Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 15 (1917)
- Issue
- Heft 18 (11.5.1917)
- Date
- 1917-05-11
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Nr- 18. -'' r FränWrter -'Jstaektlsches'' ^amilienblatt. SM '5. wie er geringer in der ganzen'Welt nicht -vvryandcm ist. Und des nicht genug, so lädt sie noch Spott «uf sich ' und sagt. von ihln, er. befleißige sich der .Schrift." Nach vielen Jahren kam Rabbi Akiba zurüft, nach^ dem, er die ganze Lehre erforscht hatte. Hinter Ihm - zogen vicrilndztvanzigtaüsend Schüler, und er stand an ihrer Spitze, wie der Erzengel Gabriel an der Spitze' I aller Heiligen. Als jener Lahme diese Größe Aki- E bas sah, sprach er zu-der Frau: „Es sollte mich'wnndern,'wenn Rabbi Akiba .dich noch zum Weibe haben wollte." Sie erwiderte: „Tor! einer, der den Engeln gleicht, wird ein armes Weib verachten, dach , selber reicher Leute Tochterbei ihren Freundinnen in Dienst trat und ihm nach dem Hanse seines Lehrmeisters scinen Unterhalt schickte." . ' ' Als sie Rabbi Äkiba entgegenging, hatte , sie ihre. Lumpen an. Ihre Genossinnen sprachen zu ihr:'„Nimm-' dir eines von unseren schönen Kleidern." Sie aber erwiderte: „Der Gerechte kennt das Herz seines Tieres." Und, sic fiel Äkiba zu Füßen und küßte ihn. Seine Jünger stießen sie mit roher Gebärde weg, Akiba aber sprach zu ihnen: „Laßt ab von ihr, alles Wissen, meines und eures, es isst ihres." Rabbi Akiba blieb im Orte Bne-Barat wohnen und , verbreitete die Lehre, selber in Not lebend.' Da erfuhr ben Kalba Sabua, daß ein großer Mann in Bne- Barat weilte und sprach bei sich: Ich will vor ihn treten und Witt mich von meinem Gelübde freimachen. Und er kam vor Rabbi Akiba und sprach: „Rabbi, ich hatte eine Tochter, und die nahm zum Mann einen Hirten,'der kein Wort der Schrift kannte; da ließ ich sie aus' meinem Hause gehen und versagte, ihr jede Nutznießung von meinem Gute. Nun aber ist es mir leid um sie, und ich möchte, daß du mir mein Gelübde lösest." Akiba sprach: „Hättest du von jenem Hirten gewußt, daß. er auch nur ein Kapitel in der- Schrift verstünde, hättest du auch dann deine Tochter enterbt?" Ben Kalba Sabua ertviderte: „Rabbi, hätte er nur einen Segen sprechen können, ich hätte sie nicht arm gemacht." Da sprach Akiba: „Ich bin Akiba, dein Eidam." Und' er >vies sich durch ein Zeichen aus. Da fiel ben Kälba Sabua auf sein Angesicht, umarmte und küßte Rabbi Akiba und sprach zu seiner Tochter: „Selig bist du, Tochter mein, daß du diesem Gerechten, deine Liebe gabst; du ha,st ldas Diesseits und das Jenseits dir zugleich erkauft." Und er rief aus: „Eitel' ist die Schönheit und nichtig die Lieblichkeit; ein Weib, das Gott fürchtet, soll gepriesen tverden." enthält.'. Es .ist nuverständliM wieso die ,;Lehranskalt für die Wissenschaft des: Jndcnükms" eine derartige MVeit veröffentlichen kann. Einen interessanten Mittag zur beschichte der-Judeu-; frage im Berliner Kongreß 1878 hat die „American Jeimsh 'Historical Society" durch, dje Vexöfsentlichnng einer dies- . bezüglichen Dokriiireptensamiiisung geliefert. His Akte» stammen 'zumeist aus ' dem Archiv des Außenministeriums! in Washington-öder sind Briefen beteiligter Personen entiwiiimen. Die.jHermtsgcber.sind Max Kahler und .Simon Wolf. . . -; . - .. Lehr- und Lesebuch der israelitischen-Re- - ligion. Ein Mph für die Schule und das Haus von F-. Ster nein. 44 Seiten, gebunden M. 1,20- Frank- ,, furt a. M., J^ Kaufsmann. - . ' ' , Das. Buch «gibt im Anschluß au die zehn Gebote einem. Abriß der israelittschen Religionslehrc. - - - : f . Das jüdische „Loö-zer'Bo-kksblatt"'"feierte am 18. März sei»: ziveijähriges Bestehen. Die Zeitung-hat sich . Literarische Chronik. Türkische Konversations « Grammatik -von Henry Jehlitschka. 420 Seiten. S M. Heidelberg, Julius iIroos Perlag. - Schlüsselzur Türki scheu Kon ver satio ns- G'rammatik mit einer Einführung in den türkischen EpistoralW von §euNy Jehlitschjka. 124 Seiten —.80 M. Heidelberg, Jrckius Gross .Verlag. . Die - Grammatik eignet sich hervorragend für den Selbstunterricht. Besonders für den, der Kenntnisse im Hebräischien Kat, wird das-Einarbeiten in die Grammatik nicht schwer sein, denn zwischen dem Türkischen und dem .hebräischen bestehen zahlreiche ülnklängc. Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums. Herausgeber Dn M. Braun. 61. Jahrgang. 1/2 Heft. Breslau, Koebnersche Verlagsbuchhandlung. / l Inhalt: Der Fremde ist der Feind (M. Güdemann). — Notizen zur kleinen Chronik (S. Krauß). — Lazarus Bendavid (I. Küttmann). — Theomim Fräntel (M. Balaban). — Besprechnngeir usw. Das „Arbeiterheim" in Warschau veranstaltet in seinem Verlage die Herausgabe einer Reihe von Schiften über , jübischi-soziale Fragen. Insbesondere sollen darin die jüdische Emigration, die Kolonisation in Palästina n. dergl. behandelt werden. Die erste Broschüre: „Der P a l ä st i n a-A rb e itcrfpnd" von Srnbowel und Scldimowitsch legt die Notwendigkeit eines Palästina-Arbeiterfonds dar, der den jüdischen Arbeitern den Weg nach Palästina ebnen soll. In Bälde erscheint das zweite Heft unter dem Titel „Erez-Jsrael als jüdisches Kolonisationsland". . * 9 Ein neuer jüdischer Verlag namens „UniVersal- Bibliothek" würde in-Pctersburg gegründet.. Er gibt Keine Erzählungen jüdischer oder europäischer Schriftsteller zu geringen Preisen heraus. Die schpn erschienene erste Serie umfaßt Werke namhafter Schriftsteller. Eine Versün digung an der j üd ischeu Wisselisch« ft von F. Kramer. 19 Seiten. Straßbnrg und Leipzig, Josef Sicher, Hofbuchh'andlung. Eine gründliche Abrechnung Mit' der von der „Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums" herausgegebencn Werke: „Die Kämpfe Gottes" von Lewi ben Gerson. Uebcrsetznng und' Erklärung des handschriftlich revidierten Textes, .'von Benz i mir Keller man n. Kramer weist flach, daß die Kellcrmannsche Arbeit die schiversten Mängel In Moskau wird in kurzem von. Petersburger angesehenen - Juden eine j ü d i s che Woche n s ch r i f t hcrausgegcben werde». Unter den Mitarbeitern befinden sich Schriftsteller, die sich an der Herausgabe der „jüdischen Welt", der „Woche" und den vom Petersburger Verlag der „Tag" veröffentlichteil periodischen _ Sammelbüchern beteiligt haben. Die wieder erscheinenden zionistischen Blätter in Warschau: „Die Hazefirah" und „Das Jüdische Volk" enthalten in ihren ersten drei Nummern interessante Aufsätze. In der Hazefirah behandelt N. Frcnk unter- „Zeitfragen" die wichtigsten Ereignisse des Tages. Ben-Awigdor veröffentlicht seine Memoiren, die die Zeitspanne der. letzten 25 Jahren umfassen und die meisten Begebnisse, auf dem Gebiete des jüdischt-literarischen Lebens Rußlands berühren. Ferner, sind Beiträge von-J. N i > s e nb anm und B. Weinberg zu nennen. „Das Jüdische Volk" bringt ebenfalls reiches Material. In Heiden Zeitschriften nehmen die zionistischen. Fragen breiten Raum ein. Kroner, Zur Eschatologie und Dämonologie .des Judentums und Islams, eine zeitgemäße Studie, Oberdors-Bopfingen. Selbstverlag 1 M. Vorliegende Arbeit Kroner's ist aus 8em Weltkrieg heraus entstanden. Am 15.- November 1915 ist in den Straßen KonstantinvpelS durch' das Fetwa des- Schaich-al» Islam der heilige Krieg, der Dschihad, verkündet worden, der alle Muselmanen aufrnft, gegen die ungläubigen Feinde die Waffen zu -erheben. In der Heutigen Zeit, in, Iber« so viele tapfere Vaterlandsverteidiger den Heldentod sterben, ist die Behandlung des Themas Aber das Jenseits (Paradies und Hölle) hoch-aktuell.; Der durch feine Maimonides-Editioneic in der Gelehrtenwelt rühmlichst bekamite Verfasser, der mit, der einschlägige» jüdischen und arabischen Wissenschaft wohlver- ' trmit ist, hat es unternommen, eine eingehende Untersuchung darüber anzustellen, wie das Judentum sich! das Jenseits denkt, und tote der Islam sich dieses große Unbekannte vorstellt. .Er konnnt zu dem überzeugenden Resultat, daß, .Per vielen gemeinsamen Uebcreinstimmnngen sich doch recht "tiefgreifende Unterschiede ans den Anschauungen beider Religionen über diese Fragen ergeben. Die Bibel selbst spricht weder von einem kommenden Paradiese, noch! von einer kommenden Hölle. Auch in der räbbinischen Literatur sowie bei den jüdischen mittelalterlichen .Religionsphilosophcn seien Paradies und Hölle im Grunde nur symbolisch gefaßt. Das Leben im Paradiese ist ein rein geistiges. „Die Gerechten sitzen mit Kronen auf ihren -Häuptern und laben sich! an dem Glanze der Schiechinah." In der Religion des Islam dagegen erscheint das Bild des Paradieses in orientalischer Prclcht und üppiger Sinnlichkeit. Die ganze sinnliche Natur des Menschen, besonders die starke erotische Neigung 'wird wachgerufen, um dieses Bild zum Anreiz für die Menschen zu machen; Es ist darum . kein Wunder, wenn der Türke das diesseitige Leben verachtet und Volt Tollkühnheit in den Tod geht. Ebenso verschieden wird das Bild der Hölle gezeichnet. Im Judentum erscheint die Hölle als hie Richtstätte der verabscheuungswjirdigen Taten der Menschen. Die Höllenstrafen können ganz öder.teilweise aufgehöben w.erden. Ein gemütvoller, schöner Gedanke ist der, daß am Sabbat auch hie Strafe für die Frevler schweigt. Das Verdienst eines Nachgeborenen, wie Thoralernen und Uebung in Mizvos befreit den verurteilten Vater von der Höllenqual. Jrir Islam dagegen erscheint die Hölle unter einem Bilde höchster, ekelhafter Qualen, einer beständigen Foltermlg und Marterung der Gepeinigten. Das islamatische Gemüt empfindet kein Mitleid amd Mitgefühl, auch lebt in ihm eigentlichauch wicht das Gefühl der gerechten Sühne, nur. ein teufliches -Lachen nyd Grinsen über den güten Fang kennzeichnet sein Wahres Fühlen. Das jüdische Enrpfinden kennt ein solches dämonisches Schmunzeln nicht. Auch oie Gestalt des Satan und anderer Dämonen erscheint in beiden Religionen. Im Judentum ist der Satan die Verkörperung des bösen Triebes und verlangt eine energische Gegenwehr, eine Willensstärke Besiegung der Sinnenlust. Ebenso will der anklägende' Satan, wo er auch ist und schwebend kreist, nichts anderes chärstellen als die ständige Warnung vor Selbstüberhebung und die ständige Äreffordernng zur Selbstprüsimg seiner Handlungen: Die sittliche Schwäche des.Menschen, seine Schuld, seine Geivissenspein, seine Strafbarkeit sollen im Bilde des Satans dargestellt werden. Im Islam, ist der Satan der offene Feind, der ihn erbarinnngslos in seine Kreise zwingt. Der Islam verlangt von seinen Gläubigen den unbedingten-Glaubcn an Satan, .Hölle und Paradies. Das Jiidentniii verlangt einzig und allein den Glauben an die Belebung der-Toten.- s Der gekehrte Verfasser dieser Studie gibt anchj^stets die „ literarischen Belege und wissenschaftlichen Beiveise für seine Fortinlliernngen. wobei manche iiüercpante Talmud- und . Midraschstelle eine einleuchtende .Erklärung sindct. Das Büchlein sei «rllen Glaubensgenossen, die sich für diese Fragen interessieren, bestens empfohlen. Der Wissenschaft - aber hat Kroner mit diesem Beitrag zur Jnbelschrift seines Vaters. - die demnächst erscheinen. wird, vom. Verein der Ivürtt. Rabbiiien herausgcgcbcn, einen wertvollen Dienst erwiesen. . ' ' Mit Kerze und Spiegel. Merk- und Siimsprüche von Richard 0. Kop.pin. I M. Weimar, Wecknif- Berlag. (Wolf v. Kornatzki).' Der Lyriker Koppln zeigt sich hier als Denker. Man wird seine Merk- und Sinnsprüche mit Gewinn lesen. Dreib nch. Jüdische Gesch ichten von Sch. Gorelik, I. L. P-erez, Scholem Alejchein. Wie soll-Man diese Geschichten lesen'? Vorbemerkung -von M a x . B r v d. - 420 «eiten. Berlin, Jüdischer . Verlag. - ' Brod in der Vorbemerkung: , \. „Eirropa 'soll von den Qstjüden lernen. Nicht als Paradox spreche ich es aus, iveil alle Welt, heute das Umgekehrte sagt, sondern vom Gefühl der Unzulänglichkeit dieser unserer Enropawelt erschüttert und von der Erkenntnis, -daß -jene andere Ordnung der Dinge in wesentliche» Punkten dem absolut Menschlich:» näherkoiniiit als unsere ganze Ziviltsation sanit.chamvttiertcn Badezimmern, Smokings, Uniformen, Großwarentzäusern und Unfallversichermigcn.". . I . Und die Frau des Dienstnlannes Tojwje, voit der P e r.e z erzählt, daß sie von Gott und denr Propheten Elia dafür belohnt wurde, weil sic von deitr ihr zauberhast zugefallenen Reichtum nur das «chulgeld für ihre Kinder ' nahm, damit sie Gottes Lehre studieren könnten, das andere aber den Armen gab, — diese gute Judenfranl würde sich' incht schlecht, wunder», wenn ihr einer unserer neuchristliche» Literaten erklärte, daß sie gerade damit ihre nüchternpraktische Gesinmmg verraten und ihren „Jntellektualisnnls" detviesen habe. „Tojwjes" Frau und intellektualistischi Hat Man schon so etwas gehört? Ich kann ja das Wort wicht einmal aussprechen. Ja, das kommt von euren neninodischen Fremdwörtern, so etwa würde sich das brave Weib anszndrücken versuchen, oder: „Ich tue das, was meine Väter getan haben, und ans eure Rarrenspossen gebe ich nicht so viel!" Dabei ahnt sic nicht, die sympathische Person, daß sie in 'der Tat „intellektnalistisch" ist, daß ihr Mir freilich der „Intellekt" in „Fleisch und Blut" übergegangen ist, 'weil sie wirklich nur das Mt, was ihre Ahnen -feit Generationen getan haben, nämlich: mit voller Selbstverständlichkeit dem Geiste (im göttlichen weltmn- - fassenden Sinne) die unbedingte Herrscherrolle auch im täglichen Leben anweisen. Der Geist ist ihr i n s G e f n h l übergegangen. Geist und - Gefühl sind eben durchaus' nicht unvereinbare-Geaensätze, nur Krämergeist und Gefühl sind es! „Natürlich würden beim Mahl gelehrte Gespräche geführt!" heißt -es in einer anderen Novelle von Perez. Das Wort „natürlich" ist in diesem '«ah . geradezu unbezahlbar. Es hat sich nämlich irgendwoim Westen die bestinnnte ülnsicht gebildet, daß Geist etwas „Unnatürliches-'" sei. „Natürlich" im Sinne des Westens ist der Körpordie erstklassige Haltung Oskar Wildes, die von Peter Altenberg empfohlene hygienische Kost, „natürlich" sind SpvrtübnngeU auf waldduftcnden Grasplätzen, Training aller Muskeln, eleganter Flirt. Bergsteigen, .im schönen Wagen schöngekleidet Korsofahrten machen. Schwäne füttern. Kurmusik hören, an einer Souvertafel mit wundervollen Tiffany-Gläsern sitzen N. s. f. Djaß diese Art von .Matur", d. h. von Pflege und Loslassimg aller schlechtweg. irdischs-materiellen Triebe zur Expansionspolitik und damit zur „natürlichen" Selbstansrottnng des Menschengeschlechtes führt (man legt aber auch soignierte und wohlgenährte Leichen in die Massengräber), das vergessen unsere modernen ,.Hellenen", unsere Verächter der „Klugheit"' und „Bewußtheit", oder wollen es nicht sehen."" „Als eine Botschaft des allewigen, unbeirrbaren Geistes an bic geiamte Menschheit, zu ihrer Belehrung und Gesundung..— so soll man diese Novellen lesen! Das Gute, voit dem sie'künden. möge auch bei anderen Völkern Frucht trage«, und das Manaelhäfte, das sie nicht verhüllen, auch in ihrem eiaenen Milien behoben werden." Diese AnsfilhAmgen Brods in seiner Vorbemerkung . mögen Anregung geben, zu dem „Dreibuch", das der „Jüdische Verlag" hervorragend ausgestattet hat, zu greisen. Literarische Rottze«. Der zwette Todestag von I. L. Perez. k Vor einigen Wochen waren zwei Jahre 'verflossen seit' dem Tode unseres großen Dichters Jizchok Leibusck : Perez. Ans diesem Aickaß wilrden in vielen polnischen Städten Gedenkfeiern veranstaltet. Gemäß der gegebenen Zeit jedockl trugen diese Feiern der verschiedenen Jnstitnte, Schulen Und 'Vereine zumeist einenstillen würdigen Charakter. Es wurden Reden gehalteir und Werk: von Perez. deklamiert oder vorgesiihrt. > Die jüdische Presse widmete dem Antzenken des Dichters . breiten Raimi. Das „Lodzer Bolksblatt" brachte n. a. Aussätze von Baal hanachschawottz (Dr.'Eliaschew) und Schm.. Gorelik, das „Volk" von Momberg; ebenso Hazefirah,. Moment nild andere. Der erste Jahrzeitta, von Sckalom Aleckem. der auf den 9. Jjar (1. 3}{ai) siel, hat ebenfalls, die Er? innernng an den meisterhaften Humoristen loachgernfrn. Die jüdischen Blätter gcdeiiK'n des Trösters'unseres Volkes,' des stets lachenden, optimistischen Dichters in warmen Worten. Zahlreiche Gedächtnisfeiern wurden angefetzt, kleine Mitteilungen. Der jüdischd Dichter H. Dani le >oi ts ch in Lodz.- hekannt unter seinem Psertdonynk Herscheke, feiert sein.