Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 15 (1917)
- Issue
- Heft 5 (2.2.1917)
- Date
- 1917-02-02
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit S. gwmifurtet Mattttifchüt Famüionblatt Rr 8sr des schastWolitische . Kragen Deutschlandwährend- '■ Weltkrieges uM>> nwch'Friedensschlußy' -' / > Montag/ 5/ .FÄbruär^! Ä. -Uhr:. Leseübend > (Dr. tPlotLchi' Dienstag, 6.•;FSimar/ -Englischer Kurs- Mittwoch, 7. Febrnar, 'Dortrag (Frankfurt-Loge). Donnerstag, 8. FÄruax,. Französischer yKurs. / AgubaZ JSrLel-MLbchemgrüppe. Am Mittwochden 7. Februar, .abends 8Vr Uhr, findet anläßlich des 15. .Schewat in denRäumc» der. AgudvK ' Mroel^ftlgendgruppe, Hanäuerldstr. 17eine LemütlicheZufammenkunft statt. Gäste willkommen- Um »recht zahlreichesjLrscheinen wird gebeten:- Besondere Einladung ergeht nicht. ' . Jüdische Frau«n»ereinigung. Sonntag, .4. -Februar, 6 Uhr pünktl., Kurs .des Herr» I. Breuer: „Gesetzeslehre und Proptzctemvvrt"- Hör- saal Friedberger Anlage S. . : Verein für jüdische Geschichte und V- Literatur, Mittwoch- 7. Februar 1817, 8-/» .Uhr, im Saale der,-Frank-, surt-Logä', Eschersheimer Landstr. 27, Vortrag des Herrn'PrpfessorDr. I. Hülsen: „Altjüdische Stnn- - bilher. .'in ihrer ornamentgeschühtlichen Bedeutung." (Mit Abbildungen). Ur«M»rter Fa«Me««Ochrich1e». .- Geboren. Eine Tochter Georg Forchheiiner (Roseiigarten), Lersnerstr. 30a: — Ein Sohn Leo Levor (Block). — Eine Tochter Rüben Lange (Abraham), Sandweg 70 — Eine Tochter Nathan Sontcheimer (Goldschmidt), Eschenheimer Anlage. 1. -• '; . B a rmizwohs. Fritz Schweizer, Bergerstr. 116, — Alfred Laib, Bergerstr. -6 in der Synagoge am Börnejlfflfr \9 .* Gestorben. Adolf Hanauer, 76 I. — MaxHackenbroch, '70 J., Friedberger- Anlage 1. — Siegfried Rey. Max Oschinsky, 33 F„'BreskLir,i.F.-^-, Joachim Grünfeld. 87 I., Berlin.-. Richard Cohen,- 74 J.-^. Hamburg — Florst' Hoffniann geb. Pöttlitz'er, 53 I., Charlottenburg. —-Carl Mnthäl, .57 I., Berlin. — Esther, Eljse Grübner geh. Teitz, 54. I., Charloitenbnrg: — Hermanst Marx/ 66 I., Rotterdäm. —Fanny Freimd geb. Rosenfeld, Mannhem. — JulieKühn geb. Schöttz 53' J„ Mannheim. — Karoline Strauß, 77' I., Freilaubersheim.—- Alexander Frank, 76 J.-E An. Nathan-Metzger, 74 I-, Deithöchsheim. —Babette Heß geb. Fleischchann, 69 I., Nürnberg.. . Paul' Neickershaüsen, 53 I., Berlin: ' —'' Rabbiner Dr. Wilhelm Münz, Grriwitz/Isaak Haas, 43 I.. Berlin. —.Samuel Tausk, 74-J., KoÜnjrr' i. Ms. —, Moritz Täüssig, 72 I., WstminSdorf. — Joseph Cohn, 72 I./Wiesbaden. - —- Friedrike Beuthner gab.» Böbrecker, 76 J:>' Antonienhütte. — Clara H. Goldberger, 72 I., Berlin. — Emanüel Rosengarten, 53 I., Breslau. — Ottilie Liebenthal geh. Herzberg, 68 I, Breslau. Speiche». 70 I., Gliüchurgstr. 22.- — Jakob Röstcnbaum, 49 F., Gaoernstr. 36. — Sibylle Baum geb. Nathan, Heinestr. 17. — Mämiel Rothschild, 82 I., Leerbachstr. 2^. A»SwKrtt-e FamMemutthrichte» Gebo-ren. Ein Sohn Dr. W. Liepmann (Leser), Berlin. -- Eine Tochter Siegfried Guttmann/ (Rüh)k Charlottenburg.,— Eine Tochter Leopold Lindheimer Muucheim. — Ein Sohn Dr. Beno Goldstein, Berlin. — Ein Sohn Sally Joachim (Hirsch), Königsberg i. Pr. ------ Eine Lochter-Raoul Koner (Adler)) Berlin. — Ein Sohn Leo Lewinsky (Hirsch), Schöneberg. —.Ein Sohn Max Meyer (Neumann), Berlin. — Ein Sohn Kurt Hamburger (Levin), Lankwitz. — Ein Sohn Dr. Hugo Bamberg (Kaufmann), Berlin..' : Verlobte. Margarete Gumpert mit Siegfried Sütz^- kiud, Berlin. — Erna Baum, Dortmund mit 'Arnold Red-, - lich'- WilmeiMors. -^- Martha Kcumitzer, Berlin mit Isaak UibainGyk, Keiwitz,.— Hckwig Maier, Hamm mit Theodor Tobias,' Betzdorf. — Alice. Bayerthal mit Dr, Richard Coßmann, Men. ' ' , . . ) -Verheiratet. Dr. Erich Nassau mit Toni Stern/ Hildesheim. — Georg Kornuker mit Hertha Cohn, Breslau. - — JacquesSekkel mit, Marie Arensberg, Hamburg. —- Friedrich-Steinmetz, Breslau mit Gertrud Hirsch, Frankfurt a. M. — Dr. Bernhard Berliner mit Wilhelmine Gertrüde Loevenson, SchBnöberg. — Dr. Emil Steinreich mit Käthe Asch,Gießen. ' ' ' G est orb e n. Jacob -Haas, 73 I., Straßburg i. Elf. Josef Tachtauer/ 89 I.,.Berlin. — Ludwig Rasur, Berlin, t— - Bei Jsaar Heimann, Zeil 2l gingen ein: , - . Spendenbuchj. Mmifred.Goldscchnidt u. Frau anl. der Hochzeit ihrer 'Tochter Edich mit Herrn Dr. Fritz Ansbacher 20.— Mk^, Jac. Rotschild und Frau anl. der, Geburt ihrer, Tochter Amii Beate 20.— Mk. Durch, Herrn Salomon Sammlung anl. ber.Mtglieder-BersaMmlung der Zionist.-Bereiüigüng 26.65 . Mk. . / . , . Beim Frairkf/ Israelit. Fannlienblatt ging ein: _ \ P a l'ä sti n a - N o t st and s -Ä kt i o ». - 'B -Kohn. n Feld gratuliert Herrn .und Frau Zirkel zur ' Geburt ihres Sohnes D(k. 2.— Ganz besonders, lag. ihm -die Erziehung jüdischer Waisen in Palästina am Herzen, -Jhjn-sch)vebte..v,or, daß diese elternlichn Md,. verlassenen''Ki»der einstens die Grundlage geben/sollten-, üm 'sWtjeren.'Generationen/eine Nuh'n'ießung der heimatlichen. Scholle-! zü ernwglichen. - - Aus diesen Beweggriindenheraus wär es sein Lebenshauptziel geworden, diesen- Gedanken zu verwirklichen- 'mch soerrichtete,er mit deiw Verein zur Erziehung - jüdischer. Waisen die nach ihm benannte Salvendi-Kolonie Nicht iiur, daß es nun galt, zunächst Mittel aufzubringen, um das Waisenhaus zu sichern, sondern es galt, all das . auszuführen,-.was die,Errichtung einer solchen Kolonie-perlangte. v. . ' Der Pnfang gelaug, und wiederum wandte Rabbiner Dr. .Salvendi sich an die weite Oefsentlichkeit, um seinen 'GläubensbrüLern. sein ^Ziel zu ysienbaren.- Schon gingen I# a f & K a i s e r garten , am .Opernplaft ' . Erstklassiges' Famillen-t Jeden Nachmittag ron 4 bis 7 mir und Abend von /-/ 8V» Ubr ab ' .üHstler-S.onzert. Er»ses««dt. Rabbiner Dr. Salyendi s. Ai " Au ihn knüpfen sich unzählige Erinnerungen. Als Kinderda wir kaum lallen konnten, klang uns der Name fast jeden Sch'abbos, wenn die jüdischen. Zeitungen ins Haus kamen, entgegen. Je mehr wir heranwuchsen, desto mehrwuchs die Gestalt dieses Mannes vor unserem/Geiste. Ein Ideal wurde er uns mit seiner warmen Liebe für das Judentum und mit seinem segensreichen Wirken für 8as heMge Land. Fernab vom Weltgetriebe hat er es verstanden, seine Stimme überall ertönen zu lassen, und wo sein Ruf erging, da fand, er -Erhörung/ denn die-lebendige Sprache die er zu führen verstand, sie überzeugte. Und so sammelte er Tag für Tag' ilnd Jahrfür Jahr emsig wie eine Biene Zions wegen- und wie der Säst der Biene, erquickend und belebend auf die Erschöpften wirkt, so konnten die reichlich zufließenden Mittel den so zahlreiche» Hilfsbedürftigen im heiligen Lande Rettung bringen. Gelder reWich sein, und der ehrwürdige Gründet-5K j',^ Werkes konnte freudestrahlend seinen Freunden hierüber» Bericht geben.' Da wurde er mitten aus seiner Freude heraus von seinem irdischen Wirken abberufen , . , -Las, der Pater',-.in unermüdlicher Lebensarbeit vollbracht hätte, das übernahm der Söhn mit der gleichen Liebe Und, Begeisterung. Aber leider kam der Krieg und - mit, ihm eine schwere Zeit über das Waisenhaus.- Die Rot pochte im heiligen Lande überall an, und es-war in brr: erste» Zeit eine'.große Aufgabe, den verlassenen Waisen von hier aus Hilfe bringen zu können. Erst üachl unb nach gelang cs, helstnd einzugreifen. — ---/ •. Und ihm wendet sich der Sohn Rabbiner Salvendis s. A. Dr. Hugo' Salvendi an die OefstntlichDeit mit der Äitte, das Lcbenswerk seines Vaters, an dem er mit so inniger, treuer Liebe hing, neu errichten zu helfen. Ernst ist die, Zeit, die wir' durchlebest;-sie verlangt unendksth viel Opfer. Aber gerätst jetzt gilt «, unsere höchsten Güter zu verteidigen; es wäre ein-Jammer, wxnn all das, was Rabbiner Salvendi ein Lebensalter hindurch Zefchafsen hat, vergeblich gewesen wäre, und wenn die Wurzeln des Baumes, dessen Fruchte so viel Erquickung den Eltern losen bringen konnten, verdorren ' müßte». » ' Der Ruf des Sohnes soll nicht umsonst - ergangen sein. Mögen die unzähligen Frtunde und Berehrer ' des unvergeßlichen Rabbiners Salvendi aufs neue .ihre Liebe bis über bas Grabhinaus beweisen um Zions 'willen! - . ' - ' '. H./S. lit wai iucb in 1 fert ikne ese vriefkaste«. Homberg i. Oberhessen. Die Adresse des Hilstvereins der deutschen Juden ist Berlin W. 35; Lütz'owift straße 8. DaS Postscheckkonto ist uns nnbekanyt: - Mr bitte» unsere Leser, ihre» vedaq Äter veztzgüahme. Mf Wer Blatt bei üusertt, Zasnkeate» z» decke». i Kraukstlrter Israel. Fa«üie»blatt. 8v8vhÄWg von karvonookULLtzn, joäooh-ninc:bw/vLUiger / > Tjchoi'SlÄiung. pnvLl-Unterriekl in 8obön8cdreide», 8t«nograpdie, . vncdbnitnng nsv. .Tage»- u. Lbsnälcursö. Beginn 4Sglich. — Brieflicher kern-ilnterrlcdt unter Garantie. Lehrmittel znm SElMnterricM. Lntiiiil, bnkiin U’tlmsi Sl. GiUetteklingen auch Raalarmassar nnd andere Schnaldwaritzaiiga schleift 88 TllbelerBtraage 28. Frivatklinik für diätetische Kuren. "R£D Dr. med, «T. 1V2 Frankfort a, M.-Säd, Sehifferstr. 86. Tel. Hansa 3950. Raa ganz« Jahr gaflffnat. Zur Behandlnng geeignet: Znoherhrankheit, Sagen nnd.Darm* stflrnngen/Herz-nndNierenleiden, Gallenstein, GlchtjFettencht, Arterienverkalkung, ehr.' Bhenmatlsmns, Unterernährnng . (UasGritren), Bekonralestena und Neurasthenie. Prospekt en! Verlangen. Beste Referenzen. 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