücklich, von Hoffnungen umgeben, fährt der Greis zur Grübe, So tönt es aus dem klagenden oder jauchzenden Sang seiner Anbetung, wie grotesk auch die Stimme in khrer gebrochenen Schwächd, ihrer grellen Mßbildung dem Ohre erscheinen mag. Der Jubel ist oft nur ein bizarres Glucksen, die Klage ein ächzendes Wimmern, doch rührend ist die Hingabe an ein einziges, allumfassendes Gefühl. Und bas versteht man durch alles hindurch. " orge ung den den» isten isten von von rusjniS zerristlen: rcht. geilen hzuhen, ncht anman hbn, anll?" Der.Dechant von Gottesbüren. Roman von Jakob Schaffner. 434 Seiten. Geheftet M. 3,50, geh. M. 5. Berlin, S. Fischer, Verlag!. Ein ernstes, an tiefe Fragen des menschlichen Lebens greifendes Buch. Mt der gewaltigen Kriegstragödie, die wir jetzt durchleben, als Hintergrund spielt sich die Tragödie einer Familie ab. Und wie der Krieg um ein Geringes zu vermeiden gewesen wäre, so auch diese Tragödie, die mit der Vernichtung eines jungen, wertvollen Menschenlebens endet. Dennoch ist auch dieses Geringe keine Zufälligkeit, sondern mußte mit einer ehernen Notwendigkeit kommen. Wie wir Menschen sind, so entwickelt sich unser Geschick!. Am Anfang war das Wort Gottes, es schuf erst die Tat. So ist denn auch alles Geschehen mit uns bestimmt durch unfer Gedankliches, durch unser Wesen; was unserem Gedanklichen, unserem Wesen fremd ist, das wird an uns nicht zur Tat. ätel der in die kein. teite nzev Jettden »lgt. Rene Broschüre». Das Kopenhagens Bureau der Zionistischen Organisation. gibt die Rede Dr. E. W. Tschlenows auf dem DelegierteNtag der russischen Zionisten (Juni 1917) als Broschüre unter dem Titel: „Der Krieg, die russische Revolution und der Zionismus" in deutscher und französischer Sprache hdraus. Bestellungen sind an das Kopenhagens Bureau der zionistischen Organisation, Kopenhagen, Hyskenstrade 10, zu richten. Preis 30 öre (M. 0.50, Fr. 0,50) für 1 Exemplar; bei Abnahme von 20 Exemplaren 20 öre (Mt 0,35, Fr. 0,35) pro Heft. Die „Union Sioniste de Geneve" hat eine kleine Broschüre herausgegeben „L'Angleterre et le Sionisme", welche die Schriftstücke betr. der Erklärung Englands gegenüber dem Zionismus und die daran anschließenden Kundgebungen der Zionisten aller Länder (in französischer Sprache) enthält. Darauf folgen zahlreiche Pressestimmen über die Regierungserklärung. Die Broschüre ist zu beziehen bei Herrn Nachimson, Rue de l'Ecole de MsdScinc 4, in Genf. an. hen. Literarische Notizen. >ller ckbt. kert. Ein neuer jüdischer Verlag Mit weitgehenden Zielen entstand in Kiew unter dem Namen „Kiewer Verlag". Zunächst wird bie Herausgabe einer Reihe von sozialpolitischen Broschüren in jidischer Sprache beabsichtigt. >' leser wen Neue Zeitungen ike» -gen mm ken, öde doch S achlicht ine« lgen Rußland. Die Zelre Zion in Kiew geben/.eipe hebräische Wochenschrift „Mischmeret chadascha" heraus; gleichzeitig daselbst begann die zionistisch-demokratisch^ Organisation „Dror" (Freiheit) eine Zeitschrift unter dem gleichen Namen herauszugeben. fMKfcwkMkcr /Druckluft-Amlagcl SffntatthS.H. Telefon ISS. (ImehlnM mit Frankfrrt),I Bewalirte^.Tffplcbr»lnlvanS l100,0S0 gm jtkrlieh)| sowie Hiilibürtrsflraa lattilirnntalfinig mittelst | Drdeklnft nn4biWuserdampf.' BSiy.V : 't gixr tT WochessSaleaLer. Samstag,: 12. Januar (— 28. Tewes). Sabbat-Anfang in Frankfurt 4 Uhr 25 Mn. Sabbat-Ausgang in Frankfurt 5 Uhr 40 Min., in Berlin 5 Uhr 0t Min. Wochenabschnitt: Wvero. — Der Stammbaum Moses und Ahrons. Die zehn Plagen. Aus dem Prophetenwort des Sabbats (Ezechiel 28, 2o—26): „Also hat Gott, mein Herr, gesprochen: Wenn Ich die Nachkommen Israels aus den Völkern, unter die sie zerstreut sind, sammeln und Mch an ihnen vor den Augen der Nationen in Meiner Heiligkeit gezeigt habe, so werden sie auf ihrem Boden, den Ich Meinem Diener Jakob gegeben habe, wohnen. Sorgenfrei und ruhig werden sie wohnen> werden Häuser Lauen und Weinberge pflanzen. Indem Ich Strafgerichte übe an allen, die von ihren Umgebungen sie' zu überfallen drohen, werden sie erkennen, daß Ich, Gott, ihr Gott bin. CcBBaifaitftOtsnft in Wrenkfurt. Kreitsg abend 4 Uhr in d»n meisten Cyna gegen (ASnigsteinerstratze S Uhr). wamstag früh Uhr in den meisten Synagogen (Hauptfynagoge 9 Uhr, Königsteinerstraßs 9Vi Uh»). Botten ge ttefbien|t in Frankfurt. CUWoeng 7 Uhr 10 ©Kn. in den meisten Synagogen (Bocken>- heu», Unterlindau, Hauptsynagoge, Königsteinerstr. 7^ Uhr). i Abend« 4 Uhr in den meisten Gtznaa»-« (UvmaftsAMrAv. « uv). Bereins-Kaleuder. Jüd. Frauenvereinigung. Sonntag, Hörsaal Friedb. Anlage, 6 Uhr: Prophetenwort und Gesetzeslehre (Dr. Jos. Breuer). Verein Mvntefiore. Montag, 8—9 Uhr: Stenographiekurs für Anfänger, 9—10 Uhr: Stenographiekurs Fortbildung; Dienstag, 8 bis 9 Uhr: Spanischer Kurs; Donnerstag, 8—9 Uhr: Französischer Kurs, 9—10 Uhr: Englischer Kurs'; Freitag, 8 Uhp: Geseflige Zusammenkunft, Gäste willkommen. Verein „Mekor Ehajim". Freitag, nach Schluß der Synagoge im Hörsaal Mikro- Vortrag (Kantor Steinberger). Sonntag, Langestr. 18, 3 Uhr: Generalversammlung. 6 Uhr: Bortrag Prof. Dr. Schüler „Der Begriff Scholaum". Kra»kfurter KamMesnachrichle». Barmizwos. Hans Stiebe!, Sohn von Dr. Gustav St., Synagoge Friedb. Anlage. — Carl Lipinsky, Sohn des Rabb.-Assessors L., Uhlaudstr. 50; Jsr. Krieger, Kleine Obermainstr. 17, Synagoge Börneplatz. Gestorben. Victor B. Blümlein, Forsthausstr. 46. — Maier Rothschild, 77 I. — Franziska Oppenheimer, geb. Neuberg, 62 I., Am Schützenbrunnen 8. Auswärtige Familieuuachrichteu Geboren. Eine Tochter Karl Alexander (Mauthner), Berlin. — Ein Sohn Moritz Frankenstein (Israel), Quedlinburg. — Ein Sohn James Eohn (Stargard), Hamburg. — Ein Sohn Hermann Calmon (Nelke), Pritzwalk. — Ein Sohn Julius Fröhlich (Lazarus), Düsseldorf. Verlobte. Erna Cohn, Berlin mit Julius Moses, Stargard. — Frieda Hirsch, Berlin mit Bruno Hirschel, Charlottenburg. — Elly Ronsheim, Northeim mit Walter Horwih, Harburg. — Erna Basch, Dresden mit Paul Gerechter, Kattowitz. — Anny Baer, Nürnberg mit Ludwig iNkitzevstein, Kassel; — Cläre Lieblich, Straßburg i. Elf. mit Morstz.,Spindel, Innsbruck. — Alice Bernstein, Hamburg mit.Frrß Wölfs, Breslqü. — Erna Wertheims, ° Bühl mit Heinrich WertheiNier^ Kehl. — Johanna Bendheim, Zwingenbsg mit Moritz Becker, Stammheim. Sterbefälle. Max Czarnikauer, 60 I., Berlin. — Lina Schlemmsky, geb. Paesch, 68 I., Züllichsiu.— Salo Go Idstein, 80 I., Charlottenburg. — Georg Goldfteiuy 20 I., Berlin, i. F. — Hans Wolff, 22 I., Lübben, ,i F. — Meyer Bendheim, 59 I., Bensheinr. — Menko " 71 I., Wertheim. — Samuel Rosenthal, 68 I., Hol — Adolf Freudenreich, 73 I., Würzburg. — Dora S geb. Saphin, Karlsruhe. — Sara Blumenthal, geb. mann, Aschaffenburg. — Adolf Homburgs, 40 I., 2 fenburg. — Moses Brück, 71 I., Bingen. — Regine *79 CV 'OitnüitwA . Ci schmidt, geb. Eisenthal, 72 I., Limburg. 48 I., Karlsruhe. Adolf L. Ster», Epeude«. Bei der Nationalfondskommission (I. Heimann, Zeit 21) gingen ein: Sigm. May anl. Jahrzeitfeier s. sek. Vaters Mayer May aus Camberg zwei Oelbäume 12 M.. Spendend uch. Jos. L. Openheimer und Frau anil. der Geburt ihrer Tochert Ruth, 10. Rov. 1917, 25 M.; Jos. S. Oppenheimer und Frau anl.d er Geburt ihres Sohnes, 30. Dez. 1917, 25 M. Palästina-Rotstandsaktion. Simon Bentheim anl. Jahrzeit für s. setz. Mutter 5 M, Gebe. Spiro anl. Jahrzeit 5 M, Ä. Neuhaus 2 M. Beim Frkf. Jsr. Familienblatt gingen ein: Oscar Grünsfelder auf den Namen seines unvergeßk. Freundes Walter Katzensteirt 1 Oelbaum; 6 M., Unterarzt Fritz Weinberg, Res.-Laz. Cronihal, Sammlung anläßlich Chanukafeier für Palästina-Hilfsaktion 10 M. iln..t .w .w — D. Das jüngst in Zürich gegründete Jüdische Korr»- spondenzbüro — Leiter Choyim Ciß — ist eine von den Führern der Agudas Hoorthodoxim veranlaßte Gründung und soll — nach seinen leisten Veröffentlichungen zu urteile» — die zionistische Bewegung bekämpfen. E. W. Lenin ist Christ. Rechtsanwalt Winaver, eii«r einer der Kadettenführer, ist Jude. Wir bitte» unsere Leser, ihre» vebarf unter Bezugnahme aus »user Blatt bei unsere« Jusereute» zu -ecke«. Frankfurter Israel. Fa«üie»vlatt. Wir bitte» unsere auswärtige» Leser, bie bei «US birett abonniert sind, de» fällige» Jahresbeitrag eiuseube» zu wolle». Falls wir »icht innerhalb 14 Tage» i« Besitze beSselve» find, werbe« wir de» Betrag -er Postentnahme erhebe» .ÜfC:'./ Fraukfurter Israel. KMMie»ttE M 7 dkch. " r ■ ipen ab. und und Slut -gen Es ten, igeu. rfen fytet mer IS» üte. iter. eter gerren auf he» Ausöneer» bem, Das Allgemeine jüdische Krankenhaus n Zedek“ zu Jerusalem Organisation rein europäisch. Isolierhäuser für Ansteckende. Aufhahme unterschiedslos für Alle. Höchste Anerkennung aller Behörden, hält sieh für gewissenhafte TJebemahme von Stiftungen empfehlen. Betten-, Zimmer-, Jahrzeit-9 GMehäftsleitung: Fraokfnrt am Main. Festseheekkento Ne. T785 Frkft. s M. Bedenktafel - Stiftungen. Briefe zu richten nach Röderbergweg 6$. Man ford«e die Bedingungen ein T

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