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Neue jüdische Presse · 1918-01-04 · Heft 1 (4.1.1918) · p. Seite 7

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
16 (1918)
Issue
Heft 1 (4.1.1918)
Date
1918-01-04
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr- 1. , Ofi’eiibSöSfeör JÖS’iaekS&iii-Ajalag«- HStüblCh 8« Bi Telefon 123, (AimeMmw mitFrankfuit). bewährteste TrSv!vktks!»SßWrs (100,000 qm jährlich) sowie unQbartroftsne Bcttfcdcrnralolgung mittelst Druckluft und Wasserdampf. Woche»-Ksle»der. Samstag, 5. Januar (= 21. Tewcs). Sabbat-Anfang in Frankfurt 4i/4 Uhr. Sabbat-Ausgang in Frankfurt ö1/« Uhr, in Berlin 4 Uhr 56 Min. Wochenabschnitt: SHem aus. — Die Knechtung des Volkes Israel in Egypten. Die Geburt Moses. Moses bei Jitro. Moses Berufung. Moses vor Pharao. Verstärkte Knechtung des Volkes Israel. Aus dem Prophetenwort des Sabbats (Jesaja 28, 9—12): Wen wollte man auch Erkenntnis lehren, wem die Ueberlieferung zum Verständnis bringen? Sie sind ja „Der Milch Entwöhnte", „Der Mutterbrust längst Entrückte"! „Satzung für Satzung, Richtschnur für Richtschnur, K eintichkelt hier Kleinlichkeit dorr" ist ihnen die Lehre Gottes. Mit spottender Lippe und in einer fremden Sprache redete zu diesem Volke, der zn ihm spräche: „Die Lehre Gottes ist die Ruhe, gönnt sie dem Ermatteten, sie ist die wahrhafte Beseligung!" — es würde ihn gar nicht anhören. SabbatgvitsSdienst in Frankfurt. Freitag abend 4 Uhr in den meisten Synagogen (Königsteinerstraße 6 Uhr). Samstag früh 8y* Uhr in den meisten Synagogen (Hauptsynagoge 9 Uhr, Königsteinerstraße 9Vs Uhr). Wochengottesdienst in Frankfurt. Morgens 7 Uhr 10 Min. in den Meisten Synagogen (Bockenheim, UntrrlinLan, Hauptsynagoge, Königsteinerstr. 71/» Uhr). , Abends 4 Ahr in den meisten Synagogen (Königstsknarstr. 6 Uhr). Krsskfurter Kamilieu«achrichtes. Geboren. Ein Sohn Oberlehrer Dr. Max Baer Schwarzschild). Fischerseldstr. 4. — Joseph Oppenheimer Jacobson), Uhlandstr. 40. Barmizwos. Martin Goldberg bei Marcus Kohn, Ihlandstr. 23, Synagoge Friedb. Anlage. frankfurter Asraelitisihrs FamiÜenblatt. Gestorben. Max Schmidt, 64 I., Rhönstr. 21. — Walter John Katzenstein, Student, 18 I., Bockenh. Anlage 5. — David Ganz, 81 I., Beethovenstr. 50a. — Rosalie Selka, geb. Pick, 61 I., Hermesweg 11. — Amalie Siffa, geb. Weimersheim, 60 I., Sternstr. 40. Äriswitrttgr FamitteimachrrchteÄ. Geboren. Ein Sohn Dr. Adolf Asch (Eichenberg), Berlin. — Ein Sohn Kurt Stiickgold. (Vogelsdorfs), Berlin. — Eine Tochter Dr. Heinrich Glücksmaun (Kohn), Berlin. — Ein Sohn Albert Lewin (Cohn), Lüdenscheid. — Eine Tochter Dr. Karl Herzfeld (Pinkus), Hannover. — Ein Sohn Isaak M. Ettlinger (Wolfs), Karlsruhe. Verlobte. Rosa Schwarzhaupt, Regensburg mit Tr. JulinS Frank, Würzbnrg. — Lucie Katzenstein, Darmstadt mit Arthur Burghardt, Hannover. — Toni Hirsch, Remscheid mit Moritz Max Bauer, Nürnberg. — Margarete Michaelis, Halensee mit Max Jonas, Oranienburg. — Rosa Horn, Geilenkirchen mit Moritz Heilbronn, Luxemburg. — Nelly Adler, Heilbronn mit Hugo Richheimer, Stuttgart. — Else Crailsheimer, Straßburg mit Dr. Ernst Handel, München. Gestorben. Elias Rosenstock, 58 I., Röllbach. — 2t. Sommer, geb. Braunschioeig, 67 I., Bischweiler i. Elf.' — Jacob Rothschild. 63 I , Köln. — Simon Kramer, Nürnberg. — Gustav Hanauer, 44 I., Darmstadt. — Jette Rosenbaum, geb. Holzinger, 74 I., Nürnberg. — David Mann, 83 I., Fürth. — Charlotte Löbach, geb. Heimann, 84 I., Mainz. — Gustav Jsäac, Köln, i. F. — Benjamin Stern, 77 I., Köln. — Hedwig Adler, geb. Loeb, 73 I., Köln. — Eduard Davidsohn, 60 I., Scharmbeck. — Feilchen Eisen, geb. Lehrs, 95 M., Berlin. — David Ranschoff, 75 I., Niehcim. — Justizrat Eduard Kassel, Charlottenburg. — Louis Dienemann, 67 I., Stettin. — Eduard Neuberg, 58 I., Magdeburg. Eingesandt. Das vierte Chanukafeft im Felde. „Der unter obiger Ueberschrift in Nr. 48 Ihres gesch. Blattes aufgenommene Artikel veranlaßt mich zu einer kurzen Gegenbemerkung. Der Einsender spricht davon, „daß der Grundgedanke, seinen Mitmenschen eine kleine Freude zn bereiten, so gar nicht aufgekommen ist". Demgegenüber möchte ich doch fcsistellen, daß es wohl nicht auf ein Versagen unserer Gönner und Geber zurückzuführen sein dürfte, wenn eine Seite 7. oder gar mehrere Armeen ohne Liebesgaben zu dem Chanukafeste blieben. Ich stand selbst nun zum dritten Male dieses Fest bei der . . . Armee auf dem westlichen Kriegsschauplatz und habe die anläßlich dieses Festes von unserem Feldrabbiner Dr. S. abgehaltenen Gottesdienste besucht. Bei dieser Gelegenheit sind alljährlich kleine Liebesgaben aus der Heimat durch Herrn Dr. S. verteilt worden. Ich gebe dem Einsender recht, weim er sagt, daß nicht der Wert der Gaben die Hauptrolle spiele, sondern der Gedanke, daß man auch unser in der Heimat gedenkt. In der gleichen Weise wie unsere Armee dürften aber auch viele andere alljährlich bedacht worden sein und so ein feiertägliches Gefühl in den Herzen dieser Kameraden erweckt haben. Mein Dankgefühl an alle diejenigen, die durch Gaben dazu beigetragen haben, uns das schöne Chanuka-Fest zu verschönern, veranlaßt mich, diese wenigen Worte in die Oesfentlichkeit zn bringen. lUrfj. A. De" Brieflaste«. L. In der „Deutschen Warschauer Ztg." meint Aggdra Sil, daß die Lösung der Ostjudenfvage durch ihre Folgeerscheinungen eines Tages auch die Daseinsbedingungen der Deutschen berühren könnte. E. W. 1) Kercnski und Trotzki sind Juden. 3) Läßt sich noch nicht übersehen. 4) Jewish Colonisation Association („Jca"). R. in B. Der Anfang des in unserer Zeitung erscheinenden Feuilletons wird — solange möglich — neuen Abonnenten gern nachgeliefert. Wir Sitte» nnfirc auswärtige» Leser, die bei uns direkt abonniert sind, de» fäüigcu Jahresbeitrag eiusende» zu wolle». Falls wir nicht iuserhalb 14 Tage» im Besitze desselben find, werden wir de» Betrag per Postentnahme erhebe» lassen. Frankfurter Israel. Familieublatt. Das Allgemeine jüdische Krankenhaus „Schaare - Zedek“ zu Jerusalem bittet für sein© IS.ranls.en. Organisation rein europäisch. Isolierhäuser für Ansteckende. Aufnahme unterschiedslos für Alle. Höchste Anerkennung aller Behörden, hält sich für gewissenhafte Uebernahme von Stiftungen empfohlen. Betten«, Zimmer-, Jahrzeit-, Briefe zu richten nach Röderbergweg 63. Geschäftsleitung: Frankfurt am Main. Postscheckkonto No. 7785 Frkffc. a M. Gedenktafel - Stif taugen. Man fordere die Bedingungen ein >r. Xeinemamt’sc&es Mä£ cheupeusiouat Theobaldstrasss 6, Theobaldstrasse 6, Frankfurt am Hain. 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