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Neue jüdische Presse · 1917-11-09 · Heft 42 (9.11.1917) · p. Seite 6

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
15 (1917)
Issue
Heft 42 (9.11.1917)
Date
1917-11-09
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6. GrmHuater WnÄitWS KamAienbiutt. Nr. 42. uhchg, sgahre « OerflMW«« Vrttz« MKMS,^«k War MWan» ur seine LffenÜichie Tätigkeit in Kölomea. Etwa 45 Jahre alt, übersiedelte er nach Mirirzkbvrz (Wolhynien), wo er - große 'Menschemnassen — «selbst Polnische und russische <8>elleute — um sich sammelte. Aber noch in demselben Jahre entschloß er sich, seine Tätigkeit hier aufzugeben und nach! Jerusalem, zu Rabbi Chaim den Atar, dmnDerfasser des Thorakommentars „Licht des LÄens", zu ziehen. Er kam nach vielen Abenteuern nach Konstantinopel. Hier. besuchte er das Grab deS großen Rabbi Nastali Äohn-Zedek, der auf der■ Reise nach Palästina ein viertel Jahrhundert vorher in Konstantmvpel gestorben war. Auf dieser Grabstätte ward ihm der Befühl, umzukehren. So schiffte er sich denn am dritten Pasiahtage nach Odessa ein. Das Schiff wurde von -einem türkischen Piraten gekapert und Israel am letzten Passahtag in ffiüa tot der Donaumündung ans Land gesetzt. AÜ Dank für seine Errettung, führte er in JmS Ritua^den DaRkpsükm 107 ein. Dwser «Psalm tstE-später - vcmEdcn Ehassidim «iE Einleitungsgebet am, Kreitägnachmittag eingeführt woÄen. Drei Mönata nach ffeiner Rückkehr — Juni 1743 — starb Rabbi Chaim Heu Ätar in Jerusalem, und cwl darauffolgenden Scwbät bri der dritten Mahlzeit rmf Israel Plötzlich«: „Das Licht des Westens ist erloschen (Zitat im Talmud habli), Stabil Chaim ben Atar ist nicht mehr ünwr den Lebenden!" Als er befragt'wurde, woher er das wisse, antwortete er: „Es gibt eine Jtention im Handwäschen vor dem Essen, welche nur einem -einzigen in einem -Zeitalter offenbart wird. Ich! habe mich vergeblich um «sie bemüht: sie war im Besitze des Rübbi Chaim ben War. WS ich Mir eben die HSnde wusch, wurde fie mir eröffnet; — da begriff üh, diaß Rabbi Chaim nicht mehr unter den Lebenden weilt." lOffeBbaakei1 Praeldnft-Iiil>gf| I Telefon 123. (A nflchlnRfi mit Fraiikfm t)l I ewihrteste T«PblBhrolnlfJIin|l (100,000,qm jährlich)! I sowie unübertroffene Bettfadsrnretntguno mitUstfl Dniekluft tutd Wssserdsmpf. Woche»-SMe«ve». Samstag, 10. Rvvember (= 25. Cheschwan). SabbatAnfang in ^Frankfurt 4 Uhr W Min. Sabbat-Ausgang in Frankfurt 5 Uhr 40 Mm!, in Berlin b Uhr 10 Min. . Wochenäbschnitt: Chaj ei So roh. — Der Tod Saras. Der Kcorf der Höhle Machjpela. Eliesers Brautwerfür ^Aöraümns Tod. R a u sch CHaudesch Kislew: Donnerstag, 18. November, Freitag, 16. Nvvernber. Wochengottesdienst in Frankfurt -a. M. Morgens 63/« Uhr in den meisten Synagogen (Bockenheim, Unterlindau 7 Uhr, Hauptsynagoge Königsteinerstraße 7% Abends4^^^hr in den meisten Synagogen (Hauptshnagoge 4 Uhr, Königsteinerstr. 7 Uhr). a* i -iU;.1 47 V c. BtB V^kei«8-Sattdder. T almud^Thvra-Veretzn. Freitag, nach Schluß des MbendgotteKienstes, Synagoge Börneplatz: Bortrag (Dr. Heinemann). Bereim Moutefiore. Freitag, 8 Uhr: Gesellige Zusammenkunft. Mittwoch, 3 Uhr: Wortrag (Robb. Dr. Seligmann). Verein Tifereth-Bachurim. - Sonntag, 8% Uhr: Eröffnrumsvortrag. Stud. Phil. Hch. Speyerzum 100. Gedenktag Hch. Grätz. Gäste (auch Damen) 'willkommen. ' Jstd. Fr unen.v'ereinigung. Dienstag, Aursaal Milani 4V« Uhr: Gesellige Zusmmnenklinst. (Rtzitation Frau Clara Kramer). 3*r**{fnrier Hk»iNe»»«chrrchte«. ' ‘ ÖJ c'6 «rrc n. &n Sohn Sam Kahn (Grusbergrr), Grünestr. 40. Barmizwos. .Otto Bickart, Stettenstr. 20, Synagoge Königstemersträße. ««ÄvLrttge Fa«itte»«achrrchte». Verlob te. Erna Sternheimer, Mannheim mit Max O. DÄas, Nürnberg. — Wally Elbing mit Dagobert Kahn, Görlitz. —' Cilly Mischen, Berlin mit Sally.Lipschütz, Gräudeyz. — Hermine Sieger, Hechingen mit Artur Hirsch, Tübingen. Gestorben. Mathilde Ehrmann, geb. Arnstein, 67 I, fürth. —. H^o Kaufmann, Banibeäg, i. F. — Mbeit ' «smann, 65 I., Essen. — Erwin Ireudenthal, Böblingen, i. Eavoline Weißurann, -geb. Schafheimer, 71 I., Buttenheim. — Zahmarzt Willy Leven, 25 I., Rnhrort, i. IS. f— Joseph Heilbronn, 50 I., Oppeln. — Louis Aioz. Berg, 84 I., Bielestld. — Dr. Isidor Ginsberg, Berlin. — Erich Berrnnnm, 27 I., Bublitz, i. F. — Siegfried Elias, 27 I., i. F. — Jarob ..Wolf, 58 I, Schlüchtern, -j Marr.Moos. Kantor. a. .D., Luzern. Gpe«de«. Bei der NationalfvndsLmrriftssion (I. Hermann, Zril 21) gingen ein: Tr. L. Szametz und Frau, Vilbel, -gratulieren Gvldmann und Frau z. silb. Hochtzeit, Dr. Riese z. Töchterrhen, Frl. Weinberg und Paul Meyer z. sauren 10 M. Ziunrst. Vereiuiguug Frankfurt .im Harry-Goitein-Garten, zur silb. Hochtzhkt S. H. Gold- -mann und Frau 3 Bäume 18 M. Für die Ev akmierreu Palchtiuws. jl« FricL SolMann, Dahlmannstr. 16, 3 M. — Julius Kronenberger, Eckenheimerlandstr., .10 M. Beim Franff. Jsr. Familienblatt gingen ein : Heinz Schottenstls auf den 'Namen seines sei. Vaters, Josef Schattenfels 3 Oelbäume 18 M. — A. Pircarb, im FeÜ> (Rätionalfonds) 2 M. — S. H. Goldmaun und Frau gratulieren Dr. I. Marschak und Frau, aeb. Gotllieb, Jerusalem, zur Geburt fljrö Sohnes 1 M. (Martin Feist. Stiftung). Nr P Alba StP« liehe Telel m ge naaee Sei Das Allgemeine jüdische Krankenhaus „Schaare-Zedek“ zu «fernsalein N bittet für seine KLran]s.eii. Organisation' rein enropiisch. . Isolierhäuser für Ansteckende. GescbKftsleitung: Trankfort am Main. Ao&udime uniters«liiedsloB für Alle. Hönhate Anerkennung aller RfthSrdftn. Postscheckkonto “No. 7785 Pftft.» M. hält eich für gewissenhafte Uebernahme Ton Stiftungen empfohlen. , . Seiten-, Zimaner-5 Jahrzeit-9 Credenktäfel-Stiftniigeii. Xn Tel. I Briefe zu richten nach Böderbergweg 63. Man fordere die B e d i ng u n gen ein Buchhandlung F. Salle, Bergerstr. 28 Abannameni«StelIe sämtlicher Uodeohefte i^d Zeitschriften. Iiiefernng auf Wünsch ins Haus. und Terkanl gelesener Bücher. « , Ich bitte um genügten Zuspruch. GEORG FOLBERT, Architekt, Frankfurt, tun Hain. Königswarterstrasse 7. Telefon: Hans» 3033. Gegründet: 1883. 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