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Neue jüdische Presse · 1917-03-30 · Heft 13 (30.3.1917) · p. Seite 8

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
15 (1917)
Issue
Heft 13 (30.3.1917)
Date
1917-03-30
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8. Kranyurter WraelitWeS FamilienbIM. Nr. 13. 8ednmsim-1'des1kr. Samstag, den 31. 3. sowie Sonntag, 1. 4. abends 71/« Uhr: Die Gsardasfürstin. Sonntag, 1. 4., 3% Uhr: Letztes Mal! Der Soldat der Marie. Kleine Preise- ■ Montag, den 2. 4. sowie Dienstag, den 8. 4., abends VI* Uhr: 2 letzte Wiederholungen 2 Prima Ballerina. Mittwoch, 4 4, Donnerstag, 5.4. sowie Cbarfreitag. 6.4. geschlossen. Samstag, den .7. 4.; 7V« Uhr: Erstaufführung: Blaue Jnn^ens. Marine-Volksstück in 5 Bildern von Hermann jlaller u. Kurt Kraatz. Gesangstexte von Hermann Frey. Musik von Rudolf Nelson. Unterricht in Schönschreiben, Stenographie, Buehhalinng nsw. Tages-u. Abendkurse. Beginn tSglich. ' Sonntagskurse. Prospekte kostenlos. Loeber i di, Boraheimer ’ La' dsfrasse 58. Strohhüte für Damen und Herren werden nach den neuesten Formen umgearbeitet. Spezialität: Panamawäscfre. Lorenz Schmid . Brönherstrasse 23, Ecke S stack enb er gstr. AUFRUF! Die verheerenden Folgen dieses Krieges haben, unsere Glaubensbrüder in Palästina, in erster Reihe die aus Ostgalizien'and der Bukowina, am schwersten und empfindlichsten getroffen. Eine Grundlage ihrer Existenz,'die ständigen Unterstützungen aus ihren Heimatsländern, haben sie infolge der feindlichen Invasion in jene Gebiete vollständig verloren. Mangel an den unentbehrlichsten Lebensmitteln nnd unerschwingliche Preis» einerseits, dezimierende Epidemien — ohne ärztliche Hilfe und Medikammte! — andererseits kennzeichnen die gegenwärtige trostlose Lage im Heiligen Lande.' Welche Opfer die verschiedensten Krankheiten infolge Unterernährung und Mangels an sanitären Vorkehrüngen dort fordern,'kann daraus ersehen 'werden, dass, wie ans jüngst aus Palästina zuverlässig mitgeteilt wurde, von der über 50.000 Seelen zählenden jüdischen Bevölkerung in Jerusalem allein kaum 24 000 zurückgeblieben sind. Um das Mass der Leiden übervoll zu machen, bleiben jetzt auch die sonst ansehnlichen Unterstützungsbeiträge Amerikas ans. Dieses unbeschreibliche Elend nacch Möglichkeit zu lindern, hat die Hilfskommlssioii 1915 für Palästina sich .zur . Aufgabe gemacht. Seit nahezu zwei Jahren ist es ihr mit Hilfe des-hohen k. u. k. Ministerium des Asussern und vieler edler Gönner auch, gelungen, das erstrebte Ziel zu erreichen: Viele Tausende worden vom Hungertode gerettet, viele Kriegswaisen nnd-Witwen wirksamunterstützt, nnd aus unserer gleichfalls gegründeten Kriegsspltalsbilfe für Palästina vielen Kranken ärztliche Hilfe und Medikamente verschafft. Nun sind* aber-unsere Mittöl erschöpft, während die Anforderungen an unser Hilfswerk infolge der stetig steigenden Not immer grösser werden. Wir wenden uns daher an alle edlen Menschenfreunde nnd Wohltäter ohne Rücksicht auf ihre Staatsangehörigkeit mit der dringenden .Bitte, sich dieser Äermsten der Armen zu erbarmen an den kommenden. j"jDBn 3H Feiertagen durch Thora-Spena. n und Sammlungen unsere Aktion nach Kräften zafördern und dadurch mit dazu beizutragen,-dass unsere Schfitz'iug*. darunter hunderte Witwen und Ifrlegswaiaen, die wir ohne BBcksicht auf die Staatsangehörigkeit unterstützen, vor dem sicheren Hungertod« bewahrt werden. J. DAS PRÄSIDIUM HiUsfeomiiiission 1915 und Kimtolshilte für Palästina Wien, IV.. prankeuberggasse Nr. 14 W. Beleb, Baden bei Wien Dr Max Grunwald Dr. Adolf Kapralik ■ Oberrabbiner Rabbiner Für die Kriegsspitalshilfe: k. k: Hofrat Dr. Julius Schlag Zahlstelle für Bentschlaud f Deutsche Bank, Berlin, Postscheck-Konto 1000 (auf Konto Hilfskommission oder Kriegsspitalshiife f- P.) . ie Spenden, auch die Tempelspenden, werden in der „Oesterreicliischen Wosbenschrit“ bezw. sr. Eamilienblatt“ im „Frankfurter Isr. j ' veröffentlicht. ' Tel. Hansa 7916 Photographie Gebrüder Strauss TeL Hansa 7916 12 0.1.88 12 Sit, 1.4.80 12 Vrnit matt Mk.4L— 12 Cab. matt Mk. 8 — Gleiche Geschäfte in vielen Sädten n. Mitteldeutschlands IM f inte DBd bimse st«. -Zwischen 1111 Zwischen Frank & Bär - /|R|| IIt Frank & Bär Unser Spezialität: Wxgiösseruiigen u. Vervielfältig, nach j<*d. Bilde Sonntags von 9% Uhr vormittags geöffnet Langjährige Garantie für alle Bilder 12 SÄ'2.50 und Hanptpost. Milli 11 1 und Hauptpost. ttPototr.™“' - Fahrstuhl znm Atelier. "MW 3V" Bei mehreren Personen kleiner Freisanfschlag. Antiquitäten Möbel .und Decorationsstueke in allen Stilarten Q. mogele Frankfurt .am Hain. 'Buchgasse 6. Telephon :s Römer 4101. Lodzer OoltaMntt 2 mal täglich erscheinend in jüdischdeutscher Sprache nnd hebräischen Buchstaben. Abonnements V« Jahr K Vk. bei allen Postanstalten. am Eschenheimer Tnrm. « - »« Zillertal und Bierkaüoret. Vorstellung "täglich 7% Uhr abends. Kassenöffmmg 6% Uhr. El! Jrühjahr 1917. Unsere Auswahl in fertiger Herren-, Knaben- und Jünglings-Bekleidung ist auch in diesem Jahre wieder eine reichhaltige und grosse. Sowohl .die besten und erlesensten, als auch weniger feine Qualitäten in niederen Preislagen sind in,grossen Mengen am Lager. Auf die Verarbeitung ist.— trotz grosser .Schwierigkeiten in der Herstellung — ganz . besonderer Wert" gelegt, so dass auch die ' jetzt erzeugten Kleidungsstücke der Friedensarbeit nicht nachstehen. 1 Die Preise für Stoffe, Futterstoffe und Arbeitslöhne sind im letzten Jahr erheblich gestiegen. Aber frühzeitig schon hat sich unsere Firma — in Gemeinschaft mit unsere^ Häusern in anderen deutschen Gressstädten — in gediegenen Qualitäten und noch zu niedrigen Preisen, reichlich eingedeckt. Hierdurch können wir auch in diesem Kriegsjahr unsere Abnehmer nach Unserem bewährten Grundsatz bedienen: „Wir führen nur gute Waren und verkaufen diese preiswert“. Bamberger«Hertz neben der-Hauptpost.

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