Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 15 (1917)
- Issue
- Heft 46 (7.12.1917)
- Date
- 1917-12-07
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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*. 4«. )ffenba«ber Druck In ft-Au lag«* Itf■nbaeb a. H. Telefon 123. (Aimdilnnw mitFrankfrat, iwShrteBte TapDlBbr*lnlflDnQ (100,000 qm jährlich gar nnObartroflenB Bettfademralolguno mittel» Druckluft und Wasserdampf. ßiDd)em=Äale*Der. wistag, 8. Dezember (— 23. Kislew)^"Sabbat-Anfang ih.. Frankfurt' 4- Uhr. — Sabbat-Ausgang in Frankfurt ZVi Uhr, in Berlin 4 lllhr 42 Min. Woü.enabfchmttt WajLischxw-E" Ter bunte Rock.' sefs "Träume. Aosef als Sklave ist ^Egypten. Der'Ober-, jer und der Mundschenk. V ' ' ' Aus dem Prophetenwort des Sabbats: ' ,Meiden wohl zwei zusammengehen, ohne daß sie sich kr das Ziel verständigt haben? - ’ Wird wohl ein Löwe im Walde brüllen, und er hätte »en Raub? ... Wenn das Schofar in der Stadt erschallt, da hätte i Volk nicht zu erbeben? Wenn Unglück sich in der Stadt ignet, da hätte'Gott es nicht bereitet?. . . ' Der Löwe hat gebrüllt, — wer hatte nicht zu fürchten? >it, mein Herr, hat gesprochen, — wer würde da nicht a Propheten?" Chanuka. Beginn: Sonntag Abend. Sabbatgottesdienst in Frankfurt, ritag abend 4 Uhr in den meisten Synagogen (Königsteinerstraße,6 Uhr). ms tag, früh ßi/4 Uhr in den meisten Synagogen (Hauptsynagoge 9 Uhr, Königsteinerstraße 9Vs Uhr). Wochengottesbienst in Frankfurt. orgens 7 Uhr in den meisten Synagogen (Bockenheim, Unterlindau 71/4 Uhr, Hauptsynagoge, Königsteinerstr. 7V- Uhr). jmds 4 Uhr in den meisten Synagogen (Königsteinerstr. 6 Uhrs > Vereius-Kaleuder. Talmud-Thora-Bereiir. Freitag Abend nach Schluß, Synagoge Börneplatz: irträg (Dr. B- May). ' Z^rauksurter FkamilieuAachrichLe«. Gestorben. Moses Reis, 73 I., Unterer Atzemer 7. Cäcilie Reiß, geb. Goldschmidt, 65 I., Bockenheimerndstr. 63. — Emma Wetzler, geb. Munk, 78 I. — Jsak Bamb«ger, - 3 . I:' ^7- Hannchjen Ehrlich, geb. Hirsch, 79 I., Merianstr. 35. ÄuswarriFe Fsmilieusachrichte». Geb0rem Kn Sohn Max Frankel (Pieperer); Charlottenburg. ■ < Verlobte. Betty Bremer, Gleiwitz mit Richard Israel, Berlin. —-Betty Moschldwitz, mit Joseph Bratt, Spandau. Milly Simyns-- Düsseldorf mit Daniel Mendel, -Mittlich. — Ina, Schiff, Gladenbach mit -Theo Rothschild,' - Castell — Alwine Strauß, Cannstatt »mit Salo Dörn, Bamberg. ' . .. . . > S-iltzerne.LochzeM. 23. Dezember Lehrer Kutlner . und Frau^ geb. Bamberger, SHokkem (Zugleich -dreißig: Jahre im Amte.) G e st 0 r b e n. Erna Grünbaum, 27 I., Eisenach- — Ludwig Schmulewitz, Krotoschin, i. F. — Hermann Biber- ' feld, Berlin. — Erwin Loepert, 20 I., Charlottenburg, " i. F. — Louis Rose, 56 I., Brüssel. — Abraham Dreh fuß, 61 I., Rastatt. — Jakob Feist, Kreuznach. — Dr. med. Bernhard Schlüchterer, Stuttgart. — Walter Borgas, 21 I., Berlin, i. F. Spe«de«. Beim Frankfurter Jsr. Familienblatt gingen «in: . Frau Betti Leskynsky zum Andenken an ihren lieben Schwager Heinz Schottenfels 3 Bäume i. Wolfsohn-Wald 18 Mark. ' Eingesandt. Geistige Kost für unsere Feldgraue«. An alle jüdischen Gemeinden Deutschlands richten wir hiermit die dringende Bitte, Bücher, Zeitschriften und Zeitungen, die jüdischen Jnhcckts sind, zu sammeln, damit sie unseren Feldgrauen zugesandt werden können. ' In bea langen Stunden der Knsamkeit regt sich bei unseren Brüdern im Felde der Drang nach geistiger Kost. Die Zeit, die sie durchleben, laßt, sie die Probleme ihres Judentums tiefer empfinden als je zuvor. So mancher, der im Leben flüchtig an allen Strömungen und Bestrebungen seiner Gemeinschaft vorübergegaugen ist, hat sich nunmehr in die Fragen jüdischen Seins isnd jüdischer Zukunft vertieft, und es bedarf der Förderung dieses- Triebe?, wenn er nicht nach der Rückkehr in die Heimat wieder verkümmern soll. Dazu ist vor allem Lektüre notwendig! In vielen Häusern gibt es Bücher-jüdischen Inhalts, die man gern unseren Soldaten zur Verfügung stellenwird. Jüdische Zeitungen und Zeitschriften gehen allwöchentlich, zn vielen Tausenden ins Land. Sie werden gelesen und dann fortge- «eitr 5 teocftR, im Felde aber können sie «och unendliche Freud» «äs««, und große» Segen stift«. Wie bitten darum, daß in allen Gemeinden: besonders solche Bücher und Zeitschriften, aber auch Zeitungen gesammelt werden. Wir bitten die Gemeindevorstände «ine BertrauenSperson zu bestimmen, die sich dieser Aufgabe unte^ieht und für fortlaufende Übersendung des gesammelten Lesestoffs an die von uns eingerichtete» Dertei» lungsstelle sorgt. Mit kleiner Mühe kann unendlich großer Segen gestiftet werden, und des innigsten Dankes aller jüdischen Soldaten dürft« die Spender und die Mitarbeiter an diesem. Werk gewiß sein. ' Die Sammelstelle befindet sich beim Speditionsgeschäft Albert Meyer, Leipzig, Brühl 69 An diese Adresft bitten wir alle Sendungen zu richten. Sie müssen neben der Adresft unbedingt die deutlich^ Aufschrift tragen: Lesestoff fitr iLdische Soldaten. Borstand und Zentralausschuß des Rabbinerverbanbe» in Deutschland. vrieftaste». W. in H. Baron Hirsch hatte für die. ErriMung jüdischer Kolonien in Argentinien 250 Millionen Francs gegeben. Die Kolonien haben eine Seelenzahl von etwa 10,000. Ihre Entwicklung hat einen begrenzten Rahmen nicht überschritten. Für die Gesamtjudeuheit find sie bedeutungslos geblieben und werden, es auch wohl bleiben. R. B. Samuel A Eorn-Chicago, bis 1893 Rechtsanwalt in Kowno, kechauptet nach dem „Chicago Jsraelite", daß Kerensky sein Vetter unb jüdischer Abstammung sei. Moses Kerensky und - Frau Selia, «6. Adler, die gegenwärtig in Taschkent leben, sind die Eltern des gewesenen Premierministers Rußstrnds und die gesamte Familie empfing die Tauft, als dieser ei» Knabe von neun Jahren war. «ir bitte» asfm Leser» Ihre» Betacf ratet Bezugnahme ras raset Blatt bei rasete» Inserenten zu Decke». Fruntsnrter Israel. Familieublatt. Das / Allgemeine jüdische Krankenhaus „Schaare-Zedek“ zn "bittet für seine Jerusalem Kran t4 en. Organisation rein europäisch. Isolierhäuser für Ansteckende. - Genehgftsleitang: Frankfurt am Main. Aufnahme unterschiedslos für Alle. HSchste Anerkennung aller Behörden. Postscheckkonto Ko. 7785 Prüft, a M. hält sich für gewissenhafte TJebernähme von Stiftungen empfohlen. Setten-, Zimmer-, Jahr zeit-, Gedenk tafel - Stiftnngen. Briefe zu richten nach Röderbergweg 63. Man fordere die Bedingungen ein WMWiili! In lo-lsdn jeder Art. pezial-Reparatur-Werkstatt für Büro-Maschinen nnd ßeglstrier-Easaen aller Systeme. md er-Ab teil eng: Schriftliche Arbeiten u. Vervielfältigungen. oethestr.2.1*. Kühl«*»*&€o Tel.R.4678. fee Amwahteleganter Damenhüte in Kamt nnd Fils, Tranerhfite, FlBgel. Fantasien nnd sonstige Zutaten. Umarbeitnng Tun Hfiten nnd Pelzen. Hohenril-SI 'MTnlldkl* Hohen- «ollern-tr. 24 ® il«lltl.llU“r zolleriistr. 24 laden - Baden Töchterpensioiiat ►t&BS?!*? Maria Garens trenn cHuell.GrdndHche wissenschaftliche nnd hansirlitschaftiiehe Ansblldnng. 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