Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 15 (1917)
- Issue
- Heft 14 (5.4.1917)
- Date
- 1917-04-05
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6. Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Nr. 14. großen Mauscheh rabenu, von dem es -im diesmaligen Lochcnabschuitle heißt „Haudeh welau bausch" nachgrahmt bat, um durch eine „G-klärung im Israelit" dem gerechte» Standpunkte der Hülsefrüchte erlaubende Rabbinatc Stützen ciitgegciizubringen üiid damit .Dauweiv sissei jeschcnim" der Response» vollzogen hat. „Weaschx mi schema nd,e o. hocmmes." ' „ , " ' ' Lsaac W. Mainz.' Allgemeine Mttteilrmgeu.. In alle Gebiete hat der Krieg eingegriffen, und ganz - besonders tiefeinschneidend sind seine Wirkungen und Folgen in bezug auf die Erziehung und geistige Förderung der Jugend. Gar manches Kind ist führerlos geworden'und hat hierdurch in seiner Leistungsfähigkeit nachgelassen. In der heutigen Zeit, wo Staat und Gemeinde sich mit weitaüsschauenden Planen tragen, jedem Begabten den Ausstieg zu ermöglichen, ist es Pflicht der Eltern, alles aufzubielen, um auch ihrem Kinde diese Möglichkeit zu verschaffen. . Gar oft wird durch ein falsches Einschulen eines Kindes die schönste Hoffnung trcusorgeirder Eltern zerstört, gar oft . Jsraelttische Religisnsschnle. Der Unterricht beginnt Samstag, den 21. April. Anmeldungen nimmt der Leit«, Herr Rabbiner Dr. Horovitz im Schulgebäude Hermesweg 25/27 am Donnerstag, den 19. Aprll, von 3*/* Uhr und Sonntag, den 82. April, von 11 bis 12 Uhr entgegen, im Schulgebäude Uuterliudau 23 am Donnerstag, de» 19. April und Mittwoch, den 25. April, von ■ 4—5 Uljt. Auch in der Schule am Hermesweg find besondere Klaffen' fürSchülerund Schülerinnen höherer Lehranstalten eingerichtet. . Besonders aufmerksam gemacht sei auf unsere Kurse in Tenach rmd den rabbinifchen Unterrichtsfächern lPentateuch mit Raschi, Mschnä, Lalmud, Schulchan Aruch) für Kinder und fiir Erwachsene, sowie auf unsere Kurse für Religionslehrerinnen und der Schule entwachsene junge Mädchen. kann das Kind zeitweise infolge einer körperlichen Schwäche in den großen, meistens überfüllten Klassen der städtischen Schulen nicht seine Kräfte eiüfalte». und leider zu oft wird so manchevielversprechende Jngendknospe zum Kummer und Schmers der Eltern nichtzur Entwicklung gebracht. ‘ Welch Glück ist es daher für Schüler dieser beiden Gat-' tungen, wenn fie in einen Schu lz i r kc l verpflanzt werden, in dem ihnen jene gcwlsienhäftc und. liebevolle Aufmerksamkeit zu teil wird,' die durch das Eingehen auf ihre Individualität bedingt ist,'in dem ihre schlummernden Kräfte voll zur Entfaltung , gebracht werden und ihr Selbstvertrauen gehoben und gefestigt wird. Schon nach verhält-- nismäßig kurzer Zeit können solche Schüler wieder in die ' öffentliche Schule übergehen, in der sie.dann mit ganz anderer Energie 'und größerer Begeisterung wie früher sich betätigen werden. " Y Dieses Ziel stellt sich das seit 1895 bestehende I s r a t»; li tische Kn ab e npe »sionat Schülcrheinn- FrankfUrt Trutz 47; zu Frankfurt a. M., das auch in dem verflossenen Schuljahr wieder ganz hervor-' ragende Resultate auszuweisen hat. So bestanden sämtliche Schüler des Vorschulzirkcl s ihre Ausnahme-' Prüfung zum Eintritt in die, Sexta der hiesigen höheren Schulen, die -älterenYSchüler sämtlich ihr .Examen zur Erlangung der Berechtigung zum Einjährige n -fr ei wi llig emM ilitLrd i en st, darunter sogar ein Schüler, der erst 3 M o n a t e im Schülerhcim war. Auch die vielen G h innasia st e n und .Real s ch ü l e r, die im Schul er heim des Nachmittags unter fachmännischer Aussicht ihre Schularbeiten ansertigten, fanden beste Förderung und. erreichten ihr Klassenziel. So wirkt das Schnsterheim-Frankfurt, niit. dem ein trefflich geleitetes Internat verbunden ist,- segensvoll wie ein S ch u l's an a t o r i u m,X dessen Spezialität es ist. durch Einzelbehandlung in kleinen Untcrrichtszirkeln Schulschwierigkcitcn der Kinder - zu überwinden. Gar Vst werden für die Kinder Jahre gewonnen! ' . Das Institut ist auch ein Ersatz des Elternhauses. Der herrliche Ban des Institutes, mit allein Komfort ausgcstattet und fernab vom Lärm des, großstädtischen Verkehrs, bietet den Zöglingen, die gleich eignen Kindern, erzogen, werden ein hübsches Heim. .Die Verpflegung Ist erstklassig. Der bewährte Leiter des S ch ü l e r l> c i in - Frankfurt, der Lehrer. P.-Kübanskli, hat sich durch seine uni», sichtige und zielbewnßte Förderung der ihmanver'träuten zahlreichen SchülerYchäs größte Vertrauen der allerer st en Kreise unserer. StädMrworbcn. Wir bitten hierdurch, uns Betriebe aufzugeben, in welchen es möglich ist, Arbeitskräfte unterzubringen als: , BQröleiter und Aufsichtspersonal, Land- und Forstwirte, Zeichner, Krankenwärter, Kassenboten,' Schneider, Mützenmacher, Schuhmacher, - Vieh- und Pferdeeinkäufer, unter Befreiung von der Arbeitsleistung am Samstag bei entsprechender Ersatzarbeit. Die’Vermittlung erfolgt kostenlos. Verband der Sabbathfreunde Berlin N. 24 Oranienburgerstrasse 65. iOOOe Laben künstliche .Zähne, die sie nicht gebrauchen können, in meiner modernen Grossstadtpraxia ist ein Nichtpassen ausgeschlossen; ebenso' werden schlechtsitzendo Ersatzst ficke und Reparaturen schnell und billigst nmgearbeitet. Für Sitz rmd Haltbarkeit weitgehendste Garantie. Goldzähne und Brücken, fhr immer im Munde festsitzend, zu ungewöhnlich billigen Preisen. * .f. völlig schmerzloses Zahnziehen. - Nur persönliche und schonende Behandlung. Spezialität: Behandlung AengstUcher, Nerrösec und Kinder. 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